°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° DEZEMBER 2011
30.12. - Ich wünsche allen Lesern, Freunden und Investoren einen Guten Rutsch ins Jahr 2012. Zudem
danke ich an dieser Stelle, auch sicher im Namen der Investoren, den
Initiatoren, Verwaltungsteams und Geologen in Hamburg und Dallas, den
Bohrtrupps, Operatoren und Pumpern in Texas, Oklahoma, Kansas, Wyoming,
Louisiana und Alabama für Ihren unermüdlichen Einsatz in unser aller
Interesse. Die Jungs und Mädels geben sich echt sehr viel Mühe!!! Die
neuesten Quartalsergebnisse belegen deren ausgezeichnete Leistung und
alle sind 2012 dabei, sämtliche Projekte und die damit verbundenen
Herausforderungen noch besser zu meistern. 2012 wird UNSER Jahr! Stoßen
wir morgen darauf an.
30.12.- Zum Jahresende hin wird üblicherweise Kaffeesatzleserei und Glaskugelanalyse fürs Folgejahr betrieben, auch wenn diese in den letzten Jahren immer daneben lag. Wo wann der Öl- und Gaspreis steht kann ich daher nicht sagen. Sicher werden sie Einbrüche haben und neue Hochs erklimmen. Fakt ist jedoch, daß alle Verbraucher für Energie mehr bezahlen werden müssen - mit oder ohne Irankonflikt. Daher
ist es die einzige Lösung, Öl und Gas selbst mit zu fördern, die
Preissteigerungen künftig damit aufzufangen und zusätzlich Vermögen wie
Zusatzeinnahmen zu sichern.
Egal wo also der Preis steht, 1
Barrell bleiben 159 schwarz schimmernde Liter, 1 Kubikfuß Erdgas bleibt
weiterhin brennbar und es wird respektable Preise für Rohstoffe geben. Bleiben und werden Sie also weiter flüssig.
Die
USA- Kriegstreiber sollten sich vorsehen! Iran ist nicht Irak. Dort
gibt es ein gefestigtes System mit starken Verbündeten im Nordosten.
Zudem dürfte auch den USA klar sein, daß eine Blockade oder jegliches
Kriegsgemetzel den Ölpreis auf Rekordniveau treiben wird, was temporär der Wirtschaft schaden könnte.
Somit hat derzeit jeder Jeden in der Hand- eine Art Patt. Ich
hoffe, daß in kürze hierzu der UN-Sicherheitsrat eine
Dringlichkeitssitzung einberuft. Sollen doch unabhängige Inspekteure die
angeblichen Atomwaffenanlagen (be)suchen. Die würden genau das
feststellen, was die CIA schon seit spätestens 2007 weiß- der Iran hat
kein A-Waffenprogramm. Der Kriegsgrund wäre somit obsolet. Wahrscheinlich
deshalb baut man schon einen weiteren Grund auf: Der Iran solle am
Anschlag vom 11. September 2001 beteiligt gewesen sein. Dies war der
Anlass, später den Irak zu überfallen, danach Afghanistan. Die
Kriegslügen sind bekannt und genützt hat es den USA letztlich nicht. Das
Öl saugt China ab und die Finanzkrise war damit auch nicht aufzuhalten.
+++ 28.12.
- Nach der weihnachtlichen Ruhe, die Sie liebe Leser sicher genossen
haben, geht es in der letzten Woche nochmal zur Sache. So rutscht der Euro weiter ab, Börsenwerte und Edelmetalle folgen. WTI-Öl ging kurz über 101 Dollar und notiert heute um 99 $ - prima Kurs !!!
Während
der Feiertage gab es eine Kampfansage aus Asien gegen den Dollar als
Weltleitwährung. China und Japan vereinbarten, sich im bilateralen
Handel vom Dollar zu verabschieden und in Yuan zu bezahlen. China ist
damit ein Stück weiter in Richtung Konvertibilität. Normalerweise werden
solche "Dollar-Abtrünnigen" wegen "Terrorismus" überfallen. Washington verzichtet darauf, ebenso auf Sanktionen gegen China.
Kein Wunder, hat doch der Chinese über 2 Billionen Dollar als Pfand.
Sollte es zu Konflikten kommen, würde das Land durch Abverkauf des
Greenbacks den Dollar in den Pazifik versenken. Daher macht man lieber
weiter auf friedliche Koexistenz, denn auch die Chinesen sind noch vom
Dollar und den USA abhängig.
Diese Abhängigkeit wird seit Jahren aber sukzessive veringert. So holt man sich nun in Afghanistan das erste Ölfeld. Warum die USA das nicht schafft? Nun,
die Chinesen sind einfach kühner und haben auch mehr Erfahrung bei der
Rohstoffausbeute in Krisengebieten wie z.B. in Afrika. Auch im Irak
nahmen sie den Amis Ölfelder weg. Die kommen mit Cash im Rucksack und in wenigen Wochen ist der Deal fest. Westlichen
Ölmultis ist das zu riskant und die eigene Firmenbürokratie
hinderlich. Zudem sind die Abgaben womöglich für westl. Firmen zu hoch:
15 % Royalties + Steuern und 70% vom Gewinn. Das kann der Chinese nur
wirtschaflich stemmen, weil er eigene billigere Ingenieure und Arbeiter
hat. Schließlich gibts dort keine Infrastruktur, also kühne
Pionierarbeit ist nötig. Massenhaft Wanderarbeiter haben die ja für
sowas.
+++
22.12. - So, verehrte Leser und
Investoren. Das Jahr ist fast vorbei, übermorgen ist Weihnachten und ich
habe neben anderer Arbeit hier hunderte News kommentiert mit der
Hoffnung, Ihnen damit nicht nur wichtige Hintergrundinfos und
Zusammenhänge sondern auch Lösungen anzubieten.
Ihre Reaktionen
und das Feedback zeigen, daß mir das hier und da gelungen ist. Ich sehe
mich auch im spannendem Jahr 2012 als Ihr Begleiter unseres gemeinsamen
Investments und freue mich weiterhin über Ihr Interesse daran. Ich danke
Ihnen daher für Ihre bisherige Treue und wünsche Ihnen wie Ihren
Angehörigen ein entspanntes und fröhliches Fest, trotz manch harte
Kost, die uns die heutige Epoche auferlegt.
Ich melde mich aber kommende Woche nochmals und wünsche uns zum Heiligabend natürlich einen dreistelligen Ölpreis.
Einerseits
dienen diese Warnungen der Preisverteidigung, der Inspiration zu neuen
Entwicklungen und vor allem energiepolitischen Zielen, die über den
Verbrauch künftige Einnahmen generieren sollen. Andererseits vergisst
die früher gewarnte Generation Details damaliger Statements, prägt sich
aber unbewußt permanente Energieknappheit ein, handelt (auch unbewußt)
entsprechend und lässt damit jede noch so absurde Lüge (Klima, Dämmung
usw.) glaubwürdig ihre oft paradoxe Wirkung entfalten.
Praktisch
und real gesehen werden natürlich dadurch tatsächlich Entwicklungen
gemacht, die die Reserven immer ein bis zwei Generationen vorhalten
lassen. Wahrscheinlich braucht der Mensch um sich zu entwickeln immer
die Angst. Die bessere Alternative zur Angst sind übrigens Ziele. Welche haben Sie für 2012? Schon notiert?
+++
20.12.-
Auch die EZB bemächtigt sich nun dem Vokabular derer, die vor Jahren
als Untergangspropheten diskreditiert wurden. Man spricht von "systemischer Krise" Ja, wer es noch nicht bemerkt hat, das System mit eingebautem Verfallsdatum kriselt nicht nur, es bricht zusammen. Die Welt geht dadurch nicht unter sondern wird, wie in jeder geschichtlichen Epoche, nur neu verteilt. All das gab es ja schon -nur mit anderen Leuten. Geschichte wiederholt sich ja nicht, sie wird wiederholt - nur mit anderen Leuten. Heute sind wir dran. Doch
wie immer wird auch dieser epochaler Wandel länger dauern als manch
einer hofft. Was danach folgt wird sich in künftigen Grabenkriegen noch
heraus lösen müssen. Einige Eliten haben da ja ihre Pläne und
Langzeitstrategien, das Volk allerdings erstmalig in der
Menschheitsgeschichte das Medium diese Pläne aufzudecken und zu
durchkreuzen. Ob es das zu seinen Gunsten nutzt wird sich zeigen- in
etwa 20 Jahren wissen wir es. Bis dahin sind wir mehr oder weniger
aktiver Teil der Geschichte. Nutzen Sie diese einmalige Chance für sich!
Ich mache es jedenfalls.
Am Ölmarkt gehts wieder nach oben.
Gründe sind der mögliche Irankonflikt sowie zusätzlich Proteste bei
Ölarbeitern in Kasachstan. Der Markt hat zudem wohl nun auch mit
bekommen, daß die OPEC- Förderquotenerhöhung doch positiv ist- weil eben
trotz Krise die Nachfrage nach unserem Lieblingsgetränk steigt. Man fürchtet daher Versorgungsengpässe.
+++
19.12. - Peak Oil, Gas und Coal- das Ende der billigen Ressourcen? "...Wenn sich die Ergebnisse einer unabhängigen Analyse der
Förderentwicklung bewahrheiten – und es sprechen mehr Daten und Indizien
für als gegen sie –, dann wird die weltweite Ölförderung bald einen
Rückgang von durchschnittlich 2-3% pro Jahr erfahren. Bis 2030 wird ein
solcher Förderrückgang nach Peak Oil ungefähr auf eine Halbierung der
Fördermenge hinauslaufen..."
In Zeiten eines hohen Ölpreises
denken natürlich viele Autoren über deren Gründe nach und beschwören ein
Ende des Erdöl/Erdgaszeitalters. Linear gedacht mag das stimmen. Man
rechnet aber selten Wirtschaftskrisen ein, die die Nachfrage bei
trotzdem steigendem Preis (!!!) senken und sozusagen Reserven schonen. Auch
unterschlägt man technologischen Fortschritt. So sind heute aufgrund
von z.B. Horizontalbohrungen oder 3-D - Seismik Reserven erschließbar,
die man vor 20 Jahren gar nicht kannte, wo man auch vom endlichen
"fossilen" Erdöl warnte. So werden in 10 Jahren ganz andere
Technologien für große rohstoffreiche Tiefen entwickelt sein, mit denen
man Fördermengen hebt, die in heutige Szenarien gar nicht einfließen.
Das alles aber zu weit höheren Preisen - bedingt durch die exponentiell
steigenden Bohrkosten in tiefere Schichten und natürlich exponentiell
steigende Inflation.
Es braucht keiner zu befürchten, daß uns das Öl in den nächsten 100 Jahren ausgeht, das billige Öl allerdings schon. Das ist aber nichts besonderes. Das billige Öl aus den 60er Jahren gibt es heute ja auch nicht mehr. Und? tanken Sie deswegen weniger? Gibts deshalb weniger Autos? Also Peak-Oil-Panik immer relativieren. Bezüglich der statischen Analyse eines Feldes mag es stimmen. Aber auch die Öl-felderentwicklung ist so dynamisch wie auch die ganze Entwicklung.
+++
16.12.
- Wenn man die Nachrichten sortiert und zusammenfässt, erkennt man eine
schleichende Zuspitzung der geopolitischen Situation. Währenddessen nun auch die australischen Banken angewiesen werden sich binnen 1 Woche (hört, hört!) auf den Euro-Crash vorzubereiten, äußern sich immer mehr Finanzinsider über einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Dieser müsse geordnet ablaufen, um damit nicht gleich das Gesamtsystem kollabieren zu lassen. Würde
der Plan aber offiziell verkündet, gäbe es eine noch größere
Kapitalflucht aus dem Land. Diese kann nur mit Devisenkontrollen
verhindert werden. Dafür benötigt man wiederum einen Grund. Wäre ein
Krieg ein solcher?
Daß aber das Eurocrash-Szenario dennoch ansteht, verraten Artikel wie in der FAZ, Anleger können sich angeblich nicht vor dem Eurozerfall verstecken. Sollen diese damit in ihrem Fluchtreflex gelähmt werden? Natürlich gibt es Verstecke - die hiesigen Leser kennen diese! Jedenfalls wird derzeit permanent die Bevölkerung auf den Ernstfall eingestimmt. Noch bemerken es nur wenige.
Nur
ein kleiner Teil bemerkt auch, wie sich ein neuer Kalter Krieg zwischen
West und Ost "etabliert", der durch einen heißen regionalen Krieg gegen
zunächst Syrien, getarnt als "humanitäre Hilfe" gegen Assad, und Iran
entwickelt. China droht übrigens schon mit einem 3. Weltkrieg und Russland baut eine neue Interconti-Rakete, welche auch den US-Raketenschild durchbrechen könne. Kenne
ich leider alles, habe ich als Ex-Militär vor über 20 Jahren schon mal
durch. Man sollte sich also in bekanntem Maße weiter absichern. Das
nächste Jahr dürften die Menschen hierzulande auch die weltumspannende
Krise persönlich zu spüren bekommen. +++
15.12. - Erstmals seit drei Jahren erhöhte gestern die OPEC ihre Förderquoten und
sorgte damit für einen Preisknick beim Öl. Die Obergrenze soll nun 30
Mio bbl/Tag sein. Seit Dezember 2008 war diese 24,85 Mio. Barrel. Diese
Quote wird aber schon seit geraumer Zeit durch undisziplinierte Länder
überschritten und lag letztlich bei 29 Mio. bbl. Einerseits passte
man also die offizielle Quote an die reale Förderung an, zweitens könnte
es sein, daß man schon im Vorfelde eines möglichen Irankonfliktes das
Preislevel durch höhere Produktion absenken wollte. Letztlich ist diese Entwicklung ein Zeichen einer weiter gestiegenen weltweiten Ölnachfrage. +++
13.12. - Nochmal die Engländer, besser gesagt deren "Derivate", die Kanadier, machen nicht mehr mit, diesmal beim Klima-Lügen-Kyoto-Protokoll. Sicher
nicht, weil sie den Glauben an die CO2-Religion verloren haben, eher
weil dieser jetzt die Unterstützer dieses Wahns finanziell belastet. So
haben die sich das eben nicht vorgestellt und kündigen. Man hätte sonst
10 Mrd. € Strafe zahlen müssen.
Ein grüner "Energieexperte"
fordert daher jetzt auch ein Boykott kanadischer Erdöllieferungen, weil
angeblich der Abbau von Ölsanden und Ölschiefer für die kanad.
"Klimaschutz"verweigerung verantwortlich sei. Der Ölschieferabbau hat
mit dem sog. "Klimaschutz" nicht viel zu tun da er hauptsächlich die
Umwelt belastet, nicht aber die Atmosphäre. Aber für grüne
Ökostalinisten ist alles was Energie erzeugt oder verbraucht
Teufelszeug. Am besten er stellt seine Atmung ein. Nicht wegen des
lebenswichtigen CO2, was er ausatmet, sondern weil er dann nicht mehr
solch Unsinn von sich geben kann.
Dieses kanadische Beispiel wird
jetzt ebenso einen Trend setzen. Wahrscheinlich werden Russland und
China als nächstes folgen. Dann stürzt das ganze CO2- Zertifikate
-Kartenhaus endgültig zusammen. Es diente ja lediglich dazu, für das
Geldsystem neue Fiat-Money- Absorber und Nachschuldner zu generieren.
Die Absorberfunktion wird weiterhin das Erdöl einnehmen- über den
Preis. Die sinnlose Klimaschutzindustrie (Dämmung, Solar, Wind usw.)
wird zudem noch eine ganze Zeit dafür sorgen, daß der Ölverbrauch nicht
sinkt.
+++
12.12. - Iran droht mit Übung zur Sperrung der Staße von Hormuz Es kursieren für den echten Ernstfall Ölpreise von 200 bis 400 $/bbl. Es
sei aber gesagt, daß es hier trotzdem keine Ölknappheit geben sollte,
da z.B. Deutschland Reserven für 3 Monate gebunkert hat. Länger dürfte
ein solches Szenario auch für den Iran nicht durchzuhalten sein. Ein
hoher Ölpreis würde sich danach aber definitiv festigen. Das ist ja auch
das Ziel der "Übung".
12.12. - Die Engländer schon wieder: Über die Hälfte der Briten wollen laut einer Umfrage der Times aus der EU raus. Selten, daß mal ein Politiker (hier Cameron) den Willen seines Volkes antizipiert. Die
haben wohl aus dem Ereignis vor bald genau 100 Jahren gelernt: als
"unsinkbar" geltende Schiffe sollte man schnellstens verlassen.
Der
Markt "würdigt" den letzten Gipfel mit Euroabverkauf- er geht 2 ct.
nach unten. Klar, wenn man sich nur darauf einigt letztlich die 1992er
Maastricht- Kriterien wieder zu beleben. Kein Sparprogramm und kein
einziger € an Schulden werden dabei getilgt. Man wird weiter Feuer mit
Benzin bekämpfen.
Erwartungsgemäß gab es auch eine Niederlage beim Ölembargo gegen Iran, die EU wird keines verhängen. Es schade einem ja selber. Ja, ja, wenn man im Glashaus sitzt.... Ich
halte aber weiter an meiner Theorie fest, daß ein Iran- Scharmützel,
welches militärisch bereits durchgeplant ist, in 2012 zu einer Ölkrise
2.0 führen soll, um das viele Inflations- Geld darüber zu absorbieren.
Die Weltwirtschaft hatte auch in der Vergangenheit gar Vervierfachungen
überstanden. Dadurch, daß die Nachfrage in dem letzten Jahrzehnt ohnehin
stark anzog und auch weiter wächst, wird selbst ein Ölpreis von 170 $
im Schnitt ab 2013 verkraftbar sein. Benzin kostet dann halt 1,99 € /
Liter in Europa.
Die FTD siehts auch: Warum Öl deutlich teurer wird Alle konjunktursensitiven Rohstoffe sind preislich gefallen - außer Öl. Man wettet zum Dez. 2012 im Future-Markt auf 150 $. Wenn etwas "schrecklich schief geht" (gemeint ist Iran-Konflikt), sieht man die 160 $ -Marke. Fatih Birol von der IEA sieht auch ohne Iran-Krieg Öl in 2015 bei 150 Dollar. Hier werden also schon klare Zielmarken ausgeteilt. In 2015 sind alle unsere heutigen, mit 60 $ kalkulierten Projekte in Vollproduktion.
+++
9.12.
- Die Britten machen nicht mehr mit- beim ganzen Euro-Gezerre.
Vielleicht haben sie von den Amerikanern gelernt, und bieten jetzt das
Pfund als Fluchtwährung an? Beim Dollar klappt es ja erwartungsgemäß recht gut, das Geld fließt nach Amerika.
Dies ist in Anbetracht der Etappe der Krise auch gar nicht so verkehrt,
weil der Euro zuerst zerfallen wird - zu jung, zu unetabliert und zu
viele Köche als Finanzminister, die den Brei verderben.
Der wievielte Krisengipfel mit "endgültigem Durchbruch" ist das jetzt? Hat jemand mitgezählt? Natürlich
wurde erneut nichts gelöst, außer daß die Geldschleusen (ESM usw. )
eher starten sollen und das, was schon mit Einführung des Euros an sich
festgelegt war. Genausowenig wie bislang wird man sich auch künftig
an diese Gipfelbeschlüsse halten. Man kann es auch gar nicht, denn
Bestandsschulden fordern Zinsgeld und das ist in diesem System nur mit
neuen Schulden zu erzeugen.
Doch dagegen ist derzeit weiterhin die dt. Regierung - zumindest offiziell. Warum? Die scheinen zwar vom Geldsystem nicht viel zu verstehen, aber daß z.B. ein ESFS mit Banklizenz
zum unbeschränkten Gelddrucken zu Weimar 2.0 führt, ist denen schon
klar. Damit wäre der Euro samt Regierung natürlich schneller tot, weil
Inflation auch der Deutsche sofort versteht - und dabei keinen Spaß.
Aber was interessiert es Mario: Die nächsten Banken stehen vor dem Kollaps und so gibt er großzügigst Geld - in Form von unbegrenztem ( ! ! ! ) Kredit mit Zwang zu erneut späterem Kredit (der Zinsgeldschöpfung). Man
kann aber ein falsches System nicht mit dem eigenem falschen System
reparieren. Daher geht es unter. Auch darauf dürfen die Britten gerne
wetten.
Das
alles passiert im Vorfelde des x-ten Krisengipfels und irgendwie hab
ich das Gefühl, daß man mit den Szenarien der Entscheidungs"freude" der
Politiker Nachdruck verleihen will. Ähnliches passierte vor 2 Jahren
auch in den USA, um den Kongreß zu Rettungsmilliarden "zu bewegen". So
wird die nächste Etappe wohl erst die sein, weitere Sparpakete an die
Völker zu "verkaufen". Erst wenn diese nicht mehr können wird die EZB in
die Hyperinflation gehen. Noch ist ja genug zu holen. Der Wecker hat
zwar schon geklingelt, aber aufstehen wollen die Michel nicht.
Der Ölpreis geht heute konform mit der Börse nach unten. Zwar brennt in Syrien gerade die wichtigste Pipeline, jedoch gibt Saudi-Arabien gleichzeitig bekannt, die höchste Förderung seit 1980 zu haben - 10 Mio bbl/Tag. Die Ölnachfrage ist weiter sehr hoch- hauptsächlich aus Asien. Dennoch
sorgt es für Unsicherheit, denn am 14. Dezember ist OPEC- Treff und man
befürchtet, daß in Anbetracht des Irankonfliktes die OPEC die Quoten
erhöht, was den Preis "gefährden" könne. +++
7.12.-
Hahaha. Heute früh hab ich gelacht, jetzt nochmal. Da bietet doch das
Land, was die weltweit höchste Verschuldung hat (ca.220 % vom BIP), für
den Kauf weiterer hoch riskanter Schuldscheine (a.k.a. Staatsanleihen) tatsächlich 1/2 Unze Gold als "Belohnung"
an. Das aber nur, wenn Sie umgerechnet 95.500 € dort vernichten und 3
Jahre darauf hoffen, es mit 0,18% Zinsen p.a. zurück zu bekommen. Wer nur 9.550 € wegwirft, bekommt dafür eine oz. Silber.
Ist das nicht zum schreien? Wie blöd muß man sein, um solch ein Paradoxon einzugehen? Wer
den Wert von Gold und Silber kennt, mit dem hier geworben wird, sollte
doch nicht so beschränkt sein, dieses gegen Schuldscheine aufzurechnen.
Beide stehen sich ja diametral entgegen. Ich sage voraus, daß sich die
o.g. Summen bis 2014 verdoppelt haben, sofern diese in Gold und Silber
investiert sind.
In dem Land leben übrigens 120 Mio. Japse. Ich bin mir aber sicher, daß es haufenweise Parade - Ochsen
geben wird. Genauso wie für die ersten Hundertjährigen Staatsanleihen,
die voriges Jahr angeboten wurden. Man sind die alle krank...
+++
6.12. - Die Ratingagentur "Gewöhnlich & Arm" (a.k.a. "Standard &Poor´s") droht mit der Abstufung Frankreichs um gleich zwei Stufen und stellt dabei die Bestbonität des "Rettungsfonds" ESFS sowie Deutschland
gleich mit infrage. Dabei brüstete sich Merkel und Sarkozy noch eben
bezüglich der eigenen Entscheidungsfreude weil man neue
Stabilitätskriterien durchsetzen will. Das war der berühmte Strich durch
die Rechnung. Marktberuhigung sieht anders aus.
"Durchschlagskraft", das ist auch so ein Modewort. Nachdem die Durchschlagskraft bei ESFS, ESM usw. bezweifelt wird, wird diese nun auch beim Öl-Embargeo gegen Iran infrage gestellt.
So hat sich schnell die auch von mir verbreitete Kunde durchgesetzt,
daß so etwas dem Iran wegen möglicher Preisschübe gar nütze. Ach was? Also hier mal Tacheles: Wer
absolut abhängig von Öl (und Gas) ist, keines auf dem eigenem Gebiet
großartig fördern kann oder will und auch ansonsten von diesem Markt
Null Ahnung hat, empfehle ich Dieter Nuhr: "Einfach mal die Fresse halten!" Was
die Amis betrifft, so geht es denen hauptsächlich darum,daß das Öl von
dort wieder in Dollar abgerechnet wird. Aber auch die, sollten ganz
ruhig sein, denn eine energiepolitische Achillesferse sollte man nicht
bis zum Zerreißen strapazieren.
Die Griechen haben den Bank-Run entdeckt und plündern weiter fleißig die Konten.
Diese Kapitalflucht wollte man eigentlich verhindern. Nun wird das
Beispiel sicher auch europaweit kopiert werden. Man hat berechtigte
Sorge vor einer Drachmeeinführung und einem Haircut. Leider wissen
die Leute nichts mit dem Papier anzufangen und verschieben das
Counterpartyrisiko der Schuldgeldwährung Euro nur in eine andere Region.
Auch nach Deutschland. Dabei übt man sich gerade in den dortigen "Qualitätsmedien" in Solidarität: Jeder darf jetzt seine Eurountergangsszenarien zum Besten geben.
Vor Jahren wahren das noch böse "Verschwörungstheorien" einer
überschaubaren Internetgemeinde, die sich damit vom medialen
Einheitsbrei abhob. Dieses Alleinstellungsmerkmal geben wir aber gerne
auf, das ist ja letztlich der Zweck der ganzen Arbeit. Einiges dazu
fehlt zwar noch, aber immerhin hat es das Thema des Fiat-Money- Betruges
schon mal ins Fernsehen geschafft- bei Beckmann mit Dirk Müller und
Prof.Franz Hörmann. Wer das bedepperte Gesicht vom Rösler dabei noch nicht gesehen hat, hier ist der Link dazu. Als
mir das wahre System vor Jahren klar wurde, gabs übrigens auch meinen
ersten privaten Bank-Run. Mich hatte man genauso verblödet wie die
meisten anderen Gutgläubigen. Das ist also keine Schande, nur nichts
dagegen zu tun, ist eine!
+++
5.12.- Was würden Sie als Hochfinanz machen? Der
Euro steht gerade auf dem Spiel und im Marktfocus, der Dollar ebenso
jedoch derzeit weniger medial, benötigt aber lebenswichtige Reputation
als Fluchtwährung . Die Inflation durch die vielen Rettungen gerät
bald außer Kontrolle und der Dollar könnte daraufhin ebenfalls
inakzeptabler werden. Also was würden Sie tun? In die Geschichte schaun, 40 Jahre zurück.Sowas ähnliches hatten wir schon mal und dies ist "erfolgreich" gelöst worden - Jom Kippur Krieg mit geplanter Ölkrise.
Genau das gleiche wird jetzt wiederholt - mit Iran. Was braucht es, um die Dollarfluten aufzusaugen? Einen hohen Ölpreis - am besten den doppelten. Wenn Sie sich meinen Artikel"Öl-Dollar-Standard und Ölkrise" nochmal
durchlesen, verstehen Sie die Kopplung des Öls an den Dollar. Um den
Preissprung zu rechtfertigen wurden in der Ölgeschichte oft Kriege
benutzt. Dazu reichen schon kleinere Scharmützel, die man am köcheln
hält, um den Preis zu steigern.
Der Iran sieht auch den hohen Preis als Waffe gegen den Westen und droht mit 200 $ -
allerdings nur dann, wenn Öl-Importe sanktioniert würden. Das ist dem
US -Senat mit der Begründung egal, daß die Verhinderung der angebl.
atomaren Bewaffnung wichtiger sei, als ein niedriger Ölpreis. Da es
nach meiner Einschätzung diese Atomgefahr genausowenig gibt wie Saddams
Massenvernichtungswaffen zur Begründung des Irakkrieges, dient es nur
als Grund höhere Ölpreise durchzusetzen und zu rechtfertigen.
Ich
würde zwar dabei noch nicht die Marke von 200 Dollar sehen, aber 170 in
der Spitze könnten in militärischen Konflikten durchsetzbar sein. Die
Nachfrage wird dadurch nicht sinken, denn das tat sie auch 2008 bei 147 $
in der Spitze nicht. Zumindest preisen jetzt die Ölhändler schon einen Krieg mit ein. Einige dieser sehen auch die 200 $ -Marke. Diese würde aber erst erreicht, wenn wirklich die Straße von Hormuz
unpassierbar wäre und die Versorgung der USA gefährdet ist. So legt
wegen dieser Befürchtung der WTI-Preis weiter zu. Aber auch der Euro
könnte vom Konflikt "profitieren", weil ja auch schon Öl in dieser
Währung bezahlt wird. Ebenfalls würde Öl hier einen Teil der Inflation
aufsaugen und vom Zerfall der Eurozone ablenken.
Mit einem
möglichen Kriegsausbruch rechne ich aber nicht vor Frühjahr 2012.
Dennoch sollten alle Tanks gefüllt sein, ebenso die Geldbörse.
Beobachten wir also die Entwicklungen aufmerksam weiter.
+++
2.12.- Der IRAN-Konfikt wird weiter geschürt. Nachdem mehrere westliche Länder die Botschafter aus dem Lande zurück beordern, werden jetzt erneut Sanktionsabsichten angesprochen.
Man will iran. Ölimporte nach Europa unterbrechen. Das ging vor einigen
Wochen schon in die Hose, da z.B. Italien und Griechenland sehr viel Öl
aus dem Iran importieren. Letztlich lacht sich da der Iran kaputt,
denn diese Ausfälle würden die Chinesen kompensieren. China holt den
Großteil seines Öls aus dem Nahen Osten.
Marc Faber dazu „Wollen die USA China eindämmen,
geht das am ehesten über das Öl.“ „Die Amerikaner werden versuchen, die
Chinesen über das Öl zu kontrollieren. Der Einfall in Libyen und die
Beseitigung von Saddam Hussein waren hier nur der Anfang. Deshalb darf
man auch davon ausgehen, dass es dort deutlich mehr Kriege geben wird.
Diese Region wird früher oder später in Flammen aufgehen.“
Daher
ist der Hintergrund nicht das angebliche Atom(bomben)programm des Iran,
sondern die Inbesitznahme der dortigen Ölvorkommen. 11 Flugzeugträger
kreuzen schon in dieser Region.
Die Interessenlage Russlands hingegen stellt sich dem gegenüber: Das
Riesenreich ist das einzige Land, was auch bzgl. der Förderkapazitäten
von Erdöl und Erdgas autark ist. Eine energetische Achillesferse haben
sie nicht und damit strategische Vorteile. Die USA dagegen decken zwischen 25 und 30% ihres Öls aus dem Nahen Osten, Europa fast 90 %. Geringfügigste
Unterbrechungen dieser Lieferungen würde die krisengeschüttelte
westliche Welt sofort in eine Ölkrise samt Depression stürzen. Gute
Voraussetzungen dann für den Osten, den Westen wirtschaftlich zu
okkupieren.
Aber ebenso ein Öl-Krieg gegen den Iran würde zum
gleichen Szenario führen, mit womöglich noch schlimmeren
Kollateralschäden- Stichwort "asymmetrischer Ölkrieg". Defacto für Beide Seiten ein Dilemma. Da wäre die Beibehaltung des status quo besser.
Es
geht also im Hintergrund immer um die Aufrechterhaltung der möglichst
billigen Ölversorgung. Ohne diese wäre der gesamte Westen nicht dort wo
er heute ist, genausowenig wie die Araber, die Chinesen, Inder oder
Russen. Alle brauchen stetig Öl, die einen für den Verbrauch, andere als
bitter nötige Einnahmequelle.
Perspektivisch sieht es Marc Faber so:
„Die Chinesen, die Inder haben in den letzten 15 Jahren ihren
Ölverbrauch verdreifacht. Dennoch ist der Pro-Kopf-Ölverbrauch in China
und Indien noch lächerlich niedrig. Ich rechne mit einer
Nachfrageverdopplung in fünf bis zehn Jahren. Ich glaube, dass der
Ölpreis in ein paar Jahren eher höher steht als heute.“
Aktuell pegelt sich WTI bei 100 $ ein, BRENT ist 9 $ teurer.
PS: Wie gesagt, die Iraner lachen über einen Öl-Boykott: "Er ist sogar positiv, denn dadurch wird der Ölpreis in die Höhe
getrieben und wir verdienen mehr. Wir verbrauchen weniger von unseren
Ressourcen und bekommen mehr Geld. Warum also nicht? Ohnehin ist der
europäische Markt nicht wichtig, weil Iran hauptsächlich nach Asien
exportiert. Nur 20 Prozent des iranischen Öls geht nach Europa. Nach
Deutschland fast gar nichts.
Unsere Ölindustrie ist auf amerikanische Technik aufgebaut. Und die
steht schon seit 33 Jahren unter Sanktionen. Wir haben gelernt, damit
umzugehen. Wir sind trotzdem einer der größten Ölproduzenten der Opec." (Irans Botschafter gegenüber der FTD)
+++
1.12. -Brisante Information aus Russland. Auszug aus Medwedjew- Rede:
"Erstens, habe ich das Verteidigungsministerium angewiesen, das
Raketenfrühwarnsystem in Kaliningrad unmittelbar in Gefechtsbereitschaft
zu versetzen.
Zweitens, wird der Schutzschirm der russischen strategischen
Nuklearraketen, als vorrangige Maßnahme verstärkt. Dies geschieht im
Rahmen des Luft-und Raumfahrtprogramms.
Das läuft seit dem 23.11. und es stand nichts in hiesigen Medien. Von der Kuba-Krise 2.0 ist die Rede. Was
geht hier vor ? Laufen die Kriegsvorbereitungen gegen Iran und man
droht mit Vergeltung der Verbündeten gegen den Westen?
Interconti-Raketen aus den USA gegen Iran würden russisches
Hoheitsgebiet überfliegen! Wer glaubt, die Russen hätten nach 1990
fleißig abgerüstet, irrt. Die haben die Waffen allesamt in Sibirien
konserviert wie weiter entwickelt und nur "mediale Verschrottung"
betrieben. Wer noch nicht die russische Langzeitstrategie kennt, lese
die Bücher der KGB-Überläufer und Generäle Anatoly Golitzyn und Jan Sejna, oder Torsten Manns "Weltoktober". Möglich,
daß man sich jetzt in der Lage wähnt, diesen leninistischen Plan
umzusetzen. Auch der Fall der Mauer 1989 in der DDR war "planmäßig". Als Archillesferse des Westens wird dabei die Erdölversorgung gesehen.
1.12.- Termine, Termine, Termine: Ein Datum jagt gerade das andere. Bis zum 9.12. muß eine neue "Marktlösung" zu Griechenland präsentiert werden. Wirtschaftsforscher geben dem Euro noch 3 - 6 Monate bis zum nächsten Crash, sofern nichts geschieht, wie z.B. das Eingreifen der EZB. RIA Novosti
lässt einen Ex-Bankpräsidenten die Vermutung ausposaunen,daß noch in
diesem Monat der Euro zusammen bricht - allerdings mit 50 : 50
Wahrscheinlichkeit.
Bislang sind die meisten Crash-Termine ja
ohne Auswirkung verstrichen. Warum? Weil, wie gestern erneut erfolgt,
die Zentralbanken im Notfalle inflationieren. In Anbetracht der
Inflationierungsmenge in Billionenhöhe muß auch festgestellt werden, daß
trotzdem die Währungen noch verhältnismäßig stabil sind, was wohl an
der Massenträgheit liegt. Aber das ist am Anfang einer Hyperinflation
immer schon ein Trugschluß gewesen, da man die Exponente nicht
einkalkuliert. Wenn erstmal alle durch die einzige Ausgangstür rennen
gibts letztlich Panik, ob fundamental oder psychologisch begründet ist
dann obsolet. Fakt ist somit: Der frühe Vogel frisst den Wurm. Wer zu
spät kommt, den bestraft das Leben und in jeder Krise steckt der Keim
einer größeren Chance! Wer das beherzigt, dürfte derzeit alles richtig
machen.
Völlig daneben liegen die Windkraftapostel. In den
USA sind durch zu hohe Wartungskosten, beträchtliche Ausfallraten,
gestrichene Subventionen und schwankende Witterung (Wind) tausende
Windmühlen unwirtschaftlich. Somit wurden schon 14.000 dieser weißen Spargel stillgelegt und verschandeln die Prärie. Das kommt auch in Deutschland, jede Wette... ! Damit wurde nicht nur "rotierender postindustrieller Müll erzeugt" sondern der dumme Anleger erneut als Beta-Tester einer angeblichen Energiewende misbraucht und ausgenommen. Öl-und Gasproduktionen mögen zwar langweilig und wenig innovativ erscheinen. Allerdings sind diese schon seit 140 Jahren weltweit erprobt und ausgereift.
Deshalb sind unsere Investments trotz gelegentlicher Herausforderung
nicht von derlei Sorgen betroffen. Unsere Beta-Tester sind schon lange
tot, deren Nachkommen aber steinreich.
PS: Mit meiner o.g. Vermutung der Pleite einer Großbankkönnte ich richtig liegen. Sogar die Chinesen machten bei der Intervention mit. FORBES: „Es scheint, dass eine große Bank in der vergangenen Nacht nahe an den
Zusammenbruch geraten ist. Es scheint, dass eine größere Bank
Schwierigkeiten in ihrer unmittelbaren Liquiditätsbeschaffung hatte. Die
Kavallerie wurde gerufen und ist zur erfolgreichen Rettung geeilt.“ Was lehrt uns das? Lender of last resort bleiben die ZB`s. Scheiß auf die Verträge, zur Not wird gedruckt.
+++
29.11. - Nachdem ich vor 4 Tagen über den ARD-Beitrag zum Dämmwahn berichtete, legen wir, weils so schön ist, noch einen nach. Besser gesagt, der NDR legt nach: - Spechtlöcher in Dämmfassaden als "Konjunkturprogramm" für Fassadenkletterer - brüchige Klinkerfassaden nach schon 5 Jahren mit total durchnässter Hintergrunddämmung- Totalschaden. -
Biozide, als eine Form der Übertünchung der Veralgung, waschen sich in 5
Jahren vollständig aus und vergiften die Umwelt. Die Fassade versifft
halt etwas später. - "alsDämmung zugelassene Brandbeschleuniger"können ganze Häuser schon nach 8 min abfackeln. -Schimmel,
hohe Kosten, falsche Versprechen, keine Kosten-Nutzen- Beweise und
vieles mehr. Darüber berichtet erstmals recht offen der 45 min. Beitrag: "Wahnsinn Wärmedämmung". Auch mein Architektenfreund und unermüdlicher Dämmstoffkritiker, Dipl.-Ing. Konrad Fischer kommt vielfach zu Wort. Ein must- see- Beitrag, aber nichts für schwache Hausbesitzernerven oder Realitätsverweigerer. Leider fehlen aber auch im Film erneut die wichtigen bauphysikalischen Hintergründe. Die hat dafür Konrad auf seiner Homepage.
"Ein hab ich noch, ein hab ich noch": Brandgefahr bei Photovoltaik , vom Bayerischen Rundfunk. Na, wenn das nicht heiß ist...
+++
28.11. - 100 Jahre Kälte prognostiziert ein russ. Wissenschaftler anhand der Korrelation von Sonnenaktivität und Warmzeiten. Das wird den Klimalügnern nicht passen. Vorsorglich haben diese ja schon schleichend Abschied vom Begriff "Klimaerwärmung" genommen und reden nur noch von "Klimawandel". Diesem
normalem Phänomen kann man natürlich ebenso menschliche Urschuld
unterstellen um über das lebenswichtige Gas CO2 neue Steuern zu
begründen. Klimaschwindler Mojib Latif versucht es ja seit Jahren uns die Abkühlung lediglich als "Maskierung der Erwärmung" zu
verkaufen. Das Geschäftsmodell ist trotz Aufklärung leider weiter
erfolgreich. Noch immer glauben auch angeblich Gebildete, daß CO2
mindestens 20% der Luft ausmacht.
Im Finanzmarkt dagegen geht der Glaube weiter verloren, das Vertrauen ebenso. Jetzt spielt sogar der weltgrößte Broker ICAP das Ende der Eurozone durch: "Wie reagiert der Dollar, wenn die Drachme wieder eingeführt wird?", war wohl die Aufgabenstellung. Das Ergebnis: Auch die Drachme könne gehandelt werden. Zu welchem Preis samt Konsequenzen ist dabei nicht erwähnt. Sollte
es nur um die Fähigkeit eines technischen Handelns gehen, ist das aber
noch kein "Streßtest". Dazu müsste man checken, was passiert, wenn der
Euro zu schnell stark abwertet, Banken kurzzeitig schließen müssen,
Devisenkontrollen eingeführt werden, Aufstände und Generalstreiks (wie
am Mittwoch in England) die Regel werden, starke Preiserhöhungen
reguläre Geschäfte schwer kalkulierbar machen usw.
Aber nicht nur besagter Broker verliert Vertrauen. Auch Moody`s vertraut der ganzen Eurozone jetzt schon nicht mehr und "kündigt" schon mal Abwertungsabsichten an - für ALLE europä. Länder. Wie
gesagt, die Amis führen mit Ihren Agenturen Krieg gegen den Euroraum
und hoffen damit Ihre Reservewährung Dollar als Fluchthafen anbieten zu
können. Jedenfalls ist ein Downgrade berechtigt - auch ohne möglichen Verschwörungshintergrund. Sind doch viele europä. Banken erneut in einer Liquiditätskrise und damit entsteht eine neue Kreditklemme mit Deflationsansatz. Die fractionell reserve für neue Luftgelderschaffung zur Aufrechterhaltung des Ponzi-Schemas ist zu gering. (zur Erklärung dieses Satzes bitte o.g. Film Geld als Schuld ansehen).
+++
25.11.- Jetzt schreit auch die DWS- Fondsgesellschaft, daß der Bondmarkt kurz vor dem Zusammenbruch stünde. Wohl deshalb, weil auch der eigene Laden damit umfällt. So weiß man dort "spätestens seit dieser Woche, daß sich das System nicht mehr selbst stabilisieren kann." Denen hat die letzte BUNDS-Emission den Angstschweiß auf die Stirn gebracht. Auch Deutschland wird jetzt zum PIG.
Ja,
es wird jetzt ernst in Europa. Jeder fordert schon, daß die EZB zur
offenen Inflationierung und der Aufgabe des stabilen Euros übergeht. Sie solle unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufen dürfen. Das wird meiner Ansicht auch passieren. Bislang endete ja jedes FIAT-System in der Inflation. Der Markt nimmt das auch schon vorweg, der Euro fällt zum Dollar weiter- auf 1,32. Aber
selbst die Rückkehr zur eigenen Währung samt dem Zusammenbruch der EU
als Alternative wird im Mainstream jetzt diskutiert. Jedoch sieht der
(gesteuerte?) Wirtschaftswissenschaftler einen gemeinsamen inflationären
Untergang als das kleinere Übel. Dabei bleibt wenigstens etwas
geordneter Zeit, sich darauf einzustellen. Warten wirs ab.
+++
24.11.
- Hat man jetzt aufgegeben? Überlässt man jetzt alles dem Selbstlauf?
Macht man EU-Krisengipfel jetzt nur noch zu dritt? Was weiß London, was
wir nicht wissen? Diese Fragen stellen sich in anbetracht der Aufforderung an brit. Banken, sich auf das Worst Case vorzubereiten. Auch die Währungshändler spielen schon den Euro-Untergang durch - steht im SPIEGEL und nicht auf irgendeiner wenig frequentierten Seite. Man erwartet also jetzt offiziell den Euro-Crash. Entweder ist das die gestern von mir erwähnte Erpressung oder baldige Tatsache. Ich glaube es ist BEIDES! Einerseits
wird noch erpresst um entweder Eurobonds aufzulegen oder die EZB zum
Gelddrucken zu bewegen, andererseits geht der Euro rein aus historischer
und mathematischer Erfahrung ein.
In Portugal streikt das ganze Land - gegen alles. Nur keiner sagt, was sie wollen. Derweil reicht es Fitch jetzt und stuft Portugal auf Ramsch ab.
Ramsch
könnte auch Ihr Haus werden. Ich meine jetzt die neumodischen
Dämmbuden. Die gute Nachricht des Tages ist nämlich, daß sich mittlerweile auch die ARD mit der Dämmstoffverblödung intensiver befasst. Ob ich mit meinem Artikel "Das Dämmstoffparadoxon" dazu
beigetragen habe, weiß ich nicht. Eher weniger, denn es fehlen vor
allem die physikalischen Zusammenhänge in dem Beitrag. Oder man wollte
diese dem Zuschauer dann doch nicht zumuten. Ich empfehle aber, es sich
selbst zuzumuten. Auch wenn das Ergebnis Ihnen nicht passen sollte. Besser
noch, Sie verbreiten meinen Artikel dazu weiter. Sie würden viele
blauäugige Bauherren vor großen Schäden bewahren. Übrigens ist im
November die beste Zeit sich die ganzen veralgten Fassaden als Beweise
zu betrachten - egal ob Neubau oder WDVS. Ab einem Alter von ca. 8
Jahren gehts los. Mit Beweisen aus der Praxis hat es die Dämmstoffindustrie übrigens auch nicht so. Im Idealfalle "seien Einsparungen durchaus machbar". Man "rechnet" gar mit 85 %. Was fällt Ihnen daran auf? Ich sage es Ihnen- die Ausdrucksweise! Keiner
dieser Pappenheimer kann Ihnen auch nur einen einzigen praktischen
Beweis dafür liefern. Rumgedämmt wird schließlich schon seit 40 Jahren
bei Millionen von Häusern. Es ist schlichtweg alles nur Lüge und
Hoffnung, das dies nicht raus kommt. Wäre die Dämmung ein Erfolg für den
Käufer, so wäre es ein leichtes Beweise aufzufahren. Ich lobe seit 2007
dafür sogar 10.000 € aus. Hat sich bislang noch keiner bei mir
gemeldet. Mir kanns egal sein. Als Ölproduzent profitiere ich indirekt
von dieser Verschwendung ja mit.
+++
23.11. - Jetzt schlägt auf den letzten Strohhalm auch die Anleihenskepsis durch: Für 6 Mrd. wollte die BRD Anleihen ausgeben- sprich neue Schuldnertrottel entreichern- aber auf 40% blieb sie sitzen. Vom Desaster ist die Rede.
Deutsche Kommunisten aus CDU/CSU wollen hohe Benzinpreise gesetzlich verbieten.
Daher hacken sie wie jedes Jahr auf dem Oligopol herum. Daß der größte
Batzen am Preis Steuern sind bleibt unerwähnt. Auch daß der Fiskus an
höheren Preisen prächtig beteiligt ist, gar die gesetzwidrige Steuer auf
die Steuer einzieht, und somit an billigem Sprit gar kein Interesse
hat.
Bislang ist Russland glimpflich durch die Finanzkrise gekommen, das ist nun vorbei. Putin sieht hier vor allem die Sorge für den Ölpreis, der wegen der Rezession im Westen unter 100 $ sinken könne. Jedoch
haben die Russen nun schon diesen Preis in ihre Wirtschaft
einkalkuliert. Immerhin stammen sagenhafte 40 bis 50 % des Haushaltes
aus den Öleinnahmen. Lieber Herr Putin. Die Wirtschaft breiter
aufzustellen ist gut. Aber wenn der Preis tiefer sinkt, dann drosseln
Sie doch temporär auch, so wie die OPEC!
Putin wurde übrigens im Cheval Blancinterviewt. Während meiner diesjährigen Moskaureise lud mich mein dortiger Gastgeber ebenso ins Cheval Blanc
ein. Er ist gut befreundet mit der Inhaberin, die wiederum eine enge
Freundin von Frau Medwedjewa ist. Daher ist es auch Putins
Ausflugslokal. Leider ist das barocke Restaurant nur für teure Luxus
-Snacks gut. Mein bestellter 1710- Rubel-Luxus-Knochen mit
Fleischderivaten machte leider nicht satt. Gut daß es noch Brot mit
Butter dazu gab. Ich hoffe, Putin bekam Pasta Bolognese für 650 Rubel.
Das war eins der sättigenderen Menüs dort. An der Stelle liebe Grüße
nach Moskau und danke für die Gastfreundschaft. +++
Kein Wunder, sitzt doch Spanien auf einer 30 Mrd. Immobombe wertloser, aber kreditierter Häuser die teilweise ehestens in 40 Jahren verkauft werden können. Das ist aber nur eine Ursache von vielen...... Auch
die neue spanische Regierung wird das Problem nicht lösen,da sie es
selbst auch gar nicht kapieren. Dafür kapieren sie, daß man ja wie
andere nun auch bei der EU um Bailouts betteln könne. Der vorhergesagte Nachmacheffekt tritt somit ein. Da
weder der ESFS noch die immer wieder avisierten Eurobonds diese
Billionen- Rettungen nicht schaffen können, ist es nur eine Frage der
Zeit, bis die EZB druckt. Bis dahin wird solange munter weiter
erpresst, bis die PIIGS nicht nur den wertvollsten Teil ihrer Ressourcen
verhökern mussten, in Griechenland stehen staatl. Kohlegruben zur
Debatte, sondern auch ihre finanzielle Souveränität an eine EU-
Fiskalunion abgegeben haben. So erscheint zumindest der Plan.
Aber es regt sich Widerstand und das sogar in der EU, durch Nigel Farage. Seine letzte Rede, die man Ihnen in den Mainstreammedien verschweigt, können Sie hier sehen. Er spricht 2 min. Tacheles!
Gute Laune ist beim Ölpreis angesagt. Auch wenn der Preis gerade wieder mal konsolidiert, sieht der OPEC-Generalsekretär El-Badri ein zufriedenstellendes Preisniveau. Die nächste OPEC-Konferenz am 14. 12. dürfte daher kaum für Überraschung sorgen. Jedoch erwartet ein Barclays-Analyst, daß in Europa "etwas Schlimmes passiert"
und die Nachfrage von dort auch wegen dem Wachstumseinbruch zurück
geht. In diesem Falle würde die OPEC natürlich die Produktion drosseln
und den Preis stützen. BRENT würde billiger und WTI teurer. Aus Angst vor dem Kollaps suchen die Anleger ihr Heil im dt.Wald.
Bei 2 Mio. deutschen Waldbesitzern ist das kein außergewöhnliches
Investment, eher eine Versicherung gegen Wertzerfall bei großen
Vermögen. Die Renditen sind aber recht mager, zwichen 3 bis 12%.
Erträge bekommt man ehestens nach 30 Jahren- manchmal auch erst nach 100
Jahren- je nach Baum. Hinzu kommen vielfältige Auflagen und wie bei
Immos die Gefahr von Zwangshypotheken u.ä. Ich habe auch
verschiedene Waldinvestments recherchiert und verzichte darauf, da es
einfach Besseres gibt. Wer aber ein Stück für den Eigenbedarf sucht,
oder als Leidenschaft, kann sowas kaufen. Aber auch hier gilt: Man muß
etwas davon verstehen und es ist Arbeit!
21.11. - Vor Brasiliens Küste hat Chevron vorige Woche beim Verschließen einer Offshore-Bohrung eine Havarie verursacht.Ein
Ölteppich breitet sich nun aus.Die Lage sei ernst und erinnere an die
Deepwater Horizon- Katastrophe. Zwar soll das Loch mittlerweile
verschlossen sein, doch traut man auch wegen schlechtem Krisenmanagement
dieser Aussage noch nicht. Es zeigt sich, daß es zwar genug Reserven
auch unter dem Meer gibt, nur je tiefer man dafür bohren muß umso höher
werden nicht nur die Kosten sondern auch das Risiko solcher Havarien. Nicht alles Öl, was man entdeckt kann man kurzfristig auch fördern. Oftmals vergeht ein viertel Jahrhundert.
+++
18.11.- Der US-Pipeline- Deal schüttelt den Ölmarkt durch, titelt die FTD. Ist auch gut so, dann werden die verkrusteten Rohre mal gereinigt. Der Artikel stellt nochmals die Liefersituation in den USA dar. Das
Problem von Cushing ist ja seit Jahren bekannt. Es spiegelt nicht den
wahren Verbrauch, respektive fairen Preis der Weltreferensorte WTI in
den USA , geschweige denn den der Welt wieder. Sind nach dorthin Leitungen "verstopft" bzw. die Tanks voll (Lagerdaten), sinkt der WTI-Preis, auch wenn die Nachfrage steigt. Zudem
verzerren Spekulanten auf dem intransparenteren europäischen Markt den
Preis von BRENT. An BRENT orientiert sich persisches Öl, was nach China
und Indien geht. Wird das zu teuer- wie derzeit- weichen die Asiaten auf
US-Öl aus und holen es am Golf von Mexico ab.Daher heuerte man sogar in
den letzten Monaten eine Truckflotte an, die gutes WTI auf dem Highway
an die Southcoast brachte. Ja, unser Öl wird tatsächlich auch in China
verbrannt. Daher brauchte man plötzlich auch diesen Strömungswechsel der Leitung. panta rhei - alles fließt!
Investoren
sollten den WTI-Spot auch nur als Richtwert von Trends betrachten. Wie
Sie auf den Ausschüttungen sehen, bekommen wir fast immer höhere Preise
für WTI-Öl als der Chart abbildet. Gleiches gilt übrigens für den
Henry-Hub. Wir haben Abrechnungen, da war der Gaspreis bei 4 $ und wir
bekamen vom Gaswerk 6$ /MCF wegen der guten Qualität. Also nicht nervös machen lassen, wenns mal wieder abwärts geht. Wir
fahren ohnehin mit unserer konservativen Kalkulation recht gut, auch
wenn uns die Amerikaner dafür belächeln. Die kalkulieren nämlich etwas
schärfer.
+++
17.11.- Jetzt hat es auch deutsche Banken erwischt: Moody`s hat 12 öffentliche Banken runter gesetzt. Wer
meint, daß Deutschland noch länger ein Hort der Glückseeligen bleibt,
könnte in eine böse Falle laufen- z. B. eine Immobilienfalle um sich nur
vor Inflation zu schützen: Jetzt machen nämlich auch Experten eine Überhitzung des Marktes aus.
Zudem kommen massenweise Umschuldungen alter Kredite, die bei vielen
nicht mehr verlängert werden dürften, und wenn, dann nur nach langer
Suche und mit höheren Zinsen. Man erwartet 2012 /2013 gar ein "Blutbad" auf dem deutschen Immomarkt.
Ich
warne schon seit längerem vor Investments in Immos. Diese sind ähnlich
einer Anleihe- abhängig vom Zins und der Kreditverfügbarkeit. Je
billiger der Kredit, desto größer der Boom und die Immopreise. Wegen der
"Kreditklemme" und dem Überangebot werden jetzt schon Immos immer
schwieriger finanziert. Das dreht sich also gerade und Rettung vor
Inflation war noch vor 30 Jahren möglich- im Kondratieff-Winter ist es
tatsächlich riskant. Auch deshalb, weil diese immer leicht
besteuerbar sind. Zwangshypotheken sind auch schon angedacht worden und
keiner darf glauben, daß bei steigender Inflation die Kreditverträge zu
Niedrigstzinsen bestehen bleiben,man sich damit entschulde ( siehe BGB § 313- Störung der Geschäftsgrundlage! siehe auch § 242-Treu und Glauben .
Ich hoffe alle Immogläubigen haben dann adhoc die Kohle um den Vertrag aufzulösen. Im übrigen empfehle ich auch jedem Investor, sich einer administrativen Vorsorge anzunehmen, also Recht zu
studieren und sein eigener Recht- Sachverständiger zu werden. Bei
diesem können Sie sicher sein, daß er ausschließlich Ihre Interessen
vertritt. Ich rede hier aus Erfahrung!
Zum Öl: Wie es scheint, könnte der Vorsprung von BRENT zu
WTI bald vorbei sein. Das lassen auch die Future-Positionen
vermuten. So verliert WTI weiterhin weniger als BRENT und der Spread hat
sich schon auf 8 $ abgesenkt. Jetzt kommt WTI als beste Referenzsorte
der Welt wieder dorthin wo es hingehört- auf den ersten Platz.
Aus Cushing/Ok. hört man zudem erstaunliches:
Der Pipelinebetreiber Enbridge drehte gestern die Fließrichtung seiner Seaway-Leitung um Statt
Öl nach Cushing von der Golfküste, fließt es jetzt aus dem Lagerort
weg, was deren Vorräte verringern wird. Da vom Füllstand in Oklahoma der
WTI-Preis abhängt, geht man davon aus, daß dieser bis 2013 wieder mit
BRENT gleich zieht. Zudem können sich Investoren in Louisiana- Feldern freuen: LLS (Light Louisiana Sweet) kostete im September bis zu 29 $ mehr als WTI. Ist das nicht süß (sweet). In eine ConocoPhilips- Pipeline speißen wir auch das Öl vom Plaquemines Parish ein.
+++
16.11. - "Gefechtsalarm, Gefechtsalarm!" Die höchste Alarmstufe wird in der EU ausgerufen.
Die Novemberattacke richtet sich selbst gegen scheinbar stabile Länder
wie Österreich und Frankreich. Selbst der EU-Generalfeldmarschall Barroso persönlich dreht die Sirene da alle Rettungsprogramme nichts nützten, so sagt er richtig. Auch sieht man endlich, daß es eine Systemkrise ist. (Dies haben wir schon vor 4 Jahren festgestellt!!!! ) Allerdings sehen die Eliten nicht den wahren Feind- das Papiergeldsystem. So gibt es weiterhin Nebenkriegsschauplätze.
Krieg herrscht auch auf dem Ozean: Die Frachtraten der kreditfinanzierten Schiffsfondsflotte sind mittlerweile so gering, daß die Schiffe schon beim Anker hieven Verluste
einfahren. Gar der Diesel- welcher übrigens immer teurer wird- ist
damit nicht mehr zu begleichen. Die Situation ist jetzt noch viel
schlimmer als 2008. Die gehen jetzt unter und mit ihnen alle
Schiffsfondskreditsklaven.
Heute
hat es WTI geschafft wieder dreistellig zu werden. Der Abstand zum
Zugpferd BRENT schwindet auf nur noch 10 Dollar. Das ist erstaunlich. Die
USA sind sehr stark abhängig von Importöl aus Arabistan - deswegen
investieren wir ja in WTI. Es könnte schon der Kriegsaufschlag sein.
Sollte WTI weiter aufholen, so dürften Insider von den Plänen wissen,
daß bald noch jemand schreit- in arabisch und englisch: "Gefechtsalarm!" Bleibt zu hoffen, daß kurz darauf der Befehl kommt: "Übung beenden, Ausgangslage herstellen!" +++
15.11. - Gold-Experte James Turk auf der Edelmetallmesse: "Daher
will man nicht, daß seine Vermögen auf den Versprechen von irgend
jemandem beruht. Man will Bestände, die man anfassen kann: Ackerland, Waldland, Ölbrunnen und Gold und Silber."
Bei der Übersetzung der Ölbrunnen kann man schmunzeln: Oilwell sagen die Amerikaner zu Ölquellen. Es sind Brunnen, weil man früher das Öl dort wie aus Brunnen abschöpfen konnte.
Auch Turk dürfte als Amerikaner in Ölfeldern sein. Als Investor empfiehlt er naturbedingt das, was er selber besitzt. Das
ist übrigens der Unterschied zur Vielzahl an Finanzberatern. Meist
besitzen sie nie die Anlagen/Investments, welche sie empfehlen, es sind
einfach auch viel zu viele "Anlagen". In der Regel besitzen
"Allfinanzler" eh kaum etwas. Würden die Empfehlungen der üblichen
Finanzberater Reichtum schaffen, so hätten sie diesen auch selbst. Nur
dann bräuchten sie Sie nicht zu irgendeinem Produkt überreden. Es
wird daher Zeit, daß es mehr Finanzwissens-Vermittler oder
Geldsystem-Lehrer gibt. Leute, die von dem Ahnung haben, über was sie
informieren. Der Beweis dessen könnte der eigene Lebensstil sein. Wenn
Sie reich werden wollen, fragen Sie also einen Reichen und nicht den,
der es erst werden will - seit 20 Jahren oder länger...
15.11.- Ja, das von mir vor Jahren beschriebene Tapfere Schneiderlein
frisst sich von Staat zu Staat in Europa. Es haut nicht wie 2008
gleichzeitig haufenweise Banken um, dafür in schöner Dominofolge ein
Land nach dem anderen. Die FTD berichtet von Massenverkäufen am Anleihenmarkt,
besonders vom spanischen. Das wird das nächste Land sein was "gerettet"
werden will. Spätestens nächstes Jahr wird die EZB-Druckerpresse
rotieren und wir erleben eine Inflation vom Feinsten.
Zusätzlich
geraten jetzt auch Frankreich, Holland und Österreich ins Visier. Deren
Bestnoten "AAA" werden schon seit längerem infrage gestellt. Die Zinsen
sowie die CDS steigen besorgniserregend.
Unterdessen erkämpft
sich WTI schrittweise seinen Platz unter den "Dreistelligen" zurück. Die
US-Konjunkturdaten sowie Oktoberumsätze im Einzelhandel wurden positiv
mitgeteilt und die Spekulanten sehen optimistische Preise beim Rohöl der
Zukunft. Zusätzlich sorgt die SEB für Kriegsphantasie indem sie beim
Irakkrieg Ölpreise von 200 $ prognostiziert. Ja, als Trader hat man
es schon schwer. Man braucht immer Volatilität um irgendwie zu handeln.
Für uns ist es egal ob der Preis bei 75 $ oder 120 $ steht. Hauptsache Öl hat einen Preis zu dem wir es verkaufen können. Und
das Öl im Boden, was wegen der sorgfältigen Bohrarbeiten jetzt noch
nicht oben ist, wächst über den Bilanzwert des Feldes mit und beschert
uns in Zukunft bessere Gewinne, als wenn es heute schon verkauft werden
müsste. Immer wieder mal dran denken, warum man ursprünglich hier
investierte: inflationssicherer Sachwerterhalt, Einkommensabsicherung im
Krisenfalle, Altersvorsorge u.a. +++
14.11. - Nach dem Einsetzen der Bilderbergerund Trilateralen, Monti bzw. Papademos in IT und GR, scheint schon jetzt der Markt diese Politikerintervention der Neuen-Welt-Ordner nicht mehr zu glauben. Das stellt auch schon das Handelsblatt fest. Das
ist eben der Unterschied zwischen Wollen und Können. Investoren müssen
rechnen können und Politiker würden gerne rechnen können wollen. Fakt ist, daß sich die Zinsen für Italobonds nicht viel veränderten. Hinzu kommt jetzt noch Spanien, dessen Zinsen die 6% -Marke knackten. Zur Erinnerung: Vor einem Monat war das die sog. Todeszone bei Italien.
Es fragt sich, wie lange die EZB noch an Ihren offiziellen Eurostabilitätsansprüchen festhalten will? An sich ist es "gehuppt wie gesprung" (sächsich: für gehüpft wie gesprungen): Inflationiert
sie offiziell, gibts Einspruch von den Deutschen. Diese fliehen dann
aus dem Euro wegen Inflationsangst. Kauft sie keine Bonds großvolumig
auf (versteckt macht sie es ja schon) kollabieren die Staaten wegen
Überschuldung und deflationieren. Wird wohl wieder ein Mix aus beidem,
denn mittlerweile warnen gar "Größen" wie Barroso davor, daß die
Eurozone kollabieren könne, selbst Putin hat davor Angst und mahnt
Europa zur Aktivität.
Der russische Riese Gazprom meldet derweil heute 70% Gewinnzuwachs
- für die ersten drei Quartale 2011. Das schaffen wir noch nicht, aber
schließlich ist der Russe viel größer und hat vor allem viel früher
angefangen... Das belegt, genauso wie die Flucht der Pleitegriechen zu iranische Öllieferanten
wegen Kreditklemme durch bisherige Versorger, daß auch in der Krise Öl
und Gas immer benötigt werden, dafür man das sprichwörtlich letzte Hemd
gibt, egal wer es liefert.
Derweil geht Italien volle Fahrt in die Pleite und stürzt auch die Börsen mit.
Die ital. Bondzinsen erreichten nun das Niveau, wo PT, GR oder IR
gerettet werden mußten. Diese konnten noch unter den Schirm schlüpfen,
doch der ist nicht nur löchrig sondern auch von Genannten besetzt. Da hilft nur noch Super - Mario, welcher als neuer EZB-Chef alles aufkaufen muß, was der Markt nicht will. Es folgt die Draghiflation. Er wird das so forcieren müssen, daß der Euro stark abwertet, was ihn wiederum zerstören muß. Damit
wäre zunächst der Dollar "gestärkt". Immerhin ist es den Amis gelungen,
die Krise dort recht ruhig zu halten, da derzeit alles nach Europa
schaut. Aber auch das wird sich 2012 wieder ändern.
Ab und an fragen mich Leser, ob Sie nun Heizöl oder Diesel kaufen sollen und ob der Preis steige: Da
ich kein Prophet bin, kann ich natürlich nichts zur kurzzeitigen
Preisentwicklung sagen und ob es evtl. in einigen Wochen nochmal
billiger wird. Ich empfehle aber :Sicherheit geht vor Sparsamkeit. Sollte Ihr Tank leer sein, so füllen Sie, wenn Sie denn pokern wollen, zu 2/3 auf. Den
Rest meinetwegen später, wenn Sie denken, daß der Preis sinkt. Tut er
es nicht, freuen Sie sich über die günstig gekauften 2/3. Ist er tiefer,
freuen Sie sich, daß Sie damit den Mehrpreis von heute
auskompensierten. Hauptsache Sie freuen sich. Am meisten freuen Sie sich
aber, daß Sie eine warme Stube haben und irgendwo ganz weit draußen das
Öl unter der Erde auch Ihnen mit gehört. Sie haben also immer genug im
Tank.
+++
9.11. - Irankrieg könnte Öl auf 500 Dollar katapultieren - Realistischer erscheint mir die Prognose der im Artikel benannten Rapidan Group mit 175 $. Sollte
es aber zum Äußersten kommen und der Iran den angekündigten
asymmetrischen Ölkrieg mit der Sperrung der Straße von Hormus liefern,
können es durchaus 300 $ werden.
Ich vermute, hier haben sich
Insider positioniert und nutzen das Säbelrasseln für eine neue
Spekulationswelle beim Preis. Uns kanns recht sein, dann haben wir eben
auch weit über 100% p.a. Performance. Allerdings müssen Sie da schon jetzt dabei sein, wegen der Vorlaufzeit.
9.11.- Die IEA ist genauso ein Haufen von Klima-Apokalyptikern. Jetzt warnen sie auch vor einer weiteren Erderwärmung , dabei ist der große Erderwärmungsschwindel schon lange enttarnt. Der Grund der Warnung der IEA ist aber ebenso leicht erkennbar:
"Laut IEA werden derzeit fossile Brennstoffe mit 400 Mrd. Dollar pro Jahr
gefördert. Dieser Wert müsse gesenkt werden und fossile Energieträger
stärker besteuert werden. Nur wenn "schmutzige" Brennstoffe teurer
würden, würden Regierungen ihre Bemühungen zu Erhöhung der
Energieeffizienz verstärken."
Die Forderung nach höherer
Besteuerung ist lediglich der Vorwand, daß Öl und Gas teurer werden
müssen. Diese Steuer wird aber nicht an den Quellen eingehoben werden,
sondern später beim Verbraucher. Auch drohe 2012 ein drastischer Anstieg des Ölpreises, teilt die IEA mit - bis auf 150 Dollar werden erwartet.
Sie
können sicher sein, daß sich weder das Klima bis 2050 maßgeblich
erwärmt noch daß es eine Alternative fürs Öl gibt. Alles nur Lobbyarbeit
für die Ölkonzerne zur "Förderung" einer sog. "erneuerbaren Energie" ,
welche niemals ein ernsthafter Konkurrent für die Multis wird.Im
Gegenteil werden gerade deswegen auch mehr Öl und Gas verbraucht - wegen
der negativen Energiebilanz.
9.11. - In Italien verkündet Berlusticus einen gemäßigten Rücktritt, wenn eine Sparprogrammabstimmmung über den Tisch ist. Am Abend solidarisierte sich dann noch Papandreou mit seinem italien. Freund und trat auch zurück. Dort will man eine große gemeinsame Krisenregierung bilden. Einen
Einfuß auf die Schuldenkrise wir das nicht haben. Auch die noch nicht
bestimmten Nachfolger werden keine marginale Lösung bieten. Die italien. Bonds reagierten dementsprechend und gingen über die 7% -Marke. So wird mit dem "Verlust" von Imperator Berlusticus eher die Gefahr zunehmen, daß alles chaotischer wird. Irgendwie schaffte es der Bunga-Bunga- Kaiser ja doch halbwegs Stabilität ins Römische Reich zu bringen. Das gleiche gilt für Griechenland.
Unsere
Ingenieure meldeten aus Oklahoma, daß das Beben keine Schäden an
unseren Produktionsstätten verursachte. Einige Quellen hatten kurzzeitig
einen höheren Förderdruck, es läuft weiter normal. Somit wäre die
oftmals gestellte Frage nach Erdbebenrisiken praktisch belegt- ein
mittelschweres Beben der Stäke 5,6 im mittelbarem Umland schadet den
Quellen nicht. +++
8.11.- OPEC korrigiert Nachfrageprognose erneut - diesmal nach OBEN! Trotz
Rezessionserwartung in den Industriestaaten wird die Nachfrage nach Öl
steigen - von 2010 bis 2015 von 86,8 auf 92,9 Mio. bbl/ Tag, also 1,9
Mio. bbl mehr als gedacht. Für den Abbau des Shale-Öls (im
Schiefergestein) sieht die OPEC eine Preisuntergrenze von 60 $/bbl
(entspricht unserer zurückhaltenden Projektkalkulation). Jetzt wird
zudem doch das geopolitische Risiko eines Irakkrieges eingepreist. Hinzu
kommt preistreibend der Winter sowie zurück gehende Gasölvorräte und
die von Destillaten in den USA. Öl bleibt wie erwartet damit auch ein guter Deflationsschutz.
--- Oklahoma-Info zu Erdbeben: Nach Rücksprache mit Amerika sind uns an unseren Anlagen keine Schäden gemeldet worden. ---
Derweil ist die Warnung vor einer Währungsreform aus den Internet-Insiderkreisen nun auch im Mainstream gelandet: FOCUS-Money: "Die nächste Währungsreform kommt" Jedem
sollte damit klar sein, daß dabei jegliche Papierfetzen verbrennen,
also alles was Sie noch an Versicherungen, Wertpapieren,Sparbüchern
usw. haben wird bald weg sein. Bis dahin dauert es sicher noch etwas aber man kennt ja noch den Spruch von Gorbi: "Wer zu spät kommt...." Denn
wenn es soweit ist, wird es hier auf dieser Seite auch keine
Ölbeteiligungen mehr geben. Es sei denn, Sie haben Gold. Jenes hat eben
wieder 1800 $ überschritten und Herr Eichelburg von hartgeld.com lädt wieder zu Sekt ein.
Unterdessen
ist nun Erdgas in der ersten von zwei Ostsee-Röhren (eine 3. ist
geplant) aus Sibirien in mein beschauliches Mecklenburg unterwegs. Mit
der längsten Unterwassergaslinie der Welt haben die Russen sich ein
Stück unabhängiger von den Krisenstaaten des alten Transitweges gemacht. Im verlinktem Artikel ist das europä. Leitungsnetz dargestellt.
+++
Oklahoma-Erdbeben: Zur Stunde ist noch keine Schadensmeldung von unseren Quellen eingegangen.
---
7.11.- Jetzt passsiert mit Italien das gleiche, wie mit Griechenland. Die Zinsen auf die Bonds steigen schnell an und liegen um die 6,6 % - nennt man in der aktuellen Situation schon "Todeszone". Im Gegensatz bekommt die BRD GmbH das Anleihegeld fast zum Nulltarif. Leider erfährt man selten, wer so dumm ist, und Milliarden zu 0,08% Zinsen hergibt. Aber natürlich ist man mit 2 Billionen Staatsschulden, welche niemals getilgt wurden, ein Top-Schuldner....
Zur
Ablenkung des weltweiten Schuldendesasters sind Kriege immer eine
Option wert. Israel sieht derzeit beste Angriffsbedingungen gegen Iran.
Angeblich könne der Mullah-Staat die A-Bombe bauen. Wenn Israel diese
hat, warum sollte Iran sie nicht auch haben dürfen? Jedoch ist der Grund
ein ganz anderer. Iran hat Öl und verkauft es seit langem nicht mehr
nur für Dollar, was dem Öl-Dollar-Standard schadet, da es auch schon
Nachahmer gibt. Das muß bestraft werden. Jedoch hat Iran gute Verbündete - Russland und China. So warnte heute auch der russ. Außenminister Lawrow die jüdischen Hardliner. Ihm ist sicher deren Planung aus dem 19.Jh. für einen 3. Weltkrieg bekannt.
Was
passieren würde, wenn man Iran angreift, habe ich 2008 schon mal in
einem Artikel im Juli 2008 bei ähnlicher Situation beschrieben - ein "Asymmetrischer Ölkrieg"
. Ich vermute aber eher nur mehr Säbelrasseln so wie 2008. Ein Krieg
dieser Größe würde das System ganz zügig einstürzen lassen.
7.11. - "Reden wir über Öl",
tittelt dieses Interview mit einem Rohstofffondsmanager. Dieser
bemerkt, daß die Nachfragesituation überhaupt keine Rolle spiele. Das
stimmt auf geldpolitischer Ebene sicher, darf man aber nicht
verabsolutieren. Etwas Gewicht hat die Angebots- Nachfragesituation
schon - aber nur eben temporär. Der wichtigste Faktor steckt allerdings
tatsächlich in Bachheimers Zitat: "Für mich ist der Hauptfaktor bei der Preisermittlung beim Ölgeschäft
der, dass es eine Funktion aus dem Geldmengenwachstum im
US-Dollarbereich darstellt ..."
Sehe ich genauso wie seine
differenzierte Aussage zu Peak Oil. Alles muß man eben immer dialektisch
sehen und in Relation zu den Grundbedingungen.
+++
6.11. -Erdbeben in Oklahoma -
Gestern Abend gab es in Oklahoma mehrere mittelschwere Erdstöße der
Stärke 5,6. Das Epizentrum liegt bei dem Ort Sparks, in der Mitte der
Linie Tulsa - Oklahoma City bzw. Cushing - Shawnee. (Karte und Daten von der OGS hier). Oklahoma gilt als erdbebenarmes Gebiet. Deshalb ist in Cushing auch der Hauptumschlagplatz für US-Erdöl. Bis zu 10% der US-Vorräte lagern zeitweilig dort. Beben kommen aber immer wieder auch da vor, die Technik ist dementsprechend installiert. Fragen zu Erdbeben werden hier auf der OGS-Seite beantwortet(ggf. Übersetzer-Tool nutzen) Auch wir sind in verschiedenen Gebieten von Oklahoma aktiv. Leichte
Erdstöße sind für die elastischen Stahlrohre in den Quellen kein
Problem. Es kann natürlich in der Formation zu Brüchen und neuen
Verwerfungen kommen. Dies kann die Produktion negativ wie aber auch
positiv beeinflussen, wenn durch Brüche neue Reservoirs fließfähig oder
aber versperrt werden. Gas-und Ölleitungen sind oberirdisch auch
schwingend installiert, so daß Schäden weitestgehend verhindert werden.
Auch wegen solcher möglichen kurzen Ausfallzeiten von Produktionen
werden die Projekte immer auch geographisch diversifiziert.
Die
Ingenieure unserer Operatoren prüfen derzeit die Anlagen auf mögliche
Schäden. Bislang ist noch nichts diesbezügliches gemeldet. Auch aus der
Ölindustrie von Oklahoma kam noch keine beunruhigende Meldung. Wir halten Sie die nächsten Tage weiter auf dem Laufendem.
+++
3.11. - Der griechische Schlawitchengriff in Cannes hat gewirkt. Der Papa hat das Referendum abgesagt
und dürfte sich damit auf die Abdankung vorbereiten. Was soll
schließlich der Scheiß mit ner Volksbefragung? Auch in der griech. Eurok
-Rattie gilt schließlich das gebrochene Wort.
Die Märkte freut es zunächst, auch weil EZB-Draghi wohl Heli-Ben von der FED als Vorbild hat. Nicht nur daß er überraschend den Leitzins von 1,5 auf 1,25% senkt, auch kauft er alle neuen italien. Staatsanleihen auf
- die wollte nämlich keine Sau. Selbstredend wird mit noch günstigeren
Krediten und Gelddruckerei die Stabilität des Euro gewährleistet.
Inflation kann dadurch überhaupt nicht auftreten. Ganz großes Kino
........
Dem
Ölmarkt bekam dieser Tag gut, reagiert die Flüssigkeit doch gern auf
inflationäre Verflüssigung der wichtigen Währungen. WTI liegt bei 95 $
und verringert weiter den Spread zum 111 $ teurem BRENT-Öl. Damit beweist auch das schwarze Gold erneut seine Stellung als wichtiges Absicherungsinstrument in dieser langen Krise.
+++
2.11.-
Die Angst geht um in Europa, die Angst vor dem Volke - dem
Griechischem. Dessen Oberpapa wird derzeit in Cannes beim Krisengipfel
am Schlawitchen gepackt. Wie kann er es wagen hier Demokratie zu
spielen?
Höchstwahrscheinlich findet das Referendum noch im
Dezember statt. Eile ist geboten, denn das Geld geht aus.
Höchstwahrscheinlich ist auch, daß die Griechen aus Trotz mit NEIN
stimmen, dann wird GR bis zum Frühjahr 2012 wirklich bankrott sein-
Chaos wird regieren. Es könnte zum Militärputsch wie Euroaustieg kommen
und die Not- Drachme eingeführt werden. Zugleich kollabiert der Markt
wie bei LehmanBros. und die EZB muß wie die FED alles aufkaufen. Der ESFS kämpft um Geldgeber und könnte nicht rechtzeitig bereit stehen.
Andererseits
traue ich den Euroratten zu, daß sie GR trotz NEIN über Umwege weiter
Geld hinterher werfen- es stehen einfach zu viele kippelige Dominosteine
dahinter. Jedenfalls sollte man seine Krisenvorsorge noch vor
Weihnachten 2011 optimieren- kann nicht schaden weil treffende Prognosen
auch immer schwieriger werden bei dem Durcheinander.
Öl
entwickelt sich wieder positiv und war von dem europä.
Referendumsschock wenig beeindruckt. Die FED lässt die Leitzinsen weiter
tief, der US- Arbeitsmarktbericht war positiver. Laut Bloomberg soll es zu einem "Lagerschwund" von 800.000 bbl Öl gekommen sein, sprich die Nachfrage ist höher als erwartet. Verschwinden
tut unser Öl übrigens nicht. Es wird durch staatlich kontrollierte
Zähler, die Raffinerietanker sowie die Buchprüfer genauestens
registriert - auch zum Wohle der Investoren. Nachprüfen können diese
die Fördermengen über die staatl. Kontrollbehörden mittels Internet.
Somit sind Ihre Ölquellen nicht weiter weg als Ihr Laptop. Da es diese
Transparenz nur in den USA gibt investieren wir u.a. auch nur dort.
+++
1.11.
- Den Solar -und Windkraftgläubigen gehts jetzt auch an den Kragen.
Nicht nur, daß um diese Jahreszeit kaum konstanter Wind weht und die
Sonne scheint (nachts eh nicht), gibts jetzt die versprochene Zwangsabschaltung mit der Begründung fehlender Netzkapazitätals Dauerrisiko.
So
konnten 2010 127 Mio kWh deshalb nicht eingespeist werden, respektive
gabs dafür kein Geld. Entschädigt dafür wurden bis jetzt noch nicht mal
die Fälle aus 2009. Man sitzt es wohl aus und wartet auf die Pleite der
Betreiber? Die Antwort ist wohl einfacher: Wie misst man nicht
erzeugten- also nicht eingespeisten Strom? Gar nicht. Daher gibts keine
Berechnungsgrundlage für solch eine Regelung.
Das ist eben
saudoof mit der Physik. Warum muß diese auch fordern, daß Strom immer
nur dann produziert werden muß, wenn er zeitgleich auch verbraucht wird?
Man sollte einen Krisengipfel einberufen und der Physik einen
Denkzettel verpassen. Sowas gibts bei Öl und Gas nicht. Zum einen
haben diese Rohstoffe eine wesentlich höhere Energiedichte, lassen sie
sich leicht speichern und transportieren und werden auch nicht
subventioniert. Wenn die Ölindustrie drosselt, dann nur, um Preise zu
verteidigen- und das ist von deren Seite auch freiwillig.
1.11. -
Jetzt hat es den ersten großen Derivate -Händler umgehauen - MF-Global.
Dieser hatte auf europä. Staatsanleihen gewettet. Daß die crashen
könnten war den Spielern natürlich nicht bewußt. Nun sorgt die Pleite für Hektik an den Rohstoffmärkten.
Den MF-Brokern wird der Zugang zu den Börsen untersagt, damit sie keine
weiteren Verwerfungen anrichten können. Der Handel mit Gold-,Rohöl-,
Erdgas-u. Getreidefutures ist nahezu zum Erliegen gekommen. Grund: Die
Broker müssen erst ihre Positionen mit MF Global glatt stellen. Daher
wird jetzt verkauft was geht um an Cash zu kommen. Hier schlummert jetzt
die seit Jahren vorher gesagte Derivatecrash-Kettenreaktion.
Doch damit nicht genug. Der Grieche wagt es Demokratie zu spielen- Der Papa will jetzt seine Untertanen zum Volksentscheid bzgl. der EU- Hilfen rufen.
Damit kippt überraschend das Ergebnis des ESFS-Gipfels. Der Markt
reagiert in Panik,Börsen brechen ein, denn ein zu erwartendes NEIN würde
sofort den Euro kollabieren lassen, samt einer ungesteuerten
griechischen Staatspleite und damit dem Anschlagen weiterer Derivate. Es
fallen jetzt die CDS (credit default swaps -
Kreditausfallversicherungen), welche dieses Szenario nicht eingepreist
haben.
Dabei hat doch gerade S& P dem ESFS ein "AAA" bescheinigt. Das hatte die Ratingagentur aber auch bei Lehman gemacht. Zumindest hat man den weltgrößten Schuldner Japan überreden können, ESFS-Papiere zu kaufen.
Also ein Dauerschuldner in Permanentdeflation kauft noch größere
Schulden und besichert diese - na mit was wohl? Mit weiteren Schulden. Ob es aber wirklich soweit kommt ist noch nicht sicher. Alles nur asiatische Absichtserklärungen.
Derweil gehts munter zum nächsten Krisengipfel zwischen Merkel und Sarkozy.
Das wird eine Dauereinrichtung. Man sollte über ein Krisenministerium
nachdenken. Ob sie wohl dem Papa die Demokratie untersagen wollen?
Jedenfalls ist in diesem EU-Hühnerhaufen kein System, keine Einigkeit ,
keine Abstimmung und ganz zu schweigen Demokratie. Daher wird es wohl
darauf hinaus laufen, daß man die Griechen aus dem Euro entlässt. Die
Verluste dürfte die EZB monetisieren.
Ich habe bei all
dem die Vermutung, daß man das, was man vor Jahren mit Immobilien in den
USA machte, um neue Schuldner fürs System aufzutreiben, nun mit ganzen
europäischen Staaten macht. Man verpacke in einem nicht mehr
durchschaubaren Wust von neuen Papierkonstrukten alle möglichen
Staatsschulden, garantiere diese mit künftigen Schulden oder scheinbaren
Sicherheiten, um sie über Zweckgesellschaften (früher Conduits, heute
SPV- Special Purpose Vehicle) und einen Over The Counter -Markt an
andere Anleger weltweit zu verkaufen.
Als nächstes kann man dann
damit einen Handel einführen. Genauso wie man es mit den CDO, SIV, MBS
usw. auf dem US-Immomarkt schon mal "erfolgreich" probiert hat. Bis zum
totalen Crash des Ganzen. Dann gehts halt nicht um Milliarden sondern um
Billionen. Das würde das System um einige Jahre verlängern.
Ich
hoffe, hier lesen keine Staatsminister des Finanzministeriums mit, und
greifen diese Idee auf. Aber vielleicht haben sie die schon lange in der
Schublade. Als Investor muß man solche Szenarien durchdenken.
Jedenfalls sieht es für mich weder nach Währungsreform noch nach
Deflationsschock aus, eher nach weiter schleichender Inflationierung. Alle
Politikeraussagen und deren Handlungen - auch die der Banker als
deren Beherrscher - begründen das. Das Volk und die Märkte haben sich
mittlerweile auch in den 4 Jahren an die Dauerkrise samt
Dauerrettungsgipfel gewöhnt. Business as usual.... Schaun wir mal!
+++
27.10. - Straffe Leistung, was die Europoliker
gestern noch gemacht haben. Nicht nur, daß der Bundestag den Hebel
befürwortet, auch hat der folgende EU-Gipfel daraufhin beschlossen, den
Griechen 50% der Schulden zu erlassen. Das stimmt natürlich nicht, denn
die 100 Mrd. Haircut sind keine 50 %. Die hier hinterlegte Grafik
berechnet sehr gut, daß es nur 17 % wären. Fragt sich, welche Banken
und Gesellschaften auf der Habenseite ausbuchen müssen. Natürlich werden
diese dann über den künftigen Hebel-ESFS "gerettet".
Zum Hebel schreibt der PdV-Vorsitzende Janich treffend: "Um die EFSF zu hebeln, werden genau die Instrumente eingesetzt, die von
Politikern aller Blockparteien als Massenvernichtungswaffen bezeichnet
wurden und deren Verbot sie unisono forderten. Dazu werden weitere
Schulden aufgehäuft. Das ist der sinnlose Versuch, Feuer mit Feuer zu
bekämpfen."
Abgesehen davon, daß auch diese 100 Mrd. € Erlass
den Griechen nicht helfen werden - Sparanstrengungen dürften dort jetzt
wieder nachlassen - werden andere Staaten nun ebenfalls auf diese
"kulante Hebel-Lösung" spekulieren. Nein, sie werden es fordern. Es
heißt ja auch Forderungsverzicht.
Dem Ölpreis gibt die planmäßige
Inflationierung Auftrieb. Zugute kommen dem noch positive Schätzungen
zum Quartals- BIP in den USA.
+++
26.10. - Der gemeinschaftliche Hochverrat am deutschen Volksvermögen wird offenkundig zur Regel, ist ja nicht das Geld der Blockparteien, sondern das des Volkes. Mittlerweile sind gar Sachwerthaftungen für den Fall der Fälle im Gespräch. Die kommen auch noch. Nicht
nur daß das nicht mehr vorhandene dt. Gold dann als "Sicherheit"
gefordert werden wird, sondern Firmenwerte aller Art, Immobilien
natürlich auch. Daher sollte man in DEUTSCH nicht mehr investieren. Bemerkenswert
ist bei der Sache, daß wohl nur der dt. Bundestag noch eine
Hebelabstimmung machen musste, die anderen 16 Eurostaaten haben wohl
nichts mehr zu sagen. Ein Beweis dafür, daß nur noch Deutschland zählt-
äh, zahlt. Wahrscheinlich wird das Ganze nur noch zwischen den
Franzmännern und den Micheln ausgekungelt. Das nenne ich europäische
Volldemokrattie. Es kann einem nur noch schlecht werden dabei. +++
25.10. - Die Griechen räumen wieder mal ihre Konten - ein Bankrun läuft. Ist aber sinnlos, weil das flüchtende Geld durch den ESFS oder die Druckerpresse "ersetzt" wird. Die
vermeintlichen griech. "Vordenker" haben ja eh schon Milliarden in Höhe
der eigenen Staatsverschuldung in die "Schweitzer Falle" versenkt. Wenn
da nicht auch bald Steuer-CD`s in Griechenland auftauchen. Schließlich
funktionieren derartige Bluffs doch recht gut, oder?
Das Dumme
ist nur, daß einem große Mengen an Papiereuros unter der Matratze in
einem FIAT-Geldsystem nichts nützen. Es wird nachgedruckt und verliert
dadurch auch dort an Wert. Wenn man diesen fiktiven Wert retten will,
muß man es eh wieder auf ein Konto einzahlen um Sachwerte zu kaufen.
Dort könnte es zu dummen Fragen wg. Schwarzgeld usw. kommen. Besser ist
es, gleich übers Konto das Geld dort zu investieren, wo es sich wahrlich
lohnt - beim OGGS (für Neue: Oil, Gas,Gold, Silver)!
Daß man mit der "Bazooka" zur angebl. Eurorettung nichts anderes als die Druckerpresse meint, bestätigt auch der italien.EZB-Direktor Smagi. Dieser fordert "schnell mit enormer Finanzmacht" vorzugehen. Diese Finanzmacht soll natürlich aus Deutschland kommen, denn nun ist Italien als nächstes mit der Rettung dran. Daher
wird ja auch morgen in der Berliner Volkskammer einstimmig die Große
Staatsratsvorsitzende mit allerlei Hebelkompetenz versehen.
Erfreuliches gibt es beim Ölpreis. Tageshoch beim WTI ist 94 € und verringert den Spread zu BRENT .
Bei aller Eurorettung vergisst man fast, daß der Dollar natürlich auch
weiter abwertet, was sich auch beim Ölpreis niederschlagen wird. Bleibt
zu hoffen, daß der Markt die permanente Unterbewertung der weltbesten
Erdölsorte endlich bemerkt und kauft. +++
24.10.-
Ja, ich habe mich geirrt. Am Sonntag zum EU-Gipfel gab es keine
Entscheidung, wie ich sie prognostizierte. Es gab sie am Sonntag nicht,
aber EU-Gipfel gibts ja laufend, wird halt später gehebelt. Das Merkelsche Kriterium "Abwarten,vertrösten,durchwursteln" habe ich schlicht nicht beachtet.
Dafür
kommt nun zutage, daß die Griechen bis zu 440 Mrd. € bräuchten, oder
mehr. Wahrscheinlich wurde der wahre Schuldenstand bislang auch
manipuliert und wenn man schon mal dabei ist...
Derweil rufen die Medien zum Endsieg auf. Ach nein, das war ja was anderes. Also sie schreiben vom Endspiel um den Euro.
Das kann Zweierlei bedeuten: Entweder das wirkliche Ende der Währung
oder nur der diesjährigen Spielsaison. Ich vermute letzteres. Es wird
weiter gewurstelt.
Ob die Leute diese Zeit, die auch ihnen dadurch erkauft wird wirklich nutzen und bemerken, daß nicht nur die GR-Pleite den Anlegern hohe Verluste bringen wird, so wie die WELT schon
offen schreibt? Die Masse wird es nicht. Wie ich feststelle, findet im
wahren Leben die Krise gar nicht statt- noch nicht.
Der
WTI-Preis überschreitet schon wieder die 90 $-Marke. Es ist für uns
Ölproduzenten nicht so schlimm, wenn es mal einen temporären Absturz
gibt, da wir in der wesentlich längeren Erholungsphase die Gewinne
machen und nicht durch spekulative Preisdifferenzen.
+++
21.10.- Was wollte Sarkozy bei Merkel? Das was ich bereits ankündigte: eine Banklizenz für den ESFS um hebeln zu können.
Natürlich ist aktuell Deutschland dagegen, was mit Sicherheit dazu
führt, daß es eine Banklizenz geben wird. Bislang wurde noch immer das
Gegenteil dessen gemacht, was gesagt wurde. Doch vorab gibt es weiteres
Kasperletheater, damit man sowas wie Demokratie oder
Kompromissbereitschaft vorspielen kann.
1. Das EU- Bankensystem arbeitet mit einem Hebel von 25:1,was Lehman-Pleiteniveau ist. 4% Verlust reichen schon zur Verpuffung des Eigenkapitals.
2.
Alle europ. Banken haben 23 Bill. $ Schulden in den Büchern, 148% des
BSP der gesamten EU!!! Derivate in 3 stelliger Bill.-höhe noch nicht
berücksichtigt.
3. Bis Ende 2012 müssen die Banken 15 -50% ihrer
Schulden überrollen. Das in einer sich täglich dramatisch verschärfenden
Überschuldungskrise. Eine neue Kreditklemme droht.
Eine Rettung
ist also auch mit 2 Billionen völlig unmöglich. Es läuft alles auf einen
Zusammenbruch der Eurozone hinaus. Entweder druckt die EZB Billionen
oder wir landen im Finanzzusammenbruch, worauf sich mittlerweile auch
schon größere Firmen vorbereiten. Beides geht tödlich aus. Daher raten jetzt auch verschiedene Fondsmanager zur Flucht aus dem Euroraum. Ich
denke, die Leser dieser Seite sind ebenfalls schon dort raus. Der Euro
wird vor dem Dollar sterben. In 2012 gehts damit richtig los. +++
Ende des 245. Aktes. Fortsetzung folgt. Ganz sicher in diesem Kasperletheater. +++
19.10. - Für POOlitiker: Die mathematische Funktion der Woche - Das Hebelgesetz:
F1 x l1 = F2 x l2 F= Kraft, l = Länge oder anders: F = Höhe der neuen Kredite , l = Laufzeit der Kredite. Je
länger die Laufzeit oder die Höhe auf der einen Seite, desto stärker
schlägt die Andere zurück und zwar in beide Richtung, also auch wenn die
Variable negativ ist!
Ob die das kapieren? Merkel, Du hast doch angeblich Physik studiert. Wahrscheinlich nichts begriffen dabei.
Gar "Investoren"aus Asien und Arabien könne man sich als Geldgeber für den ESFS vorstellen. Auch die Hebelwirkung wird derzeit noch ausgelost: So könne die EZB über eine Zweckgesellschaft (war da nicht was mit diesen Conduits
beim Crash 2008?) faule Staatsanleihen kaufen. Der ESFS sichert mit
seinen Garantien dann das Ausfallrisiko dieser Bonds ab. Ein 5-facher
Hebel wäre somit möglich. Wie so ein Kredithebel funktioniert, erklärt schon mal tagesschau.de dem Volke.Natürlich ohne Hinweis, daß das ganze Geldschöpfungssystem auf einen solchen Betrug aufbaut.
Ich
hätte noch ne Idee: Zusätzlich den ESFS als Aktiengesellschaft (am
besten auch mit ner Zweckgesellschaft) umfirmieren und über die Börsen
möglichst dumb german money einsammeln. Haben Sie alles
verstanden? Nein? Sollen Sie auch nicht. Im wesentlichen könnte man es
auch ganz simpel beschreiben: weiteres Luftgeld drucken ohne daß es groß
auffällt.
Ansonsten hatte heute früh wieder Moody`s zugeschlagen und nach Fitch und S&P Spanien abgerated. Das sogar um gleich zwei Stufen auf "A1". Ist
es nicht schön, wie schnell man sich an sowas gewöhnt. War das noch vor
Monaten eine Sensation, juckt es derzeit keinen mehr. Es darf nur nicht
zuviel auf einmal kommen.
+++
18.10. -
Am Sonntag findet wieder mal ein EU-Krisengipfel statt, wo sich die 17
sta(a)ttlichen Gockel gegenseitig behacken, um danach eine endgültige
Lösung der Schuldenkrise zu verkünden. So zumindest ist das vollmundige
Versprechen einiger Politiker dazu. Ich gebe mal eine Prognose ab, was demnächst passieren könnte:
Da
weitere Banken und Staaten wie Frankreich und Belgien abgerated
werden, vorgewarnt wurde bereits, sowie Banken pleite gehen, würde der
ESFS- Stock nicht zur Rettung reichen. Zudem wird man Griechenland
unter neuerlichen Auflagen sicher 50% der Schulden streichen, was die
Bankbilanzen crashen lässt. Das dürfte wohl den Politikern auch bekannt
sein.
Somit wird man durch rechtliche Kniffe diesen ESFS mit
einer Banklizenz ausstatten. Diese ESFS-Parallel-Zentralbank kann dann
auch nach dem Mindestreservesystem aus 750 Mrd. "Eigenkapital",Garantien
wird man als solches akzeptieren, mindestens 8 Billionen an
Rettungskrediten schöpfen. Sollte der Hebel zurück schlagen, was
später zu erwarten ist, könnte dann die 1. Instanz, die EZB, deren
faule Papiere aufkaufen. Somit könnte man kurzzeitig wieder Ruhe
rein bringen, die Inflation samt Preise werden natürlich steigen. Dies
kann man aber den bösen Unternehmern unterjubeln. Die EZB wäre auch
erstmal raus und könnte sich seiner Hüterschaft des Euro brüsten.
Ob
es so kommt ist natürlich meine Spekulation. Aber versetzen Sie sich
mal in deren Lage. Da kommen solche Ideen dann raus. Letztlich haben wir
das ja schon mehrfach gesehen- als "Finanz-Innovation" bezeichnet und
von keinem wirklich verstanden. Wie noch hatte Uljanow (Lenin) geschrieben? "Um den Feind zu besiegen, mußt Du ihn studieren." Studieren wir also und warten ab. +++
17.10.
- Heute hatte ich Besuch von einem jungen Mann (21), einem gelernten
Bäcker, sowie seinem indisch-stämmigen Freund. Beide sind sehr weit
gereist, aus Österreich kommend gestern abend die Nacht 1000 km
durchgefahren, um vor einer Investition (!!!) nach Hamburg zu
unserer Beteiligungs- Verwaltung zu kommen um anschließend 200 km weiter
östlich mit mir nicht nur Kaffee zu trinken. Morgen gehts zurück, die
Arbeit wartet ja (noch.) Und das schon mit 21 Jahren. Find ich echt klasse. Warum ich das bemerke? Nun,
das ist selten. Genau so selten wie es echte Investoren oder
Unternehmer gibt. Aber nur so ist es richtig- auch im Ölinvestment.
Bevor ich mich entscheide, prüfe ich allumfassend auch die
empathisch-persönliche Lage, ich investiere also Zeit vorab- ohne
Garantie, ob sich diese lohnt. Daher ist diese Initiative anerkennenswert, schließlich mache ich es ebenso. Ohne meine Initiativen vor Jahren würden Sie heute hier nichts lesen, diese Chancen gar nicht kennen. Auch
ich bin in all den Jahrzehnten zu hunderten unterschiedlicher Treffen,
Seminaren, Veranstaltungen, Personen usw. gereist, um Lösungen für mich
und Andere zu finden. Ob sich diese Treffen gelohnt haben, wo ich die Lösung nicht fand? JA! Weil man dadurch erkennt wie es nicht geht um später folgerichtig die Lösung anzuziehen. Das schöne bei den Kontakten und Besuchen ist heute, daß 90 % schon "im Bilde" sind
(Eingeweihte wissen, was ich meine), man also nicht in der 1. Klasse
beginnen muß, sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Also
fahren Sie auch durch die Welt, besuchen Sie die, mit denen Sie sich
einlassen wollen vorab aber studieren Sie auch das Fachwissen und bilden
sich umfassend weiter. Das ist nun mal die Arbeit des
Investors/Unternehmers- und die muß man vorher machen. Wer das so nicht
tut- ist leider noch keiner.
+++
14.10. - Heute war wieder Märchenstunde im Markt-Theater. Das Tapfere Schneiderlein-diesmal in Fitchigem Kostüm - verbreitet das Märchen von der weiteren Solvenz vieler Banken und drohte trotzdem einigen mit Abschlägen. Das Fitchie spielt seine Rolle des Bösen sicher gerne.
Faktisch
sind diese Banken aber eh alle bankrott. Weder verleihen Sie das Geld
ihrer Kunden noch scheuen sie sich vor keinem noch so krassen
Bilanzbetrug. Die fractionelle "Reserve", die als Bedingung für
die x-fache Luftgeldschöpfung dient, würde bei wahrheitsgemäßer
Bewertung der Assets schon bei 10 % Abschreibung dieser verpuffen. Da
aber alle mitmachen, fällt es weniger auf. Auch wird durch die
Downgrades nur eine tiefere Ebene besetzt. So gesehen sind die Banken
gemeinschaftlich weiter auf gleichem Level, halt nicht mehr in der Loge
sondern im Rang - bis zur nächsten überraschenden Großpleite.
Aber auch das Rating-Krokodil S&P erschien auf der Bühne. Diesmal verdrosch es das spanische Kasperle, weil es weiterhin so schlecht wächst. Da wird es der Kasper schwer haben, auf dem Marktplatz seine Eintrittskarten für die spanische Wirtschaft los zu bekommen. Der für diesen Vorhang angekündigte Große Teufel Pleitererer war aber nicht aufgetreten. Mal sehen, ob er im nächsten Akt mitspielt. Am Wochenende ist sicher erst mal Spielpause.
Gegenüber ihrer Sommerprognose sind das gerade mal 0,05 Mio bbl weniger. Also nicht der Rede wert. Trotz weltweiter Finanzkrise ist die Nachfrage weiterhin "sehr komfortabel" (Zitat entlehnt von OPEC).
Interna: Im Menü Öl-Projekt-Galerie sind weitere Projektbilder. Ja, solch ein Feld sieht nicht sehr aufregend aus, bringt aber jetzt und demnächst Gewinne + Sachwertsicherheit. Wenn
Sie was spektakuläres sehen wollen, dann ist es das, was man mit dem
Ölderivat Kerosin (russisch: TS-1) in die Luft zaubern kann: MiG-29 OVT (Schubvectorsteuerung) auf der russ. Luftfahrtmesse MAKS in Moskau. (Am Vorgängermodell wurde ich mal ausgebildet - Die MiG-29OVT flieg ich auch selber, als Modell). Daran erkennt man, was für eine gewaltige Energie in Erdöl steckt. Versuchen Sie das mal mit Solar -oder Windkraft... +++
12.10. Roubini fordert 16 Billionen für Rettungsschirm- Wer sagts denn? Hatte ich das nicht hier gerade erneut am 10.10. geschrieben? Jetzt kommen die wirklich systemrelavanten Summen. Wahrscheinlich
gehen jetzt die ersten Derivate hoch. Das erwarte ich seit 2008, denn
die damals abgeschlossenen Wetten kalkulierten seinerzeit nicht die
Krise ein und müssen jetzt schlagend werden. Roubini muß das als Ökonom auch wissen. Es wird gefährlich. Hiflt aber auch nichts, da es die Exponente x in der Formel y = e hoch x erhöht, was die Geschwindigkeit nur steigert.
12.10. - Nein, lieber Leser, ich habe mich vorgestern nicht geirrt. Die Slowakei wird dem ESFS zustimmen. Abgerechnet wird doch schließlich zum Schluß und außerdem sind wir in einer Demok-Rattie. Da
wird solange abgestimmt, bis das avisierte Ergebnis des EU-Politbüros
stimmt. Das haben die kommunistischen Kommissare doch auch schon bei
Irland bzgl. des Lissabon-Vertrages praktiziert. Von den Kommissaren lernen heißt schließlich siegen lernen. Noch sind wir in der EUdSSR und von Perestroika habe ich noch nichts gesehen. Glasnost wirkt aber schon. Ja,
das ist schon vorteilhaft, wenn man in der DDR groß geworden ist. Da
erkennt man seine Pappenheimer an den Taten. Hätte damals nie gedacht,
daß man das mal als Investment-Hintergrundwissen gebrauchen kann. PS:
Na bitte, auf die Genossen ist doch verlass- die Slowakai ist dabei.
Aber warum diese Panik ? Es brennt offensichtlich überall. Daher scheint
Eile geboten. Gerüchten zufolge soll in Kürze eine größere Bank fallen.
In Frankreich?
Derweil schlagen sich auch weitere Ratingagenturen auf die Seite von Moody`s. Im Abwertungswettkampf gegen die Banken und Staaten darf man nicht fehlen. Diesmal sind italienische und spanische Banken von Fitch und S&Prunter gestuft worden. Kommt
natürlich alles von den USA, welche mit Vergnügen gegen Europa wetten
um die eigene Kunstwährung aufzuwerten. Blöd nur, daß der Dollar
trotzdem nicht steigt. Im Gegenteil. Wahrscheinlich hilft die Aktion
doch nicht wie erwartet? Weiter beobachten!
+++
11.10.- Megapipeline durch die USA - Der Spiegel tittelt hier von "Obamas schmutzigem Öl".
So schmutzig ist es offenbar gar nicht, denn nach anfänglicher
Opposition gegen die Röhre von Kanada nach Texas lenkt der Präsident nun
ein und will die 3200 km lange Leitung genehmigen. Ganz klar, die USA
organisieren schrittweise Alternativen für den Fall, daß aus Gründen der
Ablehnung des Dollars die großen Überseeimporte zurück gehen. Ein weiterer Schritt Richtung Ölprotektionismus. Man holt das flüssige Gold lieber vom eigenem Kontinent. Die Kritik von Umweltschütztern mag berechtigt sein. Geht es doch auch bei der ausführenden Firma TransCanada um Öl, was aus umweltzerstörenden Ölsandproduktionen gewonnen wird. Der Konzern kontert aber: Das Öl könne auch nach China geliefert werden.... Also
wird die Pipeline gebaut. Diese tangiert neben Texas auch Oklahoma und
Kansas. Genau dort produzieren und bohren auch wir. Unser Öl geht aber
weiterhin per Tanklaster zur Raffinerie.
11.10.- OPEC senkt Ölverbrauchsprognose leicht - Nicht nur das Wirtschaftswachstum wächst 2011 nur minimal, auch das Angebot an Erdöl schrumpft. Die OPEC bezeichnet daher den Preis von über 100 $ /bbl (bezogen auf BRENT) als "sehr komfortabel", will sagen: günstig! Am
15.9 (siehe hier unten ) senkte die IEA ja schon die
Verbrauchsprognose. Die OPEC folgt dem erneut nach. Trotzdem liegt der
Verbrauch 2011 um 1 % höher als 2010 (ca. 880.000 bbl). El-Badri spricht von einem derzeit ausgeglichenem Markt, da auch das Angebot sinke. Der Markt nimmt offensichtlich das Statement mit Wohlwollen auf, der Preis bleibt stabil mit leicht steigendem Trend. Das Wohlwollen teilen wir natürlich auch.
+++
10.10. - Öl - daran kommt keiner vorbei- Ich zitiere mal WELTonline, gut beschrieben, Kommentar erübrigt sich:
"Ganze 357 Milliarden Euro sind in den vergangenen zwei Tagen neu
geschaffen worden. Und dafür musste kein Mensch früher aufstehen, härter
arbeiten oder irgendeinen Finger krumm machen. Die Milliarden wurden
einfach so geschaffen – von Europas Notenbanken, um die Krisen des
Kontinents zu bekämpfen...
Eine solche Geldschwemme ohne Gegenwert erzeugt Angst. Vor Inflation.... Doch Gold ist mittlerweile vielen zu riskant,
Immobilien zu kompliziert, Aktien zu volatil. Wer in diesen Tagen nach
wahren Werten sucht, kommt an einer Sache nicht vorbei: Öl."
PS: Tanken Sie nach- der Winter kommt und die Heizölvorräte sinken.
10.10.- Die DEXIA ist erwartungsgemäß pleite und wird teilverstaatlicht.
Zwar ist die Rede von 4 Mrd. als "Kaufpreis" für Belgien, die dahinter
stehenden Garantien übertreffen mit 210 Mrd. € bei weitem das BIP des
Kleinstaates. Dieser wird demnächst ein Downgrade erfahren.
Mittlerweile wird der Haircut für Griechenland wahrscheinlicher, die mediale Vorbereitung
dafür läuft. Die folgenden Verluste der französ. Banken wird der ESFS
tragen. Malta und die Slowakei sind die Letzten, welche ihn diese Woche
noch genehmigen müssen. Ich halte das für sicher.
Gibt es aber
diesen Haircut, werden weitere Pleitestaaten sowie der Markt den Schnitt
einkalkulieren. Die Rettungssummen werden dann 12-stellig.
Bewerkstelligen soll das dann Deutschland, was illusorisch ist. Daher
liest man heute erneut im Mainstream- dem FOCUS- was noch vor Kurzem
ebenfalls als Verschwörungstheorie galt: Gedanken zur Einführung der Neuen Deutschen Mark (NDM).Einige
behaupten, diese wäre schon gedruckt. Es ist durchaus ein zu
kalkulierendes Planspiel, welches eintreffen könnte. Natürlich ebenfalls
mit verdecktem Haircut für die Papiergeldsparer. Damit wäre ein Teil
der Schulden weg und das System somit verlängert. Andererseits müssten
"systemrelevante Verluste" monetisiert werden - Deflation samt Inflation
zusammen sind die Folge - so oder so. Auf das muß man sich ohnehin
vorbereiten. Öl-und Gasfelder schützen vor Beidem!
Bevor sog. Wirtschaftswissenschaftler zur Zinspolitik einen angeblichen Nobelpreis(ist
offiziell gar keiner) für das bekommen, was ohnehin jeder klar
denkende informierte "Internet-Mensch" ohne Studium erkennt, sollte ein
Preis lieber an die Blogger gehen, welche die Geldkatatstrophe bereits
vor Jahren kommen sahen, dafür verspottet wurden aber leider recht
behalten werden. Auch wenn das vielen Scheinwissenschaftlern nicht
passt. Die sollten mal die Mathematiker fragen, was y = e hoch x für
Aktiva und Passiva einer Bilanz bedeutet.
+++
7.10. -Das Tapfere Schneiderlein holt zum großen Rundum-Schlag aus: Die Ratingagenturen werten heute insgesamt 22 Banken ab, Moody,s allein davon 12 brit. Banken, da man gar den Zusammenbruch dieser erwartet!!!!! Vor allem das Schwergewicht Bank of Scotland (RBS) scheint bankrott zu sein.
Jetzt kommen die ganzen Leichen aus dem Keller. Wahrscheinlich werden
jetzt die ersten Derivate schlagend. Da kann noch viel nach kommen , der
Derivatemarkt ist ca. 700 Billionen Dollar schwer. Die Bankenkrise
2.0 ist voll da. Es dürfte weitere Bankruns geben. ich hoffe, Sie machen
da mit, legen aber das Geld nicht unters Kopfkissen, sondern auf den
OGGS! Damit nicht genug.: Der angesehne IWF- Berater Shapiro sagt
jetzt öffentlich über die BBC, etwas, was man sonst nur von sog.
"Verschwörungstheoretikern " und "Weltuntergangspropheten" hört:Kernschmelze innerhalb von 2 Wochen - also Ende Oktober!!! Die BILD zitiert derweil den Chef der BoE: "Der Welt droht schlimmste Wirtschaftkrise aller Zeiten". Das alles und mehr steht heute in den Zeitungen! Auch wenn ich annehme, daß darunter erpresserische Statements sind, die den ESFS durchboxen sollen, die
EZB bzw. Bank of England oder die FED mit Geldtendern bereit stehen,
ist trotzdem die Gefahr da, daß alles außer Kontrolle gerät. Ewig kann das Ganze nicht gut gehen. Irgendwann ist Schluß. PS: Am Abend schlägt Fitch noch zu: Italien und Spanien abgeratet,mangels Hoffnung die Krise zu lösen.
+++
6.10. - Erneut stuft Moody`s ab - diesmal die UniCredit Austria. Der belgische Nichtstaat (die haben immer noch keine legitime Regierung) stützt den belgischen Teil der DEXIA durch verbale Garantien,
was ein sicheres Zeichen eines laufenden Bankruns ist, dieser
heutzutage elektronisch läuft. Da aber selbst diese Bank für Frankreich
und Belgien zusammen to big to bail ist, spricht man jetzt das Gemurksel in Berlin an , doch diese Bank auch zu retten, wenn man gerade mal dabei ist.... Dem kam der scheidende EZB- Chef Trichet aber zuvor, indem er wegen der Situation die Zinsen bei 1,5 % belässt und den Banken jedwede geldwerte Unterstützung zusagt.
Man reist sich gerade darum Geld zu verschenken. So verlautet aus dem
EZB-Turm, daß man auch weiter nichts von Verträgen hält und
Staatsanleihen aufkaufen wird. Auch die Bank of England geht diesen Weg. Denen ist die Inflation egal, das Pfund geht runter aber man lebt weiter- inflate or die! Trotzdem ist weiter ein Schuldenschnitt für die Griechen im Gespräch.
Das wird wohl erst möglich werden, wenn der ESFS durch alle Parlamente
geboxt wurde. Er wird kurz darauf dann schon auf seinen angedachten
Kredithebel zurück greifen müssen, denn mittlerweile ist gar von 10
Billionen zur Eurorettung die Rede. Dem Markt gefällt die Inflation,
der Eurokurs steigt seltsamerweise, die Börsen und Rohstoffe ebenfalls.
Und wir sitzen diesbezüglich auch unter Vollschutz. Übrigens: Den
Investoren der letzten beiden Projekte werden die ersten- noch nicht
für das Gesamtprojekt repräsentativen - Teilabrechnungen gefallen. Diese
sind schon im 2-stelligem Prozentbereich. Es läuft also. Auch bei den
früheren Projekten geht es weiter voran. Details demnächst in Ihrem
K.I.S. +++
5.10. -Crash -Alarm: Merkel will Blancoschecks ausstellen - Die Situation ist heute schlimmer als vor Lehman. Derzeit läuft gegen die DEXIA ein Bankrun. Der IWF will deshalb wohl die Banken zwingen, 200 Mrd. Neukredit aufzunehmen und die Reichen verlassen nun die sinkende Titanic.
Diese haben die Gegenseite der Schulden- die Guthaben und verursachen
durch Kapitalflucht die Teuerung, fälschlicherweise Inflation genannt. Es könnte zu einem kurzzeitigem deflationärem Crash kommen, der später durch Inflationierung "behoben" wird. Die
Situation unterscheidet sich heute von der vor 3 Jahren darin, daß
diesmal nicht nur wir Internetblogger warnen, sondern alles für
jedermann lesbar in der Zeitung steht. Die Systemsituation ist äußerst kritisch, da zu viele Ereignisse gleichzeitig stattfinden. Ob jetzt erneute Schein-Garantien eines Gemurksel vor der Kamera helfen ist fraglich. Es gibt aber trotzdem noch einen Retter- die Zentralbanken, welche alles monetisieren werden - in zweistelliger Billionenhöhe. Sie sollten jedenfalls vorbereitet sein und auf dem OGGS (Oil-Gas-Gold-Silver) sitzen.
5.10. - Das Gemurksel will Solarförderung weiter kürzen
- Daß sich Politiker nicht an eigene Gesetze halten, sollte jeder
mitbekommen haben. Der Bruch der No-Bailout-Klausel sei stellvertretend
für die vielen Rechtsbrüche hier erwähnt. Warum sich also dann bei Investitionen auf derlei politische Lügen-"garantien" verlassen? An
sich ist die, auch mögliche rückwirkende Kürzung eh nicht mehr
relevant, werden doch sowieso bald die Solarstromerzeuger reihenweise
komplett vom Netz genommen. Grund: Netzüberlastung wegen fehlender Infrastruktur. Damit
ist die Subvention samt Stromgeld gleich Null, das "Geschäftsmodell"
kollabiert aber die Kredite fordern unweigerlich Zins und Tilgung. Dafür
braucht man so nicht mal ein Gesetz zu brechen. Toll! Dafür begrüßt
das Gemerkel die Idee, daß die Griechen Sonnenstrom nach Deutschland
liefern könnten. Na klar, warum nicht gleich darauf gekommen? Die
Griechen haben weltweit das am besten ausgebaute Stromnetz,
hervorragende zuverlässige Techniker, 24h Sonnenschein und viele
hochmodene Onassis-Schiffe, die den Strom in Containern nach Hamburg
schippern. Die CO2-Abgase werden dann mit leeren Ouzo-Flaschen
aufgefangen und in deutsche Salzstöcke verpresst. Das nenne ich
Innovation! Investieren Sie! 5.10.- Moody` s stuft heute Italien gleich drei Stufen runter, in den USA sorgt die mögliche DEXIA-Pleite für Angst vor dem Domino-Effekt, Gerüchte um eine Pleite der Bank of Amerika verstärken das noch und der IWF fordert gar einen Großeinsatz zur Eurorettung. Wie dieser aussieht, wird auch angekündigt- Aufkauf von Staatsanleihen. Nein, nicht nur durch die EZB, welche den Schein der Geldwertstabilität behalten solle, sondern den IWF. Gar "aus allen Rohren solle Europa feuern", so der IWF. Leute,
es brennt lichterloh, sonst würde man nicht diese Sprachwahl auch noch
in den Medien platzieren. Gefeuert werden solle natürlich mit
ungedeckten Wechseln - also dem, was man landläufig noch als Geld
bezeichnet. Banknoten gibts ja nicht mehr, lediglich Scheine mit
Copyright- Schutz, also offenkundiges Firmengeld. Deswegen können Sie
mit dem Euro auch gar kein Geld mehr fälschen, sondern lediglich die
Urheberrechte verletzten. Glauben Sie nicht? Schaun Sie mal auf das (c)
-Symbol auf Ihren Scheinchen! Nur wie sich die 17 Eurostaaten zügigst
auf eine einstimmige Basis bringen lassen sollen, ist völlig offen. Ich
würde es mal mit Erpressung versuchen, das klappt immer bei
korrumpierten Politikern. Da ist der ESFS noch nicht mal überall
durch, da wird sein noch nicht bestätigtes Sonder"vermögen" schon
verheizt. Mit Sicherheit bekommen es zuerst die Banken und danach - die
Banken. Die kriegen die Kohle so oder auf dem Umweg über die Rettung der Pleiteländer. Wer zahlt? Der Bürge(r)!
+++
4.10. - Neue Bankenkrise befürchtet: Ausverkauf!- Maßgeblich wegen Griechenland herrscht Verkaufsangst an den Märkten.Den Hellenen geht im November wieder mal das Geld aus. Betroffen vom Verfall ist auch WTI-Öl, welches beim Jahrestief von 75 $ ankommt. Man
flüchtet derzeit in Cash, vor allem in den Dollar, der gegen den €
deutlich steigt. Wenigstens wirkt der Wechselkurs diesmal positiv
kompensierend dem sinkendem Ölpreis entgegen. Es zeichen sich derzeit weiter deflationäre Tendenzen ab, ähnlich wie 2009. Daher wird sicher FED-Chef Bernanke neue "Konjunkturmaßnahmen" ankündigen. Daß er die Druckerpresse beschleunigen will,
vermeldete er schon letzte Woche. Derzeit spricht er vor dem
US-Kongress. Schließlich steht noch die für September angekündigte
Entscheidung an: Wird es jetzt ein QE 3.0 geben? In Kürze wissen wir
mehr.
Dies und günstige Einstiegskurse dürften den Spekulanten
neue Kursphantasien auch bei Rohstoffen verschaffen. Auch die OPEC
könnte in Kürze neue Stützungsmaßnahmen beschließen. Nach jeder
starken Abwärtsbewegung gehts langsamer aber kontinuierlich nach oben.
In dieser langen Phase profitiert man als Produzent am meisten.
Für
die USA ist ein niedriger Ölpreis sicher wirtschaftlich gut,
fundamental aber nicht gerechtfertigt. Denn er ist bzgl. der Nachfrage
und der Inflation unterbewertet. Selbst nach dem starken Goldpreisabfall
kostet ein Faß WTI nur 1,5 Gramm Gold. Der Durchschnitt liegt über 2g. Für
die Neuerschließung teurer Gebiete (Ölsande, Off-shore u.ä. ) braucht
man Preise oberhalb 80 $. Der Investitionsrückstau in Explorationen hat
sich auch in 2011 vergrößert. Die Rechnung dafür kommt noch! Da hilft es auch nicht, wenn Russland vor Saudi-Arabien zum größten Ölproduzenten aufsteigt. 10,3 Mill. Barrel pro Tag fördert russki witjas
derzeit.Übrigens durch Steuersenkungen wurden dort die Aktivitäten mit
angeschoben. Ähnlich steuerfreundlich ist man aber auch in den USA.
30.9. - Der ESFS - Hebel
- Vor einigen Tagen hatte ich es hier schon angekündigt. Man macht aus
dem ESFS eine Art Über-bank, welche die Bürgschaften als Grundkapital
nutzt, um einen 8-fachen Kredithebel zu schaffen. Damit kann man bis zu
6 Billionen € schöpfen und diese Kredite, welche sicher auch von den
zu rettenden Banken kommen, retten dann alles was umfällt. Daß solch
ein Kredithebel auch nach hinten los geht, interessiert derzeit keinen.
Haften werden für die Billionen ja die blöden Steuerzahler, welche seit
Jahren diese Demok-Ratten "wählen". Womöglich könnte man jetzt den in der WELT angekündigten Griechen-Haitcut machen. Die Verluste werden dann vom ESFS aufgefangen. Deshalb will man sich gleich am Montag mit dem Hebel befassen.
Damit wäre die EZB teilweise raus, was den Märkten einen stabilen Euro
vorgaukeln könne, muß sie doch nicht mehr direkt Staatsanleihen
aufkaufen. Die Inflationierung kann in einer verdeckteren Dimension
ablaufen. So interpretiere ich das Ganze.Fein ausgedacht, oder? Das was hier abläuft ist die Steigerung eines gigantischen Geldbetrugssystems ins Absurde. Genauso absurd, wie die geplante 100-Jahres- Anleihe der Griechen. Was
kann man tun? Raus aus dem System gehen, weil diese ganze Hebelbildung (
F1 x S1 = F2 x S2 ) ganz gewaltig zurück schlagen wird. Wehe dem, der
dann noch in System"werten" drin ist. +++
29.9.- Clip: Dirk Müller bei "Marcus Lanz" : Geldsystem hat Grundproblem
- Der Transmitter zwischen den aufgeklärten Internetseiten und dem
Mainstream, "Mister DAX ", hat vorgestern im Fernsehen sehr gut nochmal
das Geldsystem erklären dürfen- am Beispiel des Josephspfennig. Einigen
ist sprichwörtlich der Mund dabei offen stehen geblieben. Jedenfalls
kommt so schrittweise das wahre Bankgeheimnis - der Weltgeldbetrug- in
eine kleine Öffentlichkeit. Es kann später aber keiner jammern, es nicht
gewußt zu haben, daß der ganze Laden bald zusammen brechen muß! Man
muß auch zwischen den Wörtern von Müller hören: Es wird zu einer
Umverteilung von den Vermögenden abwärts kommen müssen. Das bedeutet,
daß viele Reiche, die der Meinung sind mit Papierwerten Geld zu besitzen
,verarmen werden. Denn sie besitzen kein Geld, sondern nur
Schuldscheine von Anderen, die nie beglichen werden können, weil das
Geldsystem das ja gar nicht vorsieht. Die Initiatoren dieses Systems
wissen das und kaufen somit schon seit langem die essentiellen
Sachwerte auf. Beim Neustart sind all jene dann in vermögender
Monopolstellung. Das ist alles nichts Neues. Das gab es in der
Geschichte laufend- aller 2 bis 3 Generationen. Jetzt wieder- nur mit
anderen Leuten. In der Presse steht es ja auch schon laufend. Heute in der SZ: Der Euro wird zusammenbrechen.
29.9. - ESFS-Abstimmung als Hochverrat am deutschen Volke
- so und nicht anders sehe ich die heutige Farce im Bundestag. Mit
Ausnahme einiger Aufrechter sitzt dort ein Heer von Feiglingen,
Verrätern, Dummschwätzern und Emporkömmlingen der Günstlingswirtschaft
herum, die vom Geldsystem nicht die leiseste Ahnung haben. Man hat
heute nichts anderes als die weitere verdeckte Enteignung des Volkes
beschlossen. Natürlich einhergehend mit Rechtsbrüchen und Lügen aller
Art im Vorfelde dessen. Wie einer der wenigen Gegner Frank Schäffler
sagte, wird es nicht bei diesem "Rettungsschirm" bleiben. Wir wissen ja,
es bräuchte mindestens 4 Billionen, denn die Griechendebatte kaschiert
nur die permanenten Krisenwarnungen aus den weiteren PIIFS- Ländern. Diese
Schuldgelder werden in den nächsten Jahren auch in ähnlicher Form
"beschafft". Solange, bis Deutschland ebenfalls konkurs ist, besser
gesagt, seine Bürge(r)n. Eines muß man aber sagen. So wie die
Politverbrecher Zeit gewonnen haben, so haben wir es dadurch auch mit
der Vorbereitung auf schlimmere Zeiten. +++
28.9. - Hohe Grundsteuer in GR beschlossen - Natürlich wird griechisch herb dagegen protestiert, daß einem die Augen tränen (wg. des Tränengases). Die
Hausbesitzer sollen jetzt 4 €/ qm im Jahr zahlen. Nun, das ist das
Vierfache ,was man in der hiesigen Industriebrache MeckPomm an
Grundsteuer zahlt. Dazu nimmt man die Stromkonzerne in Sippenhaft,
welche die Steuer über die Rechnung eintreiben sollen. Zahlt der
Hausbesitzer nicht die Rechnung, wird der Strom erpresserisch
abgestellt. Willkommen in der antiken Demokratie. Nun könnte man das ja bei der griechischen Steuerschluderei ja noch halbwegs begründen, daß der sog. Vermögende mithaftet. Fragt
sich nur, wie man das demnächst in Deutschald begründen will, wegen der
Bürgschafts-dauerüberschuldung die Steuern zu erhöhen. Fakt ist, die
Dämmbuden sind auch diesbezgl. bald fällig. Das "Referenzobjekt" wird
in GR gerade gebaut. Aber was schreibe ich? Die Griechen werden das
Problem auch weiterhin per Fakelaki lösen, der deutsche Michel dagegen
brav abliefern. Ach so! Haben Sie schon mal gehört, daß Industriebeteiligungen (gar Ölfelder)krisenbedingt zwangsbesteuert wurden? Natürlich nicht. Man geht an die Masse, die keine Lobby hat.
+++
27.9 - GR-Pleite: Haircut nötig !?-
Das was vor Jahren noch hinter vorgehaltener Hand diskutiert wurde,
steht seit Monaten im Mainstream. Die Nicht-Reaktion der Anlegerherde
darauf zeigt aber leider, daß diese Schafe keine Ahnung haben, was auf
sie mit der GR-Pleite oder dessen Schuldenschnitt zu kommt (sonst wären
sie schon in Scharen aus den Papierwerten geflüchtet). Kaum einer weiß, wie Geld entsteht, wie es funktioniert - 98% sind diesbzgl. völlig ahnungslos. Dabei ist es ganz simpel: Des
einen Guthaben, sind die Schulden des Anderen, letztere erzeugt aus
NICHTS, dafür mit Zinsen für NICHTS und abpressbarer dinglicher
Sicherheit für die Schuld. Das Ganze noch bis 30 -fach gehebelt. Werden die Schulden "ge-cutted", gibts den gleichen Schnitt beim Guthaben- sprich Verluste- Geld weg. Hier gehts um Milliarden, sorry, um mind. 4 Billionen €, wenn man "konservativ" die anderen PIIGFS mit einbezieht. Wenn man also Europa um, sagen wir mal 50 % schneidet, sind 2 Billionen weg. Das gäbe eine extreme Deflation. Also
muß der Haircut monetisiert werden, sprich anderswo durch neues
ungedecktes Geld kompensiert werden. Das ist dann der Weg in die
Hyperinflation. Maßgeblich dadurch, daß das Vertrauen in den Euro
schlagartig sinkt und alle daraus flüchten. An dieser Stelle werden
Edelmetalle oder Rohstoffbeteiligungen auch nicht mehr verfügbar sein,
denn wer tauscht schon wertloses Papier gegen Sachwerte? Bis es
soweit ist, werden noch einige Jahre (oder nur Monate?) vergehen. Diese
werden aber von noch höherer Volatilität geprägt sein als die, welche
wir gerade erleben. Daher ist es erste Pflicht des Investors, zu
wissen, um was es bei unseren Anlagen überhaupt geht, sonst wird er
panisch. In meinen Artikeln und Kommentaren habe ich dazu ausreichend
geschrieben - und mache es weiter. Auch wenn es die Stammleser kennen,
aber es gibt genügend Neue hier, die gebildet werden sollen. 27.9.
- Das wars schon mit dem Massaker.?..- Es ist bei seltenen Rohstoffen
halt wie bei einem Ball, den man unter Wasser drückt, je tiefer desto
stärker ist der Auftrieb. War WTI-Öl eben noch bei 77 $ liegt es heute
bei 84 $ satt im Plus. Das Ganze hat für uns eh nur Unterhaltungswert,
wir verdienen am Durchschnitt. +++
26.9. - Geheime Ölpest vor China
- 3 Monate hielten die Chinesen ein Leck in einer Ölplattform geheim,
jetzt kommt es ans Licht und erinnert an das BP-Desaster im letzen Jahr.
Mit in Verantwortung dürfte ConocoPhilips stehen. Derzeit schiebt man
sich die Schuld gegenseitig zu. Bzgl. Offshore gab es gestern einen
Film samt Kurzdoku bei RTL. Das Szenario war, daß man CO2 über eine
Plattform in die Nordsee verpresste, damit Methangaslagerstätten
"stimulierte", die letztlich mittels Blow Out die halbe Nordsee samt
Inseln verschlang. Nur dem geübten Zuschauer fielen später bei der
Doku die Widersprüche bzgl. CO2 auf. Ein "Scheinwissenschaftler"
bemerkte gar, daß das böse "Klimagas" nicht in die Atmosphäre darf,
gleichfalls aber CO2 sich wegen seines Molekülgewichts als todbringendes
Gas in Erdbodennähe sammelt, sollte es aus der Verpressung entweichen.
Denen fällt nicht mal ihr eigener Unsinn auf. Interessant war der
Beitrag über das Geothermiedesaster in Stauffen. Hier ist es mir ein
Rätsel, wie man bei einer Bohrung eine Gipsschicht übersehen kann. In
diese wurde ohne Rohrleitungen das Wasser durch gepumpt. Der Gips
reagiert und durch seine Volumenvergrößerung hebt er die Stadt seit
Jahren permanent an. Das sogenannte Betongold der Einwohner ist damit
wertlos. In Thüringen verursachten Verpressungen von K+S Bodenversalzungen durch verdrängtes Salzwasser. Man
muß also gar nicht nach China schauen - Hier in Deutsch gibts
wesentlich mehr schleichende Katastrophen. Nur berichtet darüber kaum
jemand. 26.9. - Massaker an den Rohstoffmärkten
- Derzeit wird ja bei den Fluchtinvestments alles aufgeboten um die
Kurse niedrig zu halten und die sichern Häfen mittels starker
Volatilität nach unten zu diskreditieren. Allerdings können Sie ja
mal in Ihrem Gold -und Silberschrank nachschauen, ob sich die Masse
Ihrer Unzen ebenso hochprozentig verringert hat. Was das Öl und Gas
angeht, kann ich Ihnen versprechen, daß trotzdem noch alle Barrel und
Kubikfuß im Boden sind und was nach oben kam lagert auch ungeschoren in
den Tanks. Die USA haben es kurzzeitig geschaft, den Dollar als
Fluchtwährung gegen den Euro zu etablieren. Wird nicht lange anhalten,
denn genauso wie die Ölproduzenten beim Unterschreiten kritischer Preise
die Förderung drosseln, stellen die physischen Gold-und Silberhändler
auch teilweise den Verkauf ein bzw. offerieren zu höheren Preisen. +++
23.9.- Angst vor neuem Finanzcrash - Moody`s rated mehrere italienische und griechische Banken ab, mindest. 16 Institute sind unter Druck
- nun geht die Angst um. Die EZB würde die Banken neu kapitalisieren
aber die EU stellt sich quer und man erwägt zunächst weitere staatliche
(Steuerzahler)-hilfen, wahrscheinlich haben die Angst wg. der Inflation
und damit einem schwächeren Euro. Die G20 sieht aber dagegen dennoch
die Zentralbanken letztinstanzlich bereit stehen. Es ist wieder mal
ordentlich Feuer unter dem Dach. Wir können das Affentheater beruhigt
genießen- es ist eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, schnellem
oder langsamen Siechtum. Man entschied ja schon für das Letztere, aber
das Schnellere will auch weiter mit spielen... +++
22.9. - Rettungsschirm bräuchte 4 Billionen € ! - ... um auch mit den latenten Problemen von Italien und Spanien fertig zu werden. Das berechnte ein belgischer Ökonom. "Damit der Rettungsfonds auch tatsächlich Notkredite im vollen
Umfang von 440 Milliarden Euro vergeben und sich dafür günstig Geld
borgen kann, wird der Garantierahmen nun auf 780 Mrd. Euro
aufgestockt." Das bedeutet nichts anderes, als daß der ESFS/ESM -
Fonds lediglich ein Grundkapital braucht, um damit den Kredithebel
(wie bei einer Bank) anzusetzen. Klartext: Der Staat gibt
Geld( zunächst auch als Garantie) vom Steuerzahler in den Fonds. Dieser
hebelt mit diesem Eigenkapital neue Kredite bei genau den Banken, die
mit dem Geld über den Umweg der Konkursverschleppung von Pleitestaaten
gerettet werden müssen. Völlig und paradox und pervers. Da das
aber nicht ewig geht, werden die Kredite des Rettungsfonds
uneinbringlich. Damit schlägt der Hebel zurück auf den haftenden
Steuerzahler - in Deutschland. Wahrscheinlich wird man dann
den Rettungsfonds für den Rettungsfonds schaffen. Es ist nichts anderes
alls nur verkomplizierte Enteignung und Inflationierung, damit es die
Masse nicht merkt und versteht. Das kann man als Finanzmarkt-Anarchie bezeichnen. 22.9.
- DAX crasht wieder mit 5% - Auch WTI Öl gibt 5% nach und landet bei 81
$. Grund dafür sind ernsthafte Befürchtungen, daß wieder eine oder gar
mehrere Großbanken pleite gehen könnten. Erneut ziehen daher Großkunden Geld von diversen Pleitekandidaten ab- und es wird medial verbreitet. Es läuft gerade ein Bunkrun. Das "Lehman-Damoklesschwert" kreist ständig über den Märkten und nennt sich Kreditklemme.
22.9.- 200 dt. Gasversorger erhöhen Preise - Pünktlich zur Heizsaison wird zugelangt mit bis zu 11% mehr. Dabei dümpel der Gaspreis seit Jahren bei 4 $/MCF dahin. Die unerklärliche Preiserhöhung liegt daran, daß man immer noch die wettbewerbsverzerrende Ölpreiskopplung macht. Würde
der Gaspreis dem Markt entsprechen, wäre diese Heiztalternative
wesentlich billiger und mehr würden umsteigen. Das käme natürlich
wieder dem Verbrauch zugute. Jedenfalls würden sich somit Marktpreise
bilden. Das wollen die Gasversorger aber nicht, denn damit würde deren
enorme Gewinnmarge, oft als regionaler Monopolanbieter, schwinden. Einzige
Möglichkeit ist sich wenigstens über Erdöl-und
Erdgas-Direktbeteiligungen einen Teil der Kosten wieder zu holen.
Deswegen sind wir ja hier.
+++
20.9. - S&P rated Italien ab - Die Dominosteine fallen - langsam - aber sie fallen. Nachdem wir über ein Jahr das Theater in Griechenland sahen, wird nun der nächste Akt im römischen Kolosseum gespielt. Sicher
ist Italien ebenso marode wie GR und das Downgrade berechtigt. Aber
darf man nicht vergessen, daß die von US-Banken finanzierten
Ratingagenturen schrittweise gegen den Euroraum agieren um den Dollar zu
stärken. Auch Frankreich wurde schon angezählt und dürfte noch
dieses Jahr abgewertet werden. Gerüchten zufolge flieht Siemens schon
aus Gallien und parkt seine Reserven bei der EZB. Der Konzern
dementierte allerdings soeben. Gut positionierte Investoren können weiter gelassen zuschauen und ihrem Tagewerk nachgehen. Jeder
Crashansatz kann derzeit noch durch die Rettungsschirme und
Zentralbanken aufgefangen werden. Je länger es sich hinzieht, um so
besser für die eigene optimale Positionierung. Die nächste Krise dürfte eine Sparkrise
werden, wo gekürzt und gestrichen wird, was das Zeug hält um wenigstens
noch Notkredite zu bekommen. Natürlich wird nur beim Volk gespart, der
Rest wird mit Geld beworfen. Gefährlich wird es bald für alle
Staatsbediensteten. GR und IT sind gute Vorbilder. Dort wird der Apparat
zusammen gestrichen. Das passiert in einigen Jahren auch in
Deutschland. Bis dahin sollten diese Diener auf dem Trapez sein
ansonsten fallen sie durchs Netz, was gerade zerschnitten wird.
+++
19.9.- Ölpreis: schlechte Prognosen, hohe Preise -
Trotz Warnungen vor Rezession und Korrektur der IEA- Ölverbrauchsdaten
hält sich der Ölpreis vor allem bei BRENT wacker über 100 $. Wahrscheinlich
sehen mittlerweile auch die Märkte, daß es immer weniger billig
förderbares Öl gibt bei gleichzeitig stetig wachsendem Mehrverbrauch. Weder
die lange Weltwirtschaftskrise noch alle Arten von
Energiesparprogrammen können den Öldurst bremsen. China hat so z.B.
seine Einfuhren dieses Jahr um weitere 6,4 % gesteigert. Auch in anderen
Ländern steigt die Nachfrage. Zudem setzt natürlich die Geldentwertung dem Preis zu sowie weiterhin ausbleibende Förderung aus Libyen. Selbst
wenn das Land in einigen Monaten wieder voll produzieren würde, werden
bis dahin neue Verwerfungen an den Märkten die Anlegern in Flucht vor
der Inflation auch in Rohstoffe treiben- und diese deren Preise. +++
16.9.- BILD: Wie würde Griechenland abgewickelt?
- Die Leute werden schon mal auf den Staatsbankrott vorbereitet. Noch
denken hierzulande die meisten, daß das alles weit weg ist und es einen
nicht trifft. Dabei steht recht genau im Artikel, auf was man sich
vorbereiten muß, denn auch der Bankrott von Deutschland wird kommen -
nachdem andere Länder pleite sind. Nicht heute oder morgen aber in den
nächsten Jahren sicher. Vorher gehen aber die Sparer bankrott und
denen, die noch Vermögen haben, könnte recht bald die Rettungsschneise
versperrt werden (Devisenkontrollen o. andere Einschränkungen). Das,
auf was viele Vordenker im Internet die Leute bisher theoretisch
vorbereitet haben, wird so langsam schlagend. Bleiben Sie aufmerksam! Für neue Leser sei dieser Artikel zum Geldsystem von Norbert Knobloch als Einstieg empfohlen: Geldsystem: Kollaps und Enteignung programmiert.
+++
15.9.- IEA senkt Ölverbrauchsprognose 2012 leicht
- Nachdem die OPEC und die EIA (US-Energiebehörde) die Daten absenkten
folgt auch die IEA. Man korrigiert für 2011 um 200.000 Faß /Tag nach
unten auf 89,3 Mio. bbl (die Altprognose aus 2010 für 2011 waren übrigens 88,8 Mio bbl/Tag !!!) , für 2012 wird mit 400.000 weniger gerechnet und somit 90,7 Mio bbl Tagesverbrauch erwartet. Wie man sieht steigt die Nachfrage tatsächlich um 1,6 % und es ist kein Grund zur Besorgnis. Wir
wissen ja, selbst wenn der Verbrauch sinkt, wird durch die
Preisverteidiger, welche alle einen Preis von mind. 90$ benötigen, der
Hahn gedrosselt. Den Rest erledigt die Geldmengenausweitung, welche eben
gerade auch durch die Notenbanken erwartungsgemäß angeschoben wurde. Daher drehen die Märkte gerade nach oben. Für uns also kein Problem, da wir ja eh sehr konservativ rechnen. Unsere
Produktionskosten bei Öl im Sandstein liegen bei ca. 25-30 $. Da ist
genug Luft. Nur der Gaspreis könnte endlich mal etwas steigen, was gut
für die in Schiefergestein (einige Projekte bis 2008) investierten
Investoren wäre. Gas bringt dort leider derzeit nicht soviel, aber zum
Glück wird in den Projekten ja auch Öl gefördert, das kompensiert. +++
14.9.- Downgrade für SocGen und Credit Agri durch Moody`s-
Die beiden französ. Großbanken sind mit Bonds stark in GR investiert.
Da es möglich ist, daß man die Griechen fallen lässt, wertet man die
Bankenpapiere ab. Sollte es auch nur zu einem gemäßigten (max.20%)
Haircut von GR-Anleihen kommen, fallen die nächsten Dominosteine und die
zweite Krisenwelle erlebt ihren Höhepunkt. Jedoch gibt es auch dafür
noch eine Sicherung- die CDS. Diese Kreditausfallversicherungen müssten
dann die Differenz zahlen. Sollten die dazu nicht in der Lage sein, weil
sie ja auch teilweise von Pleitebanken emmitiert werden, dürfte der
Erfahrung nach dann die EZB im Background monetisieren. Ich schätze
aber, daß man alles tut, um das zu verhindern. Der Druck auch auf die
dt. Abgeordneten zur ESFS- Abstimmung dürfte groß sein. Nicht nur, daß
diese beim Scheitern und eines Kollapses auch ihre Einkünfte verlieren,
auch würde man Deutschland erneut zu unrecht für das folgende Chaos
verantwortlich machen. Gewiefte Geschichtsfälscher könnten den Fall GR
als Kriegserklärung gegen Frankreich uminterpretieren. Das könnte eine
Variante ideologischer Einflussnahme auf die Abgeordneten sein. In den
USA hat die monetäre Erpressung 2009 auch funktioniert- früher ebenso. +++
13.9. -"Euro-Kollaps in wenigen Tagen möglich" - das meint Ökognom Paul Krugmann. Es sei eine Frage von Tagen. Durchaus
möglich, jedoch noch nicht jetzt.Er wünscht sich sicher im Interesse
der USA einen stärkeren Dollar und gehört zum Kartell, welches den
Greenback erneut als Fluchtwährung damit vorschlägt. Auch wenn sich
zur Zeit die Meldungen zum Eurountergang häufen, so ist das nur eine
Vorbereitung für weitere Schritte um Einsparungen oder Aktionen
verschiedener Art zu rechtfertigen. Solange in der Wirtschaft der Euro
als gesetzl. Zahlungsmittel weiter akzeptiert wird, gibt es keinen Grund
diesen abzulösen. Die von den Medien in letzter Zeit übernommene
Haircut- Diskussion usw. wird dazu benutzt um lieber das kleinere Übel
zu rechtfertigen- die Inflationierung per Zentralbank. Auch der Rubel
wurde weder durch die Perestroika noch die nachfolgenden Krisen in
Russland obsolet. Man rechnet dort dann halt in einer anderen stabileren
Währung - in Dollar. Gold kennt man dort noch nicht. Eines passiert aber, daß der Euro gegenüber dem Dollar temporär fällt und beide gegen Gold als lender of last resort abwerten.
Eine Währungsreform a la 1948 wird es nicht geben. Das wäre für die
Eliten zu riskant.Bislang ist keine von den Menschen akzeptierte Währung
(vorsorglich vor dem Crash) ausgetauscht worden. Das passiert erst bei
Inakzeptanz wegen Inflation und diese kann ich derzeit nirgends sehen. Alles
andere ist selektives Wunschdenken! Es nützt auch nichts viele
Informationen zu haben, man muß diese auch lange auf Plausibilität
durchdenken. +++
7.9.- Nord Stream Pipeline in Betrieb
- Gestern wurde die Ostsee- Gasleitung in Betrieb genommen. Damit wird
durch Umgehung der Transitländer (Ukraine, Belorussland) die
Gasversorgung Deutschlands etwas unabhängiger. Ab Herbst gibts dann nach
den derzeitigen technischen Gasen echtes Erdgas für die winterliche
Heizperiode aus Russland. In eigener Sache: Da ich für kurze Zeit in Moskau bin (ich schau auch mal beim Kreml vorbei), gibts hier die nächsten Kommentare erst ab 13.9. wieder.
7.9. - BVerfG weist Klagen gegen Rettungspakete zurück -
alles sei "verfassungs"gemäß nur das Parlament soll größeres
Mitspracherecht bekommen. Außerdem billigt das Gericht dem Parlament
"Einschätzungsspielraum" zu. Ab welcher Höhe aber Garantien für den
Bundeshaushalt nicht mehr "verfassungskonform" seien bleibt offen. Daß
dieses parteiische Ausnahemegericht nicht anders entscheidet, war ja
klar. Zumindest haben die politischen Marionetten in roten Roben
wenigstens eine Entscheidung abgebeugt. Ich habe zwar nirgends im GG
direkt gefunden, daß die BRD unlimitiert andere Pleitestaaten
subventionieren darf. Wenn man aber nur die Konsequenzen aus den Art.
79(1),Art. 120 oder Art.123(1) richtig wertet, können die mit
Deutschland machen was sie wollen. Genügend inländische Kollaborateure
dafür gibts ja. Trotzdem ist das lediglich eine Alibiveranstaltung um
weiter Zeit zu gewinnen. Denn über die Zukunft des Euro entscheidet
kein Gericht oder Politiker sondern der Markt und die
Exponentialfunktion. +++
6.9.- Michael Mross: Schweiz- Bedingungslose Kapitulation
- Ja, die Schweiz hat sich mit der heutigen diktatorischen Festlegung
den Frankenwechselkurs auf 1,20 € zu halten und an den Euro zu koppeln
als Fluchtwährungsraum verabschiedet.Sowas geschieht durch Geld drucken
ohne Gegenwert, die willkürliche offene Marktverzerrung durch
Verwässerung des Geldes. "Willkommen" in der EUdSSR, liebe Schweizer... 6.9. - UBS denkt laut über Euro-Zusammenbruchsszenario nach - Bürgerkrieg, Chaos,Anarchie sind dann möglich. Es ist erstaunlich, daß sich nun auch die Szenarien, die vor Jahren noch böse Theorien waren, in den Banken angedacht werden. Mit
dem, leider irgendwann wahr werdenden Schreckensszanario, wird man die
Politiker und Banken erpressen, weitere Billionen an Geldschöpfung oder
Steuern locker zu machen, um es zu verzögern. Jedoch sieht keiner einen
Ausweg daraus, es sei denn: "Die einzige Methode, sich vor einem Euro Zusammenbruchs-Szenario zu
schützen, ist, überhaupt keine Euro-Vermögenswerte zu besitzen.“, heißt es im Bericht der schweizer Großbank UBS! Ich denke, Sie wissen, was das bedeutet.
+++
5.9.- DAX auf Zweijahrestief - Neues Banken-Beben-
Diese Woche dürfte spannend werden. So geht der Index heute über 5 %
runter, nachdem DeuBa-Chef Ackermann äußerte, daß Banken pleite gehen
werden. Der Interbankenmarkt scheint auch schon wieder zu erstarren und
somit verloren heute vor allem Bankaktien. Aber auch Unternehmen
bekommen das zu spüren. Wegen der geringen Eigenkapitaldecke der Banken
sind neue Kredite trotz Zinstief nur schwerlich zu bekommen. Eine neue
Kreditklemme wie nach der Lehman-Pleite 2008 ist sehr wahrscheinlich.
Der 2. Dip! Aus den USA kommt heute wegen Feiertag nichts besonderes-
das wird für morgen erwartet. Am Mittwoch wird die BVerfG -Entscheidung
zum Rettungsschirm bekannt gegeben (vielleicht auch verschoben?). Derweil
ist Griechenland im vollen Staatsbankrott- Bereich, wenn man 2-jährige
Bonds anschaut: Diese notieren schon mit 50 % p.a.
+++
2.9.- EU- Ölembargo gegen Syrien zu komplex -Da
wollte man was beschließen und merkt im Nachhinein, daß das wegen des
Handelsrechtes der EU komplizierter ist als gedacht. Es bedarf dazu
nämlich einer von allen Beteiligten ratifizierten kurzfristigen Änderung
des Außenhandelsrechtes samt Gültigkeit durch Veröffentlichung im
Europ. Amtsblatt. Viele Köche verderben halt den Brei. Bis man alle zusammen hat ist die Sache eh durch die Entwicklung in Syrien obsolet. Typisch EU- Diktatur. Wieder ein Schuß ins eigene Knie. Aber
Gurkenkrümmungen festlegen, Glühlampen verbieten, Kaffeemaschinen
sanktionieren und über das Salz im Brot herfallen. Das können diese
Eurokraten weil sich der Bürger noch nicht wehrt. Noch nicht!
2.9.- Schiffsfonds- es geht immer noch schlimmer!
- Die Initiatoren nahmen nicht nur bis zu 3/4 an Kredithebeln für die
Schiffsfinanzierung auf. Diese wurden auch nochmals gehegdet, indem man
zinsgünstigere Fremdwährungskredite in Schweizer Franken bezog. Durch
die Flucht in den SF besteht jetzt Parität zum Euro somit werden die
Kreditraten plötzlich bis zu 30 % höher. Damit kommt ein weiterer
gravierender Titanic-Fehler hinzu: unkalkulierbares Wechselkursrisiko. Wir
haben bei US- Ölinvestments zwar auch variable Wechselkurse nur kommt
die Weichwährung Dollar aus dem gleichem Nest wie die Weichwährung Euro.
Die Schwankungen gleichen sich je nach Fortgang der Krise regelmäßig
aus. Ganz abgesehen davon, daß wir hier nichts auf Kredit machen. Aber einen haben wir noch: Wie
wäre es denn, liebes Finanzamt, wenn man zusätzlich- rückwirkend
natürlich - auch noch die steuerlichen Abschreibungen cancelt. Grund:
Liebhaberei - Wegfall der Gewinnabsicht, da offenkundig damit nie ein
Gewinn erzielbar ist. Was, geht nicht? Irrtum. Gabs alles schon, bei Filmfonds zum Beispiel. +++
1.9 - Potemkinsche Dörfer bei insolventer Biokraftstofffirma Choren Industries
- Das sächsische Unternehmen hat offensichtlich nur homöopathische
Mengen an Biokraftstoff aus Abfall hergestellt, faktisch ein Blender. So
wurde auch diese grün-religiöse Firma als hoffnungsvoller
"Thälmann-Pionier" von der sozialistischen Politik gefeiert, gestüzt und
gefördert. Natürlich war die Kandesbunzlerin Merkel 2008 höchstselbst
zur Lobpreisung in Freiberg. Das zur Unterstreichung von Pkt.2
meines gestrigen Kommentars zum Solarpark. Merkelbesuche sind auch gute
Kondraindikatoren, wo man nicht investieren sollte. Ansonsten gilt: Die Erdölindustrie hat definitiv keine Konkurrenz zu fürchten!
1.9. - Goldman Sachs: "Es geht wieder los"
- schreibt die Bank ausgewählten Hedgefonds-Kunden und meint den
zweiten Teil der Großen Finanzkrise. Immerhin erkennt man dort auch, daß
ein Verschuldungsproblem nicht mit neuen Schulden lösbar ist. Auch
Chinas Konjunktur wird nicht helfen. Zunächst scheint der Focus auf Europa gerichtet. Die europ. Banken benötigen ein Billion Dollar Stützungsgeld!!! GS
erwartet daher einen fallenden Euro, was nichts anderes bedeutet, daß
die Gelddruckerei los geht. GS empfiehlt Wetten gegen Banken und
Versicherungen im Euroraum. Das wird die neue Krisenwelle noch
verschärfen. Am 7.September wird seitens des BVerfG wieder über den
Rettungsschirm gewürfelt. Ich erwarte von den dortigen Feiglingen keine
Entscheidung sondern eine Strategie der juristischen
Konkursverschleppung aufgrund "Nichtzuständigkeit". Aber egal was
passiert. In allen Fällen gehen irgendwo die Geldschleusen auf. Wenn
nicht über den ESFS dann direkt bei der EZB. Ich denke, GS weiß das
auch.
31.8. - Solarbranche im dunkeln -
Auf einer Fläche von 210 Fußballfeldern werden im brandenburgischen
Ex-Tagebaugebiet Meuro 140 Mio. €uro in den Sand gesetzt. Auch hier
werden kapitale Investmentfehler durch religiöse Regierungen gesponsert.
Schaun wir uns diese kurz an: 1. Der Artikel spricht gar von einem
Lehrstück des Niedergangs der dt. Solarindustrie, aber nur, weil man
billige Solarzellen aus China und nicht aus Deutschland verbaut. Ob
diese wirklich 20 Jahre halten und nicht kadmiumverseucht sind ist
unklar. Auch ob die Garantie nach wenigen Jahren überhaupt noch gewährt
werden kann. Über die horrenden Rückbaukosten nach der Laufzeit findet
man übrigens in keinem Prospekt eine Angabe! 2. Der friesische
Initiator war Landwirt (! ! !) und begann wegen Einnahmeverlusten sich
seit 2000 mit Solartechnik zu befassen. Erst seit 2008 stemmt er, als
gläubiger Nichtingenieur, mit seiner Firma gleich 3 -stellige
Millionenbeträge, die in Wind und Solar fließen. Damit wird er somit als
Shootingstar (Bayerischer Gründerpreis) der Branche gefeiert. Dies ist
erfahrungsgemäß ein Merkmal des späteren Mißerfolges, da es üblich ist,
Blendern Preise zu verleihen und nicht denen, die tatsächlich
Endergebnisse vorweisen. 3. Natürlich sind diese Investitionen
ebenfalls kreditfinanziert. Der Eigentümer des "Parks" lässt auf
Fondsvertrieb schließen. Auf Anlegerschafe wird also das
Nachschußrisiko abgewälzt, wenn die Kreditraten aufgrund Stromsperre
ausfallen. 4. Zeitdruck beim Bau der Anlagen zeigt, worauf man letztlich angewiesen ist- die höheren Subventionen bis 2011 mitzunehmen. 5.
Selbstverständlich ist das Geschäftsmodell nur subventioniert rentabel,
und da auch nur zu Höchstsubventionen von 45 ct/kwh, deshalb die Eile.
Brechen nur Teile der Subventionen weg, ist allein das theoretische
Modell schon konkurs, von der Praxis ganz zu schweigen. 6. Bei 140
Mio. €- Projektvolumen erhofft man bei stetiger Sonne und Subvention
über 20 Jahre gerade mal das Doppelte an Einnahmen (300 Mio. €). Davon
müssen aber Kredite, Reparaturen, Wartung, Steuern u.s.w. noch bezahlt
werden. Der wahre ROI dürfte hier bei 14 Jahren liegen - wenn alles gut
geht. 7. Die Standortauswahl wurde natürlich aufgrund des wichtigsten
Merkmals für erfolgreichen Solarbetrieb gemacht: die billig verfügbare
Fläche. Die Sonnenscheindauer ist bei Solaranlagen völlig
irrelevant. Warum? Bei einer mittleren Sonnenscheindauer vor 1600 Std.
/Jahr scheint diese eh 80 % des Jahres nicht. Es wird ein Rätsel
bleiben, wie man dann zigtausend Einwohner 8760 Std. im Jahr mit Strom
versorgen will? 8. Die Gefahr der Zwangsabschaltung wird
ausgeblendet. Die wird nicht nur die angeblich garantierte Subvention
betreffen (Gesetze werden ja reihenweise gebrochen), sondern die
Einspeisung. Die wird bei Überlastung schlagend. Das man Solar und Wind
dann vom Netz nimmt ist fakt und öffentlich bekannt. Und solche großen
Anlagen produzieren ausgerechnet dann viel Strom, wenn es andere auch
tun, dieser nur nicht gebraucht wird - in kurzen Sommern. Somit kippen
die möglichen 20 % Voltaik bei Sonnenschein auch noch. Einnahmen =
NULL. 9.Zumindest haben alle Initiatoren und die Gemeinden ordentlich
verdient und Gebühren eingenommen. Das steht auch im Text. Nur darauf
zielt es ab, nicht auf sichere Energieversorgung. Es ist die gleiche Blase wie bei u.g. Schiffsbeteiligungen, und die platzt gerade. Wir werden es erleben wenn es dunkel wird.
+++
30.8. Die Eiswürfel sind gefallen: Rosneft geht mit Exxon ins Arktisöl
- Der russische Recke geht mit Rockefeller als Partner auf Suche in
eine der letzten unerschlossenen Gebiete dieser Erde. Die
Gesamtinvestition beläuft sich auf 500 Mrd. $. Bis diese Felder
produzieren dürften 10 Jahre vergehen. Crash-Eis gibts bis dahin
regelmäßig, ebenso notwendig steigende Ölpreise. Die Briten um BP
sind ja bereits raus. Wahrscheinlich hat Exxon nicht nur die besten
Russland-Erfahrungen, sondern auch bessere Technik und Connections. Das
gentleman agreement bietet gar eine Tätigkeit russischer Förderer in
Texas. Die Russen kommen in die USA, ich bin im September in Moskau!
+++
29.8.-Lacher des Tages:" Klimakanzlerin löst sich in Luft auf"- und das so geschrieben bei WELTonline. Man hat mit dem "Klimaschutz"gesetz das gemacht, was derzeit auch vielen Fonds blüht- Eingefroren. Kein Wunder bei dem Wetter. Zudem betitelt man das Merkel als "Kaiser ohne Kleider". Wir wollen diesen Anblick allerdings nicht sehen. Bitte erspart uns das. Das
Klimathema wird nun langsam zurück gedreht. Ein toller Erfolg auch der
alternativen aufklärenden Internetmedien. Also weitermachen!
29.8.- Ölembargo gegen Syrien beschlossen -
Die EU hat sich auf ein Embargo gegen Syrien geeinigt, noch ist es
nicht rechtskräftig. Natürlich kann man Öl als Waffe auch anders herum
benützen - gegen sich selbst, gegen Europa in diesem Falle, welches von
Öl abhängig ist. Aber soweit denken Politiker nicht. Die zur
Schwächung des syrischen Systems avisierten Beschränkungen machen 90%
des Ölexportes aus, die Erlöse für das Land daraus 30% (nach Wikipedia
23 %). Syrien exportiert nach meinen Recherchen ca. 135.000 bbl /tag
nach Europa. Es muß natürlich dann diese Menge von Anderen
kompensiert werden. Ist relativ nicht viel, verleiht aber dem Ölpreis
Auftrieb. Bezahlen wird den Mehraufwand dazu der europä. Verbraucher. Die
Europäer könnten sich mit derartigen Aktionen unbeliebt machen. Die USA
hält sich bislang zurück, Russland versucht zu vermitteln.
29.8. - Schiffsfonds weiter unter Wasser - An diesem Beispiel erkennt man recht gut die großen Fehler des Initiators wie auch der Anleger. Hier meine kurze Analyse dazu: 1.
Initiator hatte auf dem Gebiet ("volatile" ! ! ! ) Massengutfrachter
noch keine Erfahrung, wollte aber gleich 657 Mio $ stemmen. Nur 25 % der
Gelder wurden eingetrieben, 33 % wären mindestens nötig gewesen. Zudem
stieg der Initiator in 2008 just am Top dieser Blase bei Übersättigung
ein. Die Krise samt Folgen war gut Informierten seit Anfang 2007
bekannt! 2. Klumpenrisiko mit nur einer Reederei. Das macht abhängig
und erpressbar. Synergieerfahrungen von anderen Reedern können auch
nicht genutzt werden. 3. Kredit gehebelt, zu zwei Dritteln. Das
hebelt natürlich genauso die Verluste. Nachschußpflicht entsteht daher
durch wegbrechende Einnahmen bei konstanten Kreditraten. 4. Verlustreicher Notverkauf am Tiefpunkt des Marktes wird durch Pkt. 3. damit erzwungen. 5.
Anlegerkonzept durch Finanzstrukkis und Banken mit hohem
Provisionsanteil vermarktet. Weder der Strukki, die Bank noch der mit
Steuersparen geköderte Anleger verstehen das Investment. Ganz abgesehen
davon, daß die Vertriebe meist selbst nicht am Investment direkt
beteiligt sind. 6. Keine Exitstrategie bei Einbrüchen. So werden
weitere Schiffe in einen fallenden Markt zu Ende gebaut, die natürlich
per Kredit finanziert werden müssen. 7. Investment in einen stark
konjunkturabhängigen Markt mit hoher Konkurrenz bei gleichzeitiger
Blasenausbildung derartiger Anlagen. Damit sinken bei steigender Flotte
im Zuge der Bubble die Charterraten. Schiffe bauen kann jeder -
Überproduktion ist das Ergebnis samt Preisverfall. 8. Margen, das
sind hier die Charterraten, sind derartig gering, daß kaum Reserve nach
unten bleibt. Das verstärkt zusätzlich der Kredithebel. 9.Keine
Monopolpreise möglich, keine Preisverteidiger. Angebotsanpassung nach
Marktlage oder staatl. Interessen an guten Preisen fehlt. 10. geringe
o. keine Transparenz. Der unwissend gehaltene Anleger hat keine
Kontrolle über die Erträge, vor allem nicht über die Perspektive dieser. 11. Verluste werden durch neue Kredite überbrückt, was die Abhängigkeit und das Risiko noch verstärkt. Nehmen
Sie mal diese Punkte und bilden sie die auf Ihr Erdöldirektinvestment
ab. Sehen Sie die gravierenden Unterschiede? Darauf kommt es an.
29.8. - russisches Wirtschaftsministerium hebt Ölpreisprognose 2011 auf durchschn. 108 $ - Dies bezieht sich auf den jährlichen Öl-Durchschnittspreis, den Russland für sein Öl bekommt. Diese
Prognosen sind für die Erdöl exportierenden Länder wichtig, da die
Gelder in den Staatshaushalten verplant sind. Mit dem Durchschnittswert
werden diese kalkuliert. Man habe jetzt die größten Risiken hinter sich, erwartet nun keine ernste Preissenkung. Nur
WTI muß natürlich noch nachziehen. Gemessen am durchschnittlichem
Öl-Gold-Ratio von 2 Gramm pro Faß müßte WTI aktuell bei 116 $ stehen.
Somit ist noch Luft nach oben. Wir belassen aber unsere Durchschnittskalkulation weiter bei 60 $. +++
26.8.- FTD: "Den Takt bestimmt die Ölindustrie"-
Zum Teil zumindest, auch Spekulanten, Börsencrashs und staatliche
Manipulierer sorgen dafür, daß, wie die FTD richtig schreibt,
Aktienfonds aus dem Energiesektor zu den hochspekulativen Anlageformen
gehören. (siehe auch: Göhler- Was treibt das Öl?) So stehen die Öl- Aktien-Fonds derzeit auch allesamt im Minus. Daher wird es auch seitens erdoelquelle.com nie eine Empfehlung zu Öl-oder Gasaktien geben. Wir spekulieren nicht! Wenn man sich im essentiellen Energiemarkt engagieren will, dann nur als Unternehmer, der von der Preisbildung der o.g. Akteure im längerfristigen Durchschnitt partizipert. Auch
die im Artikel beschrieben "unklare" Versorgungslage bzgl. Peak Oil
lässt es schwer kalkulieren, wo in welchem Zeitrahmen der Ölpreis steht.
Die Zeitpräferenz ist aber für eine Spekulation auf die
Preisentwicklung (z.B. bei Futures) auch notwendig. Fakt bleibt: Öl
ist kein fossiler Rohstoff sondern wird durch nicht bekannte abiotische
Prozesse im Inneren der Erde neu gebildet. Das Öl geht uns also nicht
aus- Peak Oil ist diesbzgl. falsch. Das Auffinden dieser
Schichten wird schwieriger, da man tiefer bohren muß. Dieser Aufwand
wird exponentiell teurer bei zusätzlich entstehendem
Investitionsrückstau in neue Felder von weltweit ca. 800 Mrd. Dollar - jährlich ! Die
konventionellen Felder in geringen Tiefen bis ca. 5000 m werden
schneller abgefördert, als daß Öl nachläuft. Somit wird preiswert
förderbares Öl schrittweise weniger. In diesem Sinne stimmt Peak Oil. Der
Bedarf wird trotz aller Krisen weltweit weiter steigen. Die erste
Krisenetappe seit 2008 "sorgte" gar dafür, daß der Ölbedarf nach dem
Tief 5 % höher lag. Wir sind heute etwa bei 89 Mio. bbl /Tag (2007 ca.
84 Mio.). Hinzu kommt die Inflationierung, die das Zahlungsmittel Dollar stetig abwertet. Auch gibt es trotz aller "grünen" Innovationen keinerlei unsubventioniert marktfähiges Substitut für den Rohstoff. Man
muß Öl und Gas für ein Investment physisch besitzen sowie deren
Förderer als Mitbeteiligte direktes Interesse am Ertrag der eigenen
Arbeit haben (ist bei Ölaktienfonds nicht zu sehen). Dann kommt man
auch in die Gewinnzone. Aber etwas Geduld ist dennoch nötig, sonst wäre
es ja auch keine Investition.
26.8.- Keine Entscheidung in Jackson Hole-
Wie ich erwartete, vertagt Bernanke die Entscheidung über die künftige
Geldpolitik auf September. Für ein neues QE 3 ist die Zeit noch nicht
da, man will die "Werkzeuge angemessen einsetzen". Die Börsen
sehen es eher als positives Signal. Einerseits scheint der finanzielle
Weltbrand aktuell keinen neuen Cluster auszubilden, die meisten sind
eingepreist, andererseits liest man zwischen den Zeilen, daß Heli-Ben
dann im September neue Geldschwämmen ankündigen könne. Die
Inflationierung geht weiter. Möglich ist auch, daß man die Entwicklung
in Europa zum EU-Rettungsschirm und der BVerfG-entscheidung samt seiner
globalen Auswirkungen abwarten will. Gold scheint somit heute seine
Bodenbildung des letzten Einbruches gefunden zu haben und steigt wieder.
Öl konsolidiert noch um 85 $. Öl reagiert i.d.R. eh immer verzögerter.
Genaueres sehen wir nä. Woche wobei der Kurs durch andere Einflüsse
überlagert werden kann.
26.8.- Libyens Beute wird schon neu verteilt - Da ist Gaddafi noch gar nicht endgültig gestürzt, wird schon die Beute aufgeteilt. Die Konten Gaddafis wurden wieder frei gegeben. Wer welches Geld erhält, ist nicht bekannt. Gerüchten
zufolge nehmen einige an, daß der libysche Goldschatz unter Mithilfe
der US-Navy-Seals beim Sturm auf Tripolis geraubt und zur großen
Goldpreisdrückung physisch in London auf den Markt geworfen wurde. Ich
halte das allerdngs für eine sehr gewagte Spekulation. Klar ist
dagegen, daß die Jagd nach dem Ölreichtum neu begonnen hat. Nachdem die
Russen offensichtlich raus sind, stehen die Europäer an, hauptsächlich
Ialien. Aber wie schon erwähnt ist die Lage weiter unklar und von
stabilen Institutionen, die die Industrie überwachen sollten, ist man
noch weit entfernt. +++
24.8. - Öl wieder leicht steigend
- Grund sind positivere US-Konjunkturdaten(-manipulationen?), sinkende
Erwartung, daß Libyen bald wieder normal fördert sowie Hoffnung auf neue
Konjunkturprogramme. Die Märkte scheinen sich nach dem letztem
Crash zunächst wieder gefangen zu haben und lauern gespannt auf die
Statements aus Jackson Hole. In diesem Loch findet morgen und Freitag wiederholt ein Notenbankertreffen statt.
Einige erwarten, daß Bernanke ein weiteres Quantitative-
Easing-Programm dort verkünden könne. Allerdings haben die letzten
lediglich die Krise gedämpft, einen Aufschwung kann auch ein QE3.0 nicht
"organisieren". Dafür aber die Inflation. Ich schätze aber, daß man
sich ein neues QE noch als Notreserve aufheben wird. Am Freitag wird
nur über eine gedämpfte Aktion informiert. Dies könnte den Ölpreis
weiter belasten. Andererseits könnten die Börsianer das auch als
Stabilierung der Wirtschaft interpretieren, wenn die Notenbanken keinen
neuen Liquiditätsbedarf sehen. Dann würde Öl weiter zulegen. Wetten Sie mal!
+++
23.8.
- In Gedenken an den heute im Alter von 87 Jahren verstorbenen großen
Schauspieler aus mecklenburgischem Adelsgeschlecht, Vicco von Bülow
alias Loriot, sein genau in die Zeit passender Sketch "Kleinsparer" mit müdelsicherer Mündelei. Wie gewohnt einfach erklärt. Danke Loriot! 23.8. - "Goldblase? Wo ist sie denn?"
Den geworfenen Ball von meiner gestrigen Ironie zum FTD- Scherzartikel
hat mein guter Freund Frank Meyer aufgefangen und schreibt die Glosse
hier zu Ende. Danke Frank.
23.8.- Libysches Öl - Die Russen sind draußen! -
Wahrscheinlich weil Russlands generell zurückhaltende Politik bei den
meisten westlichen Kriegseinsätzen die mögliche neue libysche
Rebellenmacht verbittert, wollen diese wohl deshalb die Russen von der
Ölförderung dort ausschließen. Dabei wurden hunderte Millionen seitens der russ. Energiegiganten dort investiert. Na
warten wir mal ab, noch ist Gaddafi nicht gefallen. Die gestrige
Vorfreude war erwartungsgemäß verfrüht. Aktuell wird gerade der
"Führerbunker" gestürmt. Auch ist überhaupt nicht klar, wie es weiter
geht. Aber egal wie, ohne ausländische Technik kommt aus dem libyschem
Kies kein Tropfen. Gewinnen die Rebellen durch faktische
NATO-Unterstützung, werden die USA wie immer im Land bleiben und sich
IHR Öl sichern, welches so frech ist und einfach unter dem afrikanischem
Sand liegt. Man erkennt aber, wie wichtig es auch für große Konzerne
ist, gesicherte stabile Verhältnisse im Förderland vorzufinden. In der
arabischen Welt können diese, wie man sieht, ziemlich schnell kippen. Alle
können froh sein, daß Saudi Arabien doch (noch?) nicht von der
Revoltenwelle angesteckt wurde und stabil fördert. Aber wehe wenn dort
die Lage kippt....
+++
22.8. - Gold: Preisblase droht?
- Ja, ja, wieder einmal. Kaum werten die Papierzettelchen weiter ab,
was sich in steigenden Goldpreisen äußert (heute 1895 $), kommen die
Ratten wieder aus ihren Löchern und sehen eine "Preisblase". Komisch,
einen Wertverfall der Schuldscheine € oder $ wird nicht thematisiert. Selbstverständlich warnen wieder mal "Experten". Genau die, welche seit Jahren permanent daneben liegen. Die FTD schreibt,
daß für diese Goldinvestments gar 5 % der Kunden ihre
Lebensversicherung kündigten (welch ein Blasenpotential!) . Leider nur 5
% die anderen 95 % lassen also weiterhin das Zettelgeld dort
verdampfen. Das ist natürlich keine Blase. Ein DeuBa- Anal-Stratege meint gar, daß wenn die Krisenstimmung kippe, der Goldpreis wieder zurück gehen könne. Ach, ich wußte gar nicht, daß die Krise lediglich eine reine Stimmungslage ist. Wie
nett von der Exponentialfunktion, daß diese sich bald
stimmungsgetrieben wieder umkehrt. Wie löblich, daß plötzlich die
Griechen, Amerikaner oder Italiener in Kürze soviel sparen, daß dadurch
nicht nur die Wirtschaft belebt wird, gar auch alle Schulden der letzten
60 Jahre verfliegen. Auch die FED oder die EZB beabsichtigen das Gelddrucken einzustellen. Löblich
auch von den Chinesen, die nun davon ablassen werden, ihre Goldbestände
bis 2020 auf 10.000 to aufzustocken. Neues Gold wird ab 2012 aus dem
All importiert, Goldminen gehen pleite. Selbstverständlich geht dann
das ganze Zettelgeld als Erlös für das böse Glodklumpenrisioko in
Staatsanleihen bester Bonität, welche herausragende Ratingagenturen
attestieren, also genau so, wie sie es kurz vor der Pleite für Lehman Bros. machten. Selbstredend
werden diese Bonds auch locker 20% p.a. machen und damit die
durchschnittl.jährl. Gold (oder Öl)-Performance konkurrenzlos
überbieten. Weitere Ironie in Bezug auf die tolle Aussage eines dort
zitierten Fondsmanagers überlasse ich Ihnen. Dieser sieht im
Edelmetallmarkt gar ein Schneeballsystem, welches neue "Goldliebhaber"
(hört, hört!) suche.... Au weia, das tut echt weh! Zumindest hat er in einem Recht: "Im Fall von Benzin zum Beispiel bin ich davon überzeugt, dass die
meisten von uns auch beim dreifachen Preis weiter tanken würden. Was
wären die Alternativen?" Übrigens sieht ein Schweizerisches Analystenhaus auch nur einen kurzfristigen Preisrückgang bei Öl und erwartet bis Mitte 2012 Preise von 146 $.
Klar, muß Öl doch nun bald im Ratio zu Gold aufholen. Für freuen uns
für den Rohstoff und das Geldmetall schon darauf. Bis dahin amüsieren
wir uns weiter über die "Experten". 22.8. - Libyen feiert schon Gaddafi-Sturz -
Offenbar ist heute oder in den nä. Tagen die Gaddafi-Regierung am Ende,
das Staatsfernsehen wurde eben von den Rebellen eingenommen. Nun hofft
man auf normalisierte Zustände, um ggf. die Ölproduktion wieder
aufzunehmen. Kurzzeitig fiel daher der Ölpreis. Die Konzerne dämpfen
aber diese Aussichten einer schnellen Wiederinbetriebnahme, so stieg der
Ölpreis daraufhin. Man sieht es ja u.a. an Ägypten, wie lange es
braucht, um die i.d.R. autoritär geführten arabischen Staaten "normal"
werden zu lassen. So kann es bis zu einem Jahr dauern, daß nach
einer Normalisierung das Vorkriegsförderniveau erreicht wird. Bei Gas
dauere es nur 3 Monate. Für einen Neuanfang hat das Land lediglich Öl-sonst nichts, bemerkte gestern auch die WELT.
Mal sehen, ob das Volk von seinem unterirdischen Reichtum in Zukunft
überhaupt profitieren wird. Ich glaube eher nicht. Dafür wird die
anvisierte "Demok-Rattisierung" schon sorgen.... Übrigens haben wir
bei einem Neustart des Geldsystems nach dessen Zerfall ebenfalls Öl und
Gas. Das Investment dient damit auch zur langfristigen Krisenvorsorge. Man
sieht es an Libyen. Im wenig interessantem Ägypten gabs bei ähnlichen
Unruheursachen keinen westlichen Militärschlag, in Libyen schon - wegen
der Rohstoffe.
+++
19.8. - UBS und Credit Suisse in akuter Not?-
US- Geldmarktfonds ziehen weiter Geld von europ. Banken ab. Beide
Schweizer Banken mussten Gerüchte um neue Liquiditätsengpässe
dementieren (dann stimmt es sicherlich). Die Scheizerische Nationalbank SNB bekam letzte Woche von der FED 200 Mio. Dollar, daher der Verdacht. Die FED äußert sich indes "sehr besorgt" über europäische Banken. (Wieso nicht über die eigenen - ca. 400 meist kleinere Banken sind seit Beginn der Krise pleite gegangen?) Jedenfalls ist man dort im Panikmodus und berät sich dort "rund um die Uhr" mit europ. Banken, um einen Dominoeffekt auf US-Geldverleiher zu verhindern. Das wird aber kaum gelingen! Auch
aus dem EZB-Turm wurde bekannt, daß sich eine noch unbekannte Bank 500
Mio. € "Notgeld" lieh, da wohl keine Geschäftsbank aushelfen wollte. Wer
mag das wohl sein? Eine sich auf die Realwirtschaft ausbreitende neue
Deflationswelle ist jetzt erneut zu befürchten. Die 2008er Angst
kehrt also nun zurück und wird sicher auch aus Eigeninteresse durch die
USA mit geschürt. Es verselbständigt sich somit das Problem durch die
dadurch sensibilisierten Markteilnehmer. Man sieht es am Goldpreis, der
ging haute auf 1881 $, Öl stabilisiert sich etwas. Zwar blieb heute
eine weitere Talfahrt der Börsen zunächst aus, aber das dürfte rein
schon trendmäßig in den nächsten Wochen weiter gehen. Dies wird in Kürze
durch neue Staatsschuldenprobleme verstärkt werden. Ich bin
gespannt, wann die Zentralbanken der Welt ins unkontrollierte
Gelddrucken ohne Rücksicht auf Verträge und Vorschriften zur neuerlichen
Rettung von Banken UND Staaten fallen. Erst wenn das richtig
beginnt, kann man von einer Hyperinflation reden. Noch ist es aber nicht
so weit und es bleibt Zeit zur Krisenvorsorge in allen Bereichen. +++
18.8. - Anleger stoßen Euro ab
- Aha, hier kommt schon die Reaktion auf u.g. US-Ziel. Als Fluchtort
dient wieder der Dollar, trotz schlechter Nachrichten aus den Staaten.
Die Herde rennt eben immer dorthin, wo sie schon immer hin rannte, auch
wenn es auf diesem Acker verdorrt ist. Sollte der Euro weiter
fallen, werden natürlich Ölfeldanteile im Erwerb teurer, die Erträge aus
bestehenden Projekten steigen dagegen aber. Somit kann es sein, daß
trotz Ölpreisverfall die € - Ausschüttungen gar steigen. Das "Phänomen" hatten wir schon mehrfach. Anders herum geht es aber auch. Wer
es spannender will, kann auf den idealsten Investmentzeitpunkt wetten.
Alle anderen können beruhigt den langfristigen Aufwärtstrend aussitzen,
auch wenn es mal wieder runter geht. Denn der Tiefpunkt liegt trotzdem
nach jeder Abwärtswelle immer höher als bei der vorherigen. Die
Preisspitze, die darauf nach ca. einem Jahr folgt ebenso. Der
Vorteil der Multiprojekte ist auch, daß nicht sofort alle Quellen
gebohrt werden bzw. produzieren und somit das gesamte Öl /Gas jetzt
"billig verramscht" werden würde. Damit hebt man sich den Rohstoff dann
sozusagen für die Zeit nach einem Preisverfall auf und kann ihn später
zu höheren Durchschnittspreisen verkaufen. Darauf kommt es an! Aber was rede ich, 80 $ sind doch ein guter Preis, selbst 70 ist okay....
18.8. - Bankaktien lösen 2. Crashwelle und Gold-ATH aus - Mit minus 7 % geht der europ. Branchenindex Stoxx600 Banking in die Knie, der DAX mit 6 % hinterher, auch Öl bricht fast 5% ein während Gold auf 1826 $ geht. Ursache sind Gerüchte, die angeblich von der FED kommen, daß der Interbankenhandel wie 2008 aufgrund von Bankenpleiten zum Erliegen kommen könne. An
sich ist es nichts neues, daß viele Banken weiter an der Konkursgrenze
vegetieren, jedoch scheint man das aus Amerika heraus erneut zu nutzen,
um sich selbst als möglichen sicheren Hort anzubieten. Daß US-Banken
gegen Euroländer wetten (Goldman Sachs vs. Greichenland), kennen wir
schon. Jetzt macht man das wohl mit Banken weiter.
+++
17.8. - Der Anlage-Lemming - Das Handelsblatt berichtet
altbekanntes. Die Anlagetrottel kaufen kurz vor dem Börsen- Hochs
Aktien und Fonds, meistens von Finanzberatern, welche selber keine
Ahnung vom Markt haben, und flüchten immer zu spät, im Tal, daraus. Aber
auch bei Ölinvestments gibt es gelegentlich diese Spezies. Ist die
Ausschüttung durch den hohen Öl- o. Gaspreis hoch, kauft man zu (wie
2007-2008) oder freut sich über die Erträge falls man schon länger dabei
ist. Sinkt er durch einen temporären Crash jammern einige Newcomer,
Andere beschweren sich über sinkende Erträge oder wollen gar panisch
verkaufen. Allerdings ist das selten - betrifft höchstens 3 % der
Investoren. Gerade bei Preistiefs einzusteigen lohnt auch im
Ölinvestment, denn auch die Einkaufspreise der Felder gehen zurück- beim
Hoch passiert entsprechend das Gegenteil. Gewiefte Investoren versuchen dann auch noch über den Euro-Dollar-Kurs Preisvorteile zu bekommen. Nur
leider weiß man nie genau wann und wie die Preise performen. Daher ist
ein mittel- bis langfristiger Anlagehorizont nötig. Über diesen glätten
sich später ohnehin die Einstiegskonditionen, auch wenn sie damals
nicht optimal erschienen. Das wichtigste ist lediglich die Entscheidung,
die getroffen wurde. +++
16.8.- Shell-Plattform: Öl läuft aus
- Ein Leck lässt weiter Öl in die Nordsee austreten- es sind aber nur
wenige Barrel am Tag. Sowas passiert im Offshore-Bereich immer wieder
und gehört zum Risiko unserer Energieversorgung. Sicher ist das temporär
für die Umwelt oder einige Küsten nicht schön, lässt sich aber auch in
Zukunft nicht gänzlich verhindern. Aufgrund der nötigen neuen
Tiefenbohrungen könnte das sogar zunehmen. Der Natur schadet es
dauerhaft nicht, tritt doch Öl schon seit Jahrtausenden aus
Unterseespalten aus. Dies wird selbst bei großen Mengen wie letztes Jahr
bei der Deepwater Horizon- "Ölpest" von Mikroorganismen
abgebaut. Von der damaligen Hysterie, die soweit ging, daß angeblich gar
der Golfstrom dadurch beeinträchtigt würde, ist heute gar nichts mehr
zu lesen, weil es Unsinn ist. Aber für Schlagzeilen und
Schadensersatzforderungen taugen Gerüchte ja immer. Bei uns tritt
auch Öl aus, aus den Tanks in die Tankwagen. Das freut den Investor. Ich
habe heute die Info bekommen, daß das ABB-Projekt im letzten Quartal
gute 100% p.a. ausschüttet. Ich weiß, Sie sind daran wahrscheinlich
nicht beteiligt, da es ein älteres Projekt ist. Aber auch die älteren
Investoren benötigten Geduld bis es soweit war. Das Ölgeschäft ist
nunmal etwas zäh und träge, trägt aber langfristig zur persönlichen
Liquidität bei. Hauptsache es läuft, jedoch lieber nicht in die
Nordsee...
+++
15.8.1971:
An diesem Tage, vor genau 40 Jahren, begann das reine
Fiat-Money-Falschgeldsystem, indem der Dollar vom Gold komplett
abgekoppelt wurde. Damals gab es für die Unze 35 $, heute benötigt man
dafür 1750 $. Das Gewicht des Metalls blieb gleich, das der Papiermenge
nicht. Man kann sagen, dass dies das bislang größte Geldexperiment
der Geschichte ist. Ob es auch so wie die DDR nach 40 Jahren kollabiert
oder sich noch einige Jahre dahinschleppt ist schwer zu beurteilen. Ich
tippe ja eher auf das letztere Szenario. Der Grund dafür liegt wohl in der Manipulierbarkeit und dem Desinteresse der Massen in Bezug auf Geldschöpfung. Henry
Ford glaubte zwar, daß es morgen früh eine Revolution gäbe, verstünden
die Leute heute das System, jedoch hat auch er nicht mit der Möglichkeit
der unendlichen Manipulation (Brot und Spiele) durch beliebig viel Geld
gerechnet. So wird das Scheingeldsystem eher an seinen inneren
mathematischen Unmöglichkeiten zerbrechen. Es gab in der
Geldgeschichte bislang kein einziges Beispiel, wo ein ungedecktes
Papiergeldsystem länger als 2 Generationen überlebte. Sie endeten alle
in der Totalinflation. Genau wie derzeit der Dollar, der nach dieser Recherche derzeit mit 23% (M1) inflationiert.
+++
12.8. - VERBOTEN, Basta! -??? -
Man will als Reaktion auf den jüngsten Aktiencrash jetzt Leerverkäufe
wieder mal verbieten. Wie wäre es denn mit einem generellem Verbot von
Kursstürzen jeder Art? Der Schwanz wedelt wieder mit dem Hund. Es
waren auch diesmal keine Leerverkäufer, die den Impuls zur Aktienflucht
auslösten, sondern das Downgrade der USA sowie neue Pleitegerüchte um
systemrelevante Banken. Vielleicht sollte man auch den Ratingagenturen
verbieten abzuraten? Irgendwer wollte gar Gerüchte schon unter Strafe
stellen. Typischer sozialistischer Popanz. Verbote bei Auswirkungen statt Lösungen von Ursachen. Klar
dass darüber die Broker lachen. Was nützte das deutsche Verbot von
Leerverkäufen seit 2010 denn jetzt? Blieb der DAX denn unbeeindruckt?
Es gibt zudem viel zu viele Schlupflöcher in der Welt. Auch das
Verbot der CFTC bzgl. des Ölmarktes bewirkte nur, daß die Zocker nach
London wechselten und das Spiel jetzt mit BRENT treiben. Dazu reicht
heute oft schon ein anderes Browserfenster. Jedenfalls gibts erstmal
eine kurze Erholungspause aber die Talfahrt dürfte nach Durchlaufen
der Sägezahnspitze weiter runter gehen. Dieses Muster haben die meisten
Kursstürze bislang. Warten wirs ab.
+++
11.8. -"Eure Sparguthaben müssen vernichtet werden!"- schreibt die FTD. Die österreich. Presse schreibt heute auch dazu: "Die entscheidende Frage lautet: Wann fangt Ihr alle wieder von vorne an zu malochen?" Genau
das ist der Inhalt der Überschriften, die natürlich etwas indirekter
formuliert sind. Für den Kenner des Geldsystems ist das aber absolut
deutlich (Papiergeld = Schulden). Ja, tatsächlich, das steht jetzt schon im Mainstream und nicht nur mehr in den alternativen Internetmedien. Ich
bezweifle allerdings, daß die Mehrzahl (90%) der Leute das versteht.
Die sind sowas von realitätsverweigernd, denen könne man selbst einen
Sack Gold vor die Füße kippen, die blicken nicht mal runter. Man will sich ja nicht mit solchen Dingen beschäftigen, weil diese so negativ sind. Mag ja sein, aber wer wirklich positiv
(nicht rosarot) denkt, der sieht in der Krise den Keim einer gewaltigen
Chance. Deshalb investieren wir auch in diese Chancen, welche aber wie
immer Geduld und viele Kenntnisse erfordern. Es wird aber höchstwahrscheinlich keiner dieser "elitären" Versager und Feiglinge den Resetknopf drücken. Das würde Deflation bedeuten. Man wird den scheinbar "weicheren" Weg wählen- die Inflation. Egal
was von Beiden passiert, man hat weniger oder gar kein Geld mehr. Alle
die, welche aber die aktuellen Vermögen lediglich behalten, werden
später als reich bezeichnet werden. Denn Reichtum - respektive Armut-
ist lediglich die Differenz zwischen denen die viel haben und denen die
wenig oder nichts haben. Fakt ist, die Chance zu wählen, wo sie stehen wollen, haben aber alle. Steht ja sogar schon in der "Zeitung"....
10.8. - Bank of America vor pleite?- 60% Verlust in wenigen Monaten, am Montag mit minus 20%. Das sieht nach Lehman oder Bear Stearns aus. Hat Bernanke dafür sein noch nicht verschossenes Pulver aufgehoben? JA! Ganz sicher! Jetzt schlagen haufenweise Ereignisse zu, wie ich sie im"Tapferen Schneiderlein"beschrieb. Es brennt nicht nur virtuell, sondern schon physisch. In England bringen sich gerade unbewusst die Islamisten mit dem Unterstützungsappell für die Randalierer (Aufruf zum Regierungssturz) in die Sündenbock-Position. Auch WELT online dreht sich: Der Artikel"Finanziert Deutschland den Goldschatz der Griechen"
wäre vor einem Jahr dort noch nicht möglich gewesen. Die Journalisten
wachen wohl auf. Am interessantesten sind ohnehin dort die Kommentare.
Vor Jahren hatte man mich dort noch gelöscht. Daher schreibe ich hier.
10.8.- Frankreich verliert "AAA"?, SocGen vor pleite? -
Das waren die heutigen Gerüchte, die die Vermutung meines heutigen
Vormittagskommentars bestätigten: die Börsen drehen wieder gen Süden. Man
dementierte zwar beide Gerüchte, jedoch sind diese grundsätzlich war.
Nur noch nicht am heutigen Tag, das ginge zu schnell. So kann es sein,
daß S&P aus Rücksicht auf die Kurse sein französisches
Downgrade (auf Befehl hin?) verzögert.Schließlich kam Sarkozy
pflichtschuldigst aus dem Urlaub, um im vorauseilendem Marktgehorsam
Sparmaßnahmen anzukündigen. Das kennen wir aus Italien, Griechenland,
Irland, Spanien , Portugal. Daß die Banken nun wieder unbegrenzt Geld bekommen, könnte auch direkt darauf hin deuten, daß die Societe Generale in Kürze gerettet werden muß, ein Domino-Effekt drohe. Immerhin verliert die Bankaktie heute bis 20%. Das kennen wir auch - aus 2007 und 2008.
10.8. - FED- Statement bremst Talfahrt
- Hat jemand was anderes erwartet? Man kann drauf wetten, daß die FED
(oder EZB) weiterhin Bonds kaufen wird und Zinsen niedrig lässt, um das
System weiter am Laufen zu halten. Zwar korrigiert die amerikan.
Zentralbank die Wachstumsprognose nach unten samt möglicher Talfahrt,
doch zunächst wurde aber noch kein neues Quantitative Easing erwähnt.
Die Zinsen sollen aber bis 2013 weiter nahe Null bleiben. Ich denke,
das QE 3.0 hebt man sich als Reserve für den nächsten wirklich
systemrelevanten Crash einer großen Bank oder nach ersten Staatspleiten
auf. Wie auch im Artikel erwähnt, gehen eben der FED die Möglichkeiten
aus, da muß man die Mittel "sorgsam" einsetzen" Der Markt reagierte
nervös darauf drehte aber ins Plus. Wie lange das anhält ist unsicher.
Ich gehe davon aus, daß es nun erst mal wieder eine Abwärtsspirale geben
wird.
+++
9.8. - Jetzt droht Moody´s mit US- Downgrade - S&P stufte zudem die großen Hypothekenfinanzierer Fanny Mae und Freddie Mac ab.
Der Dow Jones geht in die Knie. Ebenso verliert wegen dieser Panik Öl
aktuell erneut 3,5 % und fängt sich bei 77 $. Öl kostet nur noch 1,40
Gramm in Gold. Geht der Abwärtstrend weiter, wird die OPEC eingreifen. Im Gegenzug schafft Gold 1756 $. Dies wird durch Gerüchte um eine bevorstehende Pleite von Unicredit und Societe Generale angeheizt. Da man diese mit neuem Geld retten wird, flüchtet man ins Gold. Weil das im Krisentopf nicht reicht, brennt es jetzt auch "physisch" in mehreren englischen Städten. Wir
treten eindeutig in die zweite Phase der Großen Weltfinanzkrise ein.
Was alles passieren kann, haben wir vor 3 Jahren schon erlebt. Nur sind
jetzt die Retter (die Staaten) auch pleite. Letzter Ausweg bleiben die
Zentralbanken, die alle Verluste monetisieren müssen. Gut möglich, daß
auch China verstärkt über Anleihenkäufe interveniert um ihre Märkte zu
erhalten.
+++
8.8. - Öl auf Talfahrt-
Nach der kurzen Erholung vom Freitag geht WTI als wichtigste Marke
heute wie der DAX ca. 4 % zurück und fängt sich bei 83 $. Allgemeiner
Grund, den ich auch so sehe, ist die logische Verunsicherung und
Befürchtung einer neuen Rezession in den USA nach dem Downgrade. Da
verkauft man lieber die Positionen, weil man denkt, es geht noch tiefer
und kann dann billiger wieder einsteigen. Nur so tief wirds nicht mehr gehen. Die OPEC erhöhte eben nicht die Fördermenge bei Ölpreisen um die 100 Dollar. Im Gegenteil hat man die Staatsausgaben in den OPEC- Ländern den Ölpreisen angepasst. Das Ölgeld, was man verdiente, wird sofort hinaus geworfen (das machen Sie natürlich sicher nicht). Diese
Länder sind somit "von Staats wegen" auf Ölpreise zwischen 80 und 100 $
angewiesen. Geht es tiefer werden die Monopolpreise durch Drosselung
verteidigt. Ist nicht schön für den Verbraucher, aber tolle Bedingungen
für Investoren. Somit ist Öl nicht nur ein strategischer oder
wirtschaftlicher Rohstoff, sondern -wie Gold- auch ein politischer. Übrigens:
So knapp wie die Multis kalkulieren wir nicht. Wir würden erst bei 30 $
unruhig werden, jedoch auch dann nicht crashen, weil wir keine
Kreditverpflichtungen erfüllen müssen. Genau letztere fallen den Schiffsanlegern gerade wieder auf die Füße. Schiffsbeteiligungen sind bis zu 3/4 kreditfinanziert. Fehlen geplante Einnahmen kollabiert das Investment. Jetzt kommt die zweite Pleitewelle dort. Baltic Dry und Harpex tendieren kontinuierlich abwärts.
8.8. - Verluste zwar aber kein Crash nach Downgarde der USA - Nachdem taktisch klug am Freitag nach Börsenschluß S&P
als erste Ratingagentur der USA das Spitzenrating AAA wegnahm, hatte
die Politik übers Wochenende Zeit für Gegenmaßnahmen. Auch die
Anlegerpanik konnte durch geschlossene Märkte reduziert werden. Trotzdem
istwar man heute sehr nervös auf dem spekulativem Parkett, der DAX
geht unter 6000 Punkte. Gold schoß dafür aufs neue ATH von 1715 $. Dieses profitierte sicher aus der als panikartig bezeichneten Flucht aus Geldmarktfonds, die nun nicht mehr für alle als "sicherer Hafen"gelten dürften. Hauptsächlich
die EZB hat zur Beruhigung beitragen. Wie ich erwartete druckt man
indirekt weiter Geld. Es wird in Aussicht gestellt, jetzt italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen.
Das darf sie zwar nicht, macht sie aber schon länger ungestraft, also
wird das zur Methode. Ganz klar ist die schleichende Zerstörung der
Währung einhergehend mit Verarmung die bestimmende Alternative zum
crashartigen Gesamtzusammenbruch des Systems. Darauf wettet sicher auch
der Markt und wir sollten diese Beobachtung aus den letzten Jahren für
uns nutzen.
+++
5.8. - Im Extremfall ist Öl eine Waffe
- In Libyen kappen die Rebellen die Pipeline, welche die einzige noch
funktionierende Raffinerie mit Öl versorgt. Daraus, und aus Erdgas, wird
Strom produziert. Beim Ausfall verderben Vorräte usw... Die sind schon etwas weiter. Im noch zivilem Westen wird der Ölpreis als Waffe benutzt. Wird
es bald auch hier heißer, ist der Chart-Preis egal. Dann geht es ums
Barrel, die Gallone, den Liter - und um die, die diese besitzen, fördern
oder verteilen. Das Barrel Öl hatte vor zwei Wochen noch 159 Liter
samt seinen Energiegehalt, genauso wie heute und wie übermorgen. Und wem
gehört ein kleiner Teil davon - Ihnen! Auch wenn die Masse noch im
Boden ist. Denken Sie immer mit daran: Ein kleines Ölinvestment
in hiesiger Form dient in Friedenszeiten einer Steigerung der
Lebensqualität und in Krisen zu einem Teil der Einkommenssicherung. Im
(Finanz)Krieg benötigen Sie es aber als Schwert. Wer keines hat wird
damit versklavt.
5.8. - Börsen und Ölpreis
sacken weiter durch - WTI hats endlich mal wieder erwischt. Es geht
beim Salamicrash der Weltbörsen bis auf 82,8 $ zurück, erholte sich
aber auf derzeit 85 $ wieder. BRENT hält sich noch wacker um die 107 $. Jetzt
sehen wir erneut, wie schwierig es ist, Crash`s oder Preisentwicklungen
vorherzusagen. In der jetzigen 2. Phase der weltweiten Krise schlagen
gleichzeitig zu viele Ereignisse auf eine mittlerweile sehr sensible
Anlegerschaft durch. Wollte gestern noch die EZB mit dem weiteren
(rechtswidrigen) Ankauf von Anleihen den Markt stützen, wird das, ebenso
wie Barrosos Hilferuf zu mehr Geld für den Retungsfonds, als
zusätzliches Paniksignal interpretiert. Auch die geschönten US- Arbeitsmarktdaten der "Glücksritter"
helfen nicht viel. Wenn einmal Panik im Markt ist, kann sie diesen weit
runter drücken. Jeglicher vermeintliche Gewinn verpufft sehr schnell. Würde
man diesen Crash-Termin kennen, könnte man kurzfristig viel Geld
machen. Nur das wissen heute selbst nicht mehr die Insider genau. Zu
viele Variablen. Uns machen die temporären 82 $ beim WTI nichts aus.
Soll es doch ruhig einige Zeit weiter abwärts gehen, werden dann etwas
später im folgenden Aufwärtszyklus neue Investoren in den Markt
einbezogen. Wir müssen nicht den perfekten Tiefpunkt zum Kauf sowie
das perfekte Hoch zum Verkauf abpassen. Unsere Gewinne machen wir
während der viel längeren Erholungsphasen. Deshalb zurück lehnen und
beobachten was passiert.Die Medien haben extra ihre Kisen-Live-Ticker wieder aktiviert.
+++
4.8. - Nun doch Börsen-Crash in Salamitaktik
- Seit einer Woche geht es schrittweise abwärts, heute am stärksten.
Der DAX bricht um 3,5 % ein, was seit einer Woche 13% macht. Das ist
2-stellig, daher kann man jetzt von Crash reden. Auch der Ölpreis
geht unter 90$. Mit einem starken Absturz wie 2008 ist aber hier nicht
zu rechnen. Es gab keine Überhitzung durch Spekulanten und die IEA hat
ja in weiser Voraussicht auf solche Ereignisse (das ist meine
Interpretation dazu) die Fördermengen nicht erhöht. Wichtig ist, daß
nun die Anleger nicht mehr in US-Anleihen flüchten, sondern verstärkt in
die Währung Gold. Das verbilligt Öl in Gold weiter und nach der
Beruhigung dieser Phase wird der Rohstoff zusätzlich interessanter für
Anleger. Aktuell liegen wir gerade mal bei 1,68 Gramm Gold für ein Faß-
so billig wie lange nicht mehr. In Kürze wird eh das Plunge Protection Team in den Markt eingreifen und die Kurse stützen. Einen
neuen deflationären Schock kann die geschwächte Weltwirtschaft nicht
gebrauchen, da druckt man lieber weiter Geld. Genau das fordert Barroso - die Aufstockung des Euro-Krisenfonds. Schließlich ist Italien jetzt auch kurz vor der Pleite. Es wird wieder spannend im System. Lehnen wir uns zurück und schauen zu. Wer allerdings noch keinen OGGS
(Oil,Gas, Gold, Silver) eingespannt hat , sollte den Bullen(-markt)
zügig aufsatteln- billiger wirds nicht und ob die Verfügbarkeit weiter
so bleibt ist auch ungewiss.
+++
3.8. - US-Rating: ...und es hat Gong gemacht - Dagong, den Name sollte man sich merken, ist die erste Ratingagentur, die heute die USA leicht abwertete (von" A+" auf "A"). Dagong Global Credit (gegr. 1994, 500 Angestellte) sitzt beim größten US-Gläubiger in China. Die
Abstufung dürfte einerseits der Glaubwürdigkeit der Agentur dienen.
China will schließlich seinen Einfluß auf die Märkte ausbauen und das
Feld nicht den 3 "Großen" (Fitch, Moody`s, S&P) überlassen. Zum Anderen ist das ein Schuß vor den Bug der Amerigauner. Die
Politiker fürchten nichts mehr, als Vertrauensverlust und
Depressionsgefahr. Das einzige Mittel, was sie dagegen einsetzen
wollen/werden ist neu gedrucktes Schuld- Geld. Ich bin mir ziemlich sicher,daß im Herbst die Geldschleusen der FED wieder fluten werden (QE III). Es
gäbe zwar die Alternative der Aufgabe des Systems durch Kollaps,
Haircut oder Währungsreform. Nur diese Option würde die Eliten weg
fegen. Daher fegen diese lieber schleichende Enteignung herbei - die
bekommen nur wenige mit und kaum einer wehrt sich (noch).
3.8.- Börsen auf Tahlfahrt
- Nach dem Schuldendebakel in den USA sowie der Pleitegefahr mehrerer
Euroländer geht nun die Angst vor dem Abflauen der Weltkonjunktur um.
Der Double-Dip könnte eingeleitet worden sein. Gold jagt auf 1670 $. Öl,
als auch konjunkturabhängiger Rohstoff, fällt dagegen. Das Faß Öl
kostet derzeit nur noch 1,74 Gramm Gold (Durchschnitt ca.2,4g), ist
somit billig zu haben. Ein Crash an den Börsen ist es aber noch nicht. Diesen wird die FED mit neuen Geldspritzen verhindern wollen. Die
Märkte kommen generell nie ohne Talfahrten aus, das ist sogar ganz gut,
denn dann springen neue Investoren auf den Zug, wenn die Angst sich
nach einigen Wochen oder Monaten wieder gelegt hat. Zwei Schritte vor,
einer zurück. Jetzt gehts erstmal zurück. Da Sie, liebe Leser, sicherlich schon ausgezeichnet abgesichert sind, können Sie jetzt das Treiben gelassener beobachten.
+++
1.8.- Ölzulieferer mit glänzenden Aussichten
- Da die Ölpreise steigen, werden Explorationen weiter interessant. Das
beflügelt natürlich die Nachfrage nach Bohr-und Fördertechnik enorm.
Trotz Wettbewerb passen diese natürlich auch die Kosten den Ölpreisen
an. Daher ist es für die Kalkulation wichtig, auf die Betriebs- und
Wartungskosten zu achten. Konservative Sandsteinfelder in geringeren
Tiefen sind diesbezgl. recht günstig. Tiefen ab 4000 z.B. in
Schiefergestein müssen das dann durch höhere Produktionszahlen
kompensieren. Doch auch das ist nicht immer leicht, weil es den teueren
Einsatz von Hochleistungstechnik bedingt. Wenn man alternative Möglichkeiten zum Invest im Ölbereich sucht, kann man sich auch per Aktie an Schlumberger oder Halliburton beteiligen. Besser aber vielleicht sucht man sich jüngere noch unterbewertete Aufsteigerfirmen- ist aber Arbeit und riskant.
1.8.- Kompromiss im US- Schuldenstreit
- Erwartungsgemäß hat man sich in letzter Minute - vor Öffnung der
Asienbörsen- geeinigt: 2,4 Bill. $ mehr Schulden bis 2013 und eine
Streichliste über 1,5 Bill. soll bis Weihnachten vor gelegt werden,
sonst wird berall gestrichen. Die Einsparungen dürfen sich natürlich
über Jahre erstrecken und dürfte vor allem das Sozialsystem betreffen. Tolle
Kaufleute sind das. Wir verschulden uns in den nächsten zwei Jahren um
weitere 2,4 Bill. zzgl. geringer Zinsen, sparen aber bis irgendwann 1,5
Bill. ein. So kommt garantiert jeder Schuldner aus der Pleite. Der
Ölpreis reagiert verständlicherweise positiv darauf. Auch die
Börsenkurse steigen leicht. Es wurde wieder Zeit gewonnen. Bis
übernächstes Jahr, sofern vorher nicht der nächste starke Aktiencrash
kommt.
29.7. - Statoil fährt Rekordgewinn ein
- Grund sind nicht nur die hohen Ölpreise, sondern auch die Gewissheit,
daß man mit Unternehmertum im Öl/Gassektor besser fährt als mit reinen
Spekulationen auf den Preis. Dieser fällt heute plötzlich wieder wegen
der US-Schuldenkrise und schlechten BIP- Zahlen. Man sieht am
Statoil-Beispiel, daß man selbst bei sinkender Produktion satte Gewinne
machen kann, weil der Preis steigt. Auch die geduldigen Investoren, die
sich vor Monaten schon einkauften werden die jeweilige Karenzzeit bis
zur Vollproduktion später mehrfach bezahlt bekommen. Sowas ist bei jedem
Unternehmen normal. Anfänglich kommt ganz wenig was später aber um ein
vielfaches honoriert wird. Wäre es nicht so, wäre es auch kein
Investment. Da nur wenige diese Geduld und Weitsicht mitbringen, werden
immer auch nur wenige vermögender.Genau das ist ein Geheimnis des
Erfolges - auch beim Öl.
29.7. - Weiterer Rückschlag für Klimaschwindler - Die Auswertung neuer NASA-Satellitendaten von 2000 -2011 hat ergeben, daß es die von den Klimaideologen verbreitete Erderwärmung NICHT gibt. Die Atmosphäre gibt viel mehr Wärme als in den Computermodellen behauptet ins Weltall ab. Wir
wissen ja bereits seit Jahren um diese Lüge. Wird Zeit, daß das auch
dem Mainstream und den Politikern bewußt wird und die dafür verlangten
Steuern abschaffen. Übrigens: Schauen Sie mal das Foto mit dem Eisbär
auf der Scholle an. Die Wellen des Bootes laufen in die falsche
Richtung. Grüße an Photoshop, Mr.Al Gore. +++
28.7. -Forsa-Umfrage zum Goldinvestment in D
- pro aurum ließ 1000 Leute befragen. Demnach besäßen 8% Gold als
Geldanlage. Jedoch nur 2% beabsichtigen weiteres zu kaufen. Sicher jene,
die schon welches haben und durchblicken. So wird wahrlich die Quote
bei 2% liegen, was das Doppelte des Weltdurchschnitts ist. Das erscheint
plausibel, weil die Deutschen aus ihrer Geschichte goldaffiner sind als
andere Nationen. Aber was sagt schon der Besitz von Gold aus, kommt
es doch auf die Menge in Bezug auf andere Assets an. Und hier scheint
es, daß aufgrund der Umfrage zwar 8% Gold haben, dieser Anteil im
Portfolio aber eher nur wenige Prozente (unter 5% und das bei nur 8% -
errechnen Sie mal daraus die Quote) ausmacht. Eine Umfrage bzgl. des
Anteils der dt. Bevölkerung an direktem Erdöl/Erdgaseigentum brauche
ich nicht starten, das kann sich selber ermitteln, das sind ca. 0,004%. Warum
ist das wichtig zu wissen? Weil Sie, wenn Sie zu etwas kommen wollen,
immer dort einsteigen müssen, was noch kaum einer hat. Sowas bezeichnet
man als investieren! +++
28.7. - US-Zahlungsausfall-Theater - Jetzt schlagen Ökonomen Alarm und warnen vor einer Massenflucht aus US-Bonds. Nur den Markt juckt es nicht. Man
vertraut darauf, daß in letzter Minute eine Lösung präsentiert wird.
Das sehe ich auch so. Normalerweise würden sonst die Bondzinsen, wie bei
Griechenland, enorm steigen, ebenso die CDS- die Ausfallversicherungen
dagegen. 10-jährige US-Treasuries notieren gar günstiger mit unter
3%. So gern wie manch einer eine spannende Pleite der USA jetzt schon
sehen will, noch ist die Zeit dafür nicht reif, für die eigene Vorsorge
dagegen schon. Auch Öl notiert fest aufgrund halbwegs guter Arbeitsmarktdaten. Frage: Was passiert mit Öl bei einem Default (Zahlungsausfall)? Dies
würde erstmal absacken auf vielleicht 50 bis 60 $. Etwas später wird es
aber stark steigen, auch gezogen durch BRENT, weil sich die Flucht in
Sachwerte verstärkt, da dann Geld ohne Grenzen gedruckt wird und es nur
noch wenige sichere Alternativen zur Geldrettung bestehen. Die
kurzzeitig billigen Einstiegspreise würden zusätzlich animieren. Preise
von 200 bis 300 $ wären im Jahr darauf dann möglich. Aber vorher geht
erst der Euro zugrunde. Die Amis werden sich auf Kosten ihrer Kolonien
noch zu Retten wissen. Zur Info: Unsere Produktionskosten liegen bei etwa 25 $/bbl. Dieses Szenario ist also auch kein Problem.
+++
27.7.- USA-Pleite zum 2. August?
- Bislang sieht es danach aus, daß die Streithähne nicht einig werden.
Die Frist für die nötige Gesetzesvorlage ist schon abgelaufen und man
könnte meinen, daß am 3. 8. alles zusammen bricht. Das wird nicht
passieren! Es kann sicher sein, daß die Staatsbediensteten der USA
kurze Zeit Notgeld (oder gar nichts) bekommen, die großen
Auslandsgläubiger werden aber bedient werden (die wissen das auch) -
und wenn die FED das Geld dafür selbst überweist. Würden die Märkte von
einer Pleite ausgehen, dümpelten die Assets nicht mehr dort rum, wo sie
derzeit stehen. Auch früher gab es viele derartige Szenarien - nur werden sie heute (durch das Internet und die Krise) stärker wahr genommen. 1995
unter Clinton war es auch so. Die damalige Grenze von 4,9 Billionen
erschien auch als das Ende der Fahnenstange. Irrtum, gar mehr als das
Doppelte ist heute möglich. Solange hier noch keine richtige
Inflation läuft, geht das Spiel noch weiter.Noch gibt es genug
verpfändbares oder verbürgbares Vermögen, für das man neue Schulden
machen kann. Solange die Masse der Leute diesem Betrugssystem traut,
wird sich nichts daran ändern- man betrügt sie weiter.
27.7. - Ölzertifikate- Flop von GS-
Die Wette darauf nur Gewinne aber keine Verluste einfahren zu wollen,
wenn man falsch liegt, geht bei Spekulationen nicht auf. Solch ein viel
versprechendes Derivat von Goldman Sachs muß nun wieder vom Mark genommen werden: Man hatte sich verrechnet. Wobei
die Wette gar nicht so schlecht ist. Schließlich werden die Preise
weiter steigen. Aber es kann auch jeder Zeit zum Preiseinbruch kommen
und wenn dann das Zertifikat ausläuft macht man Minus. Unsereiner
kann diese Durststrecke aussitzen. Sicher macht man kurzzeitig nicht
solch hohen Gewinn, wie es Wetten ermöglichen können, aber Geld verdient
man damit langfristig auch.
+++
26.7.- Öl aus Venezuela als Ladenhüter - Vor 5 Tagen, als das Land die höchsten Ölreserven taxierte, schrieb ich daraufhin bereits von "statistischer Kosmetik". Diese wird nun vom SPIEGEL bestätigt: "Die
Opec addiert nun auch solche Ölvorkommen hinzu, die nur schwer und mit
hohem technischen und finanziellen Aufwand on- und offshore gefördert
werden können." Das sind vor allem Schweröle. Auch auf das
technische Problem wies ich letztlich hin. Was nützen alle möglichen
"Reserven", wenn man da nicht ran kommt - und wenn, dann sind diese Schweröle nur schwer raffinierbar, wie der Name schon sagt. Nur die USA können derzeit sowas verarbeiten. Daher bleiben wir lieber beim WTI, dem süßen Öl aus dem mittleren Westen und dem Know How aus dem Amiland.
+++
25.7. - "Infrastruktur für eine Goldblase?" "Am
25.7.2011 steigt derGoldpreis auf ein neues nominelles Allzeithoch –
1622 $.Immer wenn Gold einneues AllTimeHigh erreicht, kommen dieWarner
vor einer Goldblase hervor.Nunbevorzuge ich als Unternehmer neben der
Edelmetallabsicherung naturgemäßrentierliche Investitionen, u.a. in
direktes Eigentum an Erdöl- undErdgasquellen, da diese neben einem
inflationsgeschütztem Bilanzwert zusätzlichnoch einen
deflationsgesicherten Ertragswert haben. Dabei erwarte ich in Zukunft,
dass diese Erträge zunehmend inGold oder einem goldgebundenem
Währungskorb ausgeschüttet werden. Daher ist dieBetrachtung des Preises
bei der ultimativen Weltleitwährung auch für dieProduzenten des
flüssigen Goldes wichtig...." Hier weiterlesen
+++
22.7. - Krankmachender Dämmplatten-Schimmel - Jetzt schreibt es erneut die WELT, daß die ganzen Dämmungen veralgen und verschimmeln, krank machen. Die Dämmstofflüge tritt also in das Massenbewustsein ein. Damit
stellen diese Kunststoffverpackungen nicht nur ein finanzielles Risiko
(Entsorgung und Wertverlust der Häuser, kein Energiespareffekt!!!)
sondern auch ein gesundheitliches dar. In den USA ist man da schon
weiter: Dort wurden in ersten Bundesstaaten diese Dämmungen verboten da
diese gravierende Krankheiten auslösen. Tja , liebe
Dämmbudenbesitzer (die meisten Neubauten gehören leider auch dazu), da
hätte man in Physik besser aufpassen müssen und der Regierung samt den
Ökofaschisten nicht auf den grünen Leim gehen sollen. Sparen Sie schon
mal für höhere Kosten im Krankheitsfalle und die Sondermüllentsorgung
samt Komplettsanierung des Hauses. In einigen Jahren will keiner mehr
diese Dämmbuden haben, also besser jetzt noch verkaufen, an einen
"Grünen".... Das wars dann wohl mit Immoblien als Altersvorsorge. Wohl dem, der im Holzhaus oder Backstein wohnt. Für die neuen Leser: Ich habe darüber 2009 "Das Dämmstoffparadoxon" geschrieben. Verbreiten Sie bitte diese Kolumne. Sie schützen andere damit evtl. vor Fehlentscheidungen.
+++
21.7.- Notfallplan der FED wg. US-Staatspleite
- Die USA wird nicht adhoc pleite gehen. Zwar erscheint es, daß noch
keine Einigung in Sicht ist, aber das mag auch politisches Theater sein,
um schlußendlich dem Volk einen Kompromiß verkaufen zu können. Daher
wird zuerst Panik gestreut damit die Masse danach beruhigt durchatmet
und die bitteren Pillen schluckt. Letztlich würde eh die FED, die ja die
USA backstage regiert, alle Schuldpapaiere aufkaufen, gar im Notfall
zusätzliche Wechsel zur Bezahlung der Gehälter, Pensionen und weiterer
Staatsausgaben kreieren. Ähnliches funktionierte ja schon in
Kalifornien. Genauso läuft es in Europa, wo der x-te Krisengipfel
natürlich ein weiteres Rettungspaket zur Konkursverschleppung
"erfolgreich" beschloß. Banken und Versicherungen ("private") sollen nun
doch beteiligt werden, wie ist noch unbekannt. Auf jeden Fall erkennt
man wieder, wie dehnbar ein Fiat- Ponzi-Schema ist, denn man will
umgeschuldete Kredite über 15 Jahre strecken. Wenn das nicht mal die
Ratingagenturen als Zahlungsausfall sehen und die Hedgefonds erneut
gegen GR wetten. Es bleibt dennoch weiter kritisch und unübersichtlich.
21.7. - Venezuela hat die meisten Ölreserven
- Es sind dort nun 296 Mrd. bbl bekannt.Bislang waren es die Saudis mit
264 Mrd. Hier wurde sicher statistische Kosmetik gemacht. So sind
Schweröle mit einbezogen. Diese zählen aber aufgrund kostspieligerer
Raffinerie eigentlich nicht zu den Erdölreserven. Auch bedeutet das
nicht, daß die neu festgesetzten Mengen zu vernünftigen technischen wie
kaufmännischen Konditionen förderbar sind. Die Saudis haben dank deren
Geologie immer noch die Fähigkeit zügigst die Produktion im Krisenfalle
zu steigern. Das können die Südamerikaner nicht. Mag sein, daß hier
politisches Kalkül dahinter steckt. Trotzdem behalten die Saudis noch
ihre OPEC - Vormachtstellung. Mit Platz 1 der Ölrangliste hat Chavez
aber den Fuß in der Tür und könnte Preise besser beeinflussen. Man
sollte das weiter beobachten. WTI - Öl beflügelt das möglicherweise. Es pendelt wieder um die 100 Dollar herum.
+++
20.7. - Ölpreise steigen wieder
- Erwartungsgemäß zieht Öl dem Gold hinterher. Vergessen wir nicht, in
diesem Monat "drückt" man mit den strateg. Ölreserven den Preis -
hahaha... Man begründet das natürlich wieder mit den höheren
US-Reserven. Völliger Humbug. Wieso geht dann z.B. BRENT auch hoch und
wo waren die Meldungen über überfüllte Lager letzte Woche als der Preis
fiel? Bei solchen Statements muß ich immer an Aaron Russons Film "Die Glücksritter" denken. Die Ursache ist die verstärkte Flucht in Rohstoffe im Schlepptau vom Gold-ATH (ATH - AllTimeHigh = Allzeithoch). Ausgesprochen
interessant ist aber die Entwicklung des Gaspreises- der entwickelte
sich im vergangenem Jahr nämlich gar nicht und konsolidiert ausdauernd
zwischen 3,90 bis 4,60 $ bei geringer Volatilität. Hier ist die
Wahrscheinlichkeit recht groß, daß die Preise demnächst ebenfalls über
die 5 $ -Marke kommen. Zur Info: Der Henry-Hub ist ein Durchschnittspreis verschiedener US-Gassorten. Er
spiegelt nicht unsere Preise wieder, die wir für Gas aus den Quellen
erhalten. So bekamen wir z.B. aus der Texas-Region (Kalksandstein) im Q
I/ 2011 ca. 6,30 $/MCF. In diesem Zeitraum lag der Henry Hub gar
unter 4 $. Von den 6,30 $ sind sogar schon die 20% Pipelinemiete
abgezogen. Nicht schlecht unser Gas, oder?
+++
19.7. - Ein Krisengipfel jagt den anderen bei völliger Ratlosigkeit der Politiker. Das
Merkel verkündet wieder mal die Sicherheit der Spareinlagen (wenn diese
sicher sein sollten, bräuchte man das nicht zu beschwören!) dabei
sieht der ehemal.EZB-Ökonom Issing sieht den Zerfall des Euro sollte GR nach einer Umschuldung in der Währungsgemeinschaft bleiben. Andere
erwarten Staatsbankrotte oder die baldige Währungsreform. Das ist jetzt
schon Mainstream und die Situation wird durch die mediale Verbreitung
der Hiobsbotschaften auch nicht entspannter. Die Medien können sich-
wie noch 2008/2009 - nun nicht mehr zurück halten. Es wird schon wieder stark Geld von den Banken abgehoben und umgeschichtet- in Gold, Silber, Immos und Rohstoffe. Die Banken leihen sich derweil schon mal neues Geld weil sie vom Krisengipfel kein Ergebnis erwarten, wohl aber einen Bankrun. Neuerliche Rettung ist auch kaum möglich, da die meisten Staaten eh pleite sind. So meint auch die WiWo, daß Frankreich als Stabilitätsanker ausfällt, da auch fast bankrott. Die
große umfassende weltweite Krise ist jetzt in der zweiten Runde
angekommen. Nur diesmal sind alle sensibilisiert und Panik könnte das
System schnell unkalkulierbar machen.Die ökonomische Luft brennt und der
nächste Crash der Aktienmärkte könnte auch in kürze kommen. Die
Zentralbanken dürften schon mal die Druckerpressen warm laufen
lassen....
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18.7. - Minnesotas Antwort auf den Bankrott: neue Schulden, neues Geld -
Es ist ja nicht der erste US- Bundesstaat, der kaufmännisch pleite ist.
Seit vorigem Jahr ergeht es Kalifornien ja bekannterweise so. Seit
1. 7.ist nun Minnesota zahlungsunfähig, Behörden z.T. geschlossen und
Beamte zwangsbeurlaubt. Daher gehen zusätzlich Lotto-und Steuereinnahmen
verloren, einige Branchen stehen still was Druck auf die Entscheider
erzeugt. Nach großem Tamtam beider Parteien gibts den Kompromiß, ohne
Steuererhöhunhen und Sozialkürzungen: neu Anleihen an Investoren
verkaufen, sprich Schulden machen auf Kosten gutgläubiger Anleger,
welche später über die Inflation samt Einfrieren der Bonds beraubt
werden können. Möglicherweise ein Anhaltspunkt samt Test, wohin und wie in der US -Schuldenkrise die Reise geht: Es
wird ein Kompromiss aus geringen Steuererhöhungen und Kürzungen beim
Sozialem sowie einer Anhebung der Schuldenobergrenze und Aufnahme von
Billionen neuer Schulden sein. Alles gut für Gold, welches heute die 1600$- Marke übersprang, und in Kürze für Öl. Das sackte zwar ab, verbilligt aber damit Öl in der Währung Gold, was deshalb später nachziehen wird. Das
Barrel kostet derzeit 1,84 gramm Gold, so billig wie lange nicht mehr.
Der Durchschnitt liegt bei 2,4 Gramm für das blaue Fass. Da ist nach
oben noch viel Luft.
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16.7. UBS: Steigende Rohstoffpreise bei USA-Bankrott
- In Anbetracht des möglichen Zahlungsaufalles der USA ab 2. 8. macht
man sich über die Konsequenzen eines solchen Gedanken. Sollte es zum
default der US-Bonds kommen, dann würden die Marktteilnehmer ihre
Finanzanlagen komplett neu verteilen und zwar in Rohstoffe, welche
daraufhin stark steigen, so ein Analyst der UBS. Ich werde immer wieder gefragt, was bei einem US-Öl-Investment passiert, wenn der Dollar crasht? Dann
schießen die Rohstoffpreise, allen voran Öl und Gold in den Himmel. Und
wenn Öl nicht mehr in der Notierung Dollar verkauft wird, dann eben in
der Währung, welche dann das größte Vertrauen besitzt. Das dürfte mit
Sicherheit Gold sein. Aber noch ist es nicht soweit, denn die USA
werden sich in der letzten Nacht vor dem 2.8. noch auf weitere Schulden
"einigen". Die FED hat ja schon indirekt QE 3.0 angedeutet. Auch
hiernach werden die Rohstoffpreise steigen - nur nicht so schnell.
+++
15.7. - Italien: Blitz-Sparpaket -
Bevor das Land unter einen neuen Rettungsschirm flüchten müsste und
sofort die Krise eskalieren ließe, wird adhoc ein 79 Mrd. -Sparpaket
beschlossen. Man lernt dazu, wie man die Märkte beruhigen kann. Ob
und wie Italien jetzt spart steht natürlich in den Sternen. Aber Spanien
und andere werden diese Taktik demnächst auch anwenden. Finanzmathematisch
kann sich ein hoch verschuldeter Staat überhaupt nicht gesund sparen.
Das ist ja das Kranke an diesem Scheingeldsystem. Aber Zeit gewinnen
mit solchen Aktionen funktioniert immer noch. Deshalb, weil weder die
meisten Finanzmarktakteure noch die Bevölkerung das Geldsystem
verstehen. Nur daher läuft das noch weiter. Dies hatte ja schon Henry
Ford erkannt, der die Revolte schon morgen früh sah, sollten die Leute
das System heute verstehen.
13.7. -FED vor neuer Geldspritze
- Seit Monaten halte ich ganz hintem im Ticker dieser Seite die
Prognose: QE 3.0 in Vorbereitung. Jetzt kommt die Bestätigung seitens
der FED, die "ultralockere Geldpolitik" ankündigt. Der Vorteil
der USA ist, daß dort nicht zig EU-Hühner wild rumgackern und noch alle
ihre Parlamente befragen müssen, ob das Volksvermögen verschleudert
wird. Die Amis haben nur zwei Parteien, die sich im Ernstfall natürlich
einig sind. Regiert wird die USA eh von der FED und die druckt einfach
Geld bis zur Totalinflation. Daher ziehen heute Gold und Öl an,
währenddessen gleichzeitig der Dollar fällt, respektive der Euro wieder
steigt. Im wesentlichen werten alle Papierwährungen gegen Gold,Öl,
Silber u.a. ab.
13.7. - Moody`s: Irland-Bonds sind Ramsch - und der Ausblick negativ, was uns nicht überrascht. Mein Tapferes Schneiderlein ist gerade wieder bei der Arbeit, denn das droht auch Portugal und Spanien. Der haut jetzt wieder alle auf einmal zusammen.... Derweil
sind die Politiker völlig hilflos und versuchen es mit psychologischer
"schäublischer" Marktberuhigung. Nur wie wollen die alle bankrotten
Staaten gleichzeitig retten? Da müssten bei einem nächsten
Krisengipfel alle Verträge gebrochen werden und die EZB faktisch
außerhalb ihrer Bilanz alle Ramsch-Anleihen aufkaufen oder dafür
garantieren. Entweder die drucken Billionen neue Euros oder es kommt zum
Systemkollaps. Vor dem warnen jetzt auch die Mainstreamgazetten (diese
Prognose war übrigens 2007 noch ne Verschwörungstheorie...): Die Anleger
sollten sich auf das Schlimmste vorbereiten - den nächsten Crash also. Auch die mittlerweile sensibilisierten europ. Banken wappnen sich für den Ernstfall. Das sollten Sie auch tun!!!! Es geht im ganzen System weiter nur bergab- es ist dauerhaft nichts zu retten (außer man ist in den contrairien investments drinnen). Gold
zeichnet neue ATH und auch Öl zieht diesmal gut mit. Hier sehen wir in
Kürze die 100 $ -Marke bei WTI wieder!? Man hat dazu gelernt und sieht
konventionelle Energierohstoffe als eines der ganz wenigen
Krsienvorsorgeinvestments.
+++
12.7. - Frankreich bald pleite? - Ja, nach ordentlicher kaufmännischer Buchhaltung wäre das so. Aber noch konnte man "retten". Jetzt sieht es sogar der Handelsblatt-CEP-Default-Index schon. Es folgt das, was ich schon 2008 beschrieb: Das Tapfere Schneiderlein.
12. 7.- weitere Biospritfirma pleite - Als Nachtrag zum gestrigen Kommentar folgt gleich eine weitere Bestätigung (vielen Dank an Leser W.W. dafür): Choren
aus Freiberg ist insolvent. Dessen Technologie (der Holzsynthesediesel
wäre so teuer wie Kaviar gewesen) wurde natürlich wie üblich mit
politisch motivierten Vorschußlorbeeren bedacht.Bislang hatte man noch
keinen einzigen Liter Sprit verkauft, dafür aber Millionengelder, u.a.
auch von Shell (MBA-Idioten ?) verbrannt. Dazu das übliche Spiel:
Immer dort wo Politiker irgend etwas medial einweihen (das Merkel war
dort- gaaaanz gefährlich!), geht das Unternehmen meistens später pleite.
Ein verdienter Lorbeer ist erst gerechtfertigt, wenn das angepeilte Ergebnis stimmt. Bis dahin hält man sich besser zurück. Abgesehen
davon ist diese Methode zur Spritgewinnung natürlich völlig irre - es
gibt genug Erdöl unter der Erde!!! Außerdem ein weiteres Bankrott-
Merkmal: die negative Energiebilanz wurde geschönt durch Subventionen.
+++
11.7.- Italien als nächstes Pleiteland? -
Vergessen Sie Griechenland. Italien scheint das nächste Pleiteland zu
werden. Das Land konsumiert zu viel- genau wie GR, PT und FR. Italien
steht gar schlechter da als Spanien! Es wird also im Krisendomino
immer spannender. Bislang sind die Steine nacheinander gefallen, jetzt
kommt die zweite Ebene - mehrere Länder zugleich. So gibt es wieder
Krisensitzungen und keiner hat eine Lösung außer daß man den
Rettungsfonds auf 1,5 Billionen verdoppeln will. Das wird sicher
irgendwie durcherpresst. Damit sollte die Inflation weiter steigen. Gold
hat daher heute in Euro wieder ein ATH, der Euro fällt und Öl wird in
Europa teurer.
11.7.- EU-Studie stellt Biosprit in Frage -
das ist uns ja nicht unbekannt, daß Biosprit gar eine negative
Energiebilanz hat. Dieses Zeugs wird nun durch die gleiche Ideologie
diskreditiert der sie an sich dienen sollte- dem sog. "Klimaschutz". Dem
Report zufolge setzt die Gewinnung von Biokraftstoffen soviel CO2 frei
(was ja tatsächlich die Erde keinesfalls juckt), daß es "Klimaziele"
(welch ein arrogantes Wort) gefährde. Ich berichtete schon vor drei
Jahren hier, daß ein Großteil der Biospritfirmen pleite gehen oder schon
sind. Nun stellt die FTD fest, daß diese Studie das Aus für die Branche
bedeuten könne. Man sollte also schon vorher prüfen, ob die
Investmentideologie tatsächlich sachlich richtig ist. Es gibt schon
alternative Firmen, die Biokraftstoffe nicht mehr aus Pflanzen
herstellen sollen. Wahrscheinlich nehmen die irgendein
Erdölfolgeprodukt. Nach der gängigen Ideologie wäre ja Erdöl
ebenfalls ein Biokraftstoff - soll er doch nach der uralten These von
Lomonossow auch aus Pflanzen entstanden sein. Blöd nur, daß diese Art
der "biologischen Produktion" die Erde seit Jahrmillionen eingestellt
hat. Ist natürlich Ironie, denn Erdöl ist ja eben nicht fossilen
Ursprungs. Oder haben Sie schon mal von Ölfunden gelesen, wo gerade die
Entstehung von Erdöl aus Pflanzen und Tieren in einem Vorstadium ist
oder war? Selbst wenn die Erde urplötzlich mit der biotischen
Erdölentstehung aufgehört habe, müssten ja noch "halbfertige" Ölfelder
bestehen und zu finden sein. Diese Zwischenstufen gibt es aber nicht.
+++
7.7. - Günter Ederer zur großen Klima-Schwindel-Luftnummer - in WELTonline - LESEN! Ederer
ist eine der ganz wenigen kritischen Jounalisten, welche es ab und an
nochmals in den dt. Mainstream schaffen.Um den großen CO2-Schwindel zu
besiegen, braucht es gerade im obrigkeitsgläubigen Täuscheland viel
Geduld. An sich hätte der Film "The Great Global Warming Swindle" (RTL-Fassung hier, diese war gekürzt, Original hier),
welcher schon vor fast genau 4 Jahren auf RTL lief, alle CO2-Sektierer
aus den Latschen kippen lassen. Das ist hier noch nicht passiert, dafür
wird das jetzt international zurück gedreht. Nicht nur daß die CO-Börsen
obsolet wurden so nehmen Kanada, Japan, Russland und Frankreich künftig
an keinen Kyoto-Konferenzen mehr teil. Nur die endlos bescheuerte deutsche Politik versucht weiter am Schildbürgertum fest zu halten: So beschließt man heute das Gesetz zur CO2- Verpressung. Die Krux daran ist, daß man es den Ländern überlässt - nur keines dieser will das aber auf seinem Gebiet machen. Angst? Vielleicht
ist man dort teilweise schon aufgewacht. Ist diese Verpressung
geologisch riskant und gar tödlich, weil sich das schwere CO2, sollte es
entweichen, auf dem Erdboden sammelt und Erstickungsgefahr der Menschen
drohen kann.
+++
6.7.- Portugalanleihen von Moody`s auf "Junk" abgewertet - das ist kurz vor default- der Euro sowie Bankwerte in Lissabon stürzten ab. Jetzt tritt die Staatspleitenkrise in die nächste Phase ein. Genau wie GR braucht PT nun ein zweites Rettungspaket. Das
Rating passt den Politikern natürlich nicht und nun stellen sie dieses
infrage. Man bastelt sicher schon an einer eigenen europ. Ratingagentur.
Diese könnte dann die Bewertung beschönigen und die Länder hätten
weiter Zeit gewonnen. Ob die Zeit dazu aber ausreicht? So traut man vorerst lieber der "Troika" aus EU, IWF und EZB damit
man weiter Steuergelder verschenken kann. Und was wird das BVerfG bzgl.
der Euroklage von Schachtschneider, Hankel u.a. tun? Die werden sich
für nicht zuständig erklären, weil sie letztlich politisch wie
finanziell befangen zwischen Baum und Borke sitzen. Es wird mit
Sicherheit in diesem Jahr weiter mit Geld und verbürgten Garantien um
sich geschmissen. Aber noch in diesem Jahrzehnt werden diese
Bürgschaften schlagend. Spanien, Irland und Italien stehen schon vor der
Pleitetür. +++
4.7.- Ölpreisanstieg auf 150 $ erwartet
- Weitere gute Nachrichten für Ölproduzenten. Jetzt vermuten erste
Analysten, daß es mit der Ruhe und Bodenbildung beim Preis bald vorbei
ist. Das US -Anlegermagazin "Barron`s" schwört seine Leser schon mal auf die 150er Marke ein. Nun, getestet wurde diese bereits vor zwei 1/2 Jahren und man sollte davon ausgehen, daß die Welt es jetzt aushält. Man
sieht gar Spitzen von 170 $. Vorher, im Sommer, könnten die Preise
nochmals unter Druck geraten, was man als Kaufgelegenheit und erneut
startende Rallye sieht. Zudem wird ja medial der irrige Gedanke
verbreitet, die Krise sei vorbei und der Aufschwung läuft an. Auch
wenn wir Kenner die tatsächliche Lage anders beurteilen muß man immer
die Psychologie der manipulierten Anleger-Masse einkalkulieren. Diese
denkt eben komplett konträr und unlogisch! Letztlich kann uns diese
Spekulation aber egal sein - gewinnen werden wir eh, ob über oder unter
100$. Hat aber Unterhaltungswert....
4.7. - Suche nach Öl und Gas wird teurer
- Wieder ein FAZ-Artikel zu den neuen Fördertechniken sowie den dadurch
überfüllten US-Erdgasmarkt. Die hydraulische Fracingtechnik hat auch
wesentlich dazu beigetragen, daß die USA Russland als Erdgasförderland
überholte. Allerdings wird ja aufgrund der Gasschwemme und den damit
abgesackten Henry -Hub - Preis das Fracing derzeit kaum rentabel. Dieser
stille Technologie-Sprung wird trotzdem jetzt weltweit umgesetzt.
Australien, Polen und auch Deutschland wollen damit neue Reserven heben.
Dazu benötigt man aber Preise oberhalb von 8 $ um rentabel zu bleiben.
Die werden bald kommen. Im Artikel werden erneut die neueren, aber auch umweltschädlichen Methoden wie Ölsande, angeschnitten. Nicht
nur in der schwer zugänglichen Arktis sucht man sondern mittlerweile
auch in doppelt so tiefen Wassern wie noch vor 10 Jahren. Lukrativ
wird das alles, weil durch die lange Karrenzzeit bis zur Förderung noch
Jahre vergehen und die Ölnachfrage samt Preisen inzwischen weiter
steigen. Der Ölpreis hat sich schließlich in den letzten 12 Jahren verzehnfacht.
Man muß im Öl-und Gasgeschäft immer in Dekaden denken und planen,
zumindest wenn man großer Explorer ist. Bei uns reichen 3 - 5 Jahre forward viewing.
+++
1.7. - "Wir kriegen das Öl schon los" - zitiert die FAZ
den Chef des dt. Erdölbevorratungsverbandes Hamburg E.Pott. Nur 3% der
dt. Vorräte - insges. 4,2 Mio bbl - werden aufgrund der IEA
Entscheidung in den Markt gepumpt. Ansonsten gehts in dem Interview um
etwas Logistik des Lagergeschäftes. Etwas unterschlägt Kollege Pott: Die
frei gegebenen Vorräte müssen allesamt wieder aufgefüllt werden -
überall !!! Das die Aktion verpufft ist zeigt der gestrige Artikel dazu aus dem selben Blatt: Öl-Aktion der IEA hat bisher nur mäßigen Erfolg Besser
gesagt hat er gar keinen. Es wird nicht mal erwartet, daß diese Menge
nachgefragt wird. Will heißen, bei der derzeitigen Versorgungslage wird
der aktuelle Preis schon so als angemessen akzeptiert und es besteht
kein akuter Versorgungsengpass, so wie durch die IEA-Aktion suggeriert
werden soll. Der libysche Ausfall wird wegen des hohen Ölpreises doch
gerne durch Saudi Arabien u.a. auskompensiert. Die IEA können wir auch zu unseren indirekten Preisverteidigern zählen. Ab und an muß sie aber mal "den Schein wahren"... °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
JUNI 2011
30.6. -"Trübe Aussichten für Wohnungsanleger" - schreibt heute die FTD
und man erwartet schon den nächsten Schweinezyklus. Aufgrund des
übersättigten Bestandes gehen die Mietpreise und somit die Renditen
(max. 5 - 6 % p.a.) zurück. Aber das ist nur ein Grund nicht in Immos zu
investieren. Erneut zum mitschreiben: Immos verhalten sich wie
eine Anleihe, sind abhängig von der Kreditverfügbarkeit. Je mehr Kredit
für viele verfügbar ist- desto höher die Nachfrage respektive dadurch
die "Wertsteigerung". Im aktuellen Zyklus steht aber gerade der
Kreditcrunch bevor zzgl. zur Depression wegen Überschuldung. Das führt
wegen der Kreditklemme zu sinkenden Immopreisen, da die Nachfrage sinkt
UND zu einem steigendem Angebot durch zunehmende Zwangsversteigerungen
wg. der Krise. Die Abwertung der Immo bewirkt dann bei den Schuldsklaven
eine Herabstufung des Beleihungsrahmens und Nachforderung neuer
Sicherheiten. Eine Abwärtsspirale droht wie in den USA o. Spanien. Zusätzlich
beginnt die Politik in Vorbereitung der Staatspleite/ Währungsreform
neue Lastenausgleichsgesetze auf die sofort griffbereiten Immos zu
diskutieren. Da liegen mehrfach histor. Erfahrungen vor und man kann auf
eine große wie sichtbare Masse zurück greifen. Der aktuelle Boom
entstand - wider der katastrophalen Erfahrungen der USA-Blase - durch
die Inflationsangst und die Ansicht, Immos wären ein geeigneter
Inflationsschutz. Bezüglich Entschuldung bei Inflation sei an die
Reichsgerichtsentscheidung 11/1923 zum BGB § 242 erinnert (Wegfall der
Geschäftsgrundlage). Sowas steht aber nie in der Zeitung....
30.6. - Luftpumpe als Energiespeicher
- Da bekanntermaßen Solar -und Windstrom nie in der Menge
verbraucht/produziert wie er benötigt wird, entsteht jetzt gerade eine
neue Industrie in der Schildbürgerwelt. In den USA testet eine Firma
nun mit dem Überschußstrom komprimierte Luft ins Erdreich zu pumpen um
im Bedarfsfalle damit kolbengetriebene (wat`n Dampfmaschiiin ?)
Generatoren anzutreiben. Das soll angeblich billiger sein als Batterien
zu nutzen. Man schafft also ein Problem: CO2. Als Problemlösung kommen sog. "Erneuerbare", die ja - wie das Wort Problemlösung schon besagt - das nächste Problem bewirken. Dies
wird nun "gelöst" mit dem Nächsten, was natürlich irgendwo erneut ein
Problem samt Lösung hervorruft. So werden haufenweise Leute sinnlos
beschäftigt, Kredite und neue Anlagemöglichkeiten kreiert. Sisyphus
hätte seine Freude daran. Naja, wenn die Firma die Luft neben unsere
Quellen in die Erde pumpt (eine Anlage ist in Alabama wo wir auch
bohren), haben wir sicher noch bessere Förderergebnisse. Ich werd da mal
anrufen.... +++
29.6. Ölpreisdrückung verpufffft
gerade- Wie erwartet haben das nur Spekulanten zum Einstieg genutzt.
Heute ist der Preis gleich mal über 3% gestiegen auf aktuell 95.68 $ bei
WTI und damit höher als vor der Preisdrückung. Unter 90 $ gehts wohl nicht mehr. Wie gesagt, tanken wird teurer!
29.6. - Heizen soll teurer werden - Nichts neues. Neu ist nur, daß in 4 Jahren dt. Brennstoffhändler Verschmutzungsrechte als CO2-Zertifikate kaufen sollen. Nachdem
man die Masse jahrelang mittels des angeblichen Klimakillers CO2
endverblödete, ist es nun Zeit, das eigentliche Ziel umzusetzen: Alle
dt. Verbraucher weiter abzuzocken und dem Finanzsystem eine weitere
Einnahmequelle zu verschaffen. Jedoch wird diese CO2-Steuer nicht die eigentliche Teuerung sein. 2015 dürften sich Öl und Gas verdoppelt haben. Ob
sich in Anbetracht des Finanzzusammenbruches diese Zertifikate dann
noch verkaufen lassen ist auch fraglich. Hatte doch erst vor Monaten die
Zertifikatebörse in den USA wegen Teilnahmslosigkeit geschlossen. Jedenfalls
sind 2015 alle aktuellen Projekte über den ROI und in der Gewinnzone.
Den investierten Lesern dürfte CO2 demzufolge eh egal sein. Atmen Sie
also ruhig weiter... PS: Megatrend Klimazertifikate lässt auf sich warten - in der gleichen FTD-Ausgabe.
Anleger müssen auch hier sehr vieeel und laaang atmen, um mit CO2 Geld
zu verdienen.Bislang lagen sie allesamt im Minus. Die werden daran
ersticken. Das Zeug hat das Potential für einen guten Flop. 29.6.- Die Schiefergas-Blase
- Daß Erdgas nach der AKW-Katastrophe und dem Atomausstieg als
Alternative zu Kohle die sauberste Alternative ist, ist unstrittig. Ich
selbst sehe Gas als schlummernden Energieriesen. Jedoch scheinen die
Potentiale des teuer und teils umweltschädlich geförderten Shale-Gases
überschätzt, gar schön geredet worden zu sein. Sicher reichen die
Vorkommen länger als ein halbes Jahrhundert, nur ist bei derzeitigen
Gaspreisen die Erschließung teurer als das Gas wert ist. Die laufenden
Kosten der Produktion sind sehr hoch, da der Schiefer alle 1 - 2 Jahre
gefract werden muß. Kostete ein Frac 2005 noch 80.000 $ so war er 2008
schon bei 220.000 $. Da damals der Gaspreis zusammen brach, rentiert
sich auch heute selbst die erschlossene Produktion kaum (gut wer in
Multiprojekten auch Öl zur Kompensation hält). Wahrscheinlich wird
die Shale-Gas-Exploration jetzt zurück gehen, daraufhin das Gasangebot
knapper werden, der Gaspreis deshalb wieder steigen und in vielleicht 10
Jahren die Schiefergasquellen rentabel werden. Wir haben ja 2008
ebenfalls die Reißleine gezogen und steigen auch mit den älteren Quellen
aus der Barnett- Shale aus, diese werden verkauft und optional in
Kalksandsteinproduktionen gesteckt, welches eine lukrative Alternative
darstellt. In Louisiana macht eine unserer neuen Quellen auch schon
2000 MCF/ Tag. Davon bleiben bei 4 $ Gaspreis nach Abzug von Kosten und
Steuern monatlich ca.150.000 $ Ertrag- nur fürs Gas. Da aus dem Loch
aber auch noch 200 bbl Öl/ Tag kommen, gibts monatlich noch ca. 340.000 $
oben drauf. Das lohnt sich dann richtig für die Anteileinhaber. Macht
doch diese eine Bohrung alleine schon mehr als das beste Szenario des
gesamten Multiprojektes. (Vielen Dank an Leser R.E. für den Link)
28.6. - Ende des Dollars, Währungskorb und Gold als Nachfolger - Was Insider schon seit Jahren prognostizieren wird jetzt offiziell auch von den Zentralbankern erwartet. Die FTD
macht es öffentlich. Allerdings glauben die 80 Befragten, daß es erst
in 25 Jahren so weit ist. Dabei waren sie sich vor 5 Jahren noch einig,
daß der Dollar Reservewährung bleibt. So ändern sich die Zeiten. Es könnte im Währungskorb auch der chines. Renminbi dabei sein - und Gold. Öl
und Gas dürften die ersten Güter sein, die mit einem neuem Währungskorb
bezahlt werden, es sei denn, das System kollabiert schneller als
erwartet. Dann wird man nur noch Gold für Energierohstoffe akzeptieren. Investoren
sollten ohnehin die $/€- Ausschüttungen in Gold parken und für ein
Folgeprojekt ansammeln. Nur nicht in Papierwerten! +++
27.6. -"Der große Schwindel mit der Solarenergie" - ist der Titel einer langen Expertise (must read!) auf WELTonline. Ja, man glaubt es kaum, auch der Mainstream erwacht. Gut recherchiert dargestellt werden hier durch Daniel Wetzel 10 Irrtümer. Hier in Kurzform zusammen gefasst: 1. Solarstrom ist nicht billig sondern bis 10 x teurer als Strom von der Börse, 2. Atomstrom ist auch unter Einbeziehung der Folgekosten nicht teurer als subventionierter Solarstrom 3.
Die Nachfrage nach Solarstrom mit 70 GWh bis 2020 fehlt in Deutschland,
da ja insgesamt nur 60 GWh p.a. verbraucht werden sowie immer dann
Solarstrom (Windstrom ebenso) produziert wird, wenn man ihn nicht
braucht. 4. Mit Solaranlagen ist man nicht autark sondern abhängig,
da man nur 10 % des Jahres nutzen kann, der Rest über die
konventionellen Versorger läuft. 5. Kommunen werden finanziell
geschwächt, weil sie in neue Netze extra investieren müssen um den
plötzlichen Spannungshub zu schaffen, wenn alle Solardächer /Windräder
gleichzeitig ans Netz gehen. 6. Solarstromüberkapazitäten sind nicht
speicherbar.Daher verkauft man diese mit negativen Preisen (also
Zuzahlung) ans Ausland. Man müsste die Speicherkapazität vervierfachen
um den Überschuß aufzunehmen. Man benötigt um eine Woche ohne Solar,
Wind und konventionelle Kraftwerke auszukommen 1260 Pumpspeicherwerke
mit 1 GWh Leistung, die aber größtenteils des Jahres nicht genutzt
werden, es auch keine Standorte dafür gibt.Norwegen ist keine
Alternative. 7. Hightech- Industrie wächst nicht in Deuschland sonder
Asien(China) heran. Dt. Marktanteil hat sich auf ca. 9,7% halbiert.Bis
80 % der Zellen kommen aus Asien. 8.Kein "Jobmotor" Solarenergie da
keine wirtschaftliche Produktion der Zellen möglich. Abwanderung der
Solarfirmen nach Asien und USA. Zahl der dt. Arbeitsplätze wird zurück
gehen. 9. Solarerfolge nur durch Lobbyismus in Politik möglich
geworden.Bundesverband der Solarwirtschaft hat in Berlin 29, das
Deutsche Atomforum lediglich 13 feste Mitarbeiter. Zudem kommen
ordentliche Parteispenden seitens Solarfirmen. Sowas sorgte u.a. dafür,
daß das Nervengift Kadmium für Solarzellen eine Ausnahmegenehmigung
erhielt.(Wer zahlt eigentlich die spätere Entsorgung - siehe
Asbettsondermüll?) 10. Kein Beitrag zum Klimaschutz da weder
"fossile" Brennstoffe verdrängt werden und die Emissionen über den
Zertifikatehandel nur verlagert werden. PV ist gar nach IEA-Angaben die
teuerste Art des Klimaschutzes. Fotovoltaik als Klimaschutzinstrument
soll gar 40x teurer sein als die günstigste Technik zur Vermeidung von
CO2. Man muß auch immer die gleiche Kapazität an konvent. KW vorhalten wie es Solar/Windanlagen gibt. Es gäbe hier natürlich noch weitere Fakten. Einige habe ich schon im Artikel Das solare Paradoxon2009 erläutert.
+++
25.6. - Wirken sich 60 Mio bbl auf den Benzinpreis aus?- fragt tagesschau.de. Selbstverständlich!
Er wird steigen,.weil die Spekulanten Bodenbildung sehen und
einsteigen. Wissen Sie wie lange man damit die Welt mit Öl versorgen
kann? Ganze 16 Stunden. Oder anders ausgedrückt sind es 0,19% des
Weltjahresverbrauches. Diese Aktion ist also reiner Aktionismus zur
vorübergenhenden Preisdrückung. Selbst diese versagte schon nach Tagen,
denn der Preis hat sich wieder gefangen (derzeit 91 $). Aber erst müssen
alle 28 Staaten erstmal das Öl auf den Markt bringen - wäre je Julitag 2
Mio. bbl. Das saugt sich China gleich ab. Der Grund für die dt.
Beteiligung an der Aktion wird auch genannt: aus "Überzeugung" damit
gewissen Markttendenzen entgegenzutreten. Man ist also offenkundig
gegen freie Märkte und aus Überzeugung für Manipulationen auch ohne
wichtigen (Kriegs)grund. "Es lebe der Sozialismus", fehlt nur noch als Headline. Das
letzte mal hatte man 2005 beim Hurrican Katrina die Reserven
angezapft.Damals ging der WTI-Preis auch nur gering,auf 67 $ zurück.
Welche Rallye danach folgte ist bekannt. Aber die dritte große Ölkrise kommt noch. Diese Warnung steht auch im Beitrag.
+++
24.6.-BP-Ökonom sieht Verwundbarkeit der USA bei hohem Ölpreis -
Das sollte man als Augenwischerei verstehen. Er meint hier, daß der
Preis die Wirtschaft abwürgen könnte, zum Schaden der USA, was ja nicht
ganz falsch wäre. Aber der US-Dollar benötigt in einem
Öl-Dollar-Standard einen "guten" Preis. Der Ölpreis ist natürlich
in der Zwickmühle: Einerseits soll ein hoher Preis den Inflationsdollar
absorbieren- inflationäre Komponente, andererseits ist ein hoher Preis
schädlich für die Wirtschaft - deflationäre Komponente. So versucht man
schon seit Jahrzehnten den Mittelweg herbei zu manipulieren. Wenn
jemand leidet, dann natürlich der Verbraucher, der bei stetig
abwertenden Währungen einen immer höheren Spritpreis zahlen muß. Auch
hier gehen die mathemat. Graphen in exponentieller Form auseinander. Aber
sowas kapieren weder der SPIEGEL noch seine Leser. Genausowenig wie der
BP-"Öko"(g)nom als Lakai seiner Eliten glaubt, daß Klima schützen zu
müssen/können....
+++ 23.6. - konzertierte Preisdrückungsaktion - Die
Industriestaaten stehen vor einer neuen Depressionswelle, die
Wirtschaften sacken ein, der hohe Ölpreis belastet. Daher kippen sie
jetzt gemeinsam im Juli 60 Mio. Barrel Öl aus Staatsreserven in den
Markt. Der Preis fällt daher heute drastisch. Lt. IEA will man - wie letzte Woche schon berichtet- den libyschen Ausfall kompensieren. Wird
nur eine kurze Drückungsaktion, denn erstens wird das Öl vom Markt
schnell absorbiert, zweitens die Spekulanten neu angelockt und drittens
muß das Reserveöl ja wieder aufgefüllt werden. Man sieht aber auch
hier wieder mal "offizielle" Ölpreismanipulationen samt
Wettbewerbsverzerrungen durch ganze Staaten. Wie will man daher in einem
"sozialistischen Markt" mit Spekulationen oder Aktien Geld verdienen?
Daher: Nur direkt investieren und an regelmäßigen Verkaufsgewinnen
beteiligen!
23.6. - Wir haben eine neue Seite, die Öl-Projekt-Galerie eröffnet.
Hier finden Sie künftig Fotos und Daten der Quellen Ihres jeweiligen
Projektes. Mein Vorschlag zur Anbringung von Webcams bei den Feldern
scheiterte leider an rechtlichen Vorgaben. +++
21.6. - Die europ. ICE veröffentlicht ab sofort Positionen am Londoner Ölmarkt - Man wird jetzt nach US-Vorbild auch transparenter. Die Aufseher der Intercontinental Exchange wollen damit etwaige Spekulationsblasen oder Marktbeherrscher bei BRENT und Gasöl frühzeitiger identifizieren helfen. Wie
ich hier schon vor über einem Jahr - nach den CFTC-Regulierungen -
prognostizierte, sind die Spekulanten ja nur ins europ. Browserfenster
zum unreguliertem BRENT abgewandert und sorgen seitdem dafür, daß das
saure Öl bis 20 $ teurer ist als die Nobelmarke WTI. In Zukunft wird
sich wohl dieser Spread wieder harmonisieren. Sowas wäre für die
Planbarkeit von Öl/Gasprojekten nicht schlecht wobei auch die
Volatilität kaufmännsiche Vorteile bieten kann, wenn man zum richtigen
Zeitpunkt einkauft. Regulierung hin oder her - es geht bei Rohstoffen weiter aufwärts.
21.6. - USA steigt aus Biospritförderung aus - "the trend is your friend" , kann
man da nur sagen. Jetzt werden so nach und nach per Nachmacheffekt
auch international die Subventionen für den ganzen Energieunsinn zurück
gefahren. So beschloß letzten Donnerstag der US-Senat die
Steuervergünstigung für Bioraffinerien zu streichen.In den USA wird
sogar Biosprit als das erkannt was er in Wahrheit ist - ökologisch
bedenklich. Zur Erinnernung: Der Subventionsabbau (Steuervorteile)
in der US -Ölindustrie ist hier im Gegensatz zu o.g. Fall vor einigen
Wochen gescheitert (erdoelquelle berichtete) ! ! ! Wie hartgeld.com
meldet werden jetzt sogar die hiesigen Solaranlagen von ersten Banken
bilanziell mit NULL bewertet -also Konsumgut und unverkäuflich. (Vielen Dank an Leser W.W. für o.g. Link) +++
17.6.- Interne Operator- News zu Projekten im Erschließungsstatus: BR#1: Hoffmann #2
seit März 2011 25-30 bbl/Tag. Nach überarbeiteter Geologie sieht der
Bohrplan nun vor, die nächsten 5-8 Quellen im Herbst 2011 zu bohren um
die Karrenzzeit schnell zu kompensieren. CD#1: Walker 1-29H seit Februar 2011 ca. 75 bbl/Tag(geplant waren ca. 30) Price B-1 (Coquile Bay) begann mit gedrosselten 100 bbl. Inzwischen ist die Produktion auf 200 bbl Öl und 2.000 MCF Gas (!!!) angestiegen. Hensley 1-30H
erfolgreich gebohrt und nach Komplettierung ab Juli werden 50 bbl
erwartet. Rechnerisch sind das bei 320 bbl Öl und 2000 MCF Gas zu
aktuellen Preisen ca. 60% p.a. Restliche Quellen folgen später. CP#1: LFW H4 produziert bereits nur mit Eigendruck über 50 bbl/Tag, mit Pumpjack sollen es 80 werden.Ramirena Creek produziert seit dem Mai 2011 ca. 80 bbl/T. Bei der Erweiterungsbohrung Anthony 1-29 beginnen in diesen Tagen die Bohrarbeiten. Weitere Bohrungen folgen im Juli.
Auch alle weiteren Projekte befinden sich auf progressivem Niveau, Infos demnächst in den Q-Abrechnungen. Wir sind also wieder mal auf Öl und Gas gestoßen :-)
+++
16.6. -IEA: Ölpreis dauerhaft über 100$ - Nochmal die FTD zu unserem Lieblingsthema. Die Agentur ruft die OPEC zur Fördermengenerhöhung auf, notfalls will die IEA gar strategische Reserven anzapfen.
Nun, das verhallt weiter ungehört und so sieht man auch den Preis für
die nächsten 5 Jahre über 100 $ ( danach wohl über 200 $ ?). Jedoch
will jetzt Saudi Arabien entgegen der OPEC-Entscheidung die Fördermenge
erhöhen weil man Gefahr für den "Aufschwung" sieht. Der Preis sank so
auch wg.schlechter Konjunkturdaten auf 95 $. Dabei ist der libysche
Ausfall seitens der OPEC noch nicht völlig kompensiert. Es dauert eben,
bis die Ölquellen hochgefahren sind. Das aktuelle "Preistief" wird neue
Spekulanten anlocken, wetten? Der weltweite Ölverbrauch liegt derzeit bei 88 Mio bbl/Tag und lt.IEA- Monatsbericht wurde die Tendenz nach oben korrigiert- auf 95,3 Mio bis 2016. Na wenn das keine guten Aussichten für uns sind....
16.6.- Zwerge sollen nicht nach Öl bohren
- behauptet die FTD heute in Bezug auf die Explorationsabsichten in der
Arktis wo man derzeit ein kleines Unternehmen voraus senden will. Dem
kann man sicher zustimmen, da es eben um Exploration, der Ölsuche geht,
die ein hohes Risiko beinhaltet und Milliarden an finanzieller Reserve
samt Know How benötigt. Bei "Baulücken" in erschlossenen Gebieten
haben sich aber die Kleinen in der Nische gut behauptet. Bieten doch nur
diese auch gelegentlich die Möglichkeit für den Midi-Investor die
Chance direkt am Ölgeschäft dabei zu sein. Hinweis: In den USA werden alle Ölförderer als explorations bezeichnet. Das bedeutet also nicht, daß die jeweiligen Operatoren ausschließlich in der Erdölsuche tätig sind.
+++
15.6.- Spread WTI vs. BRENT - über 21 Dollar erreichte gestern die Differenz der Referenzsorten (97$ zu 119 $). 23% ist das "billigere" Europaöl teurer als die Qualitätsmarke WTI. Diese
enorme Differenz wird aber nur z.Teil durch die Spannungen im
arabischen Raum bedingt. Bekannterweise liefern die Araber auch sehr
viel Öl gen Amerika, müsste somit auch betroffen sein. Der wahre
Grund ist, daß wie hier mehrfach beschrieben, die Zocker nach Europa
wechselten. Die amerikan. Aufsichtsbehörde CFTC hatte letztes Jahr den
Handel stak reglementiert. Sicher auch deshalb, damit die US-
Verbraucher weiterhin vergleichsweise billig tanken können. Da verdient
man sich lieber an den Europäern reich. Dennoch wird durch BRENT
auch WTI stabilisiert und mit gezogen. Immerhin sehen wir eine
wochenlange gesunde Bodenbildung mit Gewöhnungseffekt auf diesem Level.
Investoren können sich ja mal das kleinste Projektszenario mit einem
WTI-Preis von 100 $ ausrechnen. Bei Gas bekommen wir sogar wegen der
Qualität schon 5 $ geboten.
15.6.- Solarflugzeuge sind die Zukunft? - Ein Solarflugzeug sorgte beim diesjährigem Aerosalon in Le Bourget für Interesse und gleich werden bei einigen grünen Ideologen solare "Treibstoff"phantasien geweckt. Der einsitzige Leichtbau (Gewicht eines Autos) mit der Spannweite des A380 benötigte von Brüssel nach Paris 16 Stunden. Ich
habe nachgerechnet, daß das für die ca. 260 km Strecke eine
Geschwindigkeit von 16 km/h ist. Mit dem Fahrrad sind Sie da schneller.
Nur weil der Akku noch voll war spricht man von "unglaublichem Potential die erneuerbare Energien haben"- Ich leg mich gleich vor Lachen flach. Ob sowas weh tut? Na wenigstens Airbus ist realistisch und sieht auch in 2050 Passagiermaschinen weiterhin mit unserem Öl flattern. +++
14.6. - "Millionäre flüchten in Rohstoffe"-schreibt
heute die FTD. Immos , Rohstoffe , Gold stehen ganz oben auf der
Einkaufsliste. Leider wird nicht erwähnt, in welcher Form man in
Rohstoffe investiert. Was Öl und Gas angeht, glaube ich es zu wissen-
hier sind es Aktien, denn die Millionärsdichte bei direkten
Beteiligungen (wir sind immerhin die Einzige die das so bieten!) ist bei
uns noch recht gering. Aber der Trend ist gut am Laufen. Was ich
mich bei solchen Studien aber frage ist, wie die Forscher das eruieren?
Wir geben z.B.keinerlei Daten über die Investments oder die finanzielle
Stellung (wissen wir ja gar nicht) heraus. So erscheint mir das auch
nur die halbe Wahrheit zu sein, denn welcher Millionär gibt schon seine
Positionen preis? Wahrscheinlich eine Interpolation der Assetwerte bei
Vermögensverwaltern. Noch kann man aufgrund der recht geringen Volumen
von keiner Massenflucht o.ä. reden. Die heutigen Millionäre haben ihr Vermögen in der Vergangenheit in einem stabilen Zyklus gemacht. Daß
sich daß solche Zyklen ändern können ist in dieser Generation nicht
mehr im Gedächtnis. Man denkt, es geht immer so weiter. Vielen
Millionären ist zudem das Geldsystem völlig unbekannt. Auch begeht man
den gleichen Kleinanlegerfehler indem man Geldsachen in andere Hände
delegiert. So wird auch falsch positionierten Millionären der
Vermögensverfall drohen - wie immer in der Menschheitsgeschichte. 14.6. -"Prognosen taugen nichts..." - tittelt
das Manager Magazin. Ob die Manager das auch bzgl. der eigenen
Investments begreifen? Die meisten investieren ja auch aufgrund von
Prognosen hauptsächlich in spekulative Werte statt in nachhaltige
Produktionen. Viele Analysten betreiben nur Kaffeesatzleserei anhand
von Werten aus der Vergangenheit und interpolieren diese mit etwas
"Aufschlag" linear in die Zukunft. Dabei hat die heutige
Investorgeneration doch schon ca. aller 7 Jahre eine neue, nie von
solchen Analysten prognostizierte Krise mit erlebt. Aber von dem Glauben
lebt das System, welcher sich nur am Zufall orientieren kann, somit auf
Gewinn kein Verlaß ist. Daher bevorzuge ich lieber unternehmerische Investments, wo man ggf. auch selber mit agiert und regelmäßige Einkünfte generiert. Viele glauben immer noch, daß man per Investment Geld ohne Arbeit verdienen kann. Teils teils. Für den sophisticated investor kommt die Arbeit vor dem Gewinn, indem er seine Zeit tiefgründig vorab
in die Auswahl des geeigneten Investments in Bezug auf den
entsprechenden Zyklus legt. Da können schon mal einige Tausend Stunden
Recherchezeit über Jahre zusammen kommen - so wie bei mir auch. Diese werden dafür später regelmäßig ohne eigenes zutun zigfach bezahlt. Der
normale Anleger glaubt aber - es wird vom Vertrieb ja auch so
vollmundig versprochen, daß es für die Auswahl seiner Geldanlagen
reicht, eine Unterschrift zu setzen und dem Berater zu vertrauen. Das
geht fast immer schief. Der beste Berater in Geld-und Lebensfragen ist man immer selbst, da man auch am besten seine Ziele und Möglichkeiten kennt. Selbstverständlich kann/sollte man sich aber Informanten halten - wie erdoelquelle.com vielleicht...
14.6 - Griechenland: umfangreiche Gas -und Ölreserven?
- Ein nordeurop. Ölkonsortium bot GR vor einiger Zeit einen 250 Mrd.
Kredit an um im Gegenzug Exclusivrechte an möglichen griech. Öl-und
Gasvorkommen zu erhalten. Zudem sollten 20% der Gewinne an GR gehen und
90% der Beschäftigten Griechen sein. Allerdings hat die griech.
Regierung nie darauf reflektiert, man steuert im Gegenteil mit dem heutigen Downgrade (S&P ratet auf "CCC" ab) womöglich sogar bewußt in die Pleite. Das Land hat also ordentliche Sachwerte welche sicher nach dem Bankrott beschlagnahmt und verwertet werden sollen. Bislang
sind die Ölvorkommen kaum bekannt dabei sollen gemäß eines norweg.
Unternehmens bei Kreta 6 Mrd. Barrell schlummern (3x mehr als in Alaska
!?). Man bezieht sich auf Satellitenbilder. Meines Wissens nach gibt es
aber überhaupt gar keine Methode, anhand solcher Fotos die Menge an Öl
in einem Feld zu verifizieren. Da könnte man sich ja die riskante
Exploration sonst schenken. Man muß schon Bohrungen mit Logmessungen
machen. Diese soll es aber auch dort schon gegeben haben. Mag sein,
daß die Zahlen noch ungenau sind, aber die Wahrscheinlichkeit von Öl-und
Gasvorkommen in der Region ist groß. Genauso wie die Sucht derer,
welche über den Bankrott des Landes versuchen werden dort ran zu kommen.
Also weiter beobachten, womöglich gehts bei der Staatspleite auch um
die kostbaren Rohstoffe. +++
9.6. - Fukushi-Super-Gau nach 5 Stunden - Wir haben es ja gewußt! Es war mir nach 2 Tagen klar, daß das nicht gut geht und gelogen wird (siehe u.g. Einträge ab 12. März). Nun wird es bestätigt. In
mindestens 3 Reaktoren gab es die Kernschmelze, die sich durch den
Reaktorboden gefressen hat, da die Containments durch das Beben
geborsten sind. Der Tsunami verstärkte das Desaster noch. Was lehrt uns das? Gehen
Sie bei Katastrophen aller Art (z.B. derzeitige Finanzkatastrophe oder
EHEC- Schmarn) generell davon aus, daß Sie belogen werden. Um dies
zu belegen und Sie zu sensibilisieren, kommentiere ich auch hier
Geschehnisse, welche scheinbar nichts mit dem Ölinvestment zu tun haben.
Dabei muß jeder Investor, nein, jeder Mensch lernen, selbstständig zu
denken, Beweise zu fordern oder Plausibilitäten zu suchen. Macht man das
nicht, verliert man nicht nur sein Geld sondern in Extremsituationen -
in die bislang jede Generation irgendwann geraten ist- auch das Leben
oder zumindest die Gesundheit. Was nützt das Geld aus Öl, wenn Sie es im
März 2011 seelenruhig- obrigkeitsgläubig ins japanische
Sushi-Restaurant tragen oder sich 2010 gegen nichtexistierende
Schweinegrippeviren langfristig kontaminieren? Also bleiben Sie immer schön wachsam denn ich möchte, daß Sie von Ihrem Investment auch was haben.
9.6. - OPEC- Drama: Patt bei höheren Förderquoten - Man spricht gar von einem "der schlimmsten Treffen"
bzgl. der gestrigen OPEC-Konferenz. Die Fördermenge der OPEC bleibt auf
dem Niveau von Januar 2009 mit 24,8 Mio bbl/Tag. Das bleibt mindestens
bis September 2011 so, dem nächstem Meeting. Sicher will man auch den
Inflationsaufschlag auf den Ölpreis durch drücken. Öl ist im Ratio zu
anderen Assets trotz des hohen Preises noch stark unterbewertet - Erdgas
erst recht. Man beschwört einen Mangel im nächsten Jahr herauf, wenn
die Wirtschaft weiter wächst. Vielleicht sehen die Ölmultis aber eher
schon den nächsten Depressionschub und man möchte nicht nochmal einen so
extremen Preisverfall wie 2009. Dem beugt diese Verknappung auch vor. Auf die Preisverteidiger ist Verlass, auch wenn hier Iran und Venezuela mit ihrem Veto sicher politische Interessen verfolgen.
+++
8.6. - 9/11: WTC-Sprengung durch unterirdische thermonukleare Mine - Hier ist das sensationelle Beweisvideo! Nicht primär Nanothermit (womöglich nur für Simulation der angeblichen Einschlagstelle benutzt) geschweige
denn Flugzeuge oder Feuer pulverisierten die WTC- Türme sondern die
schon beim Bau der Türme in 50 m Tiefe angebrachten "Atomminen". (Der Begriff ground zero bezeichnet ja auch den Nullpunkt einer Atomexplosion ! ! !) Die solide wissenschaftliche Dokumentation von russischer Seite erklärt auch die "erschreckende" Tatsache:
Wie
ich schon mehrfach darstellte hat man die Filmaufnahmen vorproduziert
samt "Augenzeugen" usw., so wie bei der angeblichen Mondlandung. Man
hatte also Übung in der Manipulation der Massen(nach Le Bon). Wer das Gegenteil beweist bekommt von mir 20.000 € samt einem Ölfeld ! ABSOLUTE MUST SEE VIDEO !
+++
6.6. - Bilderberger -Treffen ab dieser Woche in der Schweiz - ...und mittlerweile muß (!) aufgrund der investigativen Internet-Szene nun auch im Mainsteam (hier Neue Zürcher Zeitung, Chefredakteur ist selbst ein Bilderberger !!! ) darüber berichtet werden. Noch wird die Bilderberg-Agenda von denen natürlich als Verschwörungstheorie verleumdet, gar als "antisemitsich" verunglimpft. Welch
ein Erfolg, wenn man weiß, daß man als vermeintlicher
Verschwörungs"theoretiker" erst ignoriert, belächelt wie bekämpft wird
um letztendlich recht zu behalten. An dieser Stelle herzlichen
Glückwunsch und Dank an den Weggefährten Freeman vom ASR- Blog für seine
mutige permanente Aufklärungsarbeit. Ohne ihn wäre man nicht so weit. Sie kennen "Ihre" geheime Weltregierung, die Bilderberger nicht? Hier gibts bei Peter den Durchblick. Das gehört auch zum Insiderwissen des Investors -und jedes aufrechten informierten Bürgers! 6.6.- USA vor Double Dip braucht neues "Anschubprogramm" - Woraus wird dieses bestehen? Richtig! Aus neuem aus dem Nichts erzeugtem Geld. Der Dip kommt vom weiter einbrechendem Immomarkt. Ein schöner Vergleich zur japanischen Blase wird im tagesanzeiger
- Artikel erwähnt: Nach einem steilem Anstieg in den 80ern gings in
den 90ern steil bergab - mit bis zu 87 % Verlust! Daraufhin pumpte die
japanische ZB Billionen Yen in die Wirtschaft. Damals half es. In den
USA wird es zur weiteren Inflation des Dollars führen, samt enormen
Anstieg wahrer Sachwerte im Rohstoffbereich, den man nicht so einfach
aufpumpen kann wie einen kreditgetriebenen Immomarkt. Die im Beitrag
angesprochene Wette, daß es ein neues US- Konjunkturprogramm zur
Verhinderung eines Kollapses geben wird, ist leicht zu gewinnen. Wie ich
aus informierten Kreisen weiß, ist QE III schon längst vobereitet.
Einen Crash des Finanzsystems wird man nicht riskieren, dafür aber den
der Währungen. Diesen Zeitgewinn nutzen die Eliten- und Sie sicher auch.
6.6. - IEA sieht "Golden Gas Age" - Das goldenen Gaszeitalter sehe ich schon länger, die IEA also auch. Ja,
Gas wird ein wesentlicher Teil der Energieversorgung werden.
Gaskraftwerke sind hervorragende Stromproduktionen, welche sofort
Lastspitzen kompensieren können, was gerade wegen des Booms der
unregelmäßig liefernden "alternativen Energien" nötig wird. Noch dazu
sind sie recht sauber und ungefährlich. Da der Gaspreis auch über
Jahre nun schon niedrig ist, werden gerade deshalb Investitionen in GKW
interessant. Wenn diese dann in einigen Jahren laufen wird der Gaspreis
allerdings sehr hoch sein.Ein Schweinezyklus halt, nur daß man dann
nicht mehr vom Gas weg kommt. Gut wer sich an diesem Rohstoff rechtzeitig beteiligt und später auch goldig daran verdient. Schon gesehen? Während sich Öl schön um 100 $ konsolidiert geht Gas unbemerkt in Richtung Jahreshoch - bei 4,80 $. +++
3.6. - Griechen bekommen weitere 12 Mrd.
- Na, was habe ich geschrieben? Denen wird immer weiter Geld hinter her
geworfen. War noch vor einer Woche die griech. Sparpolitik am Pranger
so erhält sie - welch ein Wunder - nun ein positives Zeugnis. Habe ich
da was verpasst ? Die lumpigen 12. Mrd. werden das Land nun einige
Monate beruhigen und dann gehts in die nächste Runde. Bis dahin hat man
sich dann an diese Transferunion "gewöhnt"... Druckt mal schön weiter Geld - Die Investoren in den echten Werten wirds freuen.
31.5. - Der griechische "Papa" wettete offensichlich seit 2009 mit CDS gegen seine eigenen Staatsanleihen -
und soll nach Aussage eines griech. Politikers gar 23 Mrd. € gemacht
haben. Auf jeden Fall fand das statt - egal wie die Beteiligung des
Papa-Clans war. Immerhin berichten tags nach der
Internetveröffentlichung schon erste Mainstreammedien
darüber - noch ohne "Papa". Allerdings dürfte die nächste
Rettungstranche schon beschlossen sein und bis eine weitere kommt ist
das "Papa"-Thema längst aus den Schlagzeilen. Wie ich mehrmals
erwähnte, die können solange retten bis die Währung in die
Hyperinflation geht. Das wird auch getan. Selbst wenn mehrere Länder
gleichzeitig Rettungsmilliarden brauchen, einige Parlamente in
Einstimmigkeit diese nicht mehr mit tragen, wird halt diktatorisch diese
Abstimmungsklausel gekippt.Solange das deutsche Volk genug Kohle auf
dem Konto hat gehts weiter. Selbst wenn die EZB wegen ausgefallener
Ramschpapiere "pleite" gehen sollte (sie kann als ZB gar nicht in den
default gehen, da sie beliebig drucken kann), wird halt eine EZB-Bad-
Bank zur Auslagerung dieser Papiere gegründet und die Bilanz frisiert. Später
wird es einen Handel mit Mistpapieren geben um einen neuen "Wert" zu
stellen. Das hatte man doch schon 2009 erfolgreich mit den CDO aus den
USA gemacht. Es wird weiter alles auf die Zeitachse gestreckt. Geht
doch, denn keiner rebbeliert hier groß. Da wird eher die Währung
schleichend zerstört als Politiker -und Bankposten bei einem Crash. PS: Na wer sagts denn ? GR- Hilfe bereits abgeschlossen? Na sicher. Bürgen sollst du würgen. Es würgt! +++
30.5. - Ramsauer will Ölmultis einschränken
- Wer war nochmal Ramsauer? Ach so,der Verkehrsminister in DEUTSCH. Ihm
sind die Spritpreise zu hoch, daher will er daß die Ölfirmen jede
Preiserhöhung vorher ankündigen und diese 24 Std. nicht ändern. Herr
Ramsauer! Welch nette Idee. Wie wäre es denn mal wenn Sie die
Steuerlast beim deutschen Benzin rapide senken? Diese macht gute 70 %
des Preises aus. Aber selbst wenn Sie die Steuern senken würden, die
Spritpreise werden weiter steigen, wegen der Inflation, dem
Rohstoff-Boom und dem Investitionsrückstau.
30.5. - Griechische Banken vor Kollaps-
Jetzt plant man eine "Bad Bank" in die wiederum alle Mistpapiere
ausgelagert werden sollen. Man kann auch Konkursverschleppung dazu
sagen. Sparen will man in Greece weiterhin nicht, besser gesagt, man kann gar nicht sparen ohne daß es eine Revolution gibt. Im Juni ist das Land ohne weitere Zahlungen pleite- bei einem Schuldenschnitt die EU. Irgend
einen Bilanzbetrug wird man aber in letzter Minute wieder finden.
Richtig spannend wirds, wenn die anderen PIIGS vor dem Zahlungsausfall
stehen. Irland kommt ja schon wieder betteln. +++
29.5. - Weißrussland: Währungsreform wg. Staatspleite
- Da geht mal soeben ein Land nebenan pleite und macht einen 50%-
Haircut bei der Währung - also eine klassische Währungsreform- und kein
Mainstreammedium debatiert groß darüber. Warum wohl nicht? Jetzt können Sie 1:1 verfolgen, was uns in der nächsten Zeit blüht, wie sowas abläuft. Ein Schnitt über Nacht und wer sich nicht vorab in (noch) wertige Währungen oder Sachwerte rettete ist plötzlich arm geworden. Der
IWF versagte nötige Hilfskredite (Griechenland ante portas!)- nur das
rohstoffreiche Russland half den Towarischtschi (für Nicht-Ossis, das
heißt: Genossen) Wer hilft Ihnen beim sicheren Crash? Nur Ihr eigener
Rohstoffreichtum. Wenn der Dollar oder der Euro abgewertet wird gibts
als lender of last resort bei der Währung nur Gold, Silber und Öl.
Letzteres generiert ein Einkommen, was sicherlich in Gold oder einer
Rohstoffkorb-Ersatzwährung ausbezahlt wird. Warum sind in Russland
nach dem Crash von 1998 soviel Millionäre und Milliardäre (Moskau hat
mittlerweile die höchste Reichendichte weltweit)? Weil einige
wussten was kommt und die richtigen Assetklassen billig kauften. Sie
wissen auch, was kommt, sonst würden Sie hier nicht lesen. Der
Vorteil von uns Ostdeutschen ist ja, daß wir das alles schon mal erlebt
haben. Tja, und die Merkmale der Wendezeit ähneln doch verdammt denen
von heute.Spricht also was dagegen, daß Sie es nun verdient haben
vermögend zu werden - nach all dem Streß....?
29.5. - Die Presse: "Eine Welt aus Papier" , WELT: "Der Reiz der Sachwerte"
- Gleich zwei "Qualitätsmedien" beschäftigen sich heute mit dem
Fiat-Money-System bzw. dem Schutz des Vermögens bevor es unter geht. Offensichlich gibt es in den Redaktionsstuben sowas wie ein Aufwachen. Wurde
der Begriff "Fiat-Money" noch vor zwei Jahren in die
"Verschwörungstheoretiker"ecke gesteckt, publiziert man ihn heute ganz
selbstverständlich. Noch sind einige Fehler in der Erklärung aber es
macht sich Neues Wissen breit. Solche Artikel wie in der Presse
las man schon jahrelang in den aufgeklärten alternativen Medien. Nun
wird die Masse damit schrittweise konfrontiert. Die Wenigsten werden es
aber begreifen. Die WELT zeigt derweil schon mal erste
Rettungsmaßnahmen vor einem Defla-o. Inflationsszenario. Gar
"Währungsreform" ist erwähnt. Der Autor begreift auch, daß Immobilien
und Aktien (gut begründet, Herr Seibel) nicht zu den Gewinner eines
dieser Szenarien gehören - Rohstoffe aber schon. Als Fazit stehen
Edelmetalle als Absicherung. Öl- und Gasinvestments fehlen wieder. Auch
diese sind inflations-und deflationsfest, ebenso ein Schutz vor
Währungsreformen. Hier ist ein ein weiteres Lösungsangebot: Unser neuestes hochvolumiges Ölprojekt. +++
27.5. - Griechenlands Insolvenzverschleppung ist ein juristischer Gordischer Knoten- GR
wird im Juni ohne neue Hilfen zahlungsunfähig. Ob Rückkkehr zur
Drachme, Umschuldung, Haircut o.ä.- alles ist ohne Rechtsbrüche nicht
machbar, müsste also langwierig verhandelt werden. 90 % der Anleihen
unterliegen lt. Citigroup griech. Recht. Diese Anleihen freiwillig zu
beschneiden bzw.umzuschulden bedinge eine 100%ige Zustimmung aller
Investoren- was illusorisch ist. Sollte GR nicht mehr die Zinsen
zahlen können hieße das, daß die Schulden sofort fällig gestellt, also
komplett beglichen werden müssten. Da das ebenso unmöglich ist, würden
die CDS (credit default swaps - Kreditausfallversicherungen) haften, was
eine Schockwelle in den Derivatemarkt erzeugt. Zusätzlich hat das
ganze Procedere Beispielwirkung auf die nächsten Pleiteländer - allen
voran Portugal. Das kann also noch dieses Jahr sehr chaotisch werden -
die globale Krise in ihre 2. Phase treten, welche die erste ab 2007 um
einiges übertrifft. Jetzt sind keine Banken (vor dem) Konkurs sondern
ganze Volkswirtschaften samt dem Bankensystem. Also die Ruhepause des
letzten Jahres könnte schnell vorbei sein. Man sollte ab jetzt
abgesichert sein.
PS: Geht schon los- EZB-Trichet droht mit Finanz-Atombombe
- Wenn die Umschuldungsoption gezogen wird, würde die EZB keine
GR-Bonds mehr akzeptieren, sprich dem Land kein Geld mehr geben. Das
wäre der Crash. Meine Meinung: Macht er nicht, er droht nur, denn
damit wäre auch seine EZB pleite und der Euro heute pfutsch. Er erpresst
nur die Staaten und im Notfall wird Geld gedruckt: Inflationieren oder
sterben? Man wird inflationieren ... und später sterben. Auf Kosten der
Währungen und Papiergeldvermögen. So hatte man das immer gemacht.
27.5. - russisches Arktisöl: Shell als neuer Partner im Gespräch
- Nachdem man mit BP nicht "einig" wurde, man aber dringendst
westliches Know How für diese Explorationen braucht, wird nun eine
Kooperation mit Shell angedacht. BP hat womöglich gar bessere technische
Möglichkeiten, Shell dürfte aber nicht die knebelnden Bedingungen
fordern. Gerade in solch schwierigen Breiten ist die Öl- und Gasförderung nur durch Bündelung von internationalen Erfahrungen möglich. Das
kleine Geheimnis erfolgreicher Ölprojekte liegt - auch gerade bei uns-
in den guten Beziehungsnetzwerken zu vielen Geologen, Technikern,
Universitäten usw. Auch wird durch die Beteiligung verschiedener
Partner das Risiko minimiert und die Finanzierung besser gesichert. Auch
Big-Oil nimmt sich zur Diversifikation immer mehrere mit ins Boot und
setzt nicht alles auf eine Quelle. Der Vorteil bei unseren
Investments ist die Vielzahl der Operator und Geologen .Bekommt man
damit doch genauso wie die russische Rosneft auch eine Menge von
Erfahrungen zusätzlich mit ins Geschäft. Sowas ist immer hilfreich, wenn
es technische oder geologische Herausforderungen zu bewältigen gilt.
Ist man nur an einen gebunden, bleibt auch der Erfahrungshorizont sehr
eng. So profitieren Investoren eines älteren Projektes durchaus
indirekt von den Erfahrungen der Fachleute aus einem anderen neuem
Projekt. Netzwerke sind absolut wichtig - gerade auch bei der Aquise und
Aufbereitung neuer Projekte- wie dem kommendem! +++
25.5. - USA kauft kein Öl mehr aus Venezuela?
- Die Sanktion wird mit der Unterstützung des iran. Atomprogrammes
begründet. Man kauft bislang 1,2 Mio Barrel am Tag von dort. Rohöl
dürfen die 7 betroffenen venezuelanischen Firmen aber weiter ins Amiland
liefern- nur neue Verträge will man nicht abschließen. Alles nur polit.
Propaganda.... Ansonsten geht das Öl halt über einen Umweg in die Staaten.
25.5. - Die Biosprit -Lüge - 43 ` Youtube-Video - arte hat
eine neue Doku zu Biosprit gezeigt. Aus Zeitgründen (neues Projekt in
Arbeit) konnte ich noch nicht rein schauen. Will Ihnen den hochgeladenen
Stream aber deshalb nicht vorenthalten. Gute Unterhaltung.
+++
24.5.- Nach Preisverfall wird sich mit Rohstoffen eingedeckt
- Richtig so! Preistiefs sind generell Kaufgelegenheiten. Somit legen
die Notierungen wieder zu und der Boden bei Öl ist - wie schon vor
Wochen bemerkt - um die 100 $. Damit können wir sehr zufrieden sein. Bei
Öl bleibt die Sorge Libyen: Ein schnelles Ende der Kämpfe ist
offensichtlich nicht in Sicht (Vietnam-Syndrom???). Damit fällt das Land
längerfristig aus und der OPEC-Überschuß an Reservekapazität schmilzt
auch dahin. Anfang Juni ist wieder in Wien OPEC-Treffen. Erste
Analysten erhöhen die Preisprognosen bereits- Zielmarke 120 $ zum
Jahresende . Das wäre meiner Meinung nach ein gesundes und gering
spekulatives Level. Darüber hinaus sieht Goldman Sachs im Mai 2012 den Preis bei 130 und Ende 2012 bei 140 $. Durchaus
schneller möglich. Hängt davon ab, wie schnell der Dollar zerfällt und
die arabischen Revolutionen weiter gehen. Aber immer dran denken: Nach
einem High kommt auch ein Low! 24.5.- Bank-Run in Griechenland -
So langsam wird es ernst in Hellas. Derzeit schieben sich die "Retter"
IWF und EZB samt EU gegenseitig die Verantwortung zu. Ohne die
garantierte Hilfe der einen gibts keine von der anderen Seite. Derweil
schließt der griech. Finanzminister - zum Zwecke der Erpressung - eine
Pleite nicht mehr aus. Der Grund für die Leute, das Geld von der Bank
ins Ausland zu schaffen, was die Lage noch mehr verschärft. Da helfen
auch keine Privatisierungsanstrengungen mehr. Eh die Filetstücke
kaufmännisch filetiert, bewertet und verschachert sind, ist Greece
bankrott. Es sei denn, die EZB druckt gegen die eigenen Verträge
zusätzlich Geld. Das wird man auch tun, hat doch der erste Vertragsbruch
(Bailout-Klausel) auch schon geklappt und keiner regt sich groß auf. Da
wird man es jetzt erneut machen. Den Amerikanern wird das nur recht
sein. Hoffen die doch, daß vor ihrem Dollar der Euro in den Crash geht.
Damit hätte man ein gutes Studienobjekt für das eigene Land. Es dürfte
wieder spannend werden.
+++
23.5. - "Rohstoffinvestments sind in Mode gekommen" ? - schreibt die FTD und meint dabei die Zockerei damit. Mit
Mode hat das auch nichts zu tun, eher mit Flucht in vermeintliche
Sachwerte - Futures, Aktien o.ä.Papier sind aber dafür die falschen
Werkzeuge. Wobei Spekulationen keine Investments sind sondern Wetten. Bei
einem Investments spekuliert man nicht auf Preisdifferenzen sondern
schafft mit eigenem Geld neue Werte und erhält ein Einkommen daraus,
wird belohnt. Wann begreifen die Schreiberlinge endlich mal diesen Unterschied?
23.5. - Benzin-Oligopol "beherrscht" den Spritmarkt?
- Das Kartelamt kommt endlich dahinter, wieso die Preise an
Deutschlands Tankstellen fast alle gleich sind - man schaut sie sich
beim Konkurrenten ab. Na tolle Leistung, diese Feststellung. Das
macht man so, als Unternehmer, die Preise des Wettbewerbs zu beobachten
und ggf. anzupassen. Für die Höhe der Preise hierzulande sind aber nicht
die Konzerne verantwortlich. Das ist zum einen die Inflation, die den
WTI-Preis treibt. Zum Großteil aber die Doppelbesteuerung der BRD (
Mineralölsteuer + Ökosteuer und darauf noch Mehrwertsteuer), welche 2/3
des Preises ausmacht. Das wird aber nicht erwähnt, daß Mobilität hoch
besteuert wird.
+++
20.5. - Steuerzahler werden weiter Ölindustrie subventionieren
- Hat jemand was anderes erwartet? Die Demokraten im US- Kongreß haben
bei der Abstimmung zur Abschaffung der Ölsubventionen nicht die
erforderliche Mehrheit bekommen. Fazit: Wie am 13.5 hier geschrieben,
bleibt alles wie es ist. Wer von den Investoren und Interessenten
Angst gar vor möglicherEnteignung von Ölfeldern oder ähnlichen
sozialistischen Ideen hat ( ich bekomme diesbzgl. regelmäßige Anfragen)
sieht doch hier ganz genau, daß sowas überhaupt kein Thema wird- nicht
mal im Ansatz. Es ist nicht nur die Macht von Big-Oil sondern auch der
strategische Inlandsbedarf der aller US-Öl-und Gasprojekte für die USA.
Das ist für das Land absolut essentiell. War gestern so, ist heute so
und in Zukunft noch viel mehr. Man sollte eher Angst haben, daß man dort
nicht mehr so leicht wie heute investieren kann. Wie erwähnt, gibt es
da schon Bestrebungen, nur eine vermögendere Elite dort rein zu lassen. +++
19.5. - Fukushima- Lage wird ernster - Japan ist ja ziemlich plötzlich aus den Medien verschwunden, taucht jetzt nur gelegentlich auf, dann aber mit neuen Details. Die FTD zeigt nun zum ersten male auch 7 Fotos der Überflutung - ich hatte da ja so einige Zweifel angemeldet. Tepco
gibt nun auch zu, daß die Kernschmelze schon wenige Stunden nach dem
Beben eintrat. Meine Vermutungen bestätigten sich hier also. Neu ist die
Ursache - es gab ein Leck durch das Beben im Reaktor 1 - somit sind
diese AKW nicht erdbebensicher. Die ausgefallenen Generatoren haben das Drama nur verstärkt. Derzeit
will man Schutzplanen drüber stülpen und versprüht Kunstharz als
Bindemittel gegen radioaktiven Staub. Zudem sind auch in 60 km
Entfernung nun erhöhte Werte registriet worden. Es "köchelt" also so vor
sich hin....
19.5.- Bundesbank bestätigt FIAT-Money (-Betrug) - Ja, ja, diese angebliche Verschwörungstheorie des Weltgeldbetruges kann man sgar in der Bundesbankbroschüre "Geld und Politik" S.67 nachlesen. Ich
selbst habe vor zwei Jahren einige Herren Bankvorstände deren
Banksystem in einem Privatvortrag erklärt. Außer mein ehrbarer Gastgeber
(war selbst Banker) hatten die anderen weder von Fiat- Money noch von fractionell banking was gehört und große Augen gemacht, was ich da wohl erzähle. Das
interessante bei den ganzen Lügen ist ja, daß eigentlich alles
offensichtlich/ offenkundig ist - nur keiner schaut hin oder will es
wahrhaben. Seien es angebliche Flugzeuge, die Hochhäuser sprengen
können, Mondlandungen mit ungetesteten, instabilen "Landefähren",
Algen an Häuserwänden, Adobe- Illustrator- Geburtsurkunden, Blitz-DNA-
Tests eines toten Untoten oder eine angebliche Aschewolke in einem
strahlend blauem Himmel usw.
+++
17.5. - DeuBa Immo- Fonds DWS geht ins Tiefkühlfach -
Auf diese permanente Frostgefahr weise ich seit 2008 permanent hin. Nun
wird auch der der db -Immoflex eingefroren. Es fehlt dem Fonds
schlicht an Liquidität die Flüchtenden auszuzahlen. Wie lange er in der
Tiefkühtruhe lagert? Solange bis die Abwertung der Immos das Vermögen
vernichtet hat. Immos sind eindeutig die falsche Assetklasse in den
nächsten Jahren. Da sollte man sich nicht von medialer
Mainstreamverblödung blenden lassen. Nicht nur, daß durch die
schleichende Depression durch Überschuldung immer mehr Immos auf den
Markt kommen. Auch wird schon öffentlich (Bundestagesdebatte)
angedacht, die Schulden des Staates erneut über Zwangsanleihen bei den
Immobesitzern abzubauen. Stehen alle gesammelt im elektronischen
Grundbuch ( samt Zensus) und können per Mouseklick "lastenausgeglichen"
werden. Deshalb gibt`s den Immo-Hype, das Geld dort vor Inflation
angeblich zu sichern. Schon mal was von Lastenausgleichen oder
Zwangshypotheken bei Öl-und Gasfeldern gehört? Nein? Ich auch nicht! Hat
keiner, kennt keiner. 17.5. - BP ist zunächst raus aus der Arktisexploration
- Die russischen Oligarchen machten dem westlichen Ölmulti einen Strich
durch die optimistische Rechnung, sich an den gewaltigen Öl-und
Gasreserven in der russischen Arktis beteiligen zu können. Diesen Claim
haben die Öligarchen offensichtlich schon selbst für sich abgesteckt.Da
halfen auch Putins Weihen über den vorbereiteten Aktientausch nichts.
Jetzt versucht man es mit Freundlichkeit und einem anderem Wege. Im
Ölbusiness sind gute Beziehungen ALLES - auch bei uns! Ohne Conny * bohrt kein Johnny! (* Connection) 17.5. - "Kurssturz bei Rohstoffen ist nur Korrektur" - titelt das Handelsblatt richtig - als Zitat eines Rohstoffanalysten. Die
Fundamentaldaten haben sich keinesfalls verändert. Die Krise des
Geldsystems samt nötiger Inflationierung zur Rettung bankrotter Staaten
sowie die Angebotssituation von Rohstoffen im Verhältnis zur Geldmenge
samt nötiger Sachwertabsicherung der Investoren wird die Preise auf neue
Höhen treiben. Wie erwähnt werden derzeit Einstiegspreise erzeugt.
+++
16.5. - Massenhaft Dämmbuden von Algen befallen - Sieh an, WELTonline bemerkt zaghaft den Dämmschwindel. An
den mit WDVS gedämmten Häusern bilden sich durch den Taupunkteffekt
aufgrund mangelnder Wärmespeicherung logischerweise Algen. Im Inneren
schimmelt es wegen der Luftdichtheit. Natürlich schiebt die
Dämmstoffindustrie die Ursache auf "konstruktive Fehler". Demnach würde
ein größeres Dach die Fassade vor Regen besser schützen. Völliger
Schwachsinn! Der neueste Humbug- Vorschlag aus Schilda ist jetzt, die
Fassade mit einem elektrisch beheizbaren Gitternetz warm zu halten. Das
tut schon weh, oder....? Nicht nur, daß die Kosten für die sinnlose
Dämmung nie eingespielt werden, wird die Hausfassade in den Jahren
durchfeuchtet (nasse Pullover wärmen nicht). Auch besteht dadurch
erhebliche Gesundheitsgefahr durch Pilzsporen usw. Man wird bald den
ganzen Mist wieder komplett abreißen müssen samt Totalsanierung der
zerstörten Steinfassaden. Für neue Leser empfehle ich dringend meinen Artikel Das Dämmstoffparadoxon und hoffe, daß er Ihnen nicht zu spät die Augen öffnet. (Vielen Dank an Leser A.O.für den Link) +++
13.5. - Big Oil will nicht zahlen - Am 16. Mai überschreitet die USA ihre selbst gesteckte Schuldengrenze von 14,3 Billionen $ und muß "Insolvenz beantragen". Jetzt will man deshalb die Steuervergünstigungen der Ölindustrie abbauen. Dagen wehren sich alle Multis in trauter Einigkeit. Die Branche zahlt allerdings tatsächlich im Vergleich zu anderen seit Jahren hohe Steuern- wegen der hohen Gewinne. Klar
ist, daß man mit Jobverlusten droht und die Energieversorgung der USA
in Gefahr sieht. Dieser Argumentation zugute kommt die britische
Fehlentscheidung, die Steuern in der Nordsee drastisch zu erhöhen- mit
dem Resultat, daß die Konzerne von dort abhauen. Es ist auch so, daß
dann die nötigen Investitionen in den USA ausbleiben, was bei einem
gigantischem Investitionsrückstau bei neuen Feldern die Versorgungslage
später noch verschärft, den Preis zusätzlich treibt. Was wird
passieren? Das US-Defizit wird durch Ben Bernanke monetisiert (QE III)
und die Ölmultis werden den Streit gewinnen- es bleibt wie es ist, was
sonst? +++
12.5. - irische Regierung greift private Pensionsvorsorge an - Aufgepasst - Das Beispiel wird Schule machen! Um
den Bankrott abzuwenden wird jetzt eine Steuer von zunächst 0,6% auf
den Kapitalwert der Assets in den Pensionskassen vorbereitet, da weitere
Steuern andernortens nicht einhebbar sind. Pech für alle, die Papier in
solche Kassen zahlen müssen. Neben der Inflation werden diese Renten
nun schrittweise durch solche neuen Besteuerungen "abgebaut". Ist in den
USA schon so und wird auch bald weitere Länder dazu "bewegen". Alles
was irgendwie in Papierwerten ist und nicht essentiell für die
Wirtschaft wird in Zukunft auf diese oder ähnliche Weise von den Sparern
"entbunden" werden. Ölfelder werden nicht angegriffen- da
essentiell, fast anonym und kaum einer hat diese, was den Aufwand zur
Besteuerung o.ä. nicht lohnt. Man nimmt immer die Masse von der Masse.
Bekannt ist es in den Amtsstuben zudem eh nicht.
+++
11.5. CME erhöht Margin für Öl-Kontrakte
- Das war der Grund für den Einbruch bei Öl ...und Silber. Die Tochter
der NYMEX in Chicago, die CME, hat nun auch die Sicherheitsleistung für
Terminkontrakte straff erhöht, bei WTI um 25 %, bei BRENT um 23,8%. Das hat allerdings nichts damit zu tun, nur die Spekulanten zu vertreiben- von denen wird jede Minute ein Neuer geboren. Es
ist sicher auch ein Zeichen, daß die früheren Margins einfach nicht
mehr zum gestiegenen und stabilisiertem hohen Preislevel passen. Natürlich
wird es für Daytrader teurer sich am Zocken zu beteiligen. Wir werden
sehen, ob sich dadurch die Volatilität veringert. Für uns Produzenten
wäre das nicht schlecht da Kalkulationssicherheit. Gut möglich, daß
diese CME- Intervention deshalb von der Ölindustrie angestoßen wurde. PS:
Sieht nicht danach aus, daß die Volatilität sinkt, vorgestern mit 5,8%
im plus, heute mit 4,6 minus. Alles um die 100er Marke herum. Nur weiter
so, daß ist derzeit prima.
+++
10.5.- Shale-Gas - der böse Klimakiller ...-
Eine grüne Studie meint, Schiefergas wäre "klimaschädlicher" als Kohle,
herkömmliches Erdgas oder Erdöl weil bei der Förderung lächerliche 3%
Methan freigesetzt werden können, was als besonders "klimaschädlich"
gelte. Das ist natürlich klimatologischer Schwachsinn. Den USA ist
das eh schnuppe, die bauen straff die Schiefervorkommen weiter aus. Der
Anteil an der Energieversorgung daran soll sogar von heute 14% auf 45 %
in 2035 wachsen. Im Artikel wird auch das nötige Fracing genannt.
Unser Problem ist eher hier, daß die Kosten dafür im Verhältnis zum
Erdgaspreis für kleinere Produzenten ins unwirtschaftliche gedriftet
sind. Somit werden unsererseits keine weiteren Shalegas-Projekte
angeboten, bestehende werden verkauft. (Vielen Dank an Leser R.E.) +++
9.5.
Öl steigt heute kräftig: Tagesplus bei von 5,8% --> WTI 102,55$,
BRENT 116$ . Damit wäre der charttechnische Boden bei 100$.
9.5. - 100 Mio. $ Verlust pro Tag durch Ölpreis-Crash - Der größte Rohstoff-Hedgefonds Clive Capital hat
binnen 4 Tagen 400 Mio $ durch den Preiseinbruch bei Öl verloren. Also
auch diese Manager sind keine Propheten, haben die Korrektur nicht
kommen sehen. So ist das halt bei Spielern und Wetten, man kann sehr viel gewinnen aber noch schneller verlieren. Öl- Unternhemer haben übrigens trotzdem Gewinne gemacht und nichts verloren!
9.5.- Goldman Sachs prognostiziert neues Öl-ATH -
Zwar schließt man einen temporären Rückgang des Preises nicht aus-
mittelfristig sieht man aber ebenso aufgrund der Fundamentaldaten einen
steten Aufwärtstrend. Gerade die anhaltenden Lieferstörungen durch
Libyen und die angespannte Nahostlage verunsichern. Man denkt, daß
durch die aktuelle Korrektur nun die kurzfristigen Spekulanten zunächst
raus sind und der Preis wieder steigen kann. GS- Prognosen sind
dennoch für den Öl-Future-Spekulanten mit Vorsicht zu genießen. Sie
beeinflussen weiterhin mit ihren Aussagen den Markt und wetten dann
rechtzeitig dagegen. Mittelfristig - also auf ca. 3 Jahre- werden sie
aber ganz sicher recht behalten. Haben sich doch weltweit die
Verbraucher schon an das höhere Preisniveau gewöhnt und die
Angebotssituation verschlechtert sich sukzessive wegen ausbleibender
Neuinvestitionen.
+++
6.5. - Ausverkauf bei Rohstoffen
- WTI brach gesten um 10% ein, das letzte mal war das im September
2008, damals vom ATH ausgehend und manipulativ über den US-Oil- Fund mit
organisiert. Möglich, daß man auch gestern eine konzertierte Aktion
fuhr. Jedoch war 2008 die Lehman-Pleite und ebenso ein Aktiencrash.
Das ist derzeit nicht so. Begründet wird das medial mit Angst vor
erneuter Rezession sowie Gewinnmitnahmen durch Spekulanten. Gleichzeitig
stärkte das damit den Dollar - oder besser, er wurde damit gestärkt.
Dem Dollar zugute kommt die bevorstehende Pleite Portugals und die
vorhersehbare Umschuldung Griechenlands - im Euroraum. Der Euro könnte
also wieder talwärts gehen. In den nächsten Wochen werden wir bei den
Energierohstoffen sicher eine Bodenbildung definieren können von wo aus
künftige Preisanstiege ausgehen sollten. Ölproduzenten können das
gelassen sehen - für uns zählt der Durchschnittsverkaufspreis für Öl und
Gas. Alles was über 60 $ ist ist okay.
+++
5.5.
- Derzeit brechen gerade Rohstoffe ein, hier werden neue
Einstiegspreise geschaffen! Eine ordentliche Korrektur ist bei Öl ganz
gut, so entsteht keine Übertreibung. Begründet wirds gerade mit den
gestiegenen Lagerbeständen nach der Statistik der amerikan. EIA.
Unterstützend sind dagegen geringere US-Benzinvorräte. Wird aber sicher
durch die Futures und gleichzeitige Gewinnmitnahmen ausgelöst worden
sein.
5.5. - engl. Öl/Gasfirmen meiden Investitionen in Nordsee - Grund: unerwartete Steueranhebungen auf diese Nordseerohstoffe von 20 auf 30% ab März 2011 durch englische Regierung. So
zieht man also von dannen und lässt auch das größte britische Gasfeld
schließen. Neben Statoil will auch Royal Dutch abdampfen. Das könnte
den Öl -und vor allem Gaspreis beflügeln (maßgeblich BRENT), da der eh
schon bestehende Investitionsrückstau noch größer wird. Man sieht
auch, welche Macht die Investoren ausüben können- man verschwindet eben
einfach in steuergünstigere Gebiete - den USA z.B. Derzeit findet in
Housten die OTC- Conference statt, 65.000 Leute der Öl/Gasindustrie
treffen sich dort. Man wird da sicher die neue Richtung abstecken, es
sei denn, die brit. Regierung zieht die Steuererhöhung zurück. +++
4.5.
- Das aktuelle Ölprojekt ist nach 2 Wochen bereits verkauft. Ggf. gibts
noch einen Rückläufer. Zudem habe ich noch einen 0,2% -Anteil (Storno)
am Vorgängerprojekt Carver Davis frei. Folgeprojekt kommt bald.
4.5.- Fonds als Billionen-Vernichter - Das schreibt die Süddeutsche in Anlehnung an eine IBM-Studie, welche diese Schadenssumme durch schlechtes Fondsmanagement ermittelte. "Im Grunde richten sie nur Schaden an..." . Klar!
Verwalten die meisten Fonds samt deren Verkäufer nicht das eigene Geld
und sind überwiegend auch nicht selbst dort investiert. Das Problem
ist neben der Diskrepanz zwischen Performance und zu hohen
Verwaltungsgebühren generell das miserable Abschneiden der meisten
Aktien- Fonds: "83 Prozent aller untersuchten Fonds (550 dt. Aktienfonds -Anm.) erreichen ihren Erfolg durch Zufall." Man
kann sich, wenn man in Aktien gehen will, besser selbst seinen Fonds
zusammen bauen. Man benötigt keine 50 Werte, eher 4 bis 6, die man aber
tiefgründig recherchiert und geprüft hat.(Ja, das ist Arbeit !!!) Vorher
sollte man aber das Geldsystem studiert haben, um die richtige
Assetklasse für das nächste Jahrzehnt zu bestimmen. Spätestens dann wird
man bemerken, daß für Aktien einfach nicht die richtige Zeit ist. Und
einen guten "Privat-Fonds" kann man sich selber mit Rohstoffwerten
schaffen: 1/ 3 Gold, 1/3 Silber, 1/3 Öl- und Gas - natürlich nicht in
börsennotierte Aktien sondern als physisches Eigentum.
+++
3.5. - Peak Oil seit 2006 - "Das Zeitalter des billigen Öl ist vorbei" , schreibt die Irish Times. Der
Chefökonom der IEA, Fatih Birol, sah den Förderhöhepunkt 2006.Er sagte,
daß die Ölpreise um 30 % bis 2014 steigen werden. Das wäre ein
Durchschnittspreis von 140 $/bbl. Er räumt auch Marktmanipulationen zur
Preisverteidigung ein. Stammleser wissen, daß wir genug abiotisches
Öl haben, von daher die Peak Oil-Theorie falsch ist. Rein ökonomisch und
menschlich gemacht ist sie aber richtig. Es bleibt zu hoffen, daß sich
durch höhere Preise auch mehr Investitionen in Tiefenölvorkommen lohnen.
Das Öl geht uns nämlich nicht aus, es wird nur erheblich teurer (gemacht). Und sog. "erneuerbare Energien" sorgen sekundär wegen der negativen Energiebilanz zusätzlich dafür. Bleibt für uns nur eines: sich an diesem (organisierten) Trend der Multis mit zu beteiligen.
3.5. - Briten kürzen auch Solarsubvention - "The trend is your friend" , dumm nur, wenn man auf den Falschen gesetzt hat. Auch
England prüft jetzt drastische Kürzungen. Bislang gabs 30,7 penny für
jede kWh, jetzt soll auf 8,5 gekappt werden - als gute 2/3 ! Das Aus für
jede Kalkulation. Die Branche jammert dagegen und spricht von "Abwürgen in der Geburtsstunde". Ja, ja, Solar ist ne schwere Geburt, schon seit 4 Jahrzehnten und immer noch kein bisschen selbsttragend geworden. Übrigens: Die Ölindustrie wurde in seinen Geburtsstunden nie subventioniert, viel mehr bekämpft, von der Kohlenindustrie.
+++
2.5.- Bin Laden - nur Untote leben länger
- Nun hat man ihn virtuell in völlig unislamischer Tradition ins Meer
geschmissen, nachdem man ihn in seinem Loch so dermaßen verunstaltet
haben muß, daß noch am selben Tage in der Weite der pakistanischen
Steppe ein DNA - Labor seine Identität nachweisen mußte. Dabei hat man
ihn doch angeblich vorher als "Target" (engl.:Ziel) identifiziert... Dafür
hat "Negro" Obama nun erstmal seinen aufgeflogen Photoshop-
Geburtsurkunde aus dem Schußfeld geschafft. Da spielt es keine Rolle,
daß der Untote und Ex- Geschäftspartner von G.W. Bush schon seit Jahren
flach liegt. Kein geringerer als Hardliner Cheney plauderte vor Jahren aus, daß bin Laden von amerikan. Truppen getötet worden sei.... Kein
Wunder, daß man das corpus delicti ganz im Sinne von "gerichtsfester
Beweissicherung" schleunigst absaufen lässt. Genauso schnell, wie man
die mit Thermit behandelten Stahlträger des WTC 2001 zur Beweissicherung
schleunigst in China einschmolz. Damit konnte man zwar nicht belegen,
daß 2 angebliche Flugzeuge gleich 3 Stahlbetongebäude nach kurzen
Schwehlbränden synchron in Freifallgeschwindigkeit auf den eigenen
Grundriß rasten, dafür aber ersatzweise Bin Laden für das Versagen der
NORAD- Übung medial verantwortlich machen können- auch wenn er nie auf
der FBI-Liste als Beschuldigter auftauchte. Nun dürfen alle
Gehirnlosen in der Matrix den neuerlichen Tod feiern, unterwürfige
Staatsoberhäuplinge den Obimbo huldigen und Dummschreiber in den qualitätsfreien Medien kurze Preissenkungen beim Öl als Folge der virtuellen Erscheinung "OBL" herbeifaseln. Blöd nur, daß Öl am Abend ein Jahreshoch erklimmt. Die
wahre Frage ist, was ist geplant? Soll nun die Al-CIAda einen
neuerlichen Vergeltungsschlag gegen den Westen organisieren um vom
Zerfall des Geldsystems abzulenken? Beobachten wir mal, was folgt.
28.4. - Benzinpreise in Deutschland auf Rekordhöhe
- Erstmalig wurde die Rekordmarke aus 2008 übertroffen. Dabei ist BRENT
erst bei 125 $ und nicht beim ATH um die 147 $. Im Gegenteil zu 2008
regt sich keiner mehr groß auf, der Gewöhnungseffekt macht es. Natürlich langen auch die Raffinerien mehr zu als noch vor 3 Jahren und der Staat freut sich über höher Steuern darauf. Wir erfreuen uns ebenso an steigenden bzw. beginnenden Ausschüttungen und höheren Bilanzwerten. Wichtig ist, daß es diesmal keinen Chart-Spike gibt sondern sich der Preis angenehm um die 110 $- WTI-Marke einpegelt. 28.4.- Für PIMCO ist Griechenland pleite
- Die Umschuldung mit einem leichtem Haircut wird kommen. Man wird sie
aber so verpacken müssen, daß man daraus einen späteren Gewinn hinein
fabuliert um die Märkte zu beruhigen. Sicher macht man sich derzeit
schon über solche Modelle Gedanken. Ich bin gespannt auf die Idee. Griechische
Bonds stehen schon bei 25 % Rendite - das ist ganz klarer
Konkursbereich. Diesen bestreitet natürlich die griech. Regierung- also
wird die Pleite 2.0 noch in diesem Jahr kommen. Was wird passieren? Man
flutet dann wieder Geld und der EU-Rettungsfonds wird erhöht. Solange
deswegen noch keiner auf die Straßen geht macht man das Spiel so weiter.
Es wird dann der Euro wieder gegen Dollar abwerten, Gold bekommt
ein neues €-ATH und die Ölerträge aus dem Dollarraum werden wertvoller-
bis zum nächsten Drehpunkt...
28.4. - Reiche setzen Vermögen aufs Spiel
- Wie wird man Millionär? Indem man eine Milliarde verzockt. Gut, der
Spruch hat einen langen Bart, aber ist gerade jetzt aktuell. Vielleicht
bemerkt es der Schreiber des FTD -Artikels auch, sieht er doch die
Immobilieninvestments auch kritisch. Reiche denken in Sachen Geld
nicht viel anders als Otto Normalo. Sie wissen zwar wie man zu Geld
durch Unternehmertum kommt, weniger aber, wie man dieses auch behält.
Wer glaubt, Reiche hätten elitären Zugang zu Top-Investments irrt. Die
geben das - weil modern- in die Hände von "Vermögensverwaltern" und die
gehen in konservative Anleihen, Geldmarktpapiere oder Immos aller Art,
weil sie das kennen und es lange Zeit funktionierte. Jedoch jedes
Investment hat SEINE Zeit und die ändert sich, die Denke der heutigen
Reichengeneration allerdings nicht. Fragen Sie mal nen Millionär nach
dem Ursprung des Geldes. Die wenigsten wissen es. Somit droht bald
Vermögensverfall. Die neuen Reichen kommen entweder durch neue
Geschäftsideen oder konträre Investments zu Vermögen. Dazu gehören Gold,
Silber, Öl und Gas. Da braucht man sich nicht über Renditen zwischen
2,8 bis 3,3 % wie bei Zinshäusern den Kopf zerbrechen, weil man gerade
zu teuer einkauft. +++
27.4.- FED lässt Leitzins unverändert bei Null
- QE geht weiter (Aufkauf von Staatsanleihen), es wird weiter mit
Dollars geflutet, was sonst anderes sollte kommen von einem der sagte,
im Notfall Geld aus dem Heli abzuwerfen. Zumindest kann man sich darauf
verlassen, daß die Inflationierung der Deflation vorgezogen wird. Gut
für EM und Rohstoffe.
+++
26.4. - Interne Investoren-Info: Mit dem Engagement zu dem Operator Pathfinder haben wir einen weiteren ausgezeichneten Netzwerkpartner für komplexe technische Lösungen gefunden. Der Chef, Jerry Wilson, hat ausgezeichnete Kontakte zur University of Oklahoma,
da er selbst in der renomierten Fakultät Öl-Ingenieurwesen dort lehrt.
Damit hat er Zugang zu allen möglichen Spezialisten, technischen
Spezialgeräten, neuen Verfahren und Erfahrungen. Dieses Know How fließt
natürlich genauso in unsere bestehenden wie neuen Projekte mit ein, wie
das von Patty Abney, der Präsidentin der Dallas Geological Society.
26.4. - Euro geht wieder Richtung 1,50 zum Dollar
- Trotz der Konkursverschleppung und erneut drohender Insolvenz von GR,
IRL und PT steigt der Euro gegenüber dem Dollar. Das bedeutet, daß der
Dollar noch stärker abwertet als der Euro. Grundsätzlich sind ja beide
Währungen faul. Daher ist es wichtig immer den Kurs zu Gold oder Öl im
Auge zu behalten, welche die Inflation aller Papierwährungen zeigen. Gut
ist es für neue Investoren, die jetzt zu günstigeren Kaufkursen an die
Projekte kommen. Gut ist es auch für die Bestandsinvestoren, denn der
schlechtere Wechselkurs wird durch viel höhere Ölpreise als kalkuliert
spielend ausgeglichen.
Wir wünschen allen Investoren und Lesern ein sonniges Osterfest.
21.4. - Kapitalverkehrskontrollen beginnen -
Man will Geldabflüsse wegen des bankrotten Finanzsystems beschränken.
Natürlich argumentiert man hier mit dem Wort "Schutzwall". Mit
Vollkaskoargumenten bekommt man jedes die Elite schützendes Gesetz
durch. In meinem Artikel "Devisenkontrollen" schrieb ich schon 2010 darüber wie sowas aussieht. Aus
zuverlässiger Quelle weiß ich, daß daran gearbeitet wird auch den
Zugang zu Direkbeteiligungen im Ausland zu erschweren. Man plant
womöglich ähnliche Bedingungen für den Erwerb von Öl-Direktbeteiligungen
wie in den USA. Dann kommen nur noch die Vermögenderen da ran, also so
ab 150.000€ aufwärts. Der Bestandsinvestor ist aber nicht betroffen. So
wird es unsere Beteiligungen in dieser Form wohl so bald nicht mehr
geben aber wir bereiten für den Fall der Fälle schon Alternativen vor.
20.4. - riesige Energiequelle Schiefergas - schöner richtiger Satz:"ENERGIEKRISEN SIND DAS ERGEBNIS VON »OBERIRDISCHER GEOPOLITIK« UND NICHT ETWA KNAPP WERDENDER ROHSTOFFE." Die
EIA schreibt, daß es in 14 Gebieten außerhalb der USA in über 32
Staaten große förderwürdige (!!!) Gasvorkommen gibt, welche den
Energiebedarf decken kann.Dabei sind Russland oder Indien noch nicht mal
dabei. Man sieht anhand der Bilder, daß die Erde förmlich auf Gas
und Öl schwimmt, diese Stoffe sicherlich in der Tiefe immer neu gebildet
werden. Nur fördern will es der Mensch nicht ausreichend, weil nur mit
Knappheiten genug Geld zu verdienen ist. Aber selbst wenn man heute
damit beginnen würde bräuchte es Jahrzehnte zur Erschließung. Fakt ist,
weder Öl und Gas gehen uns aus. Auch unsere Enkel werden noch in Öl-und
Gasfelder investieren können. Schließlich investiere ich ja nicht die
ganze Kraft in etwas, was es in 20 Jahren nicht mehr geben soll. 20.4. - Jahrestag BP-Ölpest
- Vor einem Jahr explodierte die Deepwater Horizon. Tiefseebohrungen
gibt es bislang weiter allerdings noch keine Neuerschließungen. Die sind
ja bis 2015 ausgesetzt. Zwar gibt und gab es enorme Umweltschäden doch
diese kann die Natur erfahrungsgemäß binnen 5 Jahren alleine regulieren.
Im Gegenteil zu Fukushima ist nichts langfristig durch den
Energieträger Öl kontaminiert oder gar tödlich. Einzig die Wirtschaft
der Region hat darunter gelitten- jedoch nicht ireparabel. Und der Ölpreis ist erwartungsgemäß gestiegen, die Focusierung auf konservative Inlandsfelder ebenso.
+++
19.4. - Ölpreis hat viel mit Spekulation zu tun -
Das ist ja nichts neues, wird aber meist gerne festgestellt, wenn er
neue Höhen erklimmt. Abwärtsspekulation über Shorts wird dagegen kaum
thematisiert. Spekulanten sind nötig, denn sie dienen der
Preisfindung. Das diese aus Profitgier auch übertrieben wird gehört
dazu. Spekulanten müsse aber auch sopphisticated denken wie kalkulieren
und preisen heute schon künftige Knappheiten oder andere Risiken mit
ein. Warum das Geld wirklich ins Öl geht, wird fast nie gesagt:
Inflation und Sachwertabsicherung! Nicht das Öl wird teurer sondern dessen Leitwährung wertloser.
19.4. - S&P ratet USA sanft ab - Erstmal gibt ein zaghaftes Minus bei Bestätigung des Top-Ratings "AAA"
damit die Glaubwürdigkeit von S&P nicht ganz leidet und man es sich
trotzdem nicht mit der Regierung verscherzt.Normalerweise müsste es
nach kaufmännischen Regeln ein "default" geben. Letztlich
entscheiden die Inhaber der Schuldverschreibungen ob sie weiter den USA
Kredit gewähren oder wie PIMCO komplett aus den US-Bonds raus gehen. Auch
die Amerikaner werden sich nach neuen krisenfesten Anlagen umsehen. Wo
Schulden sind sind ja auch andererseits Vermögen. Diese wollen geschützt
sein, wenn die Schuldscheine - man bezeichnet sie auch als Dollar -
wegen Nichteinlösung wertloser werden. Noch ist Zeit dazu. +++
15.4.- ERSTE Bank- Analyst Stöferle: an Öl beteiligen!
- Die ERSTE Bank Österreich ist der Meinung, daß die politischen
Risiken noch nicht im Ölpreis abgebildet werden und geht von weiter
steigender Tendenz aus. Ein Dominoeffekt in der arabischen Region bleibt
weiter wahrscheinlich. Auch Stöferle sieht, daß man beides halten
solle, neben Edelmetallen auch Öl. Bei letzterem rechnet er mit einem
weiteren Aufwärtstrend bis zunächst Mitte des Jahres. Den Durchschnitt
sieht er bei 124 $/bbl. Bzgl. Fukushima sieht er ebenso Erdgas als Profiteur. Hier erwartet er Preise von 7 bis 10 $ in den nächsten 3 Jahren. Nächste
Woche kommt unser neues Projekt, 6 Quellen in Oklahoma und Texas.
Hierbei ist schon die erste Quelle gebohrt und wird zur Produktion hin
bereits komplettiert. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute ist,
daß wir für Europa kaum 50 Mindestanteile haben, wovon schon über die
Hälfte vorreserviert ist. Die Zuteilung erfolgt nach Rang auf der
Warteliste.
+++
14.4.- Goldman Sachs wird pessimistisch für Rohstoffmarkt - GS sah im Frühsommer 2008 den Ölpreis in kürze bei 200 $. Herausgekommen waren 1/3 Jahr später 36 $. Wenn man als "800-Pfund-Gorilla" den
Ölpreis beeinflussen kann, kann man auch einen Hype erzeugen und dann
auf fallende Preise gegen seine Kunden wetten - und gewinnen. Wurde ja
bereits gemacht. Daher sind solche Aussagen von GS immer mit Vorsicht zu
genießen. So wird der Öl-Chef- Analyst von GS, Arjun Murti, mächtiger
als der OPEC-Präsident gehandelt. Er ist aber eher der Chef-
Manipulist. Aufgrund seiner Aussagen sehen einige schon den Beginn
einer Blase. Auch wenn es rein fundamental nicht so ist, handeln die
Marktteilnehmer irrational, rein psychologisch danach.Alle folgen dem
Trend welchen ein Herdentier - hier Murti- vorgibt. Das analytische Problem haben wir nicht, da wir nicht auf Preisdifferenzen spekulieren müssen. 14.4.- Neue Ölquellen für BP und Rosneft
- Beide Konzerne verhandeln seit langem über einen Aktientausch um u.a.
die Reserven hinter Nowaja Semlja gemeinsam zu erschließen. BP ist
schon zur Hälfte am russichen TNK-BP beteiligt, welches der drittgrößte
Ölproduzent Russlands ist. Nun will man endlich mit Rosneft neue
Einnahmequellen erschließen um den USA zuvor zu kommen. An diese könnten
bald die Lizenzen verfallen. Der Kampf um Lizenzen ist nicht
leicht, wenn es um gute Gebiete geht.Ist auch bei uns so. Die Ausdauer
lohnt sich aber - später, nicht gleich- dafür um so mehr. Das muß man
als Neuer erstmal lernen. +++
12.4.- Golfstaaten mit Angst vor Gemeinschaftswährung -
Der geplante Golf-Dinar in der arab. Ölregion gerät ins Wanken. Man
sieht am Euro und der EU die Risiken einer Währungs-Seilschaft. Stürzt
einer ab, müssen alle anderen halten. Da nun zusätzliche Unruhen in
Arabien ein ebenso instabiles Bild entwickeln, könnte das auch eine neue
Gemeinschaftswährung gefährden. Zu den Verzögerungen schreibt die WELT: "Lange
dümpelte das Projekt Golf-Dinar ohne große Fortschritte vor sich hin.
Erst Ende 2000 gaben die GCC-Staatschefs einen Zeitplan in Auftrag. Ein
Jahr später beschlossen sie, ihre jeweiligen Währungen ab Ende 2002 an
den US-Dollar zu koppeln, um untereinander stabile Wechselkurse zu
erhalten. Es dauerte bis 2007, bis sie sich endgültig auf
Konvergenzkriterien einigten. Zu diesem Zeitpunkt gab es aber auch schon
die ersten Rückschläge. Ende 2006 zog sich Oman etwa mangels
Fortschritten aus dem Vorhaben zurück. Kuwait hob 2007 seine
Dollar-Bindung auf und koppelte seinen Dinar an einen Währungskorb, um
sich dem Sog der schwächelnden US-Währung zu entziehen. Erst 2009 wurde
schließlich ein GCC-Währungsrat gegründet, der als Vorläufer einer
gemeinsamen Zentralbank dienen soll." Man rechnet nun mit dem
Start einer Gemeinschaftswährung nicht vor 2015- sofern der Euro bis
dahin nicht als negatives Vorbild zerfallen ist. Hier geht man aber
sicher auch von reiner FIAT- "Deckung" aus. Würde man den Dinar mit
Gold, Öl oder einem Rohstoffkorb hinterlegen, wäre das Geld stabil. Was
juckt eine Goldmünze im Ausland der Regimwechsel des Nachbarlandes. Gold
bleibt Gold und Öl bleibt Öl. Ob die dort soweit denken? Aber etwas
müssen sie tun, sonst sind sie weiter abhängig vom inflationierendem
Dollar. So kann diese revolutionäre Verunsicherung sogar dem Dollar
dienen, schließlich funktioniert diese Leitwährung ja schon Jahrzehnte.
12.4. - E10 in Deutschland vor dem AUS - Da nun auch die Kfz-Werkstätten aus Unsicherheit von E10 abraten kehrt nach dem Kundenboykott nach Aral nun auch Shell zum alten Superbenzin zurück. Das kostet ca. 1,56 €/L. Interessant
ist hier, daß das schon höher ist, als beim Öl-ATH von 2008 (147 $/bbl)
und die Leute trotz 8 ct. höheren Preises wg. der E10-Angst
vorübergehend Super Plus (1,64) ohne Murren tanken. Ölpreise
über 100 $ sind also weltweit akzeptiert und pegeln sich dort ein.
Beruhigend an der Stelle ist die jetzige Öl-Preiskorrektur nach unten.
Am liebsten wäre mir auf diesem Level eine halbjährliche
Seitwärtsbewegung um keine Blase zu bilden....
12.4.- Fukushima auf Tschernobyl-Stufe 7
- Das war den meisten Internetnutzern eh klar, daß das ein Super-GAU
wird. Es wird aber wie schon vorigen Monat bemerkt schlimmer als
Tschernobyl - schleichend. Nun wird auch zugegeben, daß dortige Gebiete
auf Jahrzehnte unbewohnbar werden. Auch die japan. Bevölkerung wird
langsam unruhiger. Es kam wiederholt zu Nachbeben. Die Erde will uns wohl mit aller Macht eine Abfuhr erteilen. Um
die Gesamtbilanz der Kosten des "billigen" Atomstromes zu erstellen,
müssen jetzt auch die Milliarden- oder Billionenabschreibungen durch
dieses Unglück in die Kosten- Nutzen-Rechnung , zzgl. zu den nie
berücksichtigten staatlich subventionierten Endlager-/
Entsorgungskosten. Dann kostet der Atomstrom sicher keine 1,5 ct/kWh mehr sondern 2 €, so wie schon mal ein Forscher errechnet haben will.
+++
11.4. - Biflation- der neue Begriff
- Diesen Zusammenhang von Inflation auf der einen und Deflation auf der
anderen Seite erwähne auch ich immer wieder. Man braucht sich nur das
Geldschöpfungsdiagramm anschauen. Auf der monetativen Oberseite
entsteht das Geld und inflationiert, auf der kreditiven Unterseite
stehen dem Schulden gegenüber, die deflationär sind. Beides bedingt
sich, daher sind reine "Inflationisten" und reine "Deflationisten"
Ideoligieanhänger ausschließlich einer Seite der Geldschöpfung. Das ist
besonders für ideologisch beeinflusste Investoren gefährlich, weil man
sich dadurch oft auf die falsche Assetklasse konzentriert. Wie man sieht, profitieren Ölinvestments von beiden Seiten. Aber da muß man auch erst mal dahinter kommen....
11.4. - IWF warnt vor künftigen Ölknappheitsrisiken -
...und empfiehlt den Ländern sich auf diese veränderten Bedingungen
vorzubereiten.Hier wird vorrangig auf Senkung von Treibstoffverbräuchen
und Ausbau "alternativer Energien" gesetzt. Sich gerade wegen steigender
Preise in diesem Segment zu engagieren kommt als wahre Alternative bei
allen Statements nie vor. Das belässt man subtil in den Händen derer,
welche den Markt beherrschen. Der Peak-Oil ist nur für billiges konventionelles Öl erreicht. Von einem Peak-Gas spricht man hingegen gar nicht. Da
man die Investoren derzeit in die falsche Richtung ( Wind, Bio, Solar)
mit ihren Investments lockt, fehlt natürlich auch das Geld für neue
Öl-und Gasprojekte. Man spekuliert auch lieber auf Preisdifferenzen als
in den echten Sachwert. Der Investitionsrückstau vergrößert sich somit
weiter. Bei uns ist es derzeit umgekehrt, es fehlt an ausreichend
Anteilen bezüglich der Nachfrage. Das Folgeprojekt könnte nach meinen
Informationen daher nur kurzzeitig verfügbar sein, da schon umfangreiche
Vorreservierungen (über 50%) bestehen. +++
8.4.- Belgien droht Shutdown
- Pleite wohin man schaut. Der IWF sieht Belgiens Finanzen als
zweifelhaft an. Zwar geht es Spanien oder Italien nicht weniger gut, da aber dieses "Nicht-Land" (O-Ton EU-Mitglied Nigel Farage) klein genug für den Rettungsschirm ist, wird es zuerst fallen. Ich wette mal darauf. Wobei die Aussage Spaniens keine Hilfen zu brauchen aufgrund dieses bekannten Vorpleitentenors eher dran wäre. Die
Einschläge liegen immer dichter beieinander. 2012 wird sicher spannend-
weniger wegen Nibiru, des Polsprungs oder Mayaprophezeiungen sondern
wegen der Exponentialfunktion. 8.4.- USA droht Shutdown
- Der Staat ist heillos überschuldet. Jetzt drohen 800.000 Beamten
Zwangsbeurlaubung samt Gehaltseinfrierung (das zur gesicherten Armut der
Beamten...). Man kann sich auf keine Einsparungen einigen und morgen
geht das Geld aus. Das gab es schon mehrfach, zuletzt 1996. Krampfhaft
versucht man eine Zwischenfinanzierung zustande zu bringen. Macht es
doch wie die Arnold in Kalifornien- Notgeld ausgeben. Oder geht zu
Helikopter-Ben bei der FED borgen. Ist doch eh schon egal. Der point of
no return ist sowieso überschritten.
8.4.- Diesel teurer - Mais-Benzin auch
- Das EU-Politbüro will bis 2020 die Steuersätze an die Energiedichte
binden. Die Dieselmineralölsteuer würde dann auf 75ct. pro Liter
klettern. Ob man sich im Politbüro einigt ist fraglich. Noch
zweifelhafter ist, daß es die EU samt Euro in 2020 noch gibt. Dafür
gibt es ein Maispreis- AllTimeHigh. Grund: Biokraftstoffe aus Mais. In
den USA werden schon 40% der Ernte dafür genutzt. Das benötigt natürlich
zusätzlichen Kraftstoff für die Felderbewirtschaftung was wieder die
Ölnachfrage steigert und wiederum auf die Benzinpreise umgelegt wird.
Ein schönes perpetuum moblie wird hier geschaffen. Blöd nur, daß dadurch
die Menschen verhungern. Deshalb ist es zu begrüßen, daß man in
Deutschland E10 nicht primär wegen möglicher Motorschäden boykottiert
sondern wegen dem Maispreis.... +++
7.4. - Erdöl als Heilmittel!-
Öl heilt nicht nur lahme Geldbeutel sondern auch den Körper. Wussten
Sie das? Wenn nicht, lesen Sie den Artikel von H.-J. Müllenmeister. So
wurde in alten Zeiten schon das aus dem Stein kommende Petroleum (
griech.: Fels) gegen allerlei Beschwerden und gar gegen Krebs genutzt. "In
den Ölfeldern in aller Welt machte man zudem eine erstaunliche
Beobachtung: Signifikant wenige Arbeiter litten an Hautkrebs. Bei den
Arbeitern in Baku, die regelrecht in Öl baden, zeigte sich überhaupt
kein Fall von Hautkrebs. Ganz zu schweigen von den vielen unterdrückten
Berichten, in denen an Krebs Leidende durch eine Petroleumtherapie
wieder gesund wurden. Petroleum G179 reinigt und entgiftet den
Körper gründlich. Jahrzehntelang stand es sogar im Deutschen
Arzneimittelbuch. Dann wurde in den sechziger Jahren durch Unverstand
der Deutschen Apothekerkommission das Petroleum als Heilmittel verbannt,
angeblich wegen nicht erwiesener Wirkung."
7.4. -Prof. Schwach-Sinn sieht Renten der Deutschen wg. Portugal in Gefahr - Sinnsollte
wissen, daß die Renten über ein Umlagesystem von den Arbeitern zu
denRentnern hin "erzeugt" werden. Aufgebessert wird die Kasse durch die
Ökosteuer-"Rasen für die Rente". Recht hater, daß die Bailouts auch
Deutschland in die Pleite manövrieren.Dienominelle Rente ist dadurch
aber weniger in Gefahr. Die wahre Gefahr für dieRentner ist, daß sie
weiter Ihre 1000 Euro bekommen, diese allerdings durch die
Bailoutinflation bald nur noch fürpaar Semmeln reicht. Auch daß durch die einhergehende Depression samtMassenarbeitslosigkeit die Zahl der Einzahler schwindet. Aber
ober diese Kausalkette gemeint hat bezweifle ich. Sinn hat ja
imGegensatz zu vielen Anderen, nicht mal die 2007er Krise vorher
gesehen. Wenn eraber seine Staatspension und die der Beamten und
Staatsdiener meint hat errecht. Der hat Angst, daß seine BRD pleite
macht und er kein Geld mehr bekommt.
7.4. - erneut schweres Erdbeben in Japan
- Es erreichte im Nordosten von Japan (Krisengebiet) die Stärke 7,4.
Man gab eine Tsunamiwarnung heraus. Aus Fukushima gibt es keine neuen
Erfolgsmeldungen, nachdem das Loch notdürftig verschlossen wurde. Dafür
fiel über Südkorea radioaktiv verseuchter Regen. Die Region kommt nicht zur Ruhe, das wird uns noch Jahre begleiten. PS: Tsunamiwarnung aufgehoben, dafür läuft ein anderes AKW wg. Stromausfall nun auf Notstrom. Das
ist schon eine blöde Redundanz bei den KKW. Jeder größere Erdstoß lässt
die Meiler automatisch runter fahren und der essentielle Strom für die
Kühlpumpen fällt damit aus.
7.4. - EZB erhöht Leitzins um 0,25 % auf 1,25%
- Man will damit eine Stärkung der Wirtschaft sowie der Währung
suggerieren. Der Markt reagierte aber kaum darauf. Ich vermute, man
braucht wieder etwas Spielraum nach unten für die nächste Krise, will
damit aber gleichzeitig der Inflation entgegen wirken. Die
Inflationsrate von 2,6% ist natürlich gelogen. Die echte liegt um die
10%. Letztlich ist das alles nur Wahl zwischen Pest oder Cholera.
Gehen die Zinsen wegen der Inflationsrate noch höher, müssen die
Schuldner für die gestiegenen Zinslasten noch mehr Schulden aufnehmen.
Damit sind nun vor allem Staatsbankrotte vorprogrammiert, was man
vermeiden will. Gehen die Zinsen gegen Null steigt die Inflation
noch stärker und auch hier wird sich wegen "billigem" Geld noch mehr
verschuldet. Es ist als wenn man einen Alkoholiker mit noch mehr Rum
ernüchtern wolle. Es taumelt sich so über die Jahre hin immer schneller
auf. Noch ist es beherrschbar, noch ist auch Zeit sich auf den Knall
vorzubereiten.
7.4.- Portugal ist bankrott
- Nach Irland und Griechenland ist jetzt ein weiteres europäisches
Armenhaus definitiv pleite. Premier Socrates beantragt Stütze. Als
nächstes könnte dann Spanien und Belgien fällig werden. So gehen die
Bailouts in die nächste Runde zu Lasten Deutschlands und der Sparer. Aber
auch ein noch vor Jahren undenkbarer Schuldenschnitt wird jetzt so
offen diskutiert, daß er kommen wird. Bedeutet, die Rettungsgelder kann
man abschreiben und die Anleihen werden in der Art eingefroren, daß man
zwar seine Zinszahlung erhält aber das geliehene Geld nicht mehr zurück
bekommt. Und wenn, dann erst in einem Jahrzehnt mit Abschlägen. Jeder
der Sparbücher hat, Staatsanleihen, Kapitalversicherungen, Festgelder
usw. kann direkt davon betroffen sein, denn deren Zinsen werden meist
aus Bonds generiert. Also raus da.
+++
5.4.- Wieviel Windräder können ein AKW ersetzen? -
theoretisch nach Zahlen braucht es 200 Windmühlen mit 6 MWh
(MegawattSTUNDEN - nicht Megawatt!!) um ein 1,2 GWh-AKW zu ersetzen. Der
Autor ermittelt somit 3400 Mühlen. Dann berechnet er richtig nach
praktisch erbringbarer elektrischer Leistung, daß die 17 AKW
theoretisch mind. 21.000 Mühlen als Ersatz benötigen würden. Das zu
bauen verbraucht die Fläche des Saarlandes. Soweit ist er recht genau.
Dann wirds unsinnig, weil er die anderen "Erneuerbaren" natürlich gemäß
political correctnis schön schreibt. Dabei benötigt man für all diese Anlagen wegen der geringen und unstetigen Energiedichte die gleiche Menge an konventioneller Kraftwerksleistung. Die
Leistung, die weder Sonne noch Wind 1440 Minuten am Tag konstant
bringen kann, muß durch die gleiche Leistung an 1440 Minuten am Tag
vorgehalten werden - eben dann wenn es nachts windstill ist - und sei es
nur an einem Tage im Jahr. Frage: Was kann Kernkraft am umweltschonendsten konstant ersetzen? Gaskraftwerke z. B. Schon bemerkt, daß die wahren Gewinner dieses ganzen grünen Hypes still im Hintergrund schweigen- die Öl- und Gasindustrie. PS: Windenergieverband: "Windkraft kann Atomenergie mühelos ersetzen" -
sorry, ich lach mich gerade schlapp... prüfen Sie doch deshalb bitte
selbst mal den Artikel auf Widersprüche, Plausibilität und
Werbeanzeigenqualtität ....lach mich kaputt....
5.4. - Rückkehr des Rohstoffbooms
- Das ist ungenau. Es ist ein jahrzehntelanger Rohstoff- Zyklus, der
natürlich Konsolidierungsphasen ausbildet. Der kurze Angstknick wegen
Japan ist schon vorbei, denn für einen (eventuellen) Wiederaufbau werden
diese Güter benötigt. Natürlich sorgt auch die weitere Inflation für
Preisauftrieb. Vorreiter ist das energetische Dreierpack: Öl, Gas,
Kohle. BRENT steht heute schon über 122 $ und zieht WTI auf 108 $.
Diesmal kein Blasenchart sondern eher Bodenbildung. Auch Blei wurde teurer, braucht man als Strahlenschutz....
+++
4.4. Fukushima: radioaktives Wasser fließt stärker in Pazifik
- Das Leck im Reaktor bekommt man nicht dicht und so fließt tonnenweise
weiter kontaminiertes Wasser in den Pazifik. Wenn nun ein von Japan
finanziertes russisches Spezialschiff für die Dekontaminierung geliehen
wird, dann ist es alles andere als harmlos, was da ständig rausläuft. Der
"Vorteil" der Strahlungskontamination ist ja, daß die Krankheiten nicht
gleich und bei jedem auftreten. Wer will also in einigen Jahren
beweisen können, daß es radioaktiver Fisch war, der den Krebs
versursachte. Bis dahin denkt keiner mehr an Japan. In diesem
Vergleich ist das BP-Leck vor einem Jahr trotz des Brimboriums darum
harmlos. Sicher ist es eine große Sauerei gewesen aber permanente
Langzeitfolgen wie bei Atomunfällen hat selbst diese BP-Havarie nicht. Noch
unschädlicher ist in diesem Zusammenhang Erdgas.Schlimmstenfalls
explodiert es und löst sich nach Minuten in für die Pflanzen
lebenswichtiges CO2 auf. 4.4. -15 kg Getreide in einer E10 -Tankfüllung - sowie ein Haufen "sekundäres Erdöl". Auch die BILD schlägt sich mal auf die vernünftige Seite und erklärt, daß diese Kraftstoffmischung die Lebensmittel verteuert. Aber
nicht nur diese sondern auch alle anderen Erdöl-Endprodukte. Denn durch
die Biosprit -Landwirtschaft wird wesentlich mehr Öl verbraucht als das
Endprodukt an Energie abgibt. Das erhöht den Ölverbrauch samt Preis -
ebenso wie unnütze Dämmung, Solar -o. Windkraft. Deshalb gibt es gegen
diese "grünen Alternativen" von keiner Partei Kritik. Denn diese sichern
ihre Pfründe durch das FIAT-Money- System, welches durch die
Ölpreisbindung des Dollars eine stetig wachsende Erdölnachfrage
erfordert um den inflationierenden Greenback damit zu absorbieren. Sowas steht aber nicht in BILD da die Systemschreiberlinge davon keine Ahnung haben. +++
2.4. - Bill Engdahl im Interview -
Lesenswertes Interview mit vielen Hintergründen zur Peak-Oil-Theorie
und den globalpolitischen Zusammenhängen des Öl- Dollar-Standards.
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° MÄRZ 2011
31.3. - Prof. Franz Hörman. Staatsbankrott noch heuer
- "Wenn die Bank nur 2 Prozent des Geldes wirklich hat, aber 6 Prozent
Zinsen kassieren darf, hat sie eine Gewinnspanne von 200 Prozent. So
eine Gewinnspanne hat man sonst nur bei Drogenhandel und Prostitution.
Nein Moment, die Erdölwirtschaft hat 800 Prozent." Hier ist
wieder einer, der das Geldsystem versteht und es gut und klar erklären
kann.Das Wissen darum ist unbedingte Grundlage für jedes Investment. Nur
weil die Leute das Ponzi-System der Giralgeldschöpfung nicht verstehen
(wollen) verlieren sie immer. Der der es begreift gewinnt. So gehe ich auch davon aus, daß alle Ölinvestoren das System verstanden haben. Daher : erst Geldsystem begreifen dann investieren! Wer es nicht versteht ist hier fehl am Platze. Deshalb habe ich den Film "Geld als Schuld" (siehe oben) an die Eingangstür diese Seite gelegt. Absolut lesenswertes Interview. 31.3. -Grundwasser bei Fukushima verstrahlt
- Das kommt sicher vom übergelaufenem Wasser der Feuerwehraktionen. Im
schlimmsten Fall hat sich schon ein Teil der Kernschmelze durch das
Containment gefressen. Die Informationen aus Japan sind derart schlecht
und widersprüchlich, daß man keine vernünftige Lage aus der Ferne
beurteilen kann. Derweil will Japan seine Pläne zum Bau neuer AKW
prüfen - eine sofortige generelle Abkehr erscheint aber vielen als
unmöglich. Selbst wenn, dann würde es mehr als 10 Jahre dauern bis die
54 Raktoren, welche 1/3 des Stromes liefern durch Alternativen ersetzt
werden. Noch kann man zum diesbezüglichem Stimmungsbild der Japaner
nichts genaues sagen. Es hängt davon ab, wie sich die "atomare Lage"
weiter entwickelt. +++
29.3. - Paradigmenwechsel: Aktien von Öl, Gas Kohle legen zu
- Allein diese drei Rohstoffe haben das Potential Kernkraft zu
ersetzen. Selbst China stellt jetzt den Ausbau der AKW infrage. Worauf
setzen die als Ersatz? auf Kohle sowie auch Erdgas. Nach Aussagen der Credit Suisse könnte
gar für 30 % der Ausfälle in Japan Erdöl als Substitut einspringen.
Selbst der Neubau von alternativen Energieanlagen wird haufenweise Öl
verbrauchen. Das alles wird die Preise weiter stärken auch wenn das
ganze sicher mehr als ein Jahrzehnt benötigt. Die Zukunft der
Energieversorgung lag und liegt eindeutig weiter bei Öl und Gas. What
else?
29.3. - Luftkrieg in Libyen , Regierungsrücktritt in Syrien - Die USA verwickeln sich immer mehr in den Krieg- ähnlich wie beim Irak. Der
syrische Präsident Assad lässt seine Regierung zurücktreten umd bemerkt
nicht, daß er als die Schlüsselfigur selbst das zur Beruhigung tun
müsste. Da helfen nun auch keine Reformen. Gut möglich, daß sich bei
weiterer Eskalierung in den Ländern auch dort die NATO einmarschiert und
es einen neuen langen Kriegsherd im Nahen Osten gibt. Dazu noch die
Kernschmelze in Fukushima, neue alte Pleitekandidaten in der EU
(Portugal muß wohl als nächstes "gerettet" werden) und weitere
Gelddruckorgien aller Zentralbanken. Wäre das nicht alles für die
Betroffenen so schlimm, könnte man sich über dadurch steigende Erdöl-und
Erdgaspreise freuen. So kann man sich lediglich in der beruhigenden
Gewissheit wiegen, daß man von dem Chaos in der Zukunft nicht auch noch
finanziell stark betroffen sein wird. +++
28.3.- Erklärung gesucht! Als
kritischer Beobachter der Fukushima-Katastrophe sehe ich einen
seltsamen Widerspruch, den ich bislang noch nicht schlüssig klären
konnte. Angeblich sind die Dieselgeneratoren durch einen Tsunami -
oder ggf. eine dadurch entstandene größere Überschwemmung- ausgefallen.
Wenn man sich die Bilder des AKW anschaut sieht man aber gar keine
typischen Tsunamispuren oder Überschwemmungsmuster an den Wänden, z.B.
Keine Pfützen, Wasserlachen , Gerümpel, Schlamm, zerstörte Wälle usw.
welche durch selbst eine 1m hohe Überflutung Spuren hinterlassen würden.
Falls ein Leser Infos oder Bilder zur plausiblen Erklärung hat bitte
mailen. Vielen Dank.
28.3.-Fukushima: Experten gesucht - Nach der Verwirrung am Wochenende um zu hohe Strahlenwerte samt Dementi wird klar, es gibt eine partielle Kernschmelze (Sowas ist tatsächlich auch teilweise möglich!). TEPCO
als Betreiber hat sicher keine allzu falschen Meßwerte abgelesen, nur
waren die so hoch, daß man Panik befürchten musste. Somit wurden diese
nach unten korrigiert. Heute mußte man nun die Ursache für Isotope
eingestehen, welche nur bei Temperaturen im Schmelzbereich der
Brennstäbe (2000 bis 2500 °C) entweichen. Selbst wenn TEPCO falsch
gemessen hätte, wären sie bei dieser Katastrophe wegen Meßfehler völlig
inkompetent, zudem man die Lage im Reaktor nur noch anhand von Meßdaten
eruieren kann. Das nehme ich aber nicht an. Wichtige Lehre wieder mal für alle Katastrophenfälle: Die Regierungen und Verantwortlichen lügen. Daß
sich dort eine Kernschmelze ereignen würde, war uns ja schon zu Beginn
an klar. Doch damit beginnt nun erst das Dilemma. Wer will sich jetzt um
die anderen 5 Blöcke kümmern, wenn man dort wegen tödlicher Strahlung
nicht mehr hin kann? Daher ruft man Frankreich um Hilfe. PS: Hier wird recht verständlich die partielle Kernschmelze beschrieben. +++
26.3.- Ölrausch in Texas
- Wie ich seit der BP-Katastrophe im Golf von Mexico vor 11 Monaten
prognostizierte, beginnt nun der Run auf die konventionellen Ölfelder im
USA-Inland mit unkonventioneller neuer Frac-Technik. Auch Fukushima
beflügelt die Preise für Ölfelder und Beteiligungen daran zusätzlich. Die
FTD berichtet in einem aktuellem Report über das Tagesgeschäft (auch
unserer Agenten) beim Auftreiben lukrativer Felder. Tendenz- es wird
alles immer teurer und gute Produktionen sind nur mit Top-Netzwerken
möglich. Wir haben diese. Lesenswerter Artikel! (Vielen Dank an Leser J.H.) +++
25.3.- hohe Radioaktivität bei 4 Reaktorblöcken
-In mehreren Pfützen ist diese 10.000 mal höher als normal, so daß sich
3 Arbeiter damit verbrannten. Man vermutet deshalb Leckagen im
Abklingbecken oder gar einem Reaktorblock. Desweiteren sollen sich durch
die Meerwasserkühlung tonnenweise Salzablagerungen um die Brennstäbe
gebildet haben - damit die Kühlung erschweren. Irgend was stimmt hier nicht! Also
wenn die Pfützen diese hohe Belastung aus einem undichtem Reaktor
haben, dann ist das entsorgte Meerwasser, welches seinen Kreislauf ja um
die Brennstäbe machte, ebenfalls so hoch kontaminiert. Darüber liest
man aber nichts. Soweit bekannt ist, gibt es bei diesen älteren
Siedewasserreaktoren zur Kühlung der Stäbe keinen Primär-und
Sekundärkreislauf, der das Kühlwasser vom Siedewasser trennt. Die
Pfützen könnten natürlich auch aus den Auffangbecken stammen, welche
durch die Feuerwehraktionen übergelaufen sind. Nur hat dieses Wasser
dann schon solch eine hohe Radiaktivität? Diese kann nur durch eine
beginnende Kernschmelze so hoch ansteigen. Dann wäre auch das Meerwasser
so hoch verseucht. Ohne exakte Informationen zur Lage wird hier alles zur Spekulation. Wahrscheinlich ist die Situation schlimmer als zugegeben. update
26.3. : Heute kam die Meldung, daß das Meerwasser im Ozean eine
1000-fach erhöhte Radioaktivität besitzt- also schmelzen in den
Reaktoren die ersten Kerne. 25.3.- USA schickt Liberty-Dollar-Schöpfer ins Gefängnis
- Angeblich wegen Geldfälschung. Dabei machte er nur das, was in der
US- Verfassung erlaubt ist- durch Edelmetall gedecktes Geld emittieren. Merkwürdig
ist, daß einerseits Bundesstaaten wie Utah Goldgeld einführen wollen,
andererseits solche Aktionen unterbunden werden. In der Regel werden
Personen ermordet, welche das Bankenkartell des privaten Geldes infrage
stellten oder eleminieren wollen - so wie die US-Präsidenten Lincoln,
Garfield oder Kennedy. Aber der Markt wird diesmal eh entscheiden und
Vollgeld früher oder später wieder fordern. Zumindest sollte man
beobachten, wie die Aktion in Utah weiter geht.
+++
Korrektur zum Kommentar "Die wirklicheRevolution im Ölmarkt" vom 23.3. zum Ölverbrauch der Europäer: Diese verbrauchen natürlich nicht 1 Barrel sondern 17 Barrel pro Kopf und Jahr. Sorry für den Tipfehler
24.3. - Libyen geht der Sprit aus - Öl ist nicht alles aber ohne Öl ist alles nichts. Der Benzintanker wird sicher durch die Blockade sein Ziel Tripolis nicht erreichen.Gaddafis Zeit ist gelaufen. Man
sieht hier, wie wichtig autarke Ölversorgung samt autarker
Raffineriekapazität ist. Wobei sicher wäre, daß diese im Krieg als
erstes zerstört wird. Die Felder in Libyen sind allesamt runter
gefahren, die ausländ. Spezialisten geflohen. Es reicht also nicht, Öl
zu besitzen, man muß es auch kompetent aus Kraft des eigenen Volkes
fördern sowie veredeln können. Daran scheitern alle arabische Ölstaaten.
Es waren Europäer und Amerikaner welche den dortigen Ölreichtum erst
entdeckten sowie wirtschaftlich nutzbar machten. Die Araber mußten
Technik samt Personal dafür allesamt importieren. 24.3.- Syrien eröffnet das Feuer - Assad lässt auf Demonstranten feuern, von 100 Toten ist die Rede. Es folgt auch dort das gleiche Szenario. Damit
wird die Revolution nur noch mehr in Gang kommen. Dieser Betonkopf des
jahrzehntelang regierenden Assad-Familienclans hat auch gar nichts
gelernt von den Nachbarländern. Statt die Revolution für sich selbst zu
vereinnahmen entfacht er diese genau damit erst richtig.Dabei hatte der
liberalere Junior Baschar ja sogar das Internet in Syrien erlaubt. Das
bricht ihm das Genick. Die bedeutendsten Rohstoffe des Landes sind- wer hätte das gedacht- Erdöl wie Erdgas. Jedoch schwinden die Vorräte. Das
Fördermaximum war 1995 mit 610.000 bbl/Tag. 2008 waren es nur noch
379.000 bbl. Die Reserven werden auf 2,5 Mrd. Barrel geschätzt. Die
Ölexporte von ca. 150.000 bbl/Tag decken dort ca. 24% der
Staatseinnahmen. An Erdgas wird 22 Mio cbm jährlich gefördert, die
Reserve auf 240 Mrd. cbm geschätzt. Somit ist Syrien nicht DER Kracher,
aber das Revolutionsvorbild schlägt auf Nachbarländer durch. Auch
Syrien wickelt seit 2006 alle Auslandsgeschäfte in Euro statt Dollar ab.
Grund genug, daß auch deshalb die USA hier bald eingreifen könnte. Der Ölpreis steigt unterdessen weiter an. 24.3. - Utah macht Gold zum Zahlungsmittel -
...und zwar jetzt per Parlamentsgesetz offiziell. Dabei müssten die das
gar nicht, denn laut USA-Verfassung ist Gold und Silber ohnehin das
einzig legitime Geld. Immerhin schon 13 weitere Bundesstaaten
beabsichtigen aufgrund des Dollarverfalls das gleiche, einige fordern
die generelle Abschaffung des Dollars respektive der FED (wie der texan.
Republikaner Ron Paul z.B.). Wer also weitere Indizien zu meiner
These benötigt, daß wir bald wieder mit Gold für Öl und Gas bezahlt
werden, kann diese Info wohlwollend zur Kenntnis nehmen.
+++
23.3. - Tunesien, Ägypten, Libyen,Bahrain,Jemen, Syrien und dann die Saudis - Jemen ist in Bezug auf die arab. Ölländer eher zu vernachlässigen, ähnlich wie Bahrain. Allerdings
sind die Risiken für die Instabilität der Region im Jemen am größten.
Die Al-Kaida als virtuelle CIA-Schöpfung ist nicht die wahre Gefahr
sondern der Domino- Effekt erfolgreicher Umstürze. Vielleicht tun
sich die USA keinen Gefallen, wenn sie in Libyen der nächsten Revolution
zum Erfolg verhelfen. Schöpfen doch damit auch saudische Schiiten
Hoffnung auf derartige militärische Hilfe, welche aber nach hinten los
ginge. Der Ölpreis würde wie schon mehrfach beschrieben extrem steigen. Das
ist ein zweischneidiges Schwert. Zu einem würden weltweit mehr Dollar
als Ölabrechnung nachgefragt, was dessen Inflation aufsaugen hilft,
andererseits schaden hohe Ölpreise der Konjunktur. Ginge das langsamer
könnte sich die Wirtschaft daran"gewöhnen". Es bleibt weiter
spannend.Warten wir es ab. 23.3.- Öl für Japan geht nach Südkorea
- Der drittgrößte Ölverbraucher Japan ( Tagesverbrauch 4,42 Mio. bbl)
benötigt derzeit weniger Öl da die Raffineriekapazität bechädigt ist.
Daher geht es nach Südkorea. Was man kaum mitbekam- die Cosmo-Anlage
nahe Tokyo stand ganze 10 Tage in Flammen. Es gäbe für Golf-Öl nach Japan "einen noch nie dagewesenen Rückgang". Jedoch
wird der Preis durch den Kriegszuschlag wegen Libyen aufgefangen und
steigt weiter. Nach n-tv- Informationen rechnet man mit einem 1
1/2-jährigem Ausfall (!!!) von Libyen als Öllieferant - sofern der Krieg schnell beendet wird! Gefragt
wird Schweröl aus Indonesien und zwar als Brennstoff für Ölkraftwerke.
Wie gesagt, Öl und Gas werden neue Substitute für Kernenergie. Japan
hält schon danach Ausschau. Andere werden nachziehen.
23.3.- Japan- Ticker:-
Ölterminal in Tsunami-Region wieder geöffnet, Suzuki muß Fabriken
wieder schließen, Toyota steht weiter still,Radioaktivität in Tokyos
Trinkwasser*, neues Beben bei Fukushima, Rauch über Reaktor 2- erneute
Evakuierung. Die Lage in Japan ist leider alles andere als entspannt
obwohl man versucht entspannt damit umzugehen. Die Kosten der teuersten
Naturkatastrophe aller Zeiten belaufen sich nach unterschiedl.
Schätzungen auf bis zu 300 Mrd. € - ohne mögl. Atom-GAU. Das Geld soll-
wer hätte das gedacht- durch neue Kredite aufgebracht werden. * (Woher kommt diese? Aus dem Grundwasser. Ist etwa doch schon ein Block nach unten durchgeschmolzen?) 23.3. - Die wirkliche Revolution im Ölmarkt
- Die Autoren zeigen u.a. anhand von Nachfragevergleichen sowie dem
Öl-Gold- und Öl-Silber- Ratio die derzeitige Unterbewertung des
Ölpreises über das langjährige Mittel. Westeuropäer verbrauchen im Jahr ca. 17 Barrel,
US-Amerikaner 25 bbl, Chinesen und Inder im Schnitt 1 bis 2 bbl pro
Jahr. Damit ist hier enormer Nachholbedarf bei stagnierenden
Fördermengen. Im Schnitt kostete ein Barrel Öl die letzten 10 Jahre
etwa 3,2 Gramm Gold. Die Hochs 2005 und 2008 forderten gar fast 5 g des
Metalls. Der Ölpreis müsste also zur Erreichung des Durchschnittswertes mind. 146 $ kosten. Sowas ist natürlich für Trader und Spekulanten wichtig. Ölproduzenten verdienen genauso auch bei 105 $/bbl oder 60$/bbl. +++
22.3. - In Fukushima brennt wieder Licht -
Trotz meiner Befürchtungen aufgrund widersprüchlicher Informationen
über die Lage im AKW gibt es zum Glück erste Hoffnung, daß man den
Wettlauf gegen die Zeit gewinnen könnte. Das wichtigste ist der
Strom für die Kühlung, der nun endlich bereit steht. Zwar ist das
Kühlsystem in den Krisenblöcken noch nicht funktionsfähig aber es setzt
sich jetzt Professionalität durch. Unklar ist das neu festgestellte Leck eines Blockes sowie die Temperaturen dort. Das
Auffangbecken mit den Plutonium konnte durch den Einsatz der deutschen
Betonpumpe gefüllt werden. Da trotzdem weiter Radioaktivität austritt
bleibt die Lage nach Bewertung des Atomkraft-Lobbyinstituts der UN, der
in Wien ansässigen IAEA, weiter "sehr ernst". Ebenso
unbekannt ist, ob die Container nicht doch strukturell durch das Beben
beschädigt sind. Alles in allem bleibt die Lage - auch wegen fehlender
Daten- angespannt. Ich hoffe mit all meiner positiven Energie, daß die
Japaner mit einem blauen Auge davon kommen.
22.3 - Jemen und Syrien ante portas
- Jemens Präsident will nach Protesten und ersten Toten darunter
ehestens nach der Wahl 2012 zurück treten und "bietet" zudem Bürgerkrieg
an. In Syrien spitzt sich derweil auch die Lage zu. Wir wissen das ja schon länger, daß es Domino-Day™
auch nach Arabien geschafft hat. Überall der gleiche Spielplan in
variablen Akten und andere Akteuren. Gewinner ist immer der Ölpreis.
22.3.-Irans Weg zum Goldgeld?
- Angeblich wg. Libyen und Japan hat Iran am Goldmarkt ordentlich
zugeschlagen. Das ist aber nicht der Grund, fällt nur in diese
Ereignisse hinein. Iran baut schon seit Jahren seine Dollarreserven
ab und will weg vom Petrodollar. Günstiger Nebeneffekt ist, daß man
Goldbestände im Vergleich zu Dollars o. Dollaranleihen nicht
beschlagnahmen kann (siehe Gaddafis Goldschatz von über 144 Tonnen). Auch
andere Araber stocken ihre Goldbestände auf. Langjährige Leser wissen,
daß man in arab. Ölraum einen Golf- Dinar, welcher Gold -und Öl gedeckt
sein soll einführen will. Auch Libyen wäre da als OPEC-Land dabei. Deshalb
und weil man neben den Ölreserven neue Schuldner für das westliche
Zinssystem braucht, versucht man mit Krieg diese Ziele umzusetzen. Das Ziel-Szenario für Libyen könnte so sein: Krieg
--> Sturz Gaddafis--> Etablierung eines Lakaien (ähnl. Karsai in
Afghanistan) aus der Rebellen- Opposition --> Aufbau einer westl.
Demokratie --> Einführung eines westl. Bankensystems -->
"günstige" westliche Kredite für Wiederaufbau --> Verschuldung der
Bürger wie im Westen. Ob das so klappt bezweifle ich allerdings. Ein Fass WTI-Öl kostet heute schon 2,28 Gramm Gold, BRENT-Öl gar 2,51 g. Soviel wie lange nicht mehr. Öl und Gold sind halt Freunde.
+++
21.3.- Weltbank warnt vor steigenden Rohstoffpreisen
- Das ist uns schon von vorne herein klar gewesen daß der Wiederaufbau
- so er denn schnell dort stattfinden kann- zusätzliche die Öl-und
Gaspreise in die Höhe treibt. Man rechnet mit 5 Jahren für einen
Wiederaufbau mit der Japan alleine fertig werden würde. Nicht
erwähnt wird der nötige Paradigmenwechsel der Stromgewinnung in Japan.
Ich erwarte hier, daß man in Zukunft verstärkt auf Gaskraftwerke setzen
wird. Einen zügigen Atomausstieg kann und wird es aber aus
technischen Gründen der Kernkraftgewinnung weder in Japan noch in
Deustchland geben können. Einerseits fehlt Ersatz, andererseits kokeln
die Brennstäbe in den Brutstätten ohnehin noch Jahrzehnte bis zur
Erschöpfung weiter und geben Hitze ab, welche man dann auch schon in
Verdampfungsenergie zum Antrieb von Dampfturbinen wandeln kann. Einfach
abschalten und die Brennstäbe morgen auf den Müll schmeißen geht eben
mit gespaltenen Atomen nicht. Allerdings kann man langfristig auf neue
AKW verzichten. Außerdem sollte man nicht unterschlagen, daß es auch noch genug mobile AKW gibt: U-Schiffe und Flugzeugträger z.B. .... 21.3.- Angriff auf Libyen -
Am Wochenende wurden mehrere Einsätze der USA, Frankreich und England
gegen Libyen geflogen. Dabei wurde das UN- Mandat überschritten, was
lediglich die Aufrechterhaltung der Flugverbotszone absichert. Aber die
Kriegstreiber mussten natürlich wieder ihre Waffen ausprobieren,
Zivilisten kamen zu Tode. Gaddafi drohte unterdessen Urlaubsflieger
abzuschießen. Die Situation dürfte damit eskalieren, was wohl
beabsichtigt ist. Die "humanitäre Unterstützung" der Revolutionisten ist
lediglich Vorwand, die Erdölversorgung wieder in stabile US-treue
Regierungen zu legen, da nicht sicher war, wer in der libyschen Revolte
gewinnt. Also organisiert man das wie im Irak und läst sich später als
"Befreier" feiern. Der Sieger macht dann die Gesetze und schreibt die
Geschichte passend dazu. So hat man Einfluß auf eine neue Regierung und die Ölexporte. Gleichzeitig ist das eine subtile Warnung für andere Regierung. Natürlich
ist diese völlig unverhältnismäßige Methode mittels Invasion zu
verurteilen und verstößt auch gegen Völkerrecht.Aber das ist denen egal.
Bei Rohstoffinteressen gilt das Recht des Stärkeren. +++
19.3. -dt. Betonpumpe soll Reaktor kühlen
- Gute Idee! Diese Dinger haben einen langen Rüssel und können viel
Wasser bewegen.Sie sollen zunächst das Abklingbecken befüllen.In
Tschernobyl nutzen die das auch. Sie ist auf der Fahrt zum Kraftwerk. Unterdessen
arbeitet der Notstromdiesel von B6 wieder und stabilisiert R5 und R6.
Man benötigt für die Pumpen nach Ausage des dt. Konstrukteurs 4000Volt-
Generatoren. Daran erkennt man, welche Masse an Wasser umgewälzt werden
muß. Seit einer Woche passierte das nur noch eingeschränkt oder gar
nicht. Das Notstromkabel ist zwar vor Ort aber ob es zügig genug
angeschlossen werden kann, die Technik noch funktioniert bleibt unklar.
Teile der Steuerungen sind durch Explosion und Tsunami unbrauchbar.Daher
ensteht Explosionsgefahr. Ein 1,3 Gigawatt-AKW hat eine 4000 mal höher Radioaktivität als die Hiroshima- Bombe (Fukushima- Daiichi hat ca. 4,6 GW Bruttoleistung!!!). Geht
das AKW hoch, verteilt sich die Radioaktivität konzentriert in
Erdbodennähe. Es reicht schon ein strahlender Reaktor, der es unmöglich
macht, die Nachbarreaktoren weiter zu betreiben, da kein Mensch mehr hin
kann/will. Dadurch kann ein Dominoeffekt stehen, welcher nach und
nach die anderen Brüter erfasst,sollte dort die Kühlung der
notwendigerweise herunter gefahrenen Anlagen nicht automatisiert über
Jahre funktionieren. Da der Fallout übers Land zieht, würden durch
Flucht davor auch andere AKW dem Selbstlauf überlassen. Gleichzeitig
fehlt irgendwann mal der nötige Kühlstrom für die Pumpen..... Mehr
brauche ich hier nicht zu schreiben. Es kann sich jeder selbst ausmalen.
Ein Desaster von unvorstellbarer Breitenwirkung wäre das. So was
steht natürlich nicht in der Zeitung. Kenner der Materie wissen es
aber.Das Risiko betrifft mindestens 87 betriebene der bislang in 30
Ländern gebauten 212 AKW. (Liste der AKW weltweit) +++
18.3.-USA und Frankreich drohen Libyen mit Angriff -
Eine Flugverbotszone wurde nun seitens der UN beschlossen. Der bislang
gegen die Revolutionäre siegreiche Diktator sieht sich nun einer
Okkupation gegenüber. Er droht in diesem Falle mit der "Hölle für den Westen". Da auch "andere arabische Länder" mit
beteiligt sein sollen nimmt jetzt die Ausbreitungsgefahr des Konfliktes
überregional zu. Auch hier kommt es zu einer weiteren
Eskalation.Logischerweise hebt das den Ölpreis. Es scheint ein heißes
Wochenende zu werden.... 18.3. -Technische Darstellungen von Fukushima-Reaktor hier - Ein Kohle- oder Erdgaskraftwerk ist definitiv einfacher aufgebaut. Jetzt
sollen erst bis morgen nur Reaktoren 3 und 4 mit Strom versorgt werden.
Es müssen aber auch dort die Pumpen noch funktionieren. Bislang habe
ich noch keine Info gefunden,wo diese stehen und ob sie durch Beben o.
Explosionen beschädigt sind. In dem unterem Kühlring sind sie jedenfalls
nicht dargestellt. Die Zufuhrpumpen zum Kühlring dürften außerhalb des
Blocks liegen. Derweil freut sich das Militär über Treffer des Auffangbeckens mit Wasserwerfern und feiert das Verdampfen des Wassers... +++
17.3. - Beim KOPP-Verlag sind permanent updates von Weltnachrichten zu Fukushima. Fazit: Die Sache ist gelaufen-no way back. Okay,
nehmen wir es wie es kommt. Es hat keinenSinn, wie ein erstarrtes
Kaninchen davor zu verharren. Machen wir uns lieber Gedanken darüber,
wie mit der neuen Lage umzugehen ist. Zur Beruhigung hier schätze ich
ein, daß die seit Jahren durch die Krisenvorsorge bzgl. der Finanzkrise
erfolgten Maßnahmen auch unter diesem Szenario richtig waren.Eine
Strategieänderung ist somit nicht nötig. Die Strahlenbelastung in
Deutschland oder den USA wird keine relevanten gesundheitsgefährdenden
Maße annehmen. So gesehen trifft es uns nur emotional und
ökonomisch.Mehr dazu später. 17.3. - Grafik zur Lage in Fukushima - tagesschau.de
hat dies gut dargestellt. Wer hinter die Technikkulissen schauen kann
erkennt schnell: Da sind 6 paralleleTschernobyl- Szenarien. Und diese
treten ein. In eigener Sache: Es fällt mir sehr schwer hier
Meldungen zu kommentieren, welche uns Öl-und Gasproduzenten als
sekundäre Profiteure aufgrund des Paradigmenwechsels der Stromerzeugung
darstellen. Wir alle würden uns sicher über gute Gewinne freuen, aber
nicht zu diesem Preis. Daher haben Sie bitte Verständnis dafür, daß ich
mich in Anbetracht des kommenden Leides Tausender Menschen damit zurück
halte.Den meisten Lesern dürfte das eh klar sein. Durch die Kenntnis der Materie und von Erlebnissen aus meiner Vergangenheit bin ich da emotional sensibilisierter.
17.3. - Ursache für Japans Untergang- abgekupferter Konstruktionsfehler - Da haben wir es: Weil
man einfach US- Pläne kopierte, die keine Tsunami einplanten, landeten
die Notstromaggregate ebenerdig auf Meereshöhe und sind sofort
abgesoffen. Mein Gott, wie bescheuert muß man sein, daß man im Stammland
der Tsunami jegliche Überflutung von am Meer gelegenen AKW ignoriert
und auch nach Jahren nicht korrigiert ?Wie einfach wäre das gewesen die
Aggregate wie in einem Panzer wasserdicht zu machen. Die bekommen
das jetzt auch nicht mehr hin, alles genau solche Laien und Hampelmänner
im Krisenmanagement. Sorry, hab ich was von Management geschrieben? Die
haben natürlich als Atombomben erfahrenes Land auch keine
Evakuierungspläne für den Ernstfall.Da können Sie sicher sein! Das wird
noch richtig lustig dort - nächste Woche. 17.3. -Es bleiben noch 48 Std. bis zum GAU - Lageeinschätzung Fukushima: Man
kippt wieder vereinzelt Wasser drauf, wie bei einem Waldbrand. Es
verdampft oder zerstäubt vorher. Den Reaktoren im Inneren dient das eh
nicht da eine Betonwand dazwischen dämmend wirkt. Die Kernreaktion geht
weiter und beschleunigt sich - übrigens exponentiell. Lediglich den
offenen Abkühlbecken könnte man etwas Wasser verschaffen sofern es nicht
daneben landet. Die Stromleitung soll erst morgen stehen, auch ein
Notstromaggregat. Fragt sich, wieso man das nicht schon am Samstag
einflog. Mit Strom allein ist das aber noch nicht gerettet. Alle (!!!)
Pumpen müssen auch noch funktionieren, ggf. Notpumpen anschließbar
sein. Ich hoffe man arbeitet parallel daran - mit 50 Hanseln... Warum
die anderen Reaktoren nicht mit Meerwasser geflutet wurden ist auch
unklar. Wie gehts eigentlich den anderen kritischen Reaktoren? Unterdessen flüchten alle Botschaften und Headquarters nach Osaka, der neuen Hauptstadt Japans? PS:
Sind nur noch 20 Hanseln im Himmelfahrtskommnado, mit der
exponentiellen Gefahr geht auch exponentiell die Belegschaft runter.
Übermorgen wird gemeldet, daß nur noch der Gärtner mit ner Gießkanne die
Stäbe kühlt. +++
16.3. -update Japan:
Notstromleitung für Kühlung ins AKW fast fertig - Endlich noch eine gute
Nachricht. Das gibt wieder Hoffnung. Wieso kam die Info über die
Strippenzieher aber nicht früher? Das hätte man sofort während des
Batteriebetriebes herstellen müssen. Sollte die Kernschmelze schon zu
weit fortgeschritten sein ist eine erneute Wasserkühlung eine Bombe.
16.3.- update Japan: US-Militär stellen Hochdruckpumpen bereit. Endlich,
das hätte man schon am Freitag machen müssen. Dazu alles was an mobilem
Notstrom, Blei, Sand ,mobilen Betonwerken, Schutzanzügen, schweres
Räumgerät usw. aufzutreiben ist. Auch die Organisation (straffes
Schichtsystem) muß in militärische Hände, denn das ist schon ein Atomkriegsszenario, da kann man nicht erst lang "demokratische" Entscheidungen auswürfeln. Hier zählt jede Stunde. Also die Russen haben das damals besser gemacht.Da waren insgesamt 600.000 Leute im Einsatz!!!
Auch aus meinen persönl. NVA- Erfahrungen weiß ich, wie man sowas
anpacken muß. Als die DDR 1987 wieder mal in Not war, wurden haufenweise
Truppen (auch ich) in die Braunkohle bei minus 15 % C verheizt, damit
die BKW Strom liefern können. An den Katastrophenwinter 1978/79 kann man
sich auch noch erinnern. Nur heute ist die Lage wesentlich
bedrohlicher. Und die Japse legen ihr Schicksal mal so eben in die Hände von 50 Hanseln. Haben die noch alle Tassen im Schrank?
16.3. - Die Nahostkrise gibts auch noch - Ölpreis von 200 $ mgl.
- Dies sieht auch der russische Finanzminister in Bezug auf die Unruhen
in Bahrain sowie die Japan-Katastrophe. Zwar ging der Ölpreis kurz
zurück, was ich als übliche Panikabverkäufe wg. Japans gesunkenem Bedarf
sehe. Heute steigt er wieder weil die Unruhen in Bahrain ebenso außer
Kontrolle geraten. Im Gefolge des Ölpreises steigt auch der Erdgaspreis
weiter. Erdgas wird künftig viele AKW ersetzen zumindest nach dem day after tomorrow von Japan. Siemens kündigte auch an, Japan in Zukunft beim Aufbau von GKW zu unterstützen.
16.3. -Um welche Dimension es nur in Fukushima geht: In
den Abklingbecken der Reaktoren in Fukushima lagern nach Angaben von
Experten derzeit folgende Mengen an abgebranntem Kernbrennstoff: Reaktor 1: 50 Tonnen, also 292 Brennstäbe Reaktor 2: 81 to, 471 B. Reaktor 3: 88 to, 514 B. Reaktor 4: 135 to, 783 B. Reaktor 5: 142 to, 826 B. Reaktor 6: 151 to, 876 B. Diese
enthalten etwa 1% Plutonium, macht insgesamt 6,5 Tonnen des
radioaktiven Schwermetalls. Die für einen Menschen tödliche Dosis von
Plutonium liegt im zweistelligen Milligramm-Bereich. Die Masse der
Spaltprodukte in Tschernobyl betrug ca. 2 Tonnen. Das ist nur der Abfall dort, Reaktoren zzgl. Jetzt
will man Wasserwerfer der Polizei zur Kühlung einsetzen, der Kaiser
ruft Durchhalteparolen und die statistische Strahlenbelastung wurde
einfach verdoppelt, damit die Arbeiter wieder zurück kommen. Ohne
Worte.... 16.3.- Fukushima außer Kontrolle- alle Leute abgezogen - Ich sage Ihnen, was da jetzt passiert, wenn denen kein Geistesblitz mehr einfällt: Die
sich selbst überlassenen Brennstäbe aller 6 Reaktoren erhitzen das noch
vorhandene Kühlwasser im Behälter, bis dieses entweder per Ventil oder
Überdruckexplosion entweicht.Bei Explosion werden Nachbarblöcke
beschädigt, was den Prozeß beschleunigt.Danach sind die Stäbe
ungekühlter Kernschmelze ausgesetzt, die Steuerstäbe zw. den
Kernbrennelementen womöglich nicht mehr am Platze und die brennen sich
nach unten durch. Die im Abkühlbecken gelagerten alten Stäbe
"fusionieren" ebenso. Sollten die 7 Kernschmelzherde (6 Reaktoren +
Abkühlbecken) den Grundwasserspiegel oder -z.Zt. nicht bekannte-
unterird. Wasserreservoirs treffen explodiert das ganze Gelände wie
mehrere A-Bomben, die dann noch zusätzl. Erdbeben in dieser Region
auslösen könnten.Das hier nicht nur die Luft sondern auch Grundwasser
wie Ozean hochradioaktiv verstrahlt werden ist die größte Bedrohung.
Eine Evakuierung von Tokyo wird durch Panik unmöglich, ganze Landstriche
sterben aus und sich auf Jahrzehnte unbewohnbar. Die einzige Lösung
das dies nicht passiert ist entweder monatelang weiter zu kühlen (techn.
nicht mehr möglich) oder das ganze mit Blei, Sand, Beton zügig
zuzukippen und zusätzlich dabei mit Borsäure beruhigen. Dazu müssten
schnell massenhaft Technik wie lebensmüde Arbeiter vor Ort geschafft
werden. Das sehe ich aber derzeit noch nicht. Schauen Sie sich mal
die Tschernobyl- Dokus an. Dort war zwar eine andere Kerntechnik, aber
auch nur ein leicht zugänglicher Einzelblock, viele unwissende Soldaten/
Bergleute und nicht 7 mögliche Kernschmelzen in unpassierbarer
Umgebung wie keinem Strom. Hätten dort nicht hunderte Kumpel einen
Tunnel für den Unterwasserablaßkanal gegraben- wäre es zum Atompilz
gekommen.
+++
15.3. - Was die Katastrophe für die Weltwirtschaft bedeutet?
- Das ist derzeit noch gar nicht verifizierbar.Das Desaster beginnt
doch erst. Die 6 (oder 12 ?) A-Bomben sind noch nicht komplett
hochgegangen oder entschärft wurden. (Man will jetzt verzweifelt aus der
Luft mit Wasser löschen- völlig lächerlich). Das Beben löst natürlich zunächst überall panikartige Fluchtreflexe aus, auch bei Öl. Das sortiert sich später. Genauso
wie eine weitere Weltrezession dadurch eintreten kann, ist mit dem sog.
Kobe-Effekt in Japan zu rechnen, sofern die zerstörte/ verstrahlte
Region dann noch bewohnbar ist. Ob die Atomkraft jetzt gänzlich
zurückgedreht wird bezweifle ich. Sowas benötigt Jahrzehnte. Daß in
Deutschland sofort 7 AKW abgeschaltet werden ist völlig übertriebener
Aktionismus- ein sog. Streßtest aber okay. Wobei wir wissen, wie sowas
bei Banken abgelaufen ist. 22% ist in Deutschland Atomstrom, in
Frankreich über 86 %. Ob bei einem GAU das AKW 100 km weiter westlich
steht ist also aufgrund der Hauptwindrichtung irrelevant. Es müssten
also auch französ.AKW vom Netz. Das ist unwahrscheinlich. Etwas
Auftrieb wird es bei Solar oder Wind geben, was für ein Substitut auch
bedeutungslos ist. Vom Bau neuer Gaskraftwerken, welche hier 13 %
Erzeugeranteil am Strom haben, redet bislang keiner, wobei diese eine
sehr schnelle Reaktionszeit bei Spitzenlasten haben (Wer einen
Gasherd/-Heizung hat kennt das - nicht anderes ist ein GKW). Der Anteil
an Erdöl an der Stromerzeugung beträgt hier nur 2 %: Egal was gemacht
wird- für alles braucht man Öl oder Gas. Gerade die "Erneuerbaren" mit
ihrer negativen Energiebilanzen treiben ja auch die Preise von Öl. Erste
Bewerter sehen schon eine Steigerung von 0,5 Mio bbl /Tag. Gas - u.
Kohlepreise ziehen auch an.
15.3. - Fukushima-Katastrophe: alte Brennstäbe brodeln jetzt -
Jetzt wird zusätzlich bekannt, daß Brennstäbe im defekten Abkühlbecken
"kochen" , sich selbst entzünden können und ein Reaktor bereits mehrere
metergroße Löcher hat. Im (oder um) Reaktor 4 soll es brennen,
Reaktorgebäude 2 ist explodiert. Der Betreiber hat sein Personal dort
von 750 auf 50 reduziert, die dürften jetzt nur noch unter Vollschutz
arbeiten und später womöglich an Verstrahlung sterben.Auch gab es in der
Gegend ein weiteres Nachbeben mit 6,3. Keine guten Voraussetzungen für
Reperaturen... Auch die von mir hier schon angekündigte
Kontaminierung des Meeres durch den Notkühlkreislauf ist jetzt
eingetreten. Man kann nun jede Hoffnung aufgeben, daß das alles noch in
den Griff zu bekommen ist. Es werden bald die weiteren Reaktoren
hochgehen und die Brennstäbe frei liegen. Die Sache ist somit gelaufen - no more chance. Rette sich wer kann, in Japan. Mittlerweile 12 Reaktoren in Not. -Das sind definitiv zu viele Fronten und "Frontbegradigung" ist wg. der zerstörten Infrastruktur nicht möglich. Ich glaube nicht daß das wie Tschernobyl wird. Es wird viel schlimmer!
+++
14.3. - Saudis okkupieren Bahrain -
In Arabien versucht man alles, die sich weiter ausbreitenden
Revolutionen zu unterdrücken. In Bezug auf eine Golfstaaten-
Sicherheitsallianz (ähnlich der der NATO) sind "Schutz-Truppen" aus
Saudi-Arabien nach Bahrain entsandt worden, was wohl mit Washington
abgestimmt worden sein muß, da die Okkupation nur 2 Tage nach dem
Treffen des US- Verteidigungsministers in Manama stattfindet. Ein
solch kleines Land wie Bahrain scheint also von strategischer und
psycholog. Bedeutung zu sein. Mittlerweile ist ja auch Zeit gewonnen
worden, um Pläne zu stricken diese Revolten in den Griff zu bekommen.
Die Weltlage ist jetzt eh extrem angespannt und ein "Fall" der Saudis
würde den Ölpreis als nächsten Tsunami rollen lassen. Das kann man jetzt
gar nicht gebrauchen also wird mit allen Mitteln gekämpft.
14.3. -Hinweis in eigener Sache: Es gabe einige Fragen zu meiner negativen Beurteilung der Atomlage in Japan sowie zu meiner - im wahrsten Sinne des Wortes - Kernkompetenz: Ich schätze die Lage pragmatisch ein, ohne Rücksicht darauf, ob mir das emotional passt oder nicht. Ich
bin früher sehr gut in Kernphysik ausgebildet worden. Zufälligerweise
zog ich bei den Abschlußprüfungen des Abiturs sowie beim Ing- Studium
in Physik jeweils ein Kernphysikthema. Beide mit der Note 1 bestanden.
(Jetzt hoffe ich zu irren und durch die Prüfung durchzufallen). Als
NVA-Offiziere wurden wir permanent auf einen Kernwaffenkrieg trainiert
und geschult ( incl. Flugdienste unter Vollschutz). Das Fach "Massenvernichtungswaffen - MVW"
wirkte daher nachhaltig aufgrund des dramatischen Eindruckes dieser.
Somit sind mir allerlei Szenarien noch gut im Gedächtnis. Fukushima ist
eine "MVW", welche gezündet wurde. Dabei zähle ich mich nicht als Atomkraftgegner!
PS: Die sehen das auch schon: Der Wind dreht Richtung Tokyo mit Regenwahrscheinlichkeit (atomarer
Fallout) genau zu dem Zeitpunkt, wo die ersten trocken gelegenen
Brennstäbe schmelzen und "ausgasen". Rettet Euch,liebe Japaner! Eure
Regierung will nur eine Panik verhindern, weil die nicht wissen, wie 35
Mio. Leute evakuiert werden können.Die Amis auf dem Carrier hauen auch
schon ab. Die wissen warum -mit A-Bomben haben die so ihre Erfahrung.Das
wird denen zu heiß. Man ist das eine Scheiße....
14.3. - "Was die japanische Wirtschaft braucht, ist ein richtig kräftiges Erdbeben."- Dieses aus der FTD zitierte und im tagesanzeiger
übernommene Zitat eines jap. Regierungsbeamten vor ein paar Monaten
deckt sich mit meiner Einschätzung der wirtschaftspolitischen Situation
in Japan vom Tage des Bebens am 11.3. hier. Auch der 2. Weltkrieg beendete durch die Zerstörungen den Deflationszyklus. Der Rest ist bekannt. Was
benötigt wird sind dann Rohstoffe für den Wiederaufbau. Viele Leute
werden/ haben zwar alles verloren, fangen aber emsig von vorne an und
fragen dann auch Öl/ Gas nach. Auch das zitierte Blatt vergleicht
mit dem Kobe- Effekt. Gleichzeitig stellt es die Vernetzung dar, welche
positive wie negative Transformationen des Bebens weltweit verteilt. So
ist Japan der drittgrößte Ölimporteur. Der bereits vorhergesagte
Energie-Paradigmenwechsel könnte die Ölnachfrage schnell erhöhen, was
preislich derzeit zwar zu einem unpassendem Moment für den
Wirtschaftsaufschwung passiert. Die Öl- und Gaspreise werden weiter
steigen da diese Elemente die einzigen fundamentalen Substitute zur
Stromerzeugung sind. Der nun weiter steigende Hype um alternative
Energien wie Strom und Wind wird die Lücke keinesfalls auch nur
ansatzweise schließen. Sollte Fukushima hochgehen - wovon aus
derzeitig bekannten technischen Infos ausgegangen werden muß- wird Japan
auf "fossile" Energien umschwenken. So makaber es in Anbetracht der
Dramatik ist, aber Öl gewinnt immer. 14.3. Nachbeben in Japan,Reaktorgebäude 3 explodiert
- Nach einem weiteren Nachbeben und einer Wasserstoffexplosion im Block
3 des AKW Fukushima wird die Lage kritischer. Ich beurteile diese jetzt
zunehemend von der atomtechn. Seite als extrem gefährlich. Man
kühlt den Außenbehälter mit Meerwasser, wozu es Strom braucht.Dieser
müsste also dort seit 2 Tagen wieder verfügbar sein. Das Wasser müsste
durch die Pumpen also durch den Reaktor umgewälzt werden können, gelangt
aber bei Beschädigung des inneren Reaktorbehälters kontaminiert (!!!)
direkt in den Pazifik. Wenn es Strom dort gibt, wieso fallen weiter
Kühlsysteme aus? Welche Schäden richteten die Explosionen an? Die Explosion zeigte, daß auch Block 3 die gleichen Merkmale einer beginnenden Kernschmelze aufweist. Außerdem
gelangt womöglich weiterhin permanent Radioaktivität durch
Druckablassen bei weiteren Reaktoren in die Luft. Wenn der Wind morgen
dreht kontaminiert dieser radioaktiver Fluß nach wenigen Stunden den
Großraum Tokyo mit über 30 Mill. Menschen. Eine Massenpanik wird wohl
nur durch Fehlinfo der Regierung verhindert werden. Dafür wird alles
verstrahlt. Wenn man seriösen Atomwissenschaftlern genau zuhört,
dürften die wissen, daß unter diesen Umständen die ganzen Raktoren im
Super-GAU enden werden. Man kann nur hoffen, daß wir hier nicht belogen
werden und man die Lage in den Griff bekommt.
+++
13.3. - Kernschmelzen in Japan - Offenbar sind bereits bei zwei Reaktoren von Fukushima teilweise Kernschmelzen im Gange. Womöglich
gelang es doch mit Meerwasser zu kühlen, wobei es mir ein Rätsel ist,
wie das bei einer durch die Explosion zerstörten Anlageinfrastruktur
sowie keinem Strom möglich sein soll. Auch andere Reaktoren haben
Kühlprobleme. Meiner Beurteilung nach übt sich die japan. Regierung
in Verschleierungstaktik. Hier war und ist zudem eine riesige technische
Sauerei im Gange. Wie kann es sein, daß Notstromaggregate bei einem
am Meer gebautem(!!!) AKW nicht wasserdicht sind, die Batterien aber
noch laufen? Somit hatte man mind. 10 Std. Zeit gehabt die für die
essentielle Kühlung nötigen mobilen Ersatzgeneratoren mittels
Lastenhubschraubern dort hin zu fliegen. Von diesbzgl. Flugbewegungen
hat man aber nichts gehört. Unfassbar: Die Reaktoren überleben das
schwerste Beben womöglich strukturell unbeschadet und der atomare
Super-GAU wird ausgelöst, weil das fehlt, wofür diese AKW gebaut wurden:
Strom. Spätestens seit der ersten Explosion gestern muß klar sein,
daß die Leitungssysteme um den Reaktor defekt sind, eine Kühlung gar
nicht mehr steuerbar ist. Womöglich trifft es jetzt weitere Reaktoren,
dann muß ein Teil Japans evakuiert werden. Morgen werden sicher die Börsen abstürzen und es wird/ muß zu einem Paradigmenwechsel der Energiegewinnung kommen. Mit
Erdgaskraftwerken wäre das nicht passiert. Diese sind nach m.E. das
beste Substitut dafür. In den USA baut man diese GKW schon weiter aus.
Aber man mußte ja unbedingt das böse CO2 verbannen. Dafür hat man jetzt
auf paar Tausend Jahre Cäsium... Für Japan kommt die Einsicht jetzt zu spät.
+++
11.3. - Erdbeben Japan: Preisschub bei Rohstoffen
- So makaber das in Anbetracht der Opfer und Schäden auch klingen mag,
aber solch ein Erdbeben wirkt wie ein Krieg ähnlich eines
Konjunkturprogramms. Das Beben von Kobe 1995 mit Schäden von 100 Mrd $.
wirkte z.B. so. Der Wiederaufbau benötigt eine zusätzliche Menge an
Rohstoffen, deshalb erwarten Analysten jetzt schon dadurch zusätzliche
Preisschübe. Diese können wiederum als Risiko für den
Wirtschaftsaufschwung für den Rest der Welt gelten. Neben den ohnehin
vielen Brennpunkten kommt damit auch für das weltweit am höchsten
verschuldete Japan eine weitere schwer absehbare Herausforderung zu. Für
den Rest der Welt auch, denn irgendwie müssen neue Schuldner dafür her.
Womöglich ist das Beben der Sargnagel für Japans Wirtschaft. Nicht
Griechenland, Irland, Spanien, Portugal o. die USA sondern Nippon hätte
den ersten Staatsbankrott eines hoch entwickelten Industrielandes der
Nachkriegszeit.Aber meistens kommt es diesbezüglich anders als die Logik
vermuten ließe. Der heutige "Tag des Zorns" in Arabien geht auch
medial völlig unter. Außer einigen Schießereien auf eine erste Demo in
S-Arabien gestern sowie neue Proteste im Jemen wird kaum was gemeldet
von dort. 11.3. - Japan: stärkstes Erdbeben seit Aufzeichnung - Mit
8,9 auf der Richerskala und einem bis zu 10 m hohen Tsunami verursacht
das Tiefseebeben bislang Hunderte Tote, Milliarden-Schäden,Stillstand
auch in Tokyo, brennende Raffinerien, und wegen eines Brandes sowie
ausgefallender Kühlung in zwei AKW die Ausrufung des atomaren
Notstandes. Die befürchtete Tsunamiwelle, welche über den Pazifik mit
ca. 700km/h raste, hatte trotz großräumigen Alarms bislang keine
maßgeblichen Überschwemmungen im Ostpazifik verursacht. Der Nikkei
stürzte zwar ab, der Dow Jones erholte sich jedoch recht schnell, weil
sich zur Stunde zeigt, daß man trotz vieler Toter und enormer Schäden
womöglich noch glimpflich im Verhältnis zur Stärke des Bebens davon
gekommen sei. Beurteilungen der Auswirkungen auf die japanische- und
Weltwirtschaft sind derzeit -naturgemäß wg. mangelner Daten- noch nicht
möglich. Wir übermitteln auch unser Beileid den Verbliebenen und
wünschen Kraft die Folgen der Naturkatastrophe zu beseitigen.
11.3. - Die ERSTE BANK hat wieder einen Spezial-Report Öl 2011 rausgebracht- hier ein inhaltl. Abriss (1.Teil): -Entwicklung
Öl und Gas in 2010unbefriedigend im Vgl. zu anderen Rohstoffen, daher
Entwicklungspotential in 2011. Der Ölpreis korrelierte rechtgenau mit
dem Geldmengenwachstum (Inflation) durch QE 1 u. QE 2.
WeitererPreistreiber ist Zurückhaltung der OPEC, die nicht wie
angekündigt bei 100$ dieFörderung erhöhte,das nä. Treffen ist erst im
Juni. Es wird bis dahin weitererPreisauftrieb erwartet. -Man geht von
Flächenbrand in Arabien aus, derÖlpreis daher politisch höher gehandelt
wird.AuchWahlen im April in Nigeria könnten erneut zu Sabotage an
Pipelines dort führen. -HoherSpread zw. hochwertigem WTI und BRENT
wird politisch an den arab. Unruhen dereuropäischen Hauptlieferanten
begründet. Zudem ist der US-Markt derzeitausreichend versorgt. -Zweifelan Erholung der Weltwirtschaft wg. fallendem Baltic Dry Index, Aufschwung ehervon Inflation getrieben. -NachJeffRubins
Theorie, war hoher Ölpreiis mehrfach Krisenauslöser, was
sichwiederholen könne, da Öl weder nominell noch inflationsbereinigt
günstigsei.(Die Korrelation zur Exponente des Geldmengenwachsums wird
hier aberübersehen – Anm. T.G.) -lt. IEAwurde 2010 4,1% des Welt-BIP
für Ölausgegeben. Bleibt der Preis über 100$ werden es 5% sein, bei
120$ 6 % bei 150$7,5%. 5% wird als rezessionskritische Grenze
betrachtet. Daher erwartet mandann Fördermengenerhöhungen, die aber wg.
mangelnder OPEC-Disziplin schon voneinigen Förderländern stattfindet. - lt.IEA kostet die neue Erschließung eines Barrels Öl in Saudi-Arabien schon bis75$, bei der OPEC gar über 100 $ - Diegroßen iran. Reserven sind in kaum explorierten Feldern weiter unter der Erdebei Abwärtstrend der Förderung - DieNicht-OPEC- Förderung stieg 2010 leicht um 2,2%, Spitzenreiter ist Russland - USAkonnte Produktion durch Fracing erstmals seit 23 Jahren steigern, im Best-Casebis 2015 gar bis 20% möglich -
Brasilien:konventionellesÖl weitgehend ausgebeutet. Wirtschaftliche
Off-Shore- Förderung (z.B.Tupi-Feld) in bis 8km Tiefe fraglich,
Prod.-kosten bei mind. 60$/bbl - Staatskonzerneweltweit auf
Vormarsch. Die privaten Exxon,Chevron, BP u. Royal Dutch machennur 3%
der Weltöl/gasförderung aus. Nationale Konzerne haben 80% der
Reserven,Rest Joint-Ventures - Technik:Improved Oil Recovery auf
Vormarsch (Wasser-o. Gaseinleitung,Flutungsprogramme), ebenso Frac- und
Horizontalbohrtechnik.In USA schon 12%- Anteil - PeakOil:
Fördermaximum bei konventionellem Öl demnächst tatsächlich bald
erreichtobwohl 95% der Investoren dieses erst in 2030 sehen.Sehr
differenzierte Aussagen.
+++ 10.3. - PIMCO schmeist alle US- Bonds raus
- Das ist eigentlich eine Art Super-Gau, denn damit attestiert der
weltgrößte Anleihenhalter der USA defacto ein Bankrott-Rating. Das ist
das Eine, das Andere ist wie gewöhnlich bei Lemmingen der Domino-Effekt,
indem andere -orientiert am Bond-Guru - in Zugzwang kommen und
nachäffen. Wer kauft den Mist ab? China und die FED würde ich tippen. China
weil sie als Hauptexporteur bei einer bankrotten USA den wichtigsten
Kunden verlieren und die FED weil das Volumen ganz einfach zu groß ist
um es durch Einzelne zu stemmen. Vielleicht dreht man es noch den
Deutschen in irgend welchen Konstrukten an. Wenn die "Staatsanleihe USA"
hören geht denen doch einer ab. Die Investmentbildung ist hier eh kaum
vorhanden und alles wo "Staat" drauf steht muß ja sicher sein. Wäre
doch ein Anlagetipp für Versicherungen. Die kaufen sich das dann
gegenseitig zu virtuellen Preisen ab und schon ist wie bei den CDO, SIV,
CDS, MBS usw. ein "Marktwert" geschaffen. Das Kreislaufprinzip
hatte ja schon 2009 erstaunlich gut funktioniert - keiner redet mehr
davon, clever nicht wahr? Fällt auch keinem auf. So jedenfalls würde ich
das machen.... Ist wie bei einem Penny-Stock: Kaum bietet einer
einen Dollar und schon rauschen alle Aktien auf diesen Wert. Und den
Dollar kann man doch organisieren, er bezahlt sich später von selber. Ja, so funktioniert dieser "Markt" - leider. +++
9.3. - Bye,bye, Petro-Dollar
- 40 Jahre lang ging ein großer Teil der arabisch-afrikan.
Petrodollareinnahmen als Investition in den Westen. Durch die Unruhen
wird das kippen, man braucht das Geld im eigenem Lande um z.B.
Nahrungsmittel zu subventionieren. Diese mögliche
Investitionszurückhaltung wird der westl. Industrie schaden was
zwangsläufig die Aktienkurse drücken muß. Wir werden sehen, ob sich in
den Ölstaaten ein geldpolitischer Protektionismus bildet. Letztlich
wird man sich auch vom Dollar trennen müssen wenn dieser weiter
zerfällt. Wie sich das tatsächlich entwickelt ist schwer zu sagen. Eine
Möglichkeit wäre auch, daß es für das Geldsystem neue Nachschuldner in
der arab. Welt geben könnte. Schließlich sind die Staatsverschuldungen
dort nur ein Bruchteil der westl. Länder. Neues Verschuldungspotential,
getarnt als "demokratische Entwicklungshilfe", wäre also da. Dann kehrt
der Dollar diesmal als Kreditschuld dorthin zurück. Das ist aber
abhängig von den neuen Machtverhältnissen, die derzeit unklar sind.
Werden diese "demokratisiert" geht das Schuldenspiel dort weiter.
Wertige dingliche Sicherheiten hätte man ja dafür - Öl und Gas. Als Hochfinanz würde ich das so planen.
+++
8.3. - Rockefeller reichster Unternehmer aller Zeiten-
Obwohl ich diesem Typen moralisch recht kritisch gegenüber stehe, so
hat er beeindruckendes erreicht. Nicht nur daß sein Vermögen von 1913
lt. Forbes heute 318 Mrd. $ entspräche. Damit ist Erdöl das einträglichste Geschäft aller Zeiten. Auch
die heute vielfach kopierte Idee ( vgl. Kaffeeautomaten, Drucker) den
Leuten spottbillig Öllampen zu verkaufen um danach am standardisiertem "Standard-Oil"
zu verdienen, prägt sein Clan bis heute - über seinen Abkömmling David
auch mittels der Bilderberger - die westliche Geschichte.
8.3. - E10- Diktatur an der Zapfsäule
- Über E10 steht ja derzeit genug begrüßenswert kritisches in der
Presse (übrigens steigt natürlich mit dem Derivat - in der Gesamtbilanz -
der Rohölverbrauch). Daher hier ein Querblick: Trotz
Höchstständen beim Spritpreis an der Tankstelle ist es dem Verbraucher
weiterhin nicht zu teuer auf Super auszuweichen. Somit hat sich der
Kunde schon an das gehoben Preisniveau gewöhnt obwohl wir noch gar keine
Allzeithochs beim Rohöl haben. Die Schmerzgrenze wanderte in den
letzten Jahren schrittweise weiter nach oben obwohl Öl vor 2 Jahren
gerade mal 40 $ kostete. Derzeit haben wir Spritpreise wie September
2008 zum Öl-ATH. Nur dieses Hoch ist bei BRENT noch 26 % entfernt, bei WTI 40% ! 8.3. - USA haben künstlichen Diesel entwickelt, der nur 13 ct/ Liter kosten soll
- Klingt schön wird aber nichts. Weder Politik noch Mineralöllobby
haben daran Interesse, sofern er überhaupt massenhaft einführbar wäre.Es
bedarf auch hier u.a. einer großen Infrastruktur. Wenn schon dieses
unsinnige E10-Derivat berechtigte Befürchtungen erweckt, was passiert
dann erst bei "künstlichem" Diesel? Die Glaubwürdigkeit ist mit E10
für alle anderen Experimente erstmal dahin. Selbst wenn der Sprit so
günstig wäre, gäbe es dann genau so einen Börsenhandel mit
Preisspekulationen sowie neue Steuern dafür. Für Erdöl wäre es auch
keine Konkurrenz. Dazu müsste das weltweit umgesetzt werden können.
Zudem ist Erdöl sowie Erdgas noch für zig tausend andere Anwendungen
nötig. Noch was: Für die Herstellung eines synthetischen Stoffes
bedarf es auch Energie. Energie kann nie gewonnen werden, nur gewandelt
(Energieerhaltungssatz).Woher soll diese kommen? Erdöl? (Dank an Leser R.E. für den Tip) 8.3.- OPEC will Fördermenge noch nicht erhöhen -
Warum auch? Der "faire Preis für die OPEC" ist bei 100 $ und derzeit
sieht das Kartell lediglich spekulative Übertreibungen, welche zurück
kommen können. Die Versorgungslage der Welt ist ebenso stabil - noch
zumindest. Denn was will man tun, wenn wirklich Saudi-Arabien teilweise
ausfällt? So wird erstmal beraten, das ließ den Preis schon mal etwas
fallen. So schlecht ist ein höherer Ölpreis rein marktwirtschaftlich ja
auch nicht. Es macht die nötigen Investitionen attraktiver, was später
wieder dämpfend wirkt. Außerdem gibt es gar keine Alternative zu einem
höheren Preis, will man den Weltölbedarf langfristig sichern. Dazu muß
mehr und tiefer gebohrt werden und die Kosten steigen mit der Tiefe
exponentiell. Sollte es aber Probleme mit den Saudis geben, dann sieht Bob Chapman gar 500 $ /bbl. Das halte ich aber für übertrieben. +++ 7.3. - Das Ölzeitalter - Der wahre Motor der Geschichte des 20. Jh.- Spannender aktueller Film - über youtube, 1 1/2 Std. (Archiviert in Öl- Wissen)
7.3. - Freitag ist Domino -Day in Arabien -
Der "Tag der Wut" wird weltweit in allen Medien angekündigt. Damit gibt
es natürlich auf die saudische und arabische Bevölkerung einen
Zugzwang. Die federführenden Schiiten beherrschen als Bewohner das
Öl dort. Wenn die Hälfte der schiit. Öl-Arbeiter streiken hat das Folgen
auf die Versorgung - und den Preis! Der geht schon kontinuierlich hoch deswegen.
7.3. - Preise für Öl und Gold auf neuer Rekordmarke - Die USA will das Anzapfen der Ölreserven wegen Libyen. Dort wird man sich jetzt auf das Ende des billigen Öls aus dem Ausland einstellen müssen. Interessant
ist, daß die Asiaten recht gelassen bzgl. der Versorgungslage
reagieren. In Südkorea will man keine Reserven anzapfen.Auch Deutschland
sieht derzeit keinen Anlaß dafür. Jetzt wird es sich rächen, daß
man in den Staaten nicht rechtzeitig für ausreichend Ölautarkie gesorgt
hat. Den heimischen Ölproduzenten wird man dort nochmal die Füße küssen. 7.3. - Utah will Gold und Silber als Zahlungsmittel einführen -
Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafür und andere US- Staaten
sollen folgen. Sehr schön! Dann bekommen wir in Zukunft für flüssiges
Gold metallenes Gold statt Papier.(Dank an Leser M.S.)
+++
4.3.- Ölmärkte erwarten demnächst viele neue Kriege
- Interessanter Artikel von Udo Ulfkotte zu den ganzen Brandherden.
Auch im kaspischen und aserbaidschanischem Raum geht es los. Offiziell
noch nicht bestätigte Infos berichten heute von Demos in Saudi-Arabien.
Hier eine Karte von Oil`s next danger zones aus Kanada.
+++
3.3.- Öl- Rally könnte Lebensmittel verteuern
- Natürlich werden Lebensmittel teurer, auch durch den Ölpreis. Die
Ursache ist die Inflation der Währungen sowie auch Spekulationen. Die Situation hatten wir ja schon 2008, damals ging Reis durch die Decke samt Unruhen in der Dritten Welt. Ein
wesentlicher Faktor ist der Biosprit. Man verbrennt Lebensmittel als
Treibstoff. Der Gewinn durch die landwirtschaftlichen Grundprodukte
dafür ist höher als beim reinen Lebensmittelanbau und so gehen
essentielle Wirtschaftsflächen für Nahrung verloren. Das treibt den
Preis. Das Ergebnis sehe wir gerade bei E10. Man glaubt(e)
ernsthaft, daß Biosprit Erdöl ersetzen könne. Dabei benötigt man in der
Summe wesentlich mehr Öl um Biosprit herzustellen.
Ganz nebenbei sind nun auch die Verbraucher wegen möglicher
Motorschäden durch E10 verunsichert, boykottieren diesen, so daß man
jetzt die Einführung dieses unsinnigen Derivates stoppt. Auch hier leben wir in Schilda. +++
2.3. -IEA will strategische Ölreserven anzapfen
- Man beobachte den Markt stündlich(! ! !) und will notfalls 2 Mio.
bbl/Tag auf den Markt werfen um die Preisspitze abzufangen. Was? Jetzt schon? Wir sind gerade mal bei 100 $ WTI-Preis. Das war noch gestern der faire Preis bei Öl! Wo ist da die Spitze? Wieso tat man das nicht 2008 wo Öl auf 147 $ ging? Die in der Ölindustrie und den OPEC-Ländern gelagerten Reserven reichen um den Markt 2 Jahre lang mit tgl. 2 Mio. Barrel zusätzlich zu versorgen. Man hat ca. 1,46 Mrd. Barrel in Reserve. Fraglich ob die im worst case auch verfügbar sind. Wenn
man also jetzt schon damit aus der Deckung kommt muß was
schwerwiegenderes im Busch liegen. Die erwarten also den "Fall" von
Saudi-Arabien.
2.3. - Märkte zittern vor neuem Ölschock
- Die Gefahr des drohenden Aufstandes in Saudi-Arabien ist
allgegenwärtig. Nicht nur der Öpreisanstieg sondern auch der von
Edelmetallen wird dafür verantwortlich gemacht. Nichts gegen EM, aber
bei diesen sehe ich nicht die Ursache in Arabien.Eher die drohende
Pleite Portugals samt neuer Geldtender treibt die Metalle auf neue
Hochs. Hoch kommt auch das Öl wenn es so weiter geht. Wenn der Preis
wg. Libyen, welches 3% der Ölreserven fördert, ca. 10 Dollar nach oben
geht, was macht er erst, wenn es das Land mit 20 % der
Weltförderkapazität betrifft? Keiner außer die Saudis haben als lender of last resort
die Möglichkeit adhoc Engpässe auszugleichen. Jetzt fördert das Land 1
Mio. bbl Kompensationsöl, hat also noch 3 Mio. bbl /Tag in Reserve.
Dennoch ist der Markt nicht überzeugt davon, daß sich die Lage dadurch
verbessert. 150 - 220 $ /bbl werden beim "Fall" Saudi-Arabiens schon
gehandelt. Warten wir den 11. März ab. +++
1.3.-Ist jetzt schon Saudi-Arabien dran? - Börsenindex bricht ein- Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Weil
ein Geistlicher, der die konstitutionelle Monarchie will, verhaftet
wurde, bricht der saudische Aktienindex 8% ein und panische Händler
befürchten daraufhin die Ausbreitung der Unruhen auf den weltgrößten
Öllieferanten. So sensibel ist der Ölmarkt. Die kurze Erholungspause des Preises dürfte damit schon vorbei sein. 1.3. - Erste Tiefseebohrung seit Ölpest im Golf v.Mexico
- Südlich von Louisiana gehts wieder in 2000 m Tiefe. Das sind
erschlossene Felder. Die Neuerkundungen wurden ja bis 2015 ausgesetzt.
Wobei ich in Anbetracht der unsicheren Lage auf dem Markt erwarte, daß
auch dieses Bohrverbot bald gekippt wird.
28.2. - Unruhen in Oman- Ölanleger verunsichert - Oman fördert ca. 900.000 bbl/Tag und gehört nicht der OPEC an.Nun sind fast alle vollzählig. Fehlen noch Katar, die Emirate und Saudi-Arabien. Derweil
organisiert die OPEC Marktberuhigung.Der weltgrößte Ölkonzern ARAMCO
hat die Ausfälle kompensiert.Trotzdem prognostiziert man einen neuen
Preisschub. Dafür weiterhin verantwortlich ist der spekulative
"Angstmodus". Wie erwartet sind für die Preisanstiege maßgeblich
Hedge-Fonds schuld.
28.2. -Spanien: Tempolimit wegen Ölkrise -
Ölkrise? Wo? Weder ist derzeit zu wenig Ölim System noch der Preis
explodiert. Was sagen die erst, wenn es eine richtigeÖlkrise mit 200 $
pro Faß und Rationierungen gibt? DieGeschwindigkeitsbegrenzung von
120 auf 110 kmh ist reiner Aktionismus. Die 3 %Einsparung verfeuert
China in einer Stunde. Dabei hatte ja das erste Tempolimit1973 unter
Franco auch nichts gebracht. Oder ist Öl etwa seit dem billigergeworden,
die Nachfrage gesunken? Zapateroagiert hier wie ein Diktator. Gar die
Opposition bezeichnet das schon als"sowjetische Entscheidung". 28.2. –Netzüberlastung durch Windräder
– Jetzt droht sogar schon techn. Blackout, weilmehr Windstrom erzeugt,
als verbraucht wird, das Netz dauerüberlastet ist. Man bereitetschon mal
die grünen Erzeuger darauf vor, dass nicht nur Solar- sondern
auchWindkraftanlagen einfach abgeschaltet werden. Hervorragender Grund
ohneEingriff in den Bestandsschutz der Subvention jene auf diese Art
zurück zufahren. Windkraft muß per Gesetz immer eingespeißt werden.
So könnte mandas wg. höherer Gewalt damiteinschränken. Ohne Einnahmen
gibt’s dann auch den kaufmännisch-kalkulatorischen Blackout der
Finanzierung. DasParadoxon hier ist, dass man bei Überkapazitäten
jetzt schon Abnehmer dafürbezahlt, dass sie den Strom beziehen-
negativer Strompreis. Ab 30m/sec Wind, stellen sich die Anlagen alleine
ab. Hier wird dann binnen einerStunde die Leistung zweier AKW benötigt
-ein großer Reservekraftwerkspark istnötig. Zudem hat man gerade in
Ostdeutschland soviel Überlast, dass deshalb dieNetze vor dem
Zusammenbruch stehen, man also dann gar keinen Strom mehrbekommt. Was
für ein Schildbürgertum
+++
26.2 - Nachmacheffekt wirkt: Aufruf zu Protesten in Katar und Saudi-Arabien - Erwartungsgemäß gehts weiter. Jetzt sind die nächsten dran. Wie es geht wurde im letzten Monat gelernt und der gewende-halste
Westen steht ja sogar hinter der sog."Jasmin-Revolution" (Sanktionen,
Konteneinfrierung usw.).Warum das also nicht auch dort wagen. Und los
gehts - ab 11. März.
26.2. - Iraks größte Ölraffinerie nach Anschlag geschlossen
- Es gab einen Bombenanschlag und diese Meldung wird auch am Montag
wieder wie ne Bombe im Markt einschlagen. Es wird buchstäblich Öl ins
Feuer gegossen. Nicht weil damit adhoc die Versorgungslage der Welt
gefährdet ist (Irak exportiert eh kein Benzin), sondern weil dies Ängste
vor Nachahmern in den Krisenregionen auslöst. Die Lagen in Ägypten ,
Bahrain, Algerien, Jemen, Tunesien usw. werden auch immer instabiler und
chaotischer. Wenn einer der Parteien die jeweilige Entwicklung im Land
nicht wohl gesonnen ist, wird Öl als Geisel genommen.Da braut sich eine
brenzlige Mischung zusammen...
26.2. -WELT: Droht Deutschland jetzt der ökonomische Stillstand? - Na das hat aber lange gedauert, Herr Eckert, bis Sie bemerkt haben, was ich in meinem Artikel zum Öl-Dollar-Standard und Ölkrise vor
2 Wochen schon beschrieb. Einige Passagen daraus waren sicher hilfreich
wie man erkennt- auch für den Springer- Verlag. Wenn Sie hier in meiner
Sammlung schon fleißig mitlesen sollten Sie Ihrem Infopool etwas mehr Fairness im gegenseitigem Umgang miteinander empfehlen, okay?
+++
25.2. - Saudis wollen Ölrallye stoppen ?- Die Saudis sind bereit, die libyschen Ausfälle zu kompensieren. Es werden z.Zt. zwei Varianten diskutiert: a) saudische Lieferung nach Europa aufstocken b) afrikan. Öl für Asien soll nach Europa umgeleitet werden, saudisches Öl ersetzt dann die Lieferung für Asien. Ursache dafür ist, daß die europ. Raffinerien höheren Bedarf an hochwertigerem afrikan. Öl haben, welches jetzt fehlt. Weiterhin
sind die Zahlen über der tatsächlichen Ausfälle unklar. Miitlerweile
reicht die Spanne von 400.000 bis 1,2 Mio bbl/Tag. Solche Verunsicherung ist jedoch nicht tauglich um den Preisanstieg zu stoppen. Bei Problemen durch Revolten in Saudi-Arabien und dem Iran werde jetzt schon Ölpreise zwischen 150 bis 220 Dollar gehandelt. Man
hat aber Sorge, daß bei einem zu schnellem Anstieg des Preises dieser
wie 2008/2009 dramatisch einbrechen könnte. So ist eine übertriebene
Rallye auch nicht im Interesse der Förderländer. Das wird den Spekulaten
aber egal sein. Diesmal wird dann BRENT die treibende Marke sein, da
die CFTC den WTI-Handel wg. der 2008er Rallye mehr reguliert.
+++
24.2. - Produktionsausfall in Libyen steigt - Nach heutigen Schätzungen seitens Commerzbank-Research
sollen 400.000 bbl /Tag weniger gefördert werden, vorgestern waren es
nur 100.000 weniger. 1/4 der Produktion des Landes fehlt daher. Wichtiger
Hinweis ist, daß libysches Öl hochwertiger ist, als das eventuelle
Substitut der Saudis. Gutes schwefelarmes Öl, wie unser WTI, lässt sich
billiger verarbeiten. In den USA ist die Lage nach Aussage des API
noch entspannt, auch wenn die Vorräte in Cushing geringer sind als
erwartet.Das ist dem Preis aber egal, kommen doch schon neue Botschaften aus Saudi-Arabien. Im Königreich sind für den 11. Mai Proteste angekündigt. Wenn
es dort richtig los geht, geht es richtig rund. Dann haben wir die
1973er Ölkrise 2.0 und Öl rast auf 200 $. Das sieht auch Jim Rogers
schon kommen. update: Ria Novosti meldet
in Bezug auf den ital. Konzern Eni, daß sich die Tagesölproduktion
schon um 75 % auf nunmehr nur noch 400.000 bbl verringert habe.
24.2. - Experten warnen vor dramatischen Ölengpässen - Daß die Händler eine Ausweitung der Krise "befürchten" ist ja klar. Denn damit treiben sie ja die Preise und ihre Gewinne hoch. Nun hat sich auch Goldman Sachs dazu gemeldet. Die warnen gar schon vor Rationierungen. Panikmache treibt den Markt. Mal sehen, ob die Goldmänner "was wussten" und schon rechtzeitig positionierten.
24.2. - Gaddafi befahl Zerstörung der Mittelmehr-Pipeline
- Eine Quelle innerhalb des Gaddafi-Regimes berichtete darüber.
Sicherheitsdienste sollen den Befehl erhalten haben, mehrere
Ölpipelines zum Mittelmeer zu sprengen.Jetzt ist er wahrlich wahnsinnig
geworden. Ob es aber stimmt und getan wird ist noch offen. Als
preistreibendes Gerücht taugt es allemal. WTI 103, BRENT 119 $ - So
schnell kann es gehen.
+++
23.2- Ölpreisverdoppelung auf 220 $/bbl nicht ungewöhnlich - zerohedge.com sieht es ebenso und vergleicht die Lage mit der vor 10 Jahren.In den 7 Golfkriegsmonaten sprangen die Preise um über 130% - nichts neues also. Der Preis kam zwar zurück, pegelte sich aber weit oberhalb der Ausgangslage ein. Sie werden noch froh sein, Ölbeteiligungen zu 60$-Szenarien gekauft zu haben. 2008 hatten ältere Bestandsquellen bei 130$ Ölpreis bis 160% p.a. ausgeschüttet!
23.2. - Es geht los: PIMCO warnt vor Ölpreisexplosion-
Jetzt rasseln die Meldungen - Ölpreis im Focus der Welt. Das wird
massenhaft Spekulanten anziehen, die sich an der Rallye beteiligen
wollen. Stellen Sie sich also schon mal auf ein Brechen des Allzeithochs
noch in diesem Jahr ein. PIMCO ist der größte Bondhalter mit
weltweitem Einfluß sowie entsprechender Aussagereputation. An solchen
orientieren sich die Spekulantennasen. Ölinvestoren freut Euch- Eure
Zeit kommt noch. Für alle Felder im Aufbaustatus steigt währenddessen
natürlich der Bilanzwert. Schade, daß es dafür keine Charts gibt.
23.2. - Gaddafi will Ölanlagen sprengen lassen - Time Magazin berichtete auf eine Quelle der CIA hin, daß der Irre sowas vorhaben könne. Das
meine ich damit, Öl als Geisel oder Waffe zu benutzen. Auch einige
Stämme sollen das vorhaben.Jedoch ist flächendeckende Sabotage eher
unwahrscheinlich, denn damit kappen beide Lager ihre Haupteinnahmen.
Aber drohen samt einem Einzelexample kann man damit schon mal. Es
wird aber sicher unter den Stämmen im Machtvakuum nach Gaddafi zu
blutigen Verteilungskämpfen um diese Einnahmen kommen. Der Markt kann
das sicher ausgleichen, jedoch regiert dann die Angst den Markt, was die
Preise weiter steigen lässt. Die Russen erwarten gar gute 10 Jahre
währende Unruhen in Arabien- durchaus möglich. Und dann ist ja
noch die steigende Inflation, sind die Spekulanten, welche sowas nutzen,
ist die weiter steigende Asiennachfrage wie auch der steigende
Investitionsrückstau bei Neuerschließungen. So dramatisch das alles ist, so hervorragend ist die Investitionslage im Erdöl-und Erdgasbereich gleichzeitig.
23.2. IEA sieht Wachstum durch höhere Ölpreise bedroht- Wirklich? Noch
müssen die Reserven nicht angetastet werden. Libyens Tagesproduktion
sank aktuell wegen der Lage dort um gerade mal 100.000 bbl. Sowas kann
die OPEC spielend ausgleichen.Die Förderelastizität liegt um die 6
Mio.bbl. Diese müsste die OPEC aber nun aus einer früheren Ankündigungen
frei lassen. Wurde doch eine Fördermengenerhöhung ab 100 $ bbl. im
letzen Jahr mehrfach angekündigt. Das wird man wohl jetzt bewußt
vergessen haben, wo doch schöne Gründe für weitere Preisanstiege auf
evtl. 120 $ stattfinden. So begründet man heute,daß der Markt gut
versorgt sei und kein Handlungsbedarf besteht.Auf solche
Preisverteidiger kann man sich verlassen! Auch 150 $ macht der Wirtschaft noch nicht den Garaus, sahen wir 2008. Die
Gefahr geht ja auch nicht davon aus sondern von der künftigen
politischen Konstellation in den bisherigen stabilen Förderländern des
afrikan.-arab. Raumes. Keiner kann sagen, wer dort wie an die Macht
kommt und inwieweit die USA eingreifen wollen/werden/können. Keiner kann
sagen, daß nicht Ölfelder brennen oder welche Währung man dafür haben
will und wann die Explorationen weiter gehen. Unsicherheit ist auch immer ein guter Grund für höhere Preise - Risikoaufschlag eben. BRENT liegt heute bei 111$ , WTI bei 100 $
23.2.
- Unser aktuelles Projekt ist verkauft. Die Krisenlage sorgte dafür.
Evtl. kann es noch zu Rückläufern nicht beanspruchter Reservierungen
kommen. Interessenten bitte übers Kontaktformular auf die Warteliste
setzen lassen. Das nächste Projekt erwarten wir im April.
+++
22.2. -Ölpreisrallye als Vorbote für höhere Inflation
- Der Wirt der "Staats"-Commerzbank J.Krämer verwechselt wieder mal
Ursache mit Wirkung. Tatsächlich ist es die Teuerungsrate, welche bei
120 $ anvisierter Ölpreis-Marke steigt. Im gleichem Atemzug rechnet
Krämer mit einer anziehenden Teuerung. Die Inflation erzeugt die Teuerung mit, Herr Krämer. Und solche "Experten" regieren das Geld- ohje.... Aber recht hat er- es wird alles teurer!
22.2.- Bedroht Libyen die weltweite Ölversorgung? - Der Markt glaubt das zumindest, ob der chaotischen Situation. Ein
Land alleine kann schon Preisturbulenzen auslösen, mehrere in
"Solidargemeinschaft" tatsächlich die Ölversorgung beeinträchtigen ( 5%
oder 4,4 Mio. bbl/Tag reichen dafür, Libyen fördert tgl.ca. 1,8 Mio.bbl)
. Allerdings nicht gleich, weil es ja noch genug strategische Reserven
gibt (in Europa für etwa 4 Monate). Zwar ziehen die Ölkonzerne
zunächst die Leute ab und der erste lib. Stammesfürst drohte nun doch
die Ölversorgung des Westens zu unterbinden aber das alles hebt
lediglich aktuell den Preis. Das wiederum käme dann den
Ersatzlieferanten zugute - den Saudis, Venezuela oder den Emiraten. Öl
wird es noch weiterhin überall geben, halt nur zu höheren Preisen. Der
Investitionsrückstau kommt erst später zum tragen- auch durch höhere
Preise. Trotzdem sieht man, wie wichtig es ist in Ländern zu
investieren, welche einigermaßen stabil sind. Kaum gibts Unsicherheit,
flüchtet man. Eben sehr sensibel das System , denn die Firmen wollen ja
auch streßlose Gewinne machen. Was aber zusätzlich treibt ist die
Inflation, welche gerade überlagert wird.Das ist manchem gar nicht so
unrecht da es jetzt "geeignete" Schuldige gibt.
22.2. - The Telepraph: Ölschock wg.Libyen
- Ambrose Evans-Pritchard schreibt, daß die Revolutionen heute
schlimmere Auswirkungen haben werden als 1979 die Iran-Krise, weil es
jetzt die ganze Ölregion trifft und nicht nur ein Land. BP,Statoil, Total u.a. evakuieren Ihre Leute bereits. Dennoch will BP bei der Erschließung dort weitermachen - fragt sich nur wann? Die
OPEC sagt, daß sie wenn nötig zu einer Produktionserhöhung fähig ist,
der Markt aber aktuell ausreichend versorgt sei und somit keiner
Steigerung bedarf. Der Markt zweifelt aber weiter an der Lieferfähigkeit Saudi-Arabiens. So sind die Kreditausfallversicherungen CDS für das Land schon sprunghaft gestiegen. Das Entscheidende aber ist : Die IEA ermittelte, daß zur stabilen Ölversorgung bis 2030 insgesamt 30 Billionen $ nötig sind, also ca. 1,5 Bio./Jahr. Derzeit ist das nicht mal 1/3 dieser Summe. Das wird noch richtig lustig....
+++
21.2. -WTI-Öl geht heute senkrecht hoch- auf 98 $ mit fast 9% Tagesplus - selten aber heiß. Wg. Presidents-Day- Feiertag ist das Chart-Widgets offensichtlich stehen geblieben
21.2. - WELT: Dämonische Dollar beflügeln die arabische Revolution - Bravo Herr Eckert.So ist es! Abgesehen davon, daß Öl kein fossiler Rohstoff ist (das lernen Sie aber auch noch), steht was wahres im Springerblatt: Die
Verursacher der Revolten sitzen bei der satanischen FED in Amerika.
Durch deren Geldschwämme verteuern sich zuerst Rohstoffe, am
dramatischsten hier für arme Länder die Lebensmittel. Gleichzeitig
springen Spekulanten auf die Spirale auf, die sich damit umso schneller
dreht. Und die gehen auch in Öl, den bedeutendsten Einzelrohstoff der
Welt, ohne den die Landwirtschaft auch nicht auskommt. Ja, die Zinsen
müssten ob der steigenden Inflation gemäß Lehrbuch jetzt eigentlich
hoch. Doch das ist das Paradoxon- es würde sofort in den Crash münden. So wird er zunächst auf die 3. Welt projeziert und kommt von dort dann auf uns zu. Später, dafür aber mit Gewissheit.
21.2.- Libyen treibt Ölpreis
- Wie im letztem Aufsatz von mir beschrieben ist es logische Folge, daß
bei den ausufernden Revolten der Ölpreis steigt. Libyen ist für Europas
Ölimporte essentiell, gar Deutschlands dritt größter Importeur. Deshalb
geht BRENT auf 105 und zieht den WTI- Terminkontrakt auf 95 $ mit
(+6%). Al Dschasira berichtete unterdessen, daß die Öl-Förderung durch einen Streik in einem libyschen Gebiet lahmgelegt sei. Nimmt man jetzt wie erwartet das Öl als Geisel? Immerhin
exportiert das Land ca. 1 Mio. bbl am Tag. Hier erkennt man, wie
sensibel das Ölsystem ist. Geringste Reduktionen treiben sofort den
Preis. Das ist erst der Anfang, lediglich ein Revoltenaufschlag. Ernst
wird es mit Kriegsaufschlag. Dann steigt Öl mit 20 $ + X am Tag. Es gibt da noch eine Gefahr: In
unsicheren Ländern investiert man nicht. Die großen Multis wie BP
ziehen sich gerade dort zurück. Das vergrößert den ohnehin schon
dramatischen Investitionsrückstau bei der weltweiten Erschließung neuer
Öl-u. Gasfelder. PS: Die Ölpreisanzeige über das Widget hat eine Störung. Ihr ist bei der Rallye sicher übel geworden...
21.2. - Libyen: Bürgerkriegswarnung
- Gaddafi hat offenbar gelernt unsd sendet ausländ. Milizen gegen das
Volk, weil er wohl seiner Polizei und Armee nicht traut, trotz des
Statements seines Sohnes. Jetzt verspricht der Sohn- Nachfolger
auch Reformen ... wie die anderen schon gestürzten Herrscher. Das Volk
wird das aber nicht davon abhalten, den Diktator zu stürzen. Der point
of no return ist durch das Massaker ebenfalls überschritten. Der Mann warnt noch vor einem Bürgerkrieg, der den Ölreichtum des Landes verbrennen könne. Das OPEC-Land verfügt über reiche Erdöl-und Erdgasreserven, die ca. 70 % des BIP ausmachen. Der gestiegene Ölpreis erlaubte daher auch dort erste Reformen zu beschleunigen.
21.2. - Jim Rogers: "Ich erkenne Blasen, das hier ist definitiv keine" - ...und bezieht sich dabei auf die Rohstoffe, wovon viele 40% unter Höchststand lägen. Interessante Aussage zur Ethik: "Unethisch?
Ich sag Ihnen mal was. In Indien bringen sich Farmer um, weil sie nicht
von ihren Einnahmen leben können. Weltweit schuften Bauern zwölf
Stunden und mehr am Tag in der heißen Sonne, nur damit Sie in Hamburg
Ihr billiges Bier trinken können. Das ist unethisch." Die Preise müssen also steigen, damit die Leute was verdienen und reinvestieren, was bei lumpigen Gewinnen nicht passiert. Ist
bei Erdölinvestments auch so. Ist der Ölpreis zu niedrig, investiert
keiner, was die Angebotssituation später verschärft und dann den Preis
blasenhaft hochtreibt.
+++
17.2. - Frage: Wieso brauchen Sie eigentlich das Fremdkapital hier für Ihre Ölquellen? Antwort:
Wenn EIN Investorein Vermögen von 1 Mio $ hat, so kann er dafür
vielleicht eine einzigeÖlquelle kaufen. Recht riskant, wenn diese zu
wenig abwirft, oder? Also braucht man mehrere Quellen um das Risiko
zudiversifizieren, denn bei Erweiterungsbohrungen können ca. 10 bis 15
%schief gehen, was völlig normal wäre. Außerdem bekommt man
dabeinatürlich ordentliche Rabatte bei den Bohrteams , Logistik -
undAusrüstern der Felder, wenn man statt einer 10 Quellen organisiert. Daher
ist es besser, wenn unser Millionär sich an 10 Projektenmit jeweils nur
10 % beteiligt und die anderen Beteiligungsinvestorengenau das gleiche
tun. Man braucht also noch 9 Mitstreiter. Resultat: Gesamtvolumen wären 10 Mio $, man hat 10 Quellen fürÖlund
Gas aus verschiedenenGebieten, welche die Auschüttungen glätten helfen.
Mal ist Gas oben ,mal Öl usw. Außerdem bestellt man nicht einen Pump-
Jack für 50.000Dollar sondern 10 Stück für 30.000. Sowas schlägtordentlich positiv zu Buche.
17.2."Der große Knall kommt noch" - So deutlich titulierte das gestrige Handelsblatt. Ja, die Ruhe ist trügerisch - wir sind im Auge des Hurricans. Erste
Vermögensverwalter sehen also auch den nötigen offiziellen Bankrott
Griechenlands samt nötiger Umschuldung, besser eines Schuldenschnitts.
Wenn der kommt - und daß muß er- gehts in die 2. Runde der größten
Krise. Da hängt dann eine ganze Dominokette von Banken und Versicherern
dran, die damit völlig unter Wasser stehen würden. Aber der
Einfallsreichtum der Banker und Politiker ist groß, das Desinteresse der
Bevölkerung allerdings auch - noch. So kann sich das alles hinziehen.
17.2. - Tote in Bahrain
- Es geht schon los mit dem üblichen Szenario. Nächste Woche dürften
noch massigere Protese dort stattfinden. Derweil versucht man in den
Nachbarkönigreichen durch Zensur die ganzen Revolutionen zu
verheimlichen. Das war mal- jetzt gibts Internet, die größte
Medienrevolution seit Gutenbergs Buchdruck.
+++
16.2. - Venezuela hortet Ölreserven
- 296,5 Mrd. bbl soll das Land besitzen und damit mehr als
Saudi-Arabien haben, damit der neue Weltmeister- so man Chavez`Regierung
glauben kann. Ich galube eher man bringt sich in Bezug auf den
arabischen Revolutionsherd ins Gespräch als Reservekanister der
Weltwirtschaft. Das Geld oder die Naturalien für Öl verschmähen die dort
auch nicht. Die Menge würde rein theoretisch für 9 Jahre
Weltölversorgung reichen - sofern sie das Licht der Welt erblickt
hat...und das kann dauern....
16.2. - Lybien und Bahrain - Flächenbrand setzt sich fort
- Überall das gleiche Muster. Proteste- erste Tote dabei- schärfere
Proteste mit Polizeigewalt- noch massigere Proteste - Militär versucht
zu beruhigen- Dauerdemos- Militär verbündet sich mit Volk - Sturz des
Herrschers - Militärregierung - unsichere Machtverhältnisse.... So
oder ähnlich wird das jetz weiter laufen. Und überall ist Öl unter dem
Protestboden, welches gut als Geisel und Waffe benutzt werden kann....
++++
15.2.- Frage: Warum ist schlechteres BRENT-Öl billiger als hochwertigstes WTI-Öl ? Antwort: Die Differenz ist schon einzigartig. WTI bei 85 $ , BRENT bei 102 $ - also 20% mehr. Der Grund ist der Prognostizierte. Durch
die CFTC- Vorgaben zur Eindämmung der Spekulation aufgrund der
positiven wie negativen Ölpreis-Schocks 2008 bis 2009 sind die werten
Herren Spekulanten in ein neues Browser-Fenster abgewandert - ins
intransparente Europa nach London. Da wird es bald Krawall in den USA
geben, weil das Geld im Ausland gemacht wird und die CFTC wird die
Regeln wieder lockern müssen um die Trader zu halten und zurück zu
holen. Tja , scheiß Wettbewerb eben....
15.2. - Ölrausch in Canada durch steigende Preise und Chinas Hunger - must read ! Da
ist sie schon wieder, die Angst. Die Angst vor dem Ausufern der arab.
Revolten sowie der Wikileaks-Depeschen über ARAMCO, daß unterm arab.
Sande 40 % weniger (förderwürdiges) Öl ist als angenommen. "Das hat in der Energiewirtschaft für ein Beben gesorgt", schreibt Makus Gärtner im Artikel. Diese
"Beben" sage ich seit Jahren voraus. Auch die Kanadier haben Angst, daß
sie nicht mehr genug zum Saufen bekommen- für Ihre Motoren. Daher wird
auch dort die Inlandsproduktion zur strategischen Komponente. Die Chinesen sehen das ebenso und kaufen sich gleich mal für Milliarden in Ölsand ein, denn wer das Öl hat macht den Preis. So
will z.B. Chinas führender Energiekonzern in den nä. 10 Jahren 60 Mrd.$
für den Ausbau der weltweiten Förderinfrastruktur ausgeben, um den
eigenen Durst zu stillen.Ein Beispiel von vielen. Dumm nur, daß die ihre Schätze alle an die Chinesen verkaufen, damit ensteht neue Abhängigkeit. Interessant ist hierbei, daß auch die US- Versorgung seitens des kanad. Nachbarn sukzessive trocken gelegt wird.
Sogar der kanad. Notenbank-Chef ruft auf, diese einseitige US-
Lieferkette zu durchbrechen und lieber an China zu liefern. Eine
Mega-Pipeline wird dafür schon gebaut. Das wird noch einen richtigen Drill-Boom in den Staaten geben, um diese Differenzen auszugleichen. Investitionsregel
Nr. 1: Man muß dort investieren, wo die Nachfrage am größten, das
Angebot aber am geringsten ist ! Das ist in den USA ! Gut für den, der dann schon dabei ist. (vielen Dank an Leser M.R.)
15.2. - Suez-Kanal blockiert - Schiffshavarie
- Die wichtige Wasserstraße auf der knapp 8 % der Waren schippern, ist
seit heute 8.00 Uhr gesperrt. Ich hoffe man hat nicht meinen Artikel
gelesen und gleich mal ausprobiert, wie der Markt reagiert...... Nach ersten Meldungen soll sich ein asiatischer Frachter festgefahren haben und 4 Schlepper sind dabei ihn rauszuziehen. Ist
insoweit belanglos für den Markt, da hier keine Absicht unterstellt
werden kann, außerdem die Supertanker ums Kap fahren müssen. Der Kanal
sollte daher morgen wieder frei sein. Kritisch wird es erst, wenn man
den Seeweg aus politischen Gründen als Geisel nimmt.Das ist derzeit
aber nicht absehbar.
+++
14.2.- Öl-Dollar-Standard und Ölkrise Durch was ist der Dollar tatsächlichgedeckt? Gab es geheime Pläne zur Einführung desPetro-Dollars? Welche Ursache hatte die Ölkrise 1973tatsächlich ? Welche Ursache hat die bevorstehendeÖlkrise? Wie wirken sich die arabischen Revolutionenauf uns aus? Gibt es Angriffspläne aufSaudi-Arabien? Warum ist es wahrscheinlich, daß eine Ölkrisedurch Saudi-Arabien den Ölpreis auf 200 bis 300 Dollarschießt? Das und mehr erfahren Sie in meinem neuenAufsatz
+++
11.2. -Mubarak nach 18 Protesttagen zurückgetreten -Jubel
in Ägypten. Nach der gestrigen Betonkopfrede von Erich Honecker-
Mubarak hat ihn nun offensichtlich das Militär zum Rücktritt gezwungen,
sonst hätte das Volk den Palast gestürmt.Herzlichen Glückwunsch Ägypten.
Alles erinnert sehr an die Zeit der Wende im Herbst 1989. Das ist
nun binnen kurzer Zeit das zweite Volk, was alte arabische Herrscher
beseitigte. Das wird jetzt auf alle umliegenden Länder als
funktionierendes Beispiel durchschlagen. Es werden sich völlig neue
Machtkonstellationen bilden, die heute noch nicht absehbar sind. Bekannt
ist, daß man in Saudi-.Arabien nervös wird. Verunsichert ist zudem der
ganze Westen. Allein Merkels Statement von heute Abend klang wie die
eines verunsicherten Schulkindes. Schließlich hatte man die ganze Bande
jahrzehntelang protegiert und die Veränderungen brechen auf die westl.
Regierungen völlig unvorbereitet herein. Dabei wird die größte
Sorge sein, ob die neuen Herrschaftsverhältnisse die gleichen
Bedingungen für billiges Öl bieten, wie jahrzehntelang die Alten. Warten
wir also nun auf die 3. Revolution in Arabien und schauen, wo was
kommt. Der Preis für BRENT- Öl gab aufgrund der Nachrichten heute
deutlich nach, weil die Sorge um eine mögliche Schließung des Suezkanals
abflaute. Gut zu erkennen, wie Öl als Krisenindikator reagiert. Kurze
Verschnaufpaues also.
+++
9.2.- Solarförderung wird stärker gekürzt - durch das Merkmal "Überlastung" - Daß neue Anlagen drastisch "absubventioniert" werden, prognostizierte und berichtete ich ja schon jahrelang. Gespannt
war ich auf die Idee, wie man bestehenden Anlagen trotz
Bestandsschutzes an den Kragen will. Stammleser wissen, daß ich die
Möglichkeit der steuerlichen "Liebhaberei" samt Wegfall der zu
subventionierenden Geschäftsgrundlage wg. Unrentabilität
"vorgeschlagen" habe. Nun gibts was besseres und noch drastischers: Man will die PV-Anlagen bei Überlastung einfach vom Netz nehmen. Tolle Idee, muß ich zugeben. Der
Begriff und die Legitimation des Überlastungsstatus ist natürlich
völlig untransparent und dehnbar. Damit wird bei "Überlastung" nicht nur
der Subventionsanteil gespart sondern der Betreiber verdient damit
gleich gar keinen Cent mehr. Also Solarschafe, stellen Sie sich schon mal auf Dauerüberlastung ein - in Ihrem Geldbeutel und beim Kreditfinanzierer.
+++
8.2. - Billiges Benzin für weniger als 0,30 €/L entwickelt ? - Okay, nichts gegen Wettbewerb und Fortschritt ! Nur wo ist das geheime Gemisch? Aus
welchen unerschöpflichen Stoffen (Wasser, Sand, Luft oder gar Erdöl ?)
wird es hergestellt? Wo ist das Patent angemeldet, wie die Patentnummer ?
Wo ist die weltweite Infrastruktur dafür? Wo sind die weltweit
unterstützenden Lobbygruppen? Wo kann ich das Zeug schon kaufen? Mit
Geheimnissen ist noch nie ein Markt aufgemischt worden nur mit
praktischen Beweisen. Solange diese fehlen, ist das noch kein ernst zu
nehmender Konkurrent geschweige denn ein Investment. Der Stoff müsste
ja immerhin Mio. Barrel am Tag ersetzen - weltweit wohlgemerkt. Selbst
bei Freigabe der Patente und unter Annahme, daß diese Technologie nicht
durch die Ölmultis aufgekauft wird, würden Jahrzehnte vergehen bis es Öl
als Grundstoff für Benzin halbwegs substituieren würde. Wenn Sie
billiges Benzi haben wollen, müssen Sie investieren- in Erdöl! Dann
haben Sie in einigen Jahren den Treibstoff umsonst. Würde nur ein Teil
der in Papierwerte (Bonds, Sparbücher usw.) angelegten Gelder der Bürger
in solche wertschöpfenden Investments gehen, gäbe es auch mehr Öl zu
besseren Preisen. Darüberhinaus gibt ja noch 30.000 Anwendungen für Erdöl (Erdgas nicht vergessen) - auch in 50 Jahren noch!!! (Vielen Dank an die Leser R.E. und R.F.)
+++
7.2. - Hier hat noch jemand Angst: Clinton beruft ausserordentliche Große Botschaftersitzung ein - AP teilt mit, daß es eine noch nie dagewesene Großsitzung der internat. Botschafter in den USA gibt. Clinton würde also gern erfahren, wie die Botschafter die Situation in den Ländern im Jahre 2011 sehen. Befürchtet man jetzt, daß das Importöl gegen grüne Papierschnipsel versiegen könnte? Wäre gar nicht so schlecht für die amerikan. Ölproduzenten, auf die man dann verstärkt zurückgreifen müsste. Den US-Ölprotektionismus prognostiziere ich deshalb auch schon seit längerem.
7.2.- dt. Volkswirte warnen vor weiterem Ölpreisanstieg - Ab 120 $ /bbl sehen sie negative Auswirkungen auf die dt. Konjunktur. Das derzeitige Preisniveau sei aber verkraftbar. Also sind noch 20 % Luft nach oben. Warnen
können diese Wirte gern, aber gegen die Inflation, die Angebots-
Nachfragesituation sowie eine mögliche Ölkrise sind auch sie machtlos.
Statt zu warnen, wäre es besser Alternativen aufzuzeigen. Das dürfen sie
aber nicht, weil es ihr System beträfe. Den Marktteilnehmern ist das eh Wurscht, die wetten schon weiter gegen die ölhaltigen Golfstaaten, die Kreditausfallderivate CDS auf Staatsanleihen einiger arab. Länder verteuern sich gerade. Dahinter
könnte die Befürchtung stehen, daß im Falle revolutionärer Zustände die
Einnahmen wg. Öllieferengpässen schrumpfen und somit die Bonität der
Länder verschlechtern.
7.2. - Angst vor neuer Ölkrise - ...und WELT-Journalisten empfehlen Anlegern hochspekulative aber "spannende Ölinvestments".
Zumindest sieht man die Risiken einer sich ausbreitenden Unsicherheit
durch weitere Volksaufstände auch. Was man aber dann den Anlegern
empfiehlt, um sich am Ölpreisboom zu beteiligen ist hochriskant,
intransparent und einseitig - Papier eben. Klar, daß Zeitungsfritzen
nichts anderes als Papier kennen.
+++
6.2. - PIMCO-Chef`s sagen die Wahrheit -- Die Chefs des weltgrößten Anleihenhalters beschuldigen öffentlich die USA, ihre Schulden weginflationieren zu wollen. Zitat aus FTD: Die Verbindlichkeiten souveräner Staaten fußten schon immer auf der Annahme, dass sie niemals zurückgezahlt werden müssten,
weil sich die Länder mit Wachstum aus dem Schuldendilemma befreien
könnten. Doch das funktioniere nicht mehr. "Es gibt wie in einem
Schneeballsystem keine Notwendigkeit, weitere Leichtgläubige zu
finden. Sie (die US-Notenbank) wird die Schecks einfach selbst
ausstellen. Ich frage: Hat es jemals ein dreisteres Schneeballsystem
gegeben?" , sagte PIMCO Co-Chef Bill Gross. Ausgesprochen ehrliches Statement. Allerdings lebt er mit seinen Anleihen ja von den "Leichtgläubigen" und davon gibt es trotzdem immer noch genug, welche diesen Schrott kaufen. Auf
jeden Fall wird die FED versuchen, die derzeit 14 Billionen $ US-
Schulden wegzuinflationieren. Erste Vorboten davon sehen wir schon an
den Rohstoffmärkten.
+++
3.2. -Öl-call option für Dezember auf 250 $ - Man wettet schon auf einen Ausfall von Saudi Arabien und den Suez - Kanal. Gestern stand der Open Interest bei nur 100 $. Hier
gibts einen Trendbeginn. Die Sache ist äußerst gefährlich. Sollten die
Saudis wirklich ausfallen, ich halte das für wahrscheinlich, gibts die
größte Ölkrise seit 40 Jahren. Dann importiert das Öl die Revolution in
die Welt. Wie gesagt, eine Verdopplung wegen solcher Ereignisse ist nicht ungewöhnlich.
3.2. - Nahrungsmittelpreise höher als 2008 - Gründe für den Anstieg sind folgende: 1.Inflation, 2.zunehmende Flucht in solche Sachwerte, 3.Spekulantenrallye, 4.Missernten
durch schlechtes Agrarmanagement oder Unwetter ( z.B. Bananenernte in
Australien durch Zyklon vollständ. vernichtet) , 5.wachsende Weltbevölkerung und steigender Wohlstand auch in Entwicklungsländern, 6.Nahrungsmittel sind wg. der Kreditfluten der letzten Jahrzehnte vergleichsweise viel zu billig, 7.Folgen
des Klimaschwindels weil man unbedingt wg. des angeblich schädlichen
CO2 lieber Lebensmittel als Biokraftstoff verbrennt, was auch wegen
der negativen Energebilanz nicht nur Nahrungsmittel sondern auch Erdöl
im Preis steigen lässt.
+++
2.2. - Noch eine Ölpreismeldung: Preise für Öl und Kupfer klettern weiter - Kupfer ist kurz vor 10.000$/ to, BRENT hält sich über 101 $. Derweil bricht der Baltic Dry Index
wieder stark ein. Alles "gute" Zutaten für die nächste große
Krisenwelle. Zudem treibt natürlich die Inflation zusätzlich die Preise
und der Anlagenotstand: "Die professionellen Investoren legen viel Geld in Rohstoffen an, weil es an Alternativen fehlt. Das schmeißt noch einmal richtig den Turbo an, und diese Entwicklung wird 2011 ungebremst weitergehen. Das sieht man besonders gut beim Öl." ( Zitat aus Manager Magazin)
2.2. - Blutige Straßenschlachten in Kairo - FTD-Liveticker
- Mubarak-Gegner gegen deren Anhänger- ein beginnender Bürgerkrieg? Am
Freitag soll es einen Sternmarsch auf Kairo gegen das Regime geben. Derweil "flüchtet" im Jemen der Präsident schon freiwillig mittels Rücktritt.
Wie es scheint, gibt es keine Beruhigung in der Region sondern eher
Eskalation. Wenn die Ägypter es schaffen Mubarak wegzujagen, die
Tunesier machten es vor, wird die gesamte arabische Region gegen ihre
alten Herrscher aufstehen und es wird zu unkalkulierbaren Umwälzungen
und Bürgerkrieg kommen. In den USA und im Westen ist man jedenfalls
recht hilflos, da diese Revolutionen diesmal offensichtlich von unten
kommen und nicht von Geheimdiensten gesteuert o. vorausgesagt sind. Das
ist umso "dramatischer", da es sich bzgl. Saudi-Arabien um die
ölreichste Region der Welt und den Hauptversorger für die USA handelt.
2.2. - Baumwollpreis in 2 Jahren vervierfacht -
Das könnte man womöglich noch dieses Jahr auch vom Ölpreis berichten,
wenn man den 36 $ -Tiefpunkt in 2009 zur Grundlage nähme und sich die
Lage in Arabien weiter zuspitzt.Meist kommen aber die Preis nach solch
einer Rallye zurück - wie auch 2008 beim Ölpreis- Hoch.
>>Mit
Rohstoffen können Anleger viel Geld verdienen - aber nur kurzfristig.
Auf lange Sicht lohnen sich die Investments selten.<<
>>Schon
1865 wagte der britische Ökonom William Jevons die These, die
Wirtschaft des Königreichs würde bald an einem Mangel an Kohle leiden.
Chris Watling, Chefökonom des Londoner Beratungshauses Longview
Economics, erinnert zudem an die Angst der Engländer im 16. Jahrhundert,
das Holz könnte knapp werden. Doch beide Male musste das Königreich
keine Not leiden: "Wer Rohstoffe kauft, wettet gegen den
Erfindungsreichtum der Menschen"<<
Auch wenn der Artikel den Verdacht erweckt, die Rohstoffhausse damit zu bremsen -das stimmt jedenfalls! Geld verdient man tatsächlich nur mit Unternehmen,
nicht mit ausschließlicher Spekulation. Auf diese bezieht sich der
Artikel, denn fast alle Rohstoff"investments" die angeboten werden, sind
in Wahrheit Wetten. Da steht die Chance 50:50. Einzige Ausnahme:
Energierohstoffe wie Öl und Gas, denn dafür gibt es seit 140 Jahren
KEINE Substitute - trotz allen Erfindungsgeistes. Deshalb sind Erdöl-und Erdgasdirektbeteiligungen eben keine Spekulation sondern wertschöpfendes
Unternehmertum. Auch wenn bzgl. des Bilanzwertes des Öls/Gas` im Boden
ein weiterer nutzbarer spekulativer Mehrwert mit dabei ist. Damit verdient man Geld!!!
1.2. -Preissprung über 100 Dollar- Weltmärkte fürchten den Ölschock Ägypten treibt den Ölpreis über 100 Dollar -
nur zwei Headlines zum neuen Preishoch. Zuletzt lagen wir im Oktober
2008 nach der Lehman-Pleite über 100 $, damals aber bei WTI zuerst.
Zudem war es stark spekulationsgetrieben. Heute ist es die
Inflation, die steigende Nachfrage bei sinkenden konventionellen
Reserven sowie aktuell die Angst, welche den Preis treibt. Was macht
nun die OPEC? Man wollte ja die 100er Marke als fairen Ölpreis und bei
weiteren Preisanstiegen die Produktion erhöhen um den Preis zu
stabilisieren.Noch rechnet der OPEC-Chef nicht mit Lieferengpässen,
bezieht sich aber dabei nur auf die Lage in Ägypten. Gegen ein
Übergreifen auf Saudi-Arabien oder die aufspringenden Spekulanten wäre
aber auch das Kartell machtlos - so wie 2008. Noch gibt es keine Blase,
die könnte aber kommen.Diesmal angetrieben durch die Sorte BRENT, welche
WTI mit zieht. Was kann man als Verbrauchen dagegen tun? - Sich daran beteiligen! What else? Die
neueren Bestands- Teilhaber werden bald für die Geduld belohnt werden,
denn: Ist es nicht besser gewesen, die Felder günstig im Preistief zu
erwerben, die Quellen im Aufwärtstrend herzustellen und das Öl dann zu
den "fairen Preisen" zu verkaufen? Wir kalkulieren mit 60 $ und die
Erträgniskurve ist exponentiell mit steigendem Ölpreis, weil die Kosten
weniger ins Gewicht fallen. Rechnen Sie jetzt mal die Projektszenarien
mit 100 $ nach...
31.1. - USA: gigantische Schulden in den Bundesstaaten
- Auch Texas fehlen 13,4 Mrd. $ im Haushalt. Daher wird gespart. Neben
100.000en Schulschießungen, Kürzungen bei Ärzten und Alten gehört auch
die Förderung von Ökoprojekten dazu. Was nie angetastet wird ist das, was auch dem Lone Star State regelmäßige Einnahmen bringt - die Öl- und Gasproduktion. Gerade
in Anbetracht der unsicheren Versorgungslage aus Arabien wird man diese
weiter fördern. Die USA beziehen noch immer über 60 % ihres Bedarfs aus
Übersee - von Autarkie, welche aber möglich wäre, derzeit keine Spur. Auch daher sind diese Investments krisensicher.
31.1. - Angst vor Öl-Engpass
- Wie bereits erwartet befürchtet der Markt wg. des ausufernden Chaos
in Ägypten und der weiteren Ansteckungsgefahr auf den arabischen Ölraum
Lieferschwierigkeiten. Heute fehlte BRENT nur 3 ct. an der
psycholog.wichtigen 100er Marke, WTI ging wieder über 90 $. Klare
Befürchtung ist, ob Saudi Arabien von den Unruhen erfasst wird. Das ist
durchaus möglich, wenn nach dem tunesischen auch das ägyptische Volk den
vom Westen unterstützten Diktator beseitigen kann. Das würde als Fanal
für den gesamten Raum gelten und die bislang unterdrückten
Oppositionskräfte können mit einer breiten Bevölkerungsmehrheit überall
Revolutionen entzünden. Das ist ausgesprochen wahrscheinlich. Das man nicht zimperlich ist, sieht man an der gelebten Anarchie in Ägypten, die Wirtschaft kommt zum Stillstand, weder Telefon noch Internet funktionieren, ausländ. Firmen evakuieren bereits. Zwar
fördert das Land kaum Öl, kontrolliert aber den Suezkanal - Europas
Hauptstraße für Öltransporte. 5 % der weltweiten Förderung gehen durch
das Land. Nimmt man den Wasserweg als Geisel - für was auch immer- gehts
nur wesentlich langsamer und teurer ums Kap. Sollte das in Saudi
Arabien passieren und dadurch die kontinuierliche Öllieferungen auch nur
Tage unterbrochen werden, sind wir demnächst bei 130 $ beim Öl. Gibts
deshalb Krieg sind Verdopplungen des Preises samt Ölkrise drin. Das
wäre nicht mal was besonderes, vervierfachte sich doch krisenbedingt in
den 70ern der Preis von 1 auf 4 $ binnen kurzer Zeit. Sollte das passieren, wird übers Öl die Revolution nach Europa importiert. PS: BRENT wieder über 100 $ - Tendenz steigend.
+++
28.1. USA-Statement zu Ägypten: Einstellung der Mrd. Hilfen für Mubarak - Jahrzehntelang protegiert und binnen Tagen wird er zum Abtrünnigen erklärt. Schöne Moral. Aber die Amis versuchen nun was zu retten - Ihre Ölversorgung. Die
Milliarden bekommt demnächst der neue Führer - sofern er die
ungedeckten Greenbacks akzeptiert. Wenn nicht, gehts in die
Kanonenbootpolitik. Mal sehen, wann sich die Russen einmischen? China wird der lachende Drache sein - ganz subtil agieren, wenn die Lage klar ist.
28.1. Ägypten: Zentrale der Regierungspartei in Flammen - Die Revolutionen in Nordafrika (Tunesien und Ägypten) zeichnen gerade einen neuen Trend, den der Machtwechsel. Inwiefern
dies vorgesteuert oder von wem vereinnahmt wird, kann noch nicht gesagt
werden. Sollte Ägypten "fallen" kommt das nä. arab. Land, vielleicht
Jordanien. Es geht immer näher an die Ölstaaten heran und auch dorthin
kann der Funke überspringen und es zu ganz neuen politischen
Konstellationen kommen. Die Zurückkhaltung der USA und der EU
bislang zeugt zumindest vom Überraschungsmoment. Ich schätze, man
versucht derzeit fieberhaft in westlichen Geheimdiensten entsprechende
Richtungskompetenz zu dieser Entwicklung zu organisieren. Der Grund: Erdöl (neben Sand oft der oft einzige Wertstoff). Seit
Jahrzehnten gab es moderate Diktaturen mit dem Westen als Hauptabnehmer
für die Rohstoffe der Region. Sollten antiwestliche Regierungen "aus
Versehen" an die Macht gelangen, kann es zu erheblichen Spannungen auch
bei der Ölversorgung Europas und den USA kommen. Der Ölpreis wird es
anzeigen - Kriegszuschlag umso höher, je südöstlicher sich das
Revoltenfeuer ausdehnt. WTI schießt auch wg. günstiger US-Daten heute um über 3,8 % hoch, BRENT tangiert knapp die 100$-Marke.
PPS-update: Die Ereignisse überschlagen sich. Jetzt geht es auch in Saudi Arabien
los, das Land mit den größten Ölfeldern. Wenn die angezündet werden-
potitisch oder materiell- explodiert der Ölpreis . SORGEN SIE VOR!!!
28.1. -Bernanke: 2008 fast alle Finanzriesen am Abgrund - Der FED-Chef sah 12 der 13 wichtigsten Großbanken als praktisch pleite. Informierten
Insidern war das schon 2007 klar. Auch bei Goldman Sachs war die
Gefahr des Unterganges da. Was das bedeutet hätte, kann man sich nicht
ausmalen - der totale Zusammenbruch aller Geldströme, daraufhin der
Wirtschaft und des öffentl. Lebens. Defacto hat sich aber an der
Situation bis heute nichts geändert, man verschiebt es nur weitere Jahre
in die Zukunft. Es wurden lediglich neue Schuldscheine (Dollar) drüber
geschmissen, die Verluste ausgelagert und schöngerechnet. Diese sind
aber weiterhin da. Das wird den Instituten beim nächsten Crash wieder um
die Ohren fliegen. Aber man ist sicher dabei, diese Verluste vorab über
die ganze Welt weiter zu verkaufen. PS: Hier sind die Verluste, in den US-Schattenbanken stecken Verbindlichkeiten vo ca. 15 Billionen $ (entspricht der Höhe der US-Staatsverschuldung).Die gehen irgendwann hoch!
+++
26.1. Inflation oder Deflation?- Top-Artikel von Michael Winkler. Die Frage ist, was kommt von Beiden? Antwort: JA! Er sieht es wie ich. Es kommt BEIDES - je nach Betrachtung/Definiton und Status. In der Philosophie nennt man das Dialektik und ist in sich logisch. Gut wenn man sowas mal studiert hat und es tatsächlich praktisch anwenden kann. Wenn
Geld ausschließlich aus Kredit mit dinglicher Sicherheit geschöpft, der
Zins dafür aber nicht mit erzeugt wird, müssen dafür immer neue
Kredite, also Geld geschöpft werden. Auf der unteren Seite des Diagramms wirkt es deflationär, auf der oberen inflationär - beides exponentiell. Das ist das wahre BANKGEHEIMNIS! Für
die Unterschicht wird es deflatorisch, die Oberschicht- inflationär.
Dementsprechend muß man sich jeweils absichern und BEIDE Szenarien
berücksichtigen. Erdölinvestments und Edelmetalle bieten BEIDES! Daß Infla und Defla gerade laufen und sich verstärken ist so sicher wie die Exponentialfunktion.
26.1. -Geheimnisse des BRENT-Öls
- Im Gegensatz zu WTI ist BRENT völlig intransparent. Es gibt Gerüchte,
daß irgendjemand BRENT in die Höhe treibt, was vorzugsweise europäische
Verbraucher preislich trifft. Früher war WTI immer 1 bis 2 Dollar
teurer, seit einigen Jahren dreht sich diese Spanne. WTI kostet heute 87
$, BRENT immer noch 97$ also gute 10 $ mehr- Rekord !!! Ein Grund ist
die sinkende Förderquote, aber: Da es im Gegensatz zu WTI bei BRENT
keinen durchschaubaren Spotmarkt gibt, sind Insiderspekulationen und
Manipulationen auch schwer nachzuvollziehen.Diese finden aber statt. Es
ist jetzt genau das passiert, was ich vor zwei Jahren schon erwartete.
Da aufgrund der Preisrallye 2008/2009 die CFTC in den USA ein
schärferes Restriktionsauge auf den US-Markt hat, weichen die
Spekulanten eben "in ein anders Browserfenster ab" - ins unregulierte Europa.Keine Statistiken, Offenlegungs- oder Clearingpflichten. Welch ein Zockerparadies. Selbstverständlich wird sekundär durch die BRENT- Spekulanten auch WTI mit nach oben gezogen- nach unten aber auch. Als Produzenten können wir diesem Treiben aber gelassen zuschauen. (Siehe dazu auch meine älteren Artikel: Ölpreismanipulationen? und Was treibt das Öl?)
+++
25.1. - Niederlande nimmt Ölförderung wieder auf
- Nach 15 Jahren Förderabstinenz beginnen nun wieder die Arbeiten. Ganz
einfacher Grund: Die Ölförderung wird preisbedingt bei "mutmaßlich
ausgebeuteten" Felder wieder lukrativ. Was vor 15 Jahren zu teuer und technisch nicht möglich war ist heute rentabel. Auch
bei uns sind z.B. Projekte in Wyoming oder das Aktuelle ehemal.
stillgelegte Gebiete. Der Vorteil hier ist, daß in bestehenden Bohrungen
schnell Logmessungen erfolgen können und die Reserven recht konkret
verifizierbar sind. Da oftmals vorhandene Quellen nur "tiefergelegt"
werden müssen, sinken zudem die Erstellungskosten. Öl gibts genug unter der Erde - nur eine Frage des Preises und der Fördertechnik.
+++
24.1. Freie Allgemeine: Chemie-Nobelpreisträger " Erdöl wächst nach"-
Erdöl und Erdgas sind ganz gewiss nicht biologischen Ursprunges. Das
erkennen im Westen immer mehr, auch wenn es in der Ölindustrie noch auf
rollende Augen stößt. Für den Investor sind diese Theorien schon
wichtig, denn man investiert ja nicht in etwas , was möglicherweise in
30 Jahren nicht mehr da und damit die Altersvorsorge obsolet ist. Wird
aber die Knappheitstheorie zusätzlich preistreibend propagiert, so
finden sich bei essentiellen Energien beste Investvorraussetzungen. Auch ich komme übrigens im Artikel "zu Wort".
24.1.- Risiken bei Rohstofffonds
- Der Preisanstieg macht logischerweise das Investment wieder
interessant. Allerdings sollte man im Preistief spekulativ einsteigen.
Für überhitzt wird der Markt noch nicht gehalten, obwohl das Volumen
offener Terminkontrakte mit 850 Mrd.$ höher ist als 2008. Natürlich
werden für eine Beteiligung am Trend im Artikel wieder ausschließlich
spekulativ orientierte Fonds empfohlen.Unternehmertum Fehlanzeige. Wer
nicht mal 20.000 € zur Anlage hat, sollte generell von allen
Spekulationen die Finger lassen. Im überschaubarem Öl-Fondsbereich
gibt es derzeit kaum kaum erfahrene Initiatoren, dafür Blind-Pool-Fonds,
Operatorabhängigkeiten und kein aktives operatives Geschäft vor Ort.
Zudem sind die Konstrukte oft sehr intransparent. Und für den Investor
gilt daher zudem: Was ich nicht verstehe,mache ich nicht!
+++
21.1. - Sollte CO2 tatsächlich schwere als Luft sein??? - ...meinerseits natürlich Ironie. Dennoch
wurde der Beweis jetzt in Kanada erbracht. Dort tötete ein Leck des
unterird. CO2-Speichers ( man will ja CO2 so, wie die Schildbürger es
mit Licht machen wollten, einfangen) auf einem Ölfeld Tiere. Das Gas
wird auch zur Fördermengenerhöhung genutzt. Ich zitiere mal zwei
Leserkommentare dazu: nun die "Endlagerung" des "Giftgases CO2" spottet jeder Beschreibung und wuerde als solche als groesster Schildbuergerstreich
in die Geschichte eingehen ! Der energetische Aufwand um Gas zu
komprimieren und "verpressen" produziert vermutlich mehr CO2 als die
Menge die man so "entsorgt" ! Mein Vorschlag: den "Giftmuell"
als Trockeneis tieffrieren und zur Antarktis schaffen - damit kuehlt man
dann gleichzeitig die "Hitzewelle" von minus 60 grad dort auf minus 78
grad, die Pinguine wirds freuen. Oder noch besser: CO2 auf
1200 grad aufheizen (am besten mit Kernkraft) und mit Kohle und
Platin-Kat zu CO reduzieren - CO plus H2 dient dann als Quelle fuer
neuen Treibstoff ! Eh, man kann mich gerne mit der Idee zitieren. In
10 oder 20 Jahren werden die Leute (falls Orwells Vision NICHT
eintritt) ueber den ganzen Schwachsinn nur noch kopfschuettelnd lachen. ...
Warum wächst in 4000 m Höhe kein Gras mehr? Weil Zeh Ooh Zwei schwerer ist als Luft und es da oben keins gibt. Und dann soll es in 6000 m Höhe in Massen vorkommen und einen Treibhauseffekt erzeugen?
21.1. -Nur der Ölpreis soll dt. Boom stoppen können - Ist es nicht seltsam, daß die Ifo- Experten trotz ständiger Analyse immer wieder "überrascht" sind? Diesmal von der Steigerung des Geschäftsklimaindexes. Dabei ist es ganz simlpe Psychologie: Man
propagiert einfach medial den Aufschwung. Alle Systemschreiberlinge
kopieren unkritisch voneinander ab und da es alle sagen, muß es ja
stimmen, was daraufhin individuell positive Impulse und Investitionen
fördert. Nichts gegen Positives Denken aber das ist hier
Schönfärberei verbunden mit Realitätsverweigerung, da alles auf billigen
Kredit und nicht selbsttragend aufgebaut ist. Trotzdem sind die
Experten wieder überrascht. Sie werden sich bald genauso wundern, wenn
der kurze Hype wieder vorbei ist. Der Schuldige ist schon ausgemacht-
diesmal der Ölpreis. Aber "von einer breiten Inflation kann keine Rede sein".
Man ignoriert das, was nicht ins Schema passt, denn der Ölpreis bildet
sehr gut die Inflationierung ab. Manche langen dabei ordentlich zu- die
Mineralölkonzerne zum Beispiel: Der aktuelle Spritpreis liegt heute
fast dort, wo er währungskursbereinigt 2008 mit 147 $/bbl ATH für Rohöl
war, bei ca. 1,50 €/ Liter. Ca. 0,58 €/ Liter war 2008 der
Höchststand bei Rohöl. Bisdahin sinds aber von heutigen 0,43 €/L noch
35 % hin. Das wären unter bereinigten Umständen also ein Spritpreis von
2,03 € / Liter,wenn Öl heute bei 147 $/bbl läge. Also ist heute der
Spritpreis an der Tankstelle zusätzlichschon gute 30 % überhöht. Auch
keine Inflation,oder ? Die Konzerne holen sich damit die Verluste der letzten Jahre wieder rein.
21.1. - Düstere Zeiten für Solarbranche - Düster ? So, so - auf einmal, wo doch die Sonne angeblich kostenlos Energie liefere. Ist
aber nicht so, denn die Sonnensubventionierung wird jetzt überall
abgebaut. Neben Deutschland wollen auch Frankreich und Italien kürzen.
So entstehen Trends - hier nur zum Leidwesen der Solarschafe. Es
haben sich nämlich die Verbraucher gemeldet, die diesen ganzen
energetischen Unsinn bezahlen, die Sonne ist hier nur ein Alibi. Die
Hersteller wandern daher ab nach Asien, auch dort gibt es genügend
Schafe, die nicht rechnen können und welche in sowas ihr Geld versenken. Ab
2012 geht die Branche zugrunde, da keinerlei Planungssicherheit mehr
herrscht. Es sei denn man plant Solarenergie gar nicht mehr ein und geht
back to the roots. Also dort hin, wo die ganze Energie zur Herstellung
der Anlagen wahrlich herkommt - aus dem Bohrloch.
+++
19.1. -"Regierung in Berlin bereitet sich auf Griechenland- Pleite vor "- So ehrlich war die FTD-
Headline noch um 13.53 Uhr. Das war wohl einigen zu deutlich daher
wurde sie um 17.42 Uhr zensiert und geändert. Es könnten ja Schafe
aufwachen... Es wird auch mit der Umschuldung eine erneute "alternativlose" Rettung gelingen. Man will "das Undenkbare denken", was realitätsfremden Politikern schwer fallen wird. Der
Gedanke: GR soll eigene Bonds zurückkaufen und sich günstiger über den
EFSF refinanzieren - Haftung und Risikoverschiebung also weg vom Markt
hin zu Deutschland. Zudem hat man ernste Besorgnis vor einem Haircut griech. Anleihen. Dieser würde das Bankensystem erneut treffen. Noch kann man das mit neuem Schuldgeld regulieren- nur wie lange noch? PS:Das Handelsblatt verdeutlicht es - GR-Pleite wäre ein Lehman 2.0 ...und der Notfallplan wurde aus Berlin dementiert (zensiert), also arbeitet man daran! +++
18.1. - In Russland rollt der Öl-Rubel - Hat mehrere Gründe: Der
Rubel steigt im Verhältnis zum Dollar, der Ölpreis treibt sich durch
Nachfrage und Inflation nach oben und Russland brauchte für seinen
Staatshaushalt um 2008 ca. 70 $/bbl. Da der Preis 2009 stark fiel
korrigierte man zwangsläufig das Budget nach unten. Jetzt ist man Dank
dieser konservativen Methode ordentlich im Überschuß. Dieser wird
reinvestiert, was auch ausländ. Investoren anlocken soll. So gut
diese Strategie auch ist, für Kleininvestoren ist der russ. Markt viel
zu riskant. Neben der Inflation von offiziellen 8,8 % sind
Rechtsunsicherheiten (siehe Chordokowski- Urteil) und Korruption
Haupthindernisse. Nicht zu vergessen, daß in Russlands Politik
weiterhin die alten Kader des KGB sitzen. Sowas wie ne Gauck- Behörde
gibt`s dort nicht. Dafür helfen die Russen, die Preise zu stabilisieren. +++
17.1. - PIMCO-Chef El-Erian: Haircut bei Bonds unvermeidlich -
Jetzt macht er Ernst. Der größte Halter von Staatsanleihen spricht es
aus. Haircut bedeutet Wertverlust. Neben der Inflationierung ist sowas
eine weitere Möglichkeit der teilweisen Schuldenreduktion. Nur was
passiert darauf hin? Argentinien machte es ja vor 10 Jahren auch so, es begann damit eine Flucht aus dem Peso. Jetzt sind die großen Währungen wie Dollar und Euro dran. Die
angeblich sicheren Papiere haben alle Versicherungen, viele Fonds o.
Geldmarktanlagen im Portfolio, Staaten refinanzieren sich damit. Dieses
werden damit unter Wasser geraten und viele Gesellschaften samt Banken
erneut crashen, bei gleichzeitiger Massenflucht daraus. Die
Fluchtverhinderung versucht man derzeit schleichend per Gesetz zu
verhindern. Gleichzeitig sucht man sich dann sichere Anlagealternativen. Der Rohstoffmarkt hat dazu schon alle Türen einladend geöffnet.
17.1.- Ölsupermacht Venezuela und Angst vor schrumpfenden Reserven
- Während die OPEC-Kapazitäten abnehmen, der Ölpreis um 90 $
stabilisiert und sich daher die IEA besorgt äußert, äußert sich Chavesz
über eigene ausreichende Ölreserven für 200 Jahre, 40% mehr als
angenommen. Ein Lichtblick für die Verbraucher ist diese
hoffnungsvolle Aussage keinesfalls, denn einerseits ist die Förderung
der Vorkommen nicht sicher und andererseits sieht Venezuela ebenso 100
$/ bbl als derzeit fairen Ölpreis an. Es sind also alle Preisverteidiger
wieder im Boot. Beim Ölpreis halten alle zusammen, selbst über ideolog.
Grenzen hinweg. +++
14.1. - Inflation wird zur globalen Gefahr
- ist ja nichts Neues, wird aber jetzt überall wahr genommen. Klar, daß
die Experten wieder mal davon überrascht wurden- sonst wären sie ja
keine Experten... Experte ist auch D. Eckert von WELT, der die
Ursache für die Teuerung in steigenden Rohstoffpreisen und die defekte
Alaskapipeline für den Preisanstieg von BRENT verantwortlich sieht. NEIN, Herr Eckert, wann lernen Sie`s endlich? Ursache
ist das fraktionale, private FED- Kartell - Geld drucken aus dem
Nichts, dafür noch Zinsen und dingliche Sicherheiten verlangen. Und
was juckt es europäisches Öl, wenn in den USA eine Leitung bricht. Da
müsste WTI steigen, weil die Leitung die USA versorgt. Mir ist nicht
bekannt, daß es durch den Atlantik ein Ölrohr für Europa gibt. BRENT
steigt, weil Norwegen seine Ölreserven korrigierte !!!! Experten halt.... 14.1. - Euro-Rettungspaket wird doch verdoppelt -
auf ca. 1,5 Bill. - Politiker sind einfach durchschaubar. Wie erwartet
wurde erst dagegen opponiert um es später doch zu machen. Im März soll
wohl dann der Beschluß dazu gefasst werden. Es bleibt denen auch gar
nichts anderes übrig, denn die medial hochgepushte Erfolgsmeldung der
"erfolgreichen" Anleihenauktion von Portugal letztlich diente lediglich
der Marktmanipulation/ Beruhigung. Recherchen von Peter Boehringer ergaben, daß diese über Umwege von der EZB aufgekauft wurden. Wer hier am meisten zahlt ist Deutschland - denn dort schläft der Michel weiter den Schlaf der Unbekümmerten.
14.1.- Großbritannien schafft Rentenalter ab - Immer schön kleine Schritte, als nächstes kommt dann die Abschaffung der Rente. Das
Rentenalter ist für den Großteil der Leute das einzige Ziel im Leben.
Das wird den Engländern nun als erstes genommen. Verkauft wird es als
Maßnahme gegen Altersarmut. Mit anderen Worten, die Leute werden schon
mal weichgeklopft, daß Armut ohne zusätzl. Erwerbsleben über das 65 Lj.
hinaus droht. Denn die Rentenkassen werden immer leerer. In Deutschland
stopfen Sie ja mit jedem Liter Sprit dieses Umlagesystem. Die brit.
Reform zwingt dazu alle Arbeitnehmer ab 2012 in ein Pensionskassensystem
einzutreten. Dieses wird natürlich auf den derzeit gerade
kollabierenden Papierwerten aufbauen und das Geld somit verdampfen.
Anderswo zieht man ja schon die Pensionskassen ein - wegen
Staastbankrottgefahr. Zeit also, sich über die eigene Zukunft
Gedanken zu machen. Das Beste ist ein eigenes Unternehmen (oder Teile
daran als Investment) in krisensicheren Branchen. +++
13.1. - Meldungen zu Ölpreisanstieg häufen sich -->Preis für Nordsee-Öl steigt auf fast 100 Dollar,Hohes Anlegerinteresse lässt Ölpreise weiter steigen "Die Hausse nährt die Hausse", Börsenweisheit Nr 121... Bei
BRENT ist man schon bei 98 $, WTI hinkt stark hinterher. Offenbar gibt
es doch Kräfte, die einen zu schnellen Preisanstieg vermeiden wollen,
denn WTI war sonst immer teurer als das schlechtere BRENT. Letztlich
egal, weil die psycholog. wichtige Marke jetzt auch fundamental geknackt
wird. So springen wie schon angekündigt neue Anlegergruppen auf. Die
Lagerbestände in den USA sinken bei ebenfalls sinkenden
Wintertemperaturen. Die OPEC solle den Hahn aufdrehen, fordern
Analysten, sonst könne sich die Lage weiter verschärfen. Öl ins Feuer
gießt Norwegen, welches die Reserven als deutlich geringer annimmt als
bisher. Das kann auch ein Grund sein, warum BRENT teurer ist. Aber ich
schrieb ja vor Monaten, daß es eh besser ist, daß die Nicht -US- Marken
den tatsächlichen Weltölbedarf besser abbilden als das manipulative
US-Öl. So wird jenes mit hochgezogen. Allerdings sollte man sich
trotzdem ab Frühjahr auf eine temporäre Kurskorrektur auf 70 - 80 $
einrichten. Es sei denn, die Inflation wird noch stärker.
+++
12.1.- Portugal: "Erfolgreiche" Anleihenauktion
- Das Pleiteland hat sich etwas Luft verschafft und sich mit einem
Kleckerbetrag von 1,25 Mrd. an neuem Geld umschulden können. Das dürfte
für wenige Monate reichen. Banker rechnen nun schon mit einem Bankrott in Europa und erwarten, daß PT unter den Rettungsschirm muß. Diese Prognose ist echt einfach..... Die
Bankrottgefahr war mir vor 3 Jahren schon klar. Geirrt habe ich mich
mit der zeitlichen Streckung- es geht alles langsamer als erwartet, was
ganz gut ist für die persönlichen Vorbereitungen. Es ist schon
sonderbar, daß es Geldgeber gibt, die für 10 Jahresbonds mit 6,7 % p.a.
zufrieden sind. Wäre so, als wenn man sein Geld bewußt in ein fertig
gebohrtes Dry Hole wirft. Solche Erträge sind in etwa anfängliche
Teilausschüttungen gerade neu erstellter Ölprojekte,
Bilanzwertsteigerung nicht mitgerechnet. In 10 Jahren wird sich der
Investitionsbetrag aber mindestens verdreifacht haben - sollten die
Ölpreise so bleiben wie jetzt. Um daran zu partizipieren braucht man
nicht nur etwas Geld, sondern vor allem Investorwissen samt Geduld.
Abgerechnet wird zum Schluß. PS: Schon gesehen? Öl in € bei 0,44/Liter ( Jan. 2009 waren es 0,17 ) und in Gold bei 2,07 /gramm ! 12.1. - Rohstoffpreise gefährden den Aufschwung -
Weizen +40, Kupfer + 26, Öl +20 %. Die Überschrift widerlegt sich im
zweiten Satz schon selbst. Es sind die Notenbanken, die einen
"Aufschwung" zaubern. Wenn die Inflation 10 % beträgt, steigen die
Preise und auch Teile des Gewinnes der Unternehmen im Vergleich zum
Vorjahr. Dies kann man dann als Aufschwung verkaufen. Dabei wird über
die Steuerprogression schleichend enteignet. Schon ab 50.000 € greift
in D der Spitzensteuersatz. Vor 15 Jahren konnte man sich für 100.000
DM noch richtig was kaufen. Was sind heute schon 50.000 € ? Diese Werte
werden nicht angepasst, da sich der Staat damit auch entschulden kann.
Allerdings ist die Exponentialfunktion bald schneller. Zurück zum Öl: Dies
schützt vor Inflation und bietet neben persönl. Aufschwung zudem noch
zusätzl.steuerliche Freibeträge. "Leider" werden die wohl auch bald
schnell ausgeschöpft sein, wenn Öl nachhaltig über 100 $ liegt. Goldman
Sachs sieht Öl über 105 $ springen. Diesen Wert sehe ich - wie hier
schon erwähnt - auch als noch nicht überhitzt. Vorsicht aber bei GS,
die wetten womöglich spätestens ab 100 $ gegen den Preis.
+++
10.1. - Öl- Auf dem Weg zu 100 $
- Vor zwei Jahren wollte ein einzelner Händler unbedingt einmal 100 $
für das Fass bezahlen - es gab daraufhin eine überhitzte Rallye bis 147. Heute
ist die Marke fundamental gerechtfertigt. Wenn man sich auf etwas
verlassen kann, dann sind es steigende Preise bei Energie, allen voran
Öl. Das liegt u.a. begründet im Öl-Standard des Dollars, seiner
Luftgeldschöpfung samt Zins. Wer das erkannt hat, kann sich ruhigen
Gewissens dieses Systems bedienen. Sicher ist der heute bezahlte Preis
für ein Ölfeld mit noch geringer Rendite scheinbar hoch ( nicht bei uns
!!!). Aber in wenigen Jahren ist man froh nicht nur an sowas
herangekommen zu sein, sondern auch noch zu günstigen Preisen. Das was
manch einem halt fehlt ist Geduld und die Sicht auf die
Fundamentaldaten. Übrigens ist unser Partner gerade vom
unabhängigen Finanz-Check mit der Bestnote geehrt worden.
Newsletter-abonnenten bekommen in Kürze die Expertise dazu.
10.1. - Portugal vor Bankrott
- Es wird natürlich gerade gerettet, indem die EZB das macht, was sie
kann, Bonds aufkaufen. Wahrscheinlich ist die Misere zu groß um den
EU-Stabilitätsfonds zu belasten. Also wird vorher etwas Druck über
Quantitative Easing auf europäisch abgelassen. Das Procedere kennen wir
von Griechenland und Irland, jetzt gehts mit Portugal und wohl demnächst
auch Belgien weiter. Die Bond-Märkte zittern zwar dürften aber eine
Rettung erwarten. Die geht zwar zu Lasten des Euro, der ja gerade von
1,33 auf 1,29 absackte. Das bezahlt aber bald der Sparer. Der Euro
wird 2011 zur Weichwährung und der Dollar lacht sich gerade eins.
Solange sich dieses Hin und Her schleichend gestaltet, passiert noch
nichts. So kann man weiter Geld/Schulden drucken da sich ein
Gewöhnungseffekt einstellt. Nur wie lange noch? 1 Jahr oder 5 Jahre ?
Man sollte aber vorbereitet sein.
10.1.- Pipelineleck treibt Ölpreis? - Die Trans-Alaska-Leitung ist komplett stillgelegt- Grund: es sind 10 (zehn) Barrel Öl ausgesickert...ohne Umweltschaden. Durch
das Rohr gehen 10 % der US-Produktion, große Öl-Konzerne mussten ihre
Produktion gar um 95 % zurückfahren. Der Schaden ist zwar reparabel,
allerdings benötigt es wegen der Kälte mehr Zeit. Man kann sicher
kurzzeitig mit dieser Meldung kleine Knappheiten suggerieren, den
Ölpreis beeinflusst sowas aber kaum. Er ist weiter etwas unter 90 $ und
konsolidiert zunächst. Fr den Preisrückgang sind derzeit
Währungsdifferenzen verantwortlich - in Gold gerechnet ist er recht
stabil, in Euro ist er gar gestiegen.
+++
7.1. - Linke Kommunismusdebatte: Gründe warum Kommunismus schlecht für uns wäre - Nun, als ehemal. kommunistisch Indoktrinierter, seit 20 Jahren libertär Denkender kann ich mir hier ein Urteil erlauben. Ich kenne BEIDE Seiten - nicht nur aus der Praxis sondern auch seitens des Denkens, der Ideologie. Kommunismus
ist Versklavung und Unfreiheit in besonders abscheulicher, weil
subtiler Weise. Wenn Sie sich aber diese 10 kurzen Punkte im Artikel
durchlesen werden Sie erst schmunzeln um dann zu erschrecken. Denn das
ist schon fast wieder hier die Realität. Der Beitrag ist wohl eher
Satire, denn der Kommunismus hat wesentlich mehr Menschen auf dem
Gewissen als der schlechteste Kapitalismus, was nicht erwähnt wird. Ich
beobachte aber mit Unbehagen, daß die Kommunisten zunehmend Boden
gewinnen. Die tarnen sich nicht mal sondern bezeichnen sich selbst als
Kommissare. Die EUdSSR ist schon fast wieder Realität - subtil halt in
einer anderen Form. Wer deren Langzeitstrategie kennt, welche u.a.
der KGB-Überläufer Golitsyn schon vor Jahrzehnten- mit später
beeindruckender Treffergenauigkeit- dem Westen verriet, weiß was die
vorhaben. Und die sind nicht erfolglos, weil hier alles schläft, nur
glaubt und nichts weiß.
7.1. - WELT: Euro wird nicht überleben - Gut, ist nicht die Meinung von WELTonline, aber zumindest verbreiten sie öffentlich den Kommentar.Glückwunsch! Auch
mit der Überschrift, daß der Besitz von phys. Gold unabdingbar wurde,
geht man zwangsläufig mit dem Trend. Vor anderthalb Jahren schrieb man
noch vom "scheinbar sicheren Hafen". Das liest man jetzt nicht
mehr. Von Öl und Gas als Investment in phys. Form schreibt man aber
immer noch nichts. Dabei liest man bei mir schon mit - leider mit den
falschen Konsequenzen, noch...
7.1. - Geithner warnt vor USA- Staatsbankrott
- Ist eine Erpressungsmaßnahme zum Absegnen neuer Schulden, denn ein
Bankrott der USA würde die Welt in die Katastrophe stürzen. Die kommt
ohnehin. Dafür sorgt mittelfristig schon die Exponentialfunktion des
Zinseszins und der Verschuldung. Aber man will den Crash schleichend
über Inflation. Und auf die Dauerinflationierung kann man sich bei Ben
Bernanke verlassen. Das Gold, Silber, Öl und Gas daraufhin langfristig
weiter steigen auch, richtig gesagt, verfallen die Währungen Dollar,
Euro usw.
+++
6.1. - Iran will keine Dollar und Euro (!!!) mehr für Öl
- Daher gibt es Zoff mit Indien.Die Abkehr vom Dollar ist bekannt. Nun
will Iran auch keinen Euro mehr dafür, begründet das mit den Sanktionen
gegen sich. Eher ist wohl die Angst vor dem Untergang des Euro der
Grund. Man vertraut lieber dem Yen oder Dirham (VAE). Es bildet sich
schrittweise eine neue Ölwährung weg vom Dollar und ein eigenständiger
arabisch-asiatischer Rohstoffmarkt. Irgendwann könnte es sein, daß
der Westen sein Öl woanders kaufen muß. Strategisch gesehen könnten das
Vorboten einer neuen Ölkrise (im Westen) sein. So könnte auch dieses
Beispiel bei den Arabern Schule machen und statt Papier will man
entweder Sachwerte oder gleich Gold für das Öl.
+++
5.1. - Goldgrube im Mittelmeer
- Nein, kein Gold, sondern Erdgas, welches ja wie hier berichtet schon
mit Gold aufgewogen wurde (ukrain. Gaszahlg. an Russland Nov. 2009). 130
km vor Israel sollen Vorräte im Wert von 100 Mrd. $ sein. Es ist länger
bekannt, daß vor Palästina bedeutende Rohstoffvorkommen lagern. Daher
auch der ständige Krieg dort, bei dem es sekundär auch um diese Reserven
geht. Aber auch Libanon beansprucht vom Kuchen was. Der Kampf darum ist
entbrannt. Interessant sind die dortigen Steuern auf Gasgewinne,
bislang 30%. Man will nun aber auf 50 bis 60% anheben. Da geht`s uns in
den Staaten richtig gut mit nur 7,5%, oder?
+++
4.1. - Spannungsabfall für Solarschafe
- Spanien kappt -wie hier seit langem erwähnt - die Solarförderung -
und zwar für bestehende Anlagen.Ursprünglich war sogar rückwirkende
Kürzung geplant, dann hätte gar Geld zurück gezahlt werden müssen.Das
wurde durch US- Pensionskassen nochmal verhindert. Nichts also mit "Bestandsschutz" oder "Garantie" über 25 Jahre. Damit sinkt auch die Rendite dt. Fonds - auf Null! Die
Kürzung von 15 % /Jahr bis 2014 macht dieser "Geldanlage" nun den
Garaus - auch im sonnenverwöhnten Pleiteland Spanien. So ist das wenn
man sich auf Politiker bei der Auswahl seiner "gesponserten Investments"
verlässt. Übrigens sind diese Solarfonds, wie Schiffsbeteiligungen, mit
einem 2/3+ Kredithebel auch noch fremdfinanziert. Das geht auch in
Deutschland so weiter - Nachmacheffekt. Keiner darf sich nun darauf
verlassen, daß er Bestandsschutz bekommt, schließlich sind wir EU-
Gefangene und das würde ja gegen den "Gleichheitsgrundsatz" verstoßen...
Wie man das rechtlich begründen kann, erwähnte ich auch schon - Aberkennung der Gewinnabsicht.... Ab 2013 wird man auch keine Anzeigen für Solaranlagen mehr finden, genau wie bei den Schiffsbeteiligungen- abgeschaltet.
4.1. - Jetzt kommen sie- die Ölspekulanten-
Es scheint, man hatte mich erhört, indem ich die letzten Monate hier
mehrfach darauf aufmerksam machte, daß für die Rallye nur noch
massenhaft Spekulanten fehlen. Kurz vor Jahresende 2010 und jetzt kommen
diese. So gab es über die Feiertage so viele Wetten auf steigende Preise wie seit 2006 nicht mehr. Leerverkäufe (Wetten auf fallende Preise) nahmen dagegen ab. Die Wette ist m.E. nach nicht riskant bis 105 $/bbl für 2011- Preise darüber sind schon spekulative Übertreibungen. Uns kann es recht sein. Alles was über 60 $ liegt ist klasse. PS:
Man sieht heute die Trader Gewinnmitnahmen (Öl -3,5%) einzustreichen um
damit tiefere Einstiegskurse zu generieren. Es wird künftig wieder
volatiler.
4.1. US-Regierung erlaubt eingeschränkt Tiefseebohrungen
- Erwartungsgemäß gab die Regierung den Protesten der Ölmultis
teilweise nach. Zumindest die 13 Konzerne, die vor dem Verbot bohrten,
können nun ohne neue Genehmigung in Bestandsfeldern fortfahren. Ganz
klar die steigenden Energiepreise hat das Gouvernment weich werden
lassen, ging doch die Förderung im Golf 2010 um 19 % zurück. Es bleibt aber dabei, daß es nun bis 2017 keine neuen Erschließungen im Golf gibt.Damit
drohen künftige Knappheiten, da dort nicht vorausschauend investiert
wird. Bis 2017 dürfte der Weltöbedarf bei 100 Mill.bbl/Tag liegen. Fragt
sich nur, wer dann zu welchem Preis die USA versorgt? +++
3.1. - Angst vor teurem Öl ? - Wenn man sich an diesem unaufhaltsamen Trend beteiligen kann, hat man Freude statt Angst. Man
prognostiziert wieder 200 $ /bbl. Das ist aber ehestens 2015 zu
erwarten. Das es möglich ist, zeigte 2008, wo die Spitze bei 147 $ lag.
Die Wirtschaft stöhnte zwar bei diesem Testlauf, zahlte aber den Preis.
Danach kam der deflatorische Crash, wo sich die Spekulanten flüchteten.
Die Folge war, daß die Ölinvestitionen so stark zurückgingen, daß eine
schnelle Fördermengensteigerung wegen des langen Vorlaufes bis zur
Produktion nur schwer möglich ist und wir in eine Ölkrise geraten
können. Die OPEC ist auch nicht bereit die Produktion maßgeblich zu
erhöhen sondern sehen die 100 $ -Marke als "fair". Von diesem Boden
können dann also Spekulanten ausgehen. Nicht vernachlässigen darf man
aber die mögliche Crash-Gefahr in 2011 an den Börsen, welche Öl
ebenfalls absacken lassen kann.In diesem Szenario sehe ich den Boden bei
60 $. 2011 wird also ein spannnedes Öl-Jahr
Russisches Öl fließt erstmals über Pipeline nach China
- Was bislang per Bahn ging geht nun zusätzlich über die Leitung in
den neuen Öl-Wachstumsmarkt. China bezahlt mit $ - Anleihen und entsorgt
somit einen Teil seiner Billionenbestände nach Russland. Parallel gibt
es aber schon eine Rubel/Yuan- Verrechnung. Auch für Erdgaslieferungen
sind schon Abkommen geschlossen worden. Russland macht sich damit vom
EU- Markt unabhängiger. Man kann auch sagen, daß die EU nun noch
abhängiger vom Wohlwollen Russlands wird. Waren die Russen lange Zeit
auf europ. Einnahmen angewiesen, können sie temporär darauf verzichten
und die Rohstoffe künftig als Waffe einsetzen. Diese asiatische Allianz
wird Europa noch Probleme bereiten. Man muß sich buchstäblich bald hier
warm anziehen.
+++
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